Mimoto's Reiseforum

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 Betreff des Beitrags: Island, Land der tausend Gesichter
Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 11. Januar 2019, 20:40 
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Viel Spass beim Schauen;
Stefan. :kno:

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Ungelesener BeitragVerfasst: Samstag 12. Januar 2019, 08:34 
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DD Richtig wow! Traumhafte Landschaften hast Du eingefangen und mich vor dem TV gefangen genommen. Hat mir sehr gut gefallen.

Kannst Du uns noch ein paar weitere Eckpunkte oder auch Bilder liefern? Ich würde gerne wissen, von wo nach wo bist Du mit der Fähre gefahren und wie lange dauert die Überfahrt? Wie viele Tage warst Du auf Island? Etc. und vieles mehr... geht doch nicht, dass Du uns hier ausschließlich so einen feinen Appetizer lieferst und dann keine Fragen von uns kommen :D

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Allzeit gute und sichere Fahrt, Karim
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Ungelesener BeitragVerfasst: Samstag 12. Januar 2019, 11:50 
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Hi Stefan,

genial, ne sau geil. DD :Ni: :Sl:

Tolle Reise und sehr schöne Aufnahmen mit passender Musik.

Vielen Dank :D

Beste Grüße

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Michael /mimoto

Ich weiß, dass ich nichts weiß. (Sokrates)

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Ungelesener BeitragVerfasst: Samstag 12. Januar 2019, 13:48 
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Schöner Film und gute Wahl der angesteuerten Ziele. Das Blöde an Drohnenaufnahmen ist halt immer, das, wenn man vor Ort ist, der bodengebundene Eindruck gegenüber dem Luftbild fast immer "abstinkt". :mrgreen:

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Meine Reiseberichte: Neuseeland, Marokko, Island, Alpen, Korsika, Spanien, Italien, Prag, Balkan, Montenegro.......

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Ungelesener BeitragVerfasst: Samstag 12. Januar 2019, 14:30 
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Ok, bevor ich mich :Bx: lasse.
Also, die eigentliche Planung der Reise begann bereits 2017, als es mich durch Erzählungen meines Freundes Tom, der bereits 2x drüben war, so derartig anfixte, dass ich sofort versuchte, noch einen Platz auf der Fähre zu bekommen :Ni:
Wie ich dann erfahren musste, sollte man sich diesbezüglich am besten bereits ein halbes Jahr vor Antritt der Reise eine Kabine buchen, denn 4 Wochen vorher hast Du Zero Chancen, was zu bekommen :Al: Es gibt oft noch die Möglichkeit für Kurzentschlossener, sein Moped in irgendeine Ecke der Fähre zu quetschen und eine der Kojen in den 6-Mann Kabinen unten im Schiffskörper nahe der Maschinen zu bekommen. Bei 2 1/2 Tagen Überfahrt aber wenig erquicklich und wenn etwas Welle auf dem Atlantik ist, verbringst Du die meiste Zeit sowieso auf den Oberdecks nebst sporadischem Frische Luft schnappen :Sp:

Ich hatte von Anfang an vor, ins Hochland zu fahren. Bisher immer allein auf Touren, war mir das dort bei schnell umschlagendem Wetter und vielen saukalten Furten etwas zu heiß. Also fragte ich (unter anderem auch hier) nach einem Gleichgesinnten. Ich fand Jo dann im GS-world.eu Forum. Wir telefonierten ein paar Mal, schafften es aber nicht, uns noch zu treffen, da er etwa 400km weit weg wohnte.
Scheißegal, dachten wir uns. Wenn's nicht funktioniert, macht jeder sein eigenes Ding. Oder man fährt mal ein paar Tage zusammen, trennt sich zwischendurch und trifft sich dann irgendwo wieder.

Ich startete am 30. Juli meine 800km lange Anfahrt nach Hirtshals in DK. Von dort fährt die einzige konkurrenzlose Fähre nach Island und den Färöern.
Gegen 18Uhr traf ich am zuvor über AirBnB gebuchte Quartier nahe des Hafens ein. Jo begrüßte mich und wir beschnupperten uns bei einem :Pr: am kleinen Hafen in der Altstadt.
Dann ins Bettchen, am nächsten Morgen recht zeitig raus, Sachen auf die Maschine und ab zum nächsten Bäcker. Käffchen und was Festes zu uns genommen und weiter zum Fähranleger. Dort hatte sich bereits eine irre lange Schlange gebildet, die wir sauber umkurvten, um uns in die Pole Position zu stellen. Das war nicht frech, das muss so. Erstens brutal heiß, zweitens müssen die Mopeds zuerst auf die Fähre! Geht nicht anders DD
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So sieht das Fährterminal aus, wenn der Kahn voll ist.
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Und los ging's vorbei an den Shetti´s und ein paar anderen Inseln hinein ins Abenteuer.
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Am nächsten Tag mit reichlich Seegang (und ich dachte, ich wäre seefest :Al: ) lief die Fähre gegen 17.30Uhr im malerischen Torshavn auf den Färöern ein.
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Leider war der Wettergott uns trotz :Gn: nicht hold. Unterwegs sank die Temperatur von knapp 30 auf umme 10 Grad und es regnete teils heftig mit viel Wind. Ich bekam etwas Frust, denn die Wettervorhersage auf Island sah ähnlich aus :No:
Die Fähre nahm 1h später Kurs durch die beeindruckenden bergigen Inselchen Richtung Seydisfjördur auf Island. Es half nix. Irgendwann ging ich zu Bett und hoffte auf Besserung.

Gegen 8.30Uhr des kommenden Tages sollte die Norröna einlaufen. Also zeitig raus aus der Koje, Sachen verstaut (Ich hatte viel zuviel Kram mitgenommen. Nehmt nur eine Tasche mit dem Nötigsten mit! Die Treppengänge hinauf zu den Kojen sind recht schmal! Man kann alles am Mopped lassen. Da kommt nix weg. Nur festzurren! PS: Am besten eigene Spanngurte mitnehmen! Die vorhandenen sind teils im Arsch :Hilf: )und raus aufs Deck. Das Beten hatte geholfen. Es war leicht bewölkt, aber trocken. Die Insel lag im oberen Bereich dick eingepackt in Nebel und Wolken. Kurz vor Einfahrt in den Fjord kam sogar die Sonne etwas heraus. Mann, war ich aufgeregt :Ju:
Es dauerte noch etwas, bis der kleine Hafen in Sicht kam. Wahnsinn, wie der große Pott da drehte und rückwärts anlegte :AlSw: (Isländer passt mehr)
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Wir mussten noch ein Weilchen warten, bis die Autos und Caravans raus waren, aber alles verlief erstaunlich entspannt und routiniert. Raus aus dem Terminal, kurz gewartet, bis Jo auftauchte, dann weiter über den Pass raus aus dem Fjord rüber nach Egilsstadir, dem ersten Ort, wo Neuankömmlinge Geld, Verpflegung und anderes einholen können. Oben auf dem Pass war es schießkalt, auch wegen der Wolken, aber als wir runter in die Stadt fuhren, kam plötzlich brachialste die Sonne raus. Innerhalb kürzester Zeit stieg die Temperatur von3-4 auf 15-17 Grad. T-Shirt Time war angesagt :Ju: Zumindest beim Stop.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Samstag 12. Januar 2019, 14:31 
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Kriegt man das eigentlich irgendwie hin, mehr Bilder zu integrieren und ohne, dass diese unter dem Beitrag nochmal als Anhang auftauchen? :Mh:
Irgendwie doof, wenn ich das so stückeln muss :(

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Ungelesener BeitragVerfasst: Samstag 12. Januar 2019, 14:49 
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Nach einer Stunde und der ersten Pizza (wow, war die legger!) fuhren wir auf der Ringstraße 1 rechts Richtung Vopnafjördur. Das Wetter blieb traumhaft sonnig und die ständig wechselnden Farben faszinierten mich derart, dass ich recht spät bemerkte, meinen Mund nicht mehr zuzubekommen :Sl:
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Kurz vor Vopna... zeigte Island dann seine unangenehme Seite erstmals. Das Wetter schlug innerhalb Minuten in starken, windigen Regen um, sodass wir uns präparieren mussten.
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20min. später war es schon wieder vorbei. Weiter ging es mit Sonne.
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Wir schafften an diesem Tag noch etwa 200km. Mehr ging definitiv nicht bei den ganzen Fotostops :kno:
In Raufarhöfn fand sich direkt am Meer ein kleiner idyllischer Campground mit heißer Dusche.
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Auch die Gegend drumherum ist sehr interessant! Es gibt den Arctic-Henge, einen Sonnenkreis, den die Wikinger wohl früher zum Deuten der Zeit verwendeten, wenn ich das noch recht in Erinnerung habe, und eine kleine Halbinsel mit Leuchtturm, Gegnisvik genannt.
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Zelte aufgebaut, Kocher angeworfen und nach einem Flug mit dem Copter dann ab in den Schlafsack.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Samstag 12. Januar 2019, 15:27 
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Der nächste Morgen begann recht frisch und nebelig. Wir frühstückten, packten die Motorräder und wollten schnell weiter, doch meine Batterie hatte sich über Nacht verabschiedet :Al:
Hing vermutlich mit den stark gefallenen Temperaturen zusammen. Ich fragte einen Isländer, ob er mir Starthilfe geben könne, was er freundlicherweise auch tat. Der Bock lief wieder, wir machten uns aus dem Staub und kämpften uns durch den teils dichten Nebel auf der unbefestigten, aber gut fahrbaren 870 die Küste entlang Richtung Kopasker. Die Strecke ist der Wahnsinn! :Ju: Man kann es schwer beschreiben. Muss man einfach erleben.
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In Kopasker verdammt hungrig angekommen gönnte ich mir die Pizza meines Lebens! :Sab: Das haben die Isländer echt drauf DD Burger übrigens auch. Es war zugleich die teuerste Pizza ever :Ni: Scheißegal. Das konnte mir den Tag nie und nimmer verderben.
Weiter ging es Richtung Tjörnes. Ein Stück davor ab auf die unbefestigte 864 Richtung Dettifoss, dem wasserreichsten Wasserfall Islands.
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Unterwegs verabschiedete Jo sich fast von der Straße, weil einmal unaufmerksam auf den weichen Rand gekommen :No:
Auf dieser Strecke gibt es drei große Wasserfälle kurz hintereinander zu sehen und der Weg dorthin erinnert teilweise stark an Mordor. Sehr skurril.
Am Detti fing es dann an zu regnen und ein Unwetter kündigte sich an.
[/img]http://www.mikemoto.de/Forum/phpBB3/download/file.php?mode=view&id=28609&sid=a77dd854a3b9a5785ba0ee70ab7d5246[/img]
Also wieder Regenzeug an und dem eben noch sehr staubigen jetzt teils matschigen Weg zurück zur Ringstraße gefolgt. Es ging zügig weiter bis Husavik, wo wir im Regen die Zelte aufbauten, erstmal heiß duschten, eine Waschmaschine abgriffen und anschließend unsere nassen Klamotten trocknen konnten. Preislich reist man mit Zelt am günstigsten, da die Campground nur etwa 12-15€ pro Nase verlangen. Meist ist Duschen inklusive. Manchmal zahlt man extra.
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