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Scottoiler und andere Öler
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Seite 3 von 3

Autor:  Dirk F. [ Donnerstag 16. August 2018, 07:43 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Scottoiler und andere Öler

MacDubh hat geschrieben:
Moin,

hier meine bescheidenen Erfahrungen mit Ölern:

Scottoiler: Nervig. Entweder zuviel, oder zu wenig, oder (besonders bei tieferen Temperaturen im Winter) gar nix weil Öl zu zäh und der Unterdruck nicht ausreicht.
Bedeutet für mich: Unbrauchbar, da viel zu unzuverlässig. ca. 70tkm auf der SMT und nie wirklich funktioniert. und immer ne Dose Kettenspray im TR.

CLS: zuerst ca. 50tkm an der silbernen Multi, dann umgebaut auf die aktuelle Multi. Was gibts zu sagen: Funktioniert einfach. Dank der Pumpe auch bei allen Temperaturen. Mittels Bedienteil am Lenker einfach einstellbar. Viel Regen, mehr Öl, 3 Klicks.

Nemo2: Habe ich vor dem Winter an der KTM Enduro verbaut. Sowas einfaches ist schon wieder genial. Ich habe mir angewöhnt alle 100km einfach 1/8 Umdrehung weiter zu drehen, Kette immer gut geschmiert. Funktioniert seit ca. 20tkm einwandfrei.
Einziger Nachteil: Nachfüllen im Hitzesommer.... Deckel geöffnet und das Öl aus der Leitung lief flüssig wie Wasser aufs Ritzel. ;-)
[...]


mike_the_bike hat geschrieben:
Ich halte mich an den Hersteller: Nach jedem Tanken (250 bis 300 km) drehe ich den Deckel um eine Viertel Umdrehung. Das Einzige was ich dabei beachten muss: Dass es nach der Drehung für 1 bis 2 Minuten Öl gibt. Also sollte sich das Moped (die Kette) bei der Öldusche auch bewegen.

Was mir gut gefällt: Der Behälter ist wertig, sieht auch gut aus und ist bei mir auch an der Halterung der Handbremspumpe befestigt. Die Halterung für die Spritzdüse am Kettenrad ist echt massiv, nix billiges Blech wie beim Scotti. Auch die Kunststoffdüse ist aus sehr robustem Material.


Das hört sich echt gut an :Sl:

Wenn ich das so lese nehme ich vom Scotti komplett Abstand.
Ich hab bereits damals gehört, dass es damit recht viele Probleme gibt (was meist aber an den Nutzern liegt), und jetzt sieht es nicht anders aus.

Dass ein rein mechanisches System, sobald kein Unterdruck mehr vorhanden ist, bei hohen Temperaturen dünnflüssig gewordenes Öl aus der Leitung lässt, daran hätte ich auch denken können. Ist irgendwie logisch, denkt nur kein Schwein dran :Dy:

Trotzdem werden ich wohl den Nemo nehmen.
Muss dann halt an die Eigenschaften von Öl bei hohen Temperaturen denken, mal sehen ob ich das schaffe :Mh:
Ist mir aber von den ganzen Systemen her am sympathischsten DD

Ober ich bau auf Kardan um :LoL: :LoL:

Die Selbstbastellösungen, wie beispielsweise den Rehoiler, hatte ich mir auch schon angesehen, aber davon auch wieder Abstand genommen.
Leute, ich bin Beamter, war ne Zeitlang ITler und Fotograf.
Glaubt ihr wirklich ich könnte auch nur ansatzweise Schrauben, Löten oder Verständnis für sowas entwickeln und wissen was ich mache? :Hilf:

Dann lieber ein fertiges System :Ju:

Danke euch für den Gedankenaustausch und die guten Tipps.
Wäre ohne euch nie auf den Nemo 2 gekommen und hätte mich wahrscheinlich mit dem Scotti rumgeärgert.
Ganz davon ab, dass auch meine Frau angepisst gewesen wäre, dass ich Geld für etwas ausgegeben hätte, dass ich nicht zum anständigen Laufen bringen kann :Al: :Hilf: :Dy:

LG
Dirk

Autor:  MacDubh [ Donnerstag 16. August 2018, 07:57 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Scottoiler und andere Öler

Dirk F. hat geschrieben:
MacDubh hat geschrieben:
Moin,

hier meine bescheidenen Erfahrungen mit Ölern:

Scottoiler: Nervig. Entweder zuviel, oder zu wenig, oder (besonders bei tieferen Temperaturen im Winter) gar nix weil Öl zu zäh und der Unterdruck nicht ausreicht.
Bedeutet für mich: Unbrauchbar, da viel zu unzuverlässig. ca. 70tkm auf der SMT und nie wirklich funktioniert. und immer ne Dose Kettenspray im TR.

CLS: zuerst ca. 50tkm an der silbernen Multi, dann umgebaut auf die aktuelle Multi. Was gibts zu sagen: Funktioniert einfach. Dank der Pumpe auch bei allen Temperaturen. Mittels Bedienteil am Lenker einfach einstellbar. Viel Regen, mehr Öl, 3 Klicks.

Nemo2: Habe ich vor dem Winter an der KTM Enduro verbaut. Sowas einfaches ist schon wieder genial. Ich habe mir angewöhnt alle 100km einfach 1/8 Umdrehung weiter zu drehen, Kette immer gut geschmiert. Funktioniert seit ca. 20tkm einwandfrei.
Einziger Nachteil: Nachfüllen im Hitzesommer.... Deckel geöffnet und das Öl aus der Leitung lief flüssig wie Wasser aufs Ritzel. ;-)
[...]


mike_the_bike hat geschrieben:
Ich halte mich an den Hersteller: Nach jedem Tanken (250 bis 300 km) drehe ich den Deckel um eine Viertel Umdrehung. Das Einzige was ich dabei beachten muss: Dass es nach der Drehung für 1 bis 2 Minuten Öl gibt. Also sollte sich das Moped (die Kette) bei der Öldusche auch bewegen.

Was mir gut gefällt: Der Behälter ist wertig, sieht auch gut aus und ist bei mir auch an der Halterung der Handbremspumpe befestigt. Die Halterung für die Spritzdüse am Kettenrad ist echt massiv, nix billiges Blech wie beim Scotti. Auch die Kunststoffdüse ist aus sehr robustem Material.


Das hört sich echt gut an :Sl:

Wenn ich das so lese nehme ich vom Scotti komplett Abstand.
Ich hab bereits damals gehört, dass es damit recht viele Probleme gibt (was meist aber an den Nutzern liegt), und jetzt sieht es nicht anders aus.

Dass ein rein mechanisches System, sobald kein Unterdruck mehr vorhanden ist, bei hohen Temperaturen dünnflüssig gewordenes Öl aus der Leitung lässt, daran hätte ich auch denken können. Ist irgendwie logisch, denkt nur kein Schwein dran :Dy:

Trotzdem werden ich wohl den Nemo nehmen.
Muss dann halt an die Eigenschaften von Öl bei hohen Temperaturen denken, mal sehen ob ich das schaffe :Mh:
Ist mir aber von den ganzen Systemen her am sympathischsten DD

Ober ich bau auf Kardan um :LoL: :LoL:

Die Selbstbastellösungen, wie beispielsweise den Rehoiler, hatte ich mir auch schon angesehen, aber davon auch wieder Abstand genommen.
Leute, ich bin Beamter, war ne Zeitlang ITler und Fotograf.
Glaubt ihr wirklich ich könnte auch nur ansatzweise Schrauben, Löten oder Verständnis für sowas entwickeln und wissen was ich mache? :Hilf:

Dann lieber ein fertiges System :Ju:

Danke euch für den Gedankenaustausch und die guten Tipps.
Wäre ohne euch nie auf den Nemo 2 gekommen und hätte mich wahrscheinlich mit dem Scotti rumgeärgert.
Ganz davon ab, dass auch meine Frau angepisst gewesen wäre, dass ich Geld für etwas ausgegeben hätte, dass ich nicht zum anständigen Laufen bringen kann :Al: :Hilf: :Dy:

LG
Dirk


ist vielleicht unfair. Hunderttausende fahren völlig zufrieden mit dem Scotti rum. Nur bei mir als Alltagsfahrer hat das Teil nur ungenügend funktioniert.

Für mich macht das simple am Nemo den Charme. ;-)

CLS ist die Krönung, aber teuer. Aber zuverlässiger geht wohl kaum.

Autor:  Dirk F. [ Donnerstag 16. August 2018, 08:38 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Scottoiler und andere Öler

MacDubh hat geschrieben:

Für mich macht das simple am Nemo den Charme. ;-)

CLS ist die Krönung, aber teuer. Aber zuverlässiger geht wohl kaum.


Da kann ich bei beidem einfach nur zustimmen :Ni: DD
Deswegen wirds auch der Nemo werden.
Kostet nicht viel, hat eine sehr gute Funktionalität, wenn man bereit ist mal am Rad zu Drehen und sieht aus, als würde er ewig halten.
Genau meins.
Immerhin will ich ja auch ewig halten :Ju: :Am:

Autor:  Schippy [ Donnerstag 19. September 2019, 08:25 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Scottoiler und andere Öler

Nach dem Motto, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern......
Ich war ja. Mit meiner Rehoiler Lösung nicht glücklich. Ich vermute aber sehr dass der Grund für meine Probleme die Temperatur der Schwinge meiner Multistrada aenduro war. Die ist nämlich im Betrieb vom Auspuff ziemlich aufgeheizt worden ( ich schätze über 50°C). Daher hat sich das Öl unterhalb des eingebauten Magnetventils immer zusammengezogen beim Abstellen und dann erst mal nicht geölt nach dem Start.

An der Triumph wollte ich zuerst keinen Öler mehr verbauen, weil da auch so gut wie kein Platz für Tank und Steuerkasten zu finden war. Bis mir sammy den Tip mit dem Mofessor gegeben hat. Angeschaut bei https://berotec.de/produkt-kategorie/kettenoeler/ und gleich bestellt.
Der Mofessor besteht aus absolut hochwertigen Komponenten, ist mechanisch super einfach aufgebaut und sehr gut durchdacht. Nur Stromanschluss, ansonsten sind keine Eingriffe in das Motorrad notwendig. (Kein Unterdruck, kein impuls/Zündungsabgriff oder Magnetbastelei...)
Das sehr kleine Steuergerät lässt mit einem kleinen Dreheinsteller den Impulsabstand in 9 Stufen einstellen und die eingebaute Temperaturkompensation verändert die Öffnungsdauer des Magnetventils.
Dadurch wird die Temperturabhängige Viskosität des Öls ausgeglichen. Ein industrietauglichrs Magnetventil, ein optisch sehr schöner Tank, klasse Steckverbinder für den Schlauch, ein Regentaster mit dem man auch auf Durchlauf schalten kann.... Keep it simple ist die Devise - Preis - Leistung für mich absolut genial.


Der Einbau ging recht einfach:
SteuerPlus geschaltet von der USB Steckdose unter der Sitzbank geklaut: (grüne Leitung)
Bild

Dosierventil und Tank passen unter die Seitenverkleidung / an den Rahmen:
Bild

Die Düse hab ich mal einfach an den Schutz geklebt (fällt kaum auf)
Bild

Ölleitung unter der Schwinge verlegt:
Bild

Der Regenschalter findet an der linken Armatur Platz: (Kabel unter dem Tank verlegt)
Bild


Befüllanschluss und Steuerbox mit Dosiereinstellung passen prima unter die Sitzbank:

Bild


Ein erster Test war mal erfolgreich. Aktuell bin ich glücklich damit. Die Tankhalterung wird noch mal etwas optimiert, damit es schöner aussieht.

Grüßle
Herbert aka Schippy

Autor:  thund3rbird [ Donnerstag 19. September 2019, 08:32 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Scottoiler und andere Öler

Hallo Herbert,

ich würde an deiner Stelle den Stromdieb dorthin bringen, wo er hingehört. In die Mülltonne. Diese Dinger sind zwar am Anfang recht praktisch, aber irgendwann wird das grüne Kabel durch die Vibrationen an der Stelle durch sein. Mach da ne vernünftige Quetschverbindung mit Schrumpfschlauch hin und du hast keinen Ärger. Das grüne kabel ist da jetzt eh schon verletzt. Also kannst es da auch kappen.

Autor:  ryna [ Donnerstag 19. September 2019, 11:04 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Scottoiler und andere Öler

Preis-/Leistung, scheint beim Mofessor nicht schlecht zu sein. Dein Anbau gefällt :L mir, bis auf den erwähnten Stromdieb. Stimmt, ist eine eingebaute Ausfallstelle. In dem Fall sind die good vibrations der Triumph eher bad vibrations.

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