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 Betreff des Beitrags: "LOW BUDGET" 690er-KTM Enduro
Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 20. Oktober 2014, 20:46 
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Hallo zusammen,
angeregt durch meine Liebe zu einzylindrigen Motorrädern und den Reiseberichten von Andre und Michael und deren umgebauten KTM`s, sollte es dieses Jahr eine neue 690er KTM werden.
Es sollte eine mit ABS werden (zur Wahl mit ABS Dongle (vorne Schotter-ABS/hinten Vollbremsung möglich)), d.h. das aktuelle neueste Modell.

Folgende Ausstattung / Eigenschaften sollte sie besitzen: (eventuell "so schön leicht bleiben" - geht natürlich bei der Ausstattung nicht! )
Original Windschutzscheibe (Minimalschutz),
Sturzbügel oben,
Kühlerschutz,
Sturzbügel unten,
Motorschutzwanne,
Bergungsschlaufe vorne anTeleskopgabel,
Gepäckträger / bügel als Möglichkeit Überwurfgepäcktaschen zu verwenden (als Hitzeschutz auf der Auspuffseite), Tankmöglichkeit ohne Gepäcktaschenabbau zu ermöglichen, tiefer Schwerpunkt,
Original Auspuffanlage sollte aus Kostengründen erhalten bleiben (geregelter KAT), Schutz der Krümmerführung vor Bodenberührung,
Platz für 2 ltr. Benzingkanister,
Platz f. Bordwerkzeug,
12 V Steckdose für Navi-Stromversorgung od. Ähnlichem.

Da die Maschine werksmäßig mit Metzeler Enduro 3 Reifen ausgestattet ist, habe ich das erstmal so gelassen.
War jetzt im Herbst für eine Woche am Gardasee und muss sagen, man kann mit ihr ordentlich auf der Strasse "angasen" und den Manivapass über Schotter
geht es auch.

Genau dieses Nutzungsprofil strebe ich an!

Verbrauch liegt bei ca 4,5 ltr., wenn man ihr schon ordentlich die "Sporen" gibt!

Habe schon auf anderen Maschinen Heidenaus gefahren, die würde ich als nächstes aufziehen.

Eine eigentlich geplante Tour in die Gegend der ligurischen Grenzkammstrasse musste leider wegen Krankheit eines mitfahrenden Kollegen ausfallen.

Fürs kommende Jahr ist eine Fahrt durch die Pyrenäen geplant (Teile von Andre + Michael`s Tour), abgespeckt auf eine Woche, eventuell 5 Motorräder in einem
Sprinter, 2 Mann fahren das Auto, der Rest fliegt hin zurück (Girona).

Grüsse "Einzylinder" Rüdiger


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Dateikommentar: Gardasee - Torbole
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 Betreff des Beitrags: Re: "LOW BUDGET" 690er-KTM Enduro
Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 20. Oktober 2014, 21:01 
Hi Rüdiger, die hab ich auch! Ein wunderbares Motorrad.

Welche Taschen sind das denn? Zufrieden? Wie machst Du das mit dem Hitzeschutz?

Und die Spiegel?

Bild
Beim Einfahren auf der Assietta ... ;) der rechte Kühlerschutzbügel hat mich vor einer teuren Reparatur bewahrt ... obwohl die Jungs drüber gelästert hatten


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 Betreff des Beitrags: Re: "LOW BUDGET" 690er-KTM Enduro
Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 20. Oktober 2014, 21:19 
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Den Maniva kann man schon mit jedem Straßenmoped fahren, aber mit der 690er machts auf jeden Fall mehr Spaß!

Meine hat ziemlich identische Ausstattung, nur auf das Motorschutzblech von TT hab ich verzichtet, bringt m.M.n. nicht viel mehr als das Original.

Den Heidenau hat der Micha getestet, der hält hinten nur 3000 bis 4000 km, da ohne Mittelsteg in dieser Größe.
Ich fahre den Mitas E07, ist auch sehr gut gelände- und strassentauglich, und hält über 7000 km.
http://www.mitasreifen.de/enduro/end.htm#E%2007

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 Betreff des Beitrags: Re: "LOW BUDGET" 690er-KTM Enduro
Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 21. Oktober 2014, 06:50 
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Die Spiegel sehen nach den TT-Klappspiegel 01-040-0760-0 aus. Im Netz habe ich gelesen, dass die Spiegelfläche relativ klein und der Spiegel vibrationsanfällig sein soll. Wie sind deine Erfahrungen?

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 Betreff des Beitrags: Re: "LOW BUDGET" 690er-KTM Enduro
Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 21. Oktober 2014, 08:44 
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ryna hat geschrieben:
Die Spiegel sehen nach den TT-Klappspiegel 01-040-0760-0 aus. Im Netz habe ich gelesen, dass die Spiegelfläche relativ klein und der Spiegel vibrationsanfällig sein soll. Wie sind deine Erfahrungen?



Micha und ich haben diese Spiegeldran.
Bei höheren Geschwindigkeiten 120+ vibrieren die ganz gut - um dann darin etwas zu sehen muss man ihn mit der Hand festhalten :lol:

André

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 Betreff des Beitrags: Re: "LOW BUDGET" 690er-KTM Enduro
Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 22. Oktober 2014, 20:21 
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Hallo zusammen,
werde mal versuchen einige Fragen zu beantworten, bzw. meine Umbauten zu beschreiben:

zu Gavia

Ja, es ist ein absolut tolles Motorrad :L !
Problem bei der KTM ist, ihr Auspuff wird unglaublich heiss. Viel zu heiss für jegliche Art von Überwurf -Gepäcktaschen - Systemen.
Also TT Gepäckträger mit Alublechen links und rechts ausgekleidet (gegen "Durchschwingen" kleinerer
Gepäcktaschen zum Rad hin bzw. zum Auspuff hin und natürlich auch auf dieser Seite als Hitzeschutz !
Dann war da noch die Hitze, die direkt nach oben will.
Besitze noch eine BMW F 650, die auf auf dem hinteren Teil ihres Auspuffes einen Alu gelochten Hitzschutz besitzt.
Den habe ich mir als Ersatzteil für kleines Geld über EBÄH besorgt, etwas zurechtgeschnitten, dann mit einem Alu -Doppel T-Profil aus dem Baumarkt als Abstandhalter (und Kühlrippen) versehen, farblich etwas aufgehübscht, und schon hatte ich einen wirkungsvollen Hitzeschutz.
Ja, die Taschen habe irgendwann einmal als Set (2 Gepäcktaschen + 1 Tasche m. Reisverschluss (quer über die Sitzbank)) bei Tante Luise gekauft. Ich glaub damals für insgesamt 79,00 €.
Kommt ab und zu nochmal ins Angebot, Preis natürlich heute etwas teurer.
Die Taschen sind nicht wasserdicht, werden ausgeliefert mit PVC Überziehhüllen, die aber sch.... aussehen.
Deswegen habe ich mir von Ortlieb wasserdichte leichte Gepäcksäcke gekauft (Tante Luise ca. 19,95 € pro Stück), die ich dann in die Taschen lege.
Die Taschen selber nehme ich also bei Übernachtung gar nicht mehr ab, ich nehme nur die wasserdichten Säcke heraus.
Die Quertasche quer über den Sattel habe ich bisher noch nicht genutzt, ist zu mir zu hoch beim Aufsteigen, im Weg beim Tanken.
Aber selbst dann, die Quertasche ist nur mit 4 Schnellverschlüssen auf der Trägerplatte befestigt, so dass auch hier schnell weggenommen werden kann.
In die Trägerplatte habe ich einen Ausschnitt für den Tankzugang der KTM angefertigt.
Beim Auf- und Absteigen auf die KTM trainiere die "Hubert Auriol Technik" !
Es ist wie beim Fahrrad (ein Hoch auf die Leichtigkeit dieses einmaligen Motorrades), ich lege den ersten Gang ein, steige mit dem linken Fuss auf die linke Fussraste, lasse dass Fahrzeug etwas anrollen, neige es dabei leicht nach rechts, hole mein rechtes Bein über die Sitzbank bzw. die noch höhere Gepäckrolle und schon sitze ich auf dem Motorrad.
Beim Absteigen das Gleiche in umgekehrt!
Zu den Spiegeln:
Ja es sind die Klappspiegel von TT. Gut, es sind nicht die vibrationsfestesten, Aber für die Geschwindigkeiten, die ich üblicherweise auf den Strassen fahre, die ich am meisten suche, da reicht es dicke.
Auf den Landstrassen im östlichen Rücken des Monte Baldos, am Stausee Valvestino, zum Maniva hoch, zum Ledrosee hoch, gibt es meiner Meinung nach kaum Stellen, auf denen man schneller als 120 km/h fahren sollte.
Das werksmäßig mitgelieferte Werkzeug wollte ich noch mitnehmen können, wenn ich mal keine Taschen hinten dran und keinen Tankrucksack mithabe.
Es gibt ja von RallyRaid eine kaufbare Lösung.
Hier war ja der Platz gut beschrieben, also .... welche Werkzeugbox von "älteren" Mopeds passt an diese Stelle --- meine XT 500 musste kurzfristig auf ihre Werkzeugbox verzichten (schon preiswert bei EBÄH Ersatz besorgt). Wieder noch von den Resten meiner Alu-Doppel -T- Kühlrippen eine Verbindungsstrebe (Motorhalterung zu Kühlerhalterung) gebaut, und schon war die Einzylinder-Werkzeug-Box wieder in ihrem vertrauten Element. Wenn man den Inbusschlüssel mit dem Kunststoffgriff gegen einen längeren normalen Inbusschlüssel tauscht, passt alles incl. Aufbewahrungsbeutel in diese "neue" alte Box.
Übrigens Reifenmontiereisen in alten Motorradschlauch mit Kabelbindern an TT-Träger gebunden.
Das alles könnte ich natürlich auch im Tankrucksack befördern, dort möchte ich aber nur leichte Sachen haben (Regenklamotten, ev. Ersatzhandschuhe usw.)
Auf eine Benzinkanisterlösung wollte ich nicht verzichten, der Originaltank ist ja nicht gerade riesig, obwohl bei Verbräuchen von ca 4,5 ltr. vielleicht auch bis zu 5 ltr. ist man dann ja auch froh über eine Tankpause. Und wenn es nur zur Beruhigung dient, er ist immer da und gut ist. Ich habe absichtlich eine Kanistergröße gewählt, die noch von innen (zum Rad hin) an den TT-Träger passt, damit ich mir den Platz für die Tasche nicht nehme und auch im Falle eines Sturzes der Benzinkanister nicht als erstes mit dem Gelände Kontakt aufnimmt.

Jo, das alles noch mit ein paar Photos unterlegt, ich hoffe, ihr könnt vielleicht einige Ideen verwenden und hoffentlich noch verbessern,

schade dass die Motorradsaison hier in Deutschland zu Ende geht,

bis dann
grüsse
"einzylinder" Rüdiger


Dateianhänge:
Dateikommentar: Werkzeugbox von Yamaha XT 500
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comp_Werkzeugbox von XT 500.jpg [ 149.3 KiB | 2756-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Seitenblech im Gepäckträger links + rechts
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Dateikommentar: Hitzeschutzplatte von BMW F 650
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comp_Hitzeschutzblech von BMW F 650.jpg [ 144.59 KiB | 2756-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Benzinkanister 2 ltr.
comp_Benzinkanister 2 ltr. an Gepäckträger.jpg
comp_Benzinkanister 2 ltr. an Gepäckträger.jpg [ 146.67 KiB | 2756-mal betrachtet ]
Dateikommentar: 'Trägerplatte fürs Tanken
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 Betreff des Beitrags: Re: "LOW BUDGET" 690er-KTM Enduro
Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 22. Oktober 2014, 20:34 
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Alltagstaugliche Lösungen Hast Du da :L

Der Originaltopf wird wie Du schon sagst extrem heiß - alternativ zu Deiner Lösung ein Zubehör ESD.
Der Leovince SBK wiegt m.E. lediglich die Hälfte und wird bei weitem nicht so heiß (man kann fast immer mit der Hand dranlangen).

Ein ebenfalls möglicher Platz für Reifenmontiereisen - auf dem Luftfilterkasten unter der Sitzbank.
4kleine Löcher in der Plastikkasten gebohrt und 2 Montiereisen können elegant mit Kabelbindern befestigt auf dem Luftideckel platziert werden.

Gruß
Andre

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 Betreff des Beitrags: Re: "LOW BUDGET" 690er-KTM Enduro
Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 22. Oktober 2014, 21:07 
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Hallo Andre,

das mit dem Auspuff, darüber habe ich beim Kauf auch nachgedacht(zusammen mit einem sehr engagiertem Händler).
Nur seit dem aktuellen Baujahr hat die 690er einen geregelten KAT mit Einspritzung.
Da ist der Schalldämpfer von Leovince aussen vor, ansonsten must du bei jedem TÜV Termin "umbauen".
Eine Alternative (auch mit 2-jährlichem Umbau) wäre noch eine Komplettanlage von Sebring gewesen (Extra Bestellung Krümmer ohne KAT).
Anderes Mapping wäre dann auch nötig.
Na ja, kann man immer noch machen, wollte aber den ohnehin schon "satten" Anschaffungspreis nicht noch höher schrauben.
"Leise" ist sie auch noch, muss nicht noch durch Lautstärke auffallen, wenn man mal über "Mountinbike-Wege" muss :)

Grüsse

"einzylinder" Rüdiger

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