Mimoto's Reiseforum

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 Betreff des Beitrags: Re: Scottoiler und andere Öler
Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 15. August 2018, 15:51 
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Moin,

hier meine bescheidenen Erfahrungen mit Ölern:

Scottoiler: Nervig. Entweder zuviel, oder zu wenig, oder (besonders bei tieferen Temperaturen im Winter) gar nix weil Öl zu zäh und der Unterdruck nicht ausreicht.
Bedeutet für mich: Unbrauchbar, da viel zu unzuverlässig. ca. 70tkm auf der SMT und nie wirklich funktioniert. und immer ne Dose Kettenspray im TR.

CLS: zuerst ca. 50tkm an der silbernen Multi, dann umgebaut auf die aktuelle Multi. Was gibts zu sagen: Funktioniert einfach. Dank der Pumpe auch bei allen Temperaturen. Mittels Bedienteil am Lenker einfach einstellbar. Viel Regen, mehr Öl, 3 Klicks.

Nemo2: Habe ich vor dem Winter an der KTM Enduro verbaut. Sowas einfaches ist schon wieder genial. Ich habe mir angewöhnt alle 100km einfach 1/8 Umdrehung weiter zu drehen, Kette immer gut geschmiert. Funktioniert seit ca. 20tkm einwandfrei.
Einziger Nachteil: Nachfüllen im Hitzesommer.... Deckel geöffnet und das Öl aus der Leitung lief flüssig wie Wasser aufs Ritzel. ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Scottoiler und andere Öler
Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 15. August 2018, 15:55 
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Beiträge: 267
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Dirk F. hat geschrieben:
Habt ihr schon mal Probleme bezüglich Pfützenbildung im Stand gehabt?
Irgendwie verleitet das Teil schon daran rumzudrehen, wenn das Moped steht :twisted:
Wo habt ihr den Nemo verbaut? Direkt am Lenker?
Dreht ihr den Nemo immer eine viertel-Drehung zurück bevor ihr stehen bleibt?



Pfützen nicht, aber ein paar Tropfen, wenn es sehr warm ist und dann die Sonne den Behälter noch
erwärmt. Wenn es sehr warm ist, versuche ich daran zu denken, einfach es etwas zurück zu drehen.
Befestigt habe ich es am Lenker.


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 Betreff des Beitrags: Re: Scottoiler und andere Öler
Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 15. August 2018, 16:09 
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Ich halte mich an den Hersteller: Nach jedem Tanken (250 bis 300 km) drehe ich den Deckel um eine Viertel Umdrehung. Das Einzige was ich dabei beachten muss: Dass es nach der Drehung für 1 bis 2 Minuten Öl gibt. Also sollte sich das Moped (die Kette) bei der Öldusche auch bewegen.

Was mir gut gefällt: Der Behälter ist wertig, sieht auch gut aus und ist bei mir auch an der Halterung der Handbremspumpe befestigt. Die Halterung für die Spritzdüse am Kettenrad ist echt massiv, nix billiges Blech wie beim Scotti. Auch die Kunststoffdüse ist aus sehr robustem Material.

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- Gruß Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Scottoiler und andere Öler
Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 15. August 2018, 17:15 
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Beiträge: 7703
Da Bastellösungen nicht gewünscht werden, brauche ich nicht weiter auf mccoi und anderer Selbstbau-Öler eingehen.
Was aber das nachtropfen der mechanischen Systeme angeht, diesem Symptom könnte man mit einem Magnetventil in der ÖlerLeitung Abhilfe schaffen. An Zündungsplus und Masse, oder wahlweise ans Standlicht anschließen ist nicht sooo schwer und würde die Ölleitung nach dem Abstellen des Moppeds verschließen.

Was das Öl betrifft, da fahre ich seit vielen Jahren mit teilsynthetischem Kettensägenöl von Stihl gut und günstig. Frühere Tourpartner fuhren dieses Öl auch problemärmer im Scottoiler als das Scottöl.

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 Betreff des Beitrags: Re: Scottoiler und andere Öler
Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 15. August 2018, 17:53 
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Selbstverständlich kannst du auch beim Einspritzer ein Unterdruck-Gerät anschließen.
Ein Mehrzylindermotor sollte an den Ansaugstutzen (zwischen Drosselklappengehäuse und Zylinder) kleine Anschlußstutzen für die Unterdruckuhren zum Synchronisieren haben. Da wird der Unterdruckschlauch für den Öler angeschlossen.

MacDubh hat geschrieben:
hier meine bescheidenen Erfahrungen mit Ölern:

Scottoiler: Nervig. Entweder zuviel, oder zu wenig, oder (besonders bei tieferen Temperaturen im Winter) gar nix weil Öl zu zäh und der Unterdruck nicht ausreicht.
Bedeutet für mich: Unbrauchbar, da viel zu unzuverlässig. ca. 70tkm auf der SMT und nie wirklich funktioniert. und immer ne Dose Kettenspray im TR.
Genau meine Erfahrung.
Kommt mir nicht mehr ans Motorrad.

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Gruß Bernd

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Ein Urlaub ohne Motorrad ist möglich, aber sinnlos.

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 Betreff des Beitrags: Re: Scottoiler und andere Öler
Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 15. August 2018, 19:24 
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Registriert: Freitag 5. Oktober 2012, 15:14
Beiträge: 5592
Obwohl nach nicht-Bastel Lösung gefragt.
Ich bastle jetzt schon das zweite Jahr mit einem Rehoiler rum. Hab da alle schlechten Erfahrungen schon machen dürfen die es gibt. Undichter Schlauch (wer denkt Silikon ist öldicht - nein is nicht), nachtropfen da Pumpe auch nicht dicht, Magnetventil eingebaut, Schlauch zu heiß geworden - Öl verdunstet -> keine Ölung über über ettliche Kilometer. Düse verloren. Was aber echt klasse ist, ist die Elektronik, mit Bluetooth App, und das Ganze könnte, wenn man alles gleich richtig macht mit guten 100€ funktionieren. Was auch toll ist, man kann einen Leuchttaster einbauen und kann von dort aus auch dauerdosieren, wenns mal zu wenig ist.

Ich hab jetzt in Summe sicher auch 400€ ausgegeben. (für 2 Mopeds) Hab jetzt aktuell noch mal ne andere Düse verbaut, und ein anderes Öl verwendet. Wenn es dann immer noch Ärger gibt, dann werde ich in Zukunft nie wieder nen Öler an ein Moped basteln, sondern wieder so wie früher mit Drylube trocken schmieren (und trocken trinken. )

Der Nemo ist irgendwie pfiffig, aber da muss man auch ständig nach der Kette glotzen. Früher wusste ich: Abends Moped in der Garage aufgebockt, mal drüber gesprüht und kein Blick mehr bis zum nächsten Abend. Heute, auch wenns funktioniert wird bei jedem Stopp geguckt, ist genug Öl drauf, oder zu wenig. Sieht das jetzt gut aus, oder nicht, ist die Düse noch dran und nicht weggebogen.....

Just my 2 Cent
Herbert aka Schippy

(Der jetzt in die Garage geht und wieder Öler bastelt)


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 Betreff des Beitrags: Re: Scottoiler und andere Öler
Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 15. August 2018, 20:27 
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Beiträge: 7703
Schlauch - kein Silikon, Tygon ist eine gute Wahl. Bewährt hat sich als Düse eine dicke Injektionsnadel mit Luer-Lock-Ansckluss ( https://goo.gl/images/8qCqN1 )

Und wenn schon basteln, weshalb dann nicht das Komplettpaket von http://www.mccoi.de ?

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 Betreff des Beitrags: Re: Scottoiler und andere Öler
Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 16. August 2018, 00:45 
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Registriert: Freitag 5. Oktober 2012, 15:14
Beiträge: 5592
ryna hat geschrieben:
Schlauch - kein Silikon, Tygon ist eine gute Wahl. Bewährt hat sich als Düse eine dicke Injektionsnadel mit Luer-Lock-Ansckluss ( https://goo.gl/images/8qCqN1 )

Und wenn schon basteln, weshalb dann nicht das Komplettpaket von http://www.mccoi.de ?


Tygon hab ich inzwischen gemacht. Als Düse hab ich jetzt mal Scottoiler Kunststoffdüsen gekauft, mal schauen ob das nichts ist. Hatte bisher Messingröhrchen. Mal beobachten wie das jetzt klappt. Der Rehoiler Bausatz war ok. Hat mir der Rehoiler Fritze kostenlos zusammengelötet und programmiert. So musste ich das Ganze auch nur in eine Gehäuse einbaue und die Verkabelung machen. Ich seh' da keine größeren Unterschied zum Rehoiler. Die MCCoi muss man auch selbst löten. Bei Reh bekommt man eine Bestelliste und bestellt halt bei Conrad und Reichelt. Ich glaub der Unterschied ist nicht so groß. Hauptunterschied ist die Bluetooth Schnittstelle vom Rehoiler. Da kann alles mit dem Handy konfiguriert werden. Dafür hat der McCoi einen Regensensor.

Grüßle
Herbert


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