Mimoto's Reiseforum

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Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 14. November 2018, 14:49 
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Registriert: Mittwoch 14. Dezember 2011, 09:58
Beiträge: 7463
Wohnort: Kottingbrunn
BigBlock hat geschrieben:
4.2 Da es hierzu in Bremen Diskussionen gab: Die Bank darf nur nach Vorlage der Sterbeurkunde das Konto schließen. Nur aufgrund einer Todesanzeige in der Zeitung darf sie dies nicht. Soweit die Theorie natürlich


Wobei Banken ohne Angaben von Gründen Auszahlungen verweigern bzw Kredite einfordern können ( auch bei termingerechter Tilgung ) steht zumindest bei uns in Ö in diversen AGBs der Banken drinnen.

Heißt im Regelfall ( ich hab das gerade durch ) das die bank vorsichtshalber bei Kenntnis eines Todesfalls das Konto sperrt um für sich Stress zu vermeiden und dann nur mehr was mit Notarieller Verfügung rausgibt.
Wie gesagt konkret gerade so erlebt.

_________________
Wer sein Leben so einrichtet, dass er niemals auf die Schnauze fällt, der kann nur auf dem Bauch kriechen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 4. April 2019, 21:38 
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Registriert: Donnerstag 27. Oktober 2016, 10:41
Beiträge: 4
Hallo Miteinander,

ich kann nur aus eigener Erfahrung berichten, das sich jedes Pärchen, Lebensgemeinschaft oder sonstiges bei Zusammenzug, Geburt, Kauf einer Immoblilie einfach mal zum RA oder Notar gehen sollte und sich über die Randbedingungen schlau macht. Wenn dann auch noch die eigenen Eltern zum Beispiel neu heiraten oder sich gar heimlich gegenseitig als Alleinerben einsetzen, hat man sehr schnell so "Fremde" in der Familie die einem bis auf den Pflichtteil die Hose ausziehen können. Das allles habe ich persönlich erlebt, meine Kinder und Frau wissen heute was wie geregelt werden wird im Fall des Falles. Bei mir ist das glimpflich ausgegangen, da die verhasste Lebensgefährtin meines Vaters die Erbschaftsteuern und den Pflichteil nicht zahlen konnte. Da waren aber auch 4 Jahre RA notwendig.

Liebe Grüße,

Christian


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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 16. Januar 2020, 14:55 
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Registriert: Mittwoch 20. November 2019, 22:16
Beiträge: 188
Wohnort: Nürnberg
Schöner Thread, nur ein Detail möchte ich kommentieren:

Zitat:
Wenn man nicht verheiratet ist und den Partner absichern möchte, könnte man auch über ein Wohnrecht in der gemeinsam genutzten Immobilie nachdenken. Z.B. erben die Kinder das Haus, aber der Partner hat dort ein lebenslanges Wohnrecht.

Den Fall habe ich im Bekanntenkreis. Der Tochter gehört jetzt das Haus, ihr Vater hat lebenslanges Wohnrecht. Leider ist er pleite und bezahlt garnix. Sie ist verantwortlich für Unterhalt und Modernisierung des Hauses. Sie ist Studentin, und das wird sie wegen des Hauses wohl auch noch eine Weile bleiben, denn das Haus würde alles Geld auffressen, das sie als Berufseinsteiger und Mieter je übrig hätte. Eine prima Ausgangsbasis für ein tolles Verhältnis Vater-Tochter, und für diverse interessante Kontakte zu Behörden.

Sie hofft aktuell drauf, dass das Haus für unbewohnbar erklärt wird, dann muss er ausziehen, und sie kann es wenigstens als Abriss-Grundstück verkaufen und dann anfangen, ein finanziell stabiles Leben zu führen. Eine Haus mit lebenslangem Wohnrecht, baufällig oder nicht, ist kaum zu verkaufen. Dieses Erbe war eher eine Belastung.

Aber das nur am Rande.


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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 16. Januar 2020, 15:50 
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Registriert: Montag 5. September 2016, 18:10
Beiträge: 704
Wohnort: Allgäu
Es geht hier eher um die Sichtweise des Vaters und nicht um die der Tochter.

Ein Erbe muss nicht angenommen werden.

_________________
Viele Grüße aus dem Allgäu
Peter


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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 16. Januar 2020, 17:58 
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Registriert: Mittwoch 14. November 2012, 01:04
Beiträge: 961
Wohnort: Herz Bayern`s
So Grundstücke sind durchaus verkäuflich, auch mit Wohnrecht. Der Wert des Wohnrecht wird halt bewertet und mindert den Preis entsprechend. Kann natürlich auch sein das der Wert ins Minus geht. Dann steigt normal sogar der dümmste Investor aus. Dumm gelaufen.

Problem ist aber immer, dass sich offenbar viele vorher nicht genau anschauen, was sie da übernehmen, auch an Pflichten. Dabei würden zumindest die bayerischen Notare sauber aufklären. Hatte erst diese Woche den Fall: Wohnrecht für die Oma. Naja, im Grundbuch wars dann als Nießbrauch eingetragen, und schon war die Sache für mich erledigt. :Sto:

Sonst sind da schon ein paar Ansätze in dem Thread, aber für eine saubere Beratung gibt's spezielle Berater oder Notare.


Vg
Roland


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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 16. Januar 2020, 20:00 
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Registriert: Freitag 25. Januar 2013, 13:14
Beiträge: 3313
Wohnort: Mannheim
Naja, niemand ist verpflichtet ein Erbe anzutreten.

_________________
Gruß
Dieter

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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 16. Januar 2020, 21:29 
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Registriert: Mittwoch 20. November 2019, 22:16
Beiträge: 188
Wohnort: Nürnberg
Was da alles dran hängt, das versteht man mit 18 nicht zwingend. Und dass ein paar Jahre später die energetische Sanierung zwingend wird, mit neuer Heizung und Dämmung, das wusste damals auch noch niemand. Ich wollte nur anregen, dass man auch über die Nachteile solch einer Regelung nachdenkt.


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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 17. Januar 2020, 03:29 
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Registriert: Samstag 29. November 2014, 17:40
Beiträge: 2151
Wohnort: Biggesee
Hallo,

wie sähe deiner Meinung nach eine bessere Regelung aus?

Dem langjährigen Partner die Immobilie vererben? Die Kinder gehen dann leer aus und Erbschaftssteuer könnte anfallen.

Den Kindern die Immobilie vererben? Dann droht dem langjährigen Partner der Verlust der Wohnung, möchte man das? Ich auf jeden Fall nicht.

Zu dem von dir geschilderten Sachverhalt, die Tochter bleibt Studentin weil sie als Berufstätige Geld in ihre Immobilie stecken müsste? Sie bekommt eine Immobilie geschenkt, es ist aber zuviel verlangt, dass sie als Gegenleistung etwas investiert?

Mal angenommen, sie steckt kein Geld in die Erhaltung des Hauses, das Haus wird dadurch unbewohnbar, der Vater muss ausziehen, das Haus wird verkauft. Wäre es dann nicht selbstverständlich dem Vater den Verkaufserlös zu überlassen? Sie könnte dem Vater ja auch die Rückübertragung der Immobilie vorschlagen. Ich bin mir sicher, dass der Vater ihr das Eigentum nicht übertragen hat um ihr zu schaden.

Gruss
Frido

_________________
Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.


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