Mimoto's Reiseforum

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 Betreff des Beitrags: Schanfigg reloaded
Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 17. Juni 2019, 02:37 
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Eine der schönsten Erinnerungen aus meiner Jugend ist das Schanfigg. Wie schön war es, jedes Jahr mehrmals nach Pagig und Arosa zu fahren! Egal, zu welcher Jahreszeit. Die Kurven, die engen Bergstrassen (mit ss!).

Im Winter Riesenmengen von Schnee, schon frühmorgens die Schneefräsen, dann das Horn der Postbusse. Die Mercedes-Fahrer, die ihrem Luxusschlitten die Schneeketten vorn montierten. Und im Sommer die endlosen Wanderwege, die Eichhörnchen, die Almen, Heuspeicher und Brunnen mit klarstem Quellwasser, die Nusskipferln aus Langwies, der Tante-Emma-Laden in St. Peter, die SBB nach Arosa hoch…

Aber vor allem und in meinem Gedächtnis fest verankert: Der Geruch der Wälder dort oben! Als Kind hab ich den gar nicht so bewusst wahrgenommen. Aber viele Jahre später bin ich mit der Helix von Chur nach Arosa gewedelt, und ehrlich: Ich hätte mit verbundenen Augen sagen können, wo ich bin. Allein vom Geruch her. Ist das nicht toll?

Ich möchte noch einmal zurück in die Kindheit und wieder nach Graubünden. Schön, dass ich nicht allein bin mit dieser Idee! Conni, große Schwester (nach Jahren) Rainer (großer Bruder, nach cm) machen sich auf: Zurück in die Kindheit, die Vergangenheit und die Gegenwart.

Spoiler: Für Weltreisende völlig banal. Für uns eine Herzensangelegenheit. Nicht frei von Ironie...

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Lieben Gruß, Raini


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 Betreff des Beitrags: Re: Schanfigg reloaded
Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 17. Juni 2019, 02:39 
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Prolog, Herbst 2018

[Rainer] Viele Erinnerungen verbinden wir mit dem Schanfigg. Was wohl aus den kleinen, engen und gefährlichen Strecken geworden ist? Und ob es tatsächlich noch Stellen gibt, an denen die Erinnerung intensiv wiederkommt? Vielleicht sollten wir sie vor der Reise noch mal auffrischen…
Ob die Kühe noch genauso riechen wie früher?
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Arosa 2009  084 kl.jpg
Arosa 2009 084 kl.jpg [ 66.46 KiB | 500-mal betrachtet ]

Und ob es noch irgendwo diese unglaublich leckeren Nusskipferln gibt?

Eine kleine Herausforderung gibt es dabei. Meine Schwester Conni wird mitfahren. Nicht mit der Bahn, nicht mit dem Auto, sondern auf 2 Rädern. Die Idee hatten wir irgendwann abends, wahrscheinlich recht spätabends. Conni ist 60+, hat keinerlei Erfahrung auf dem Rücken eines Motorrads, keine Ausrüstung, keine vernünftigen Klamotten. Aber sie ist hochmotiviert. Wir werden vorab ein wenig üben müssen.

Hatte ich erwähnt, dass sie dazu neigt, immer den größten Koffer von allen zu packen? Eine Perfektionistin, immer & für alle Eventualitäten gerüstet. Das hat seine Vorteile. Diesmal wird sie nicht mehr als die 35l eines Seitenkoffers füllen dürfen. Das wird eine ganz neue Erfahrung, für uns beide.

Ich freu mich drauf.
Saumässig.

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Lieben Gruß, Raini


Zuletzt geändert von Rainisbistro am Montag 17. Juni 2019, 03:04, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Schanfigg reloaded
Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 17. Juni 2019, 02:41 
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Vorbereitung, ganz locker

[Rainer] Ziel bekannt, Termin jetzt auch: Wir haben uns die letzte Augustwoche vorgenommen. Es wird konkret… und Conni war shoppen und hat sich um ihr Equipment gekümmert. Die Textil-Kombi und ein Paar Handschuhe leiht ihr Anna-Lena. Helm & Stiefel passen nicht, also muss was Neues her. Ich glaube, für Conni war das ein Meilenstein: Jetzt gibt’s kein zurück mehr.
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Der Goldbär ist bereit, selbst wenn’s noch ne Weile hin ist und der TÜV im Juni ruft: Eine Wellnesskur beim Fachmann incl. neue Kerzen, Ventilspiel und Öl vom Feinsten macht ihn fit für die Saison.

Der Plan: Wir wollen uns am Bodensee treffen, am ersten Tag durch Voralberg bis kurz vor die Schweizer Grenze fahren, dort eine Unterkunft suchen. Am zweiten Tag soll‘s dann von Chur nach Arosa gehen, in aller Ruhe. Die Kindheit wiederfinden und genügend Zeit dafür einplanen. Am dritten Tag relaxt durchs Schweizer Voralpengebiet zurück nach Salem. Für Welt-, Europa- und sonstige Reisende klingt das banal, aber für uns ist das eine Herzensangelegenheit.

Nicht ganz unwichtig: Conni muss noch Erfahrung als Sozia sammeln. Bei Polo haben sie ihr dafür schon einmal ein paar gesundheitsfördernde Tipps gegeben: In den Kurven die Schräglagen mitgehen. Ja, das üben wir doch vorab lieber noch einmal. Mitte Juni gibt’s ein Trainingslager im Taunus.

Check:
Brauch ich noch neue Reifen?
Maut in AU/CH (eigentlich kein Problem)
ADAC-Auslandsschutzbrief (der Goldbär ist immerhin schon 13 Jahre alt, und wir sind noch geringfügig älter).
Genaue Route oder intuitiv fahren?
Unterkunft (soll bezahlbar bleiben). Ich bin ja sonst der „einfach-losfahren-Typ“. Aber die Unterkünfte in CH zeichnen sich durch stolze Preise und gute Buchungslage aus. Suchen wir lieber was in Österreich…
Das Wetter sollte mitspielen – wo kann man das bestellen?

Mit Bildern: https://schanfiggreloaded.home.blog/201 ... nz-locker/

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Lieben Gruß, Raini


Zuletzt geändert von Rainisbistro am Montag 17. Juni 2019, 03:09, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Schanfigg reloaded
Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 17. Juni 2019, 02:44 
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Rückblende, 60/70er

[Rainer] Wenn man der Vergangenheit auf der Spur ist, sollte man sie erst einmal reaktivieren. Wie war das denn damals, oder besser: Wie hab ich das in Erinnerung?
Unser Basislager war das Haus Solsana in Pagig. Etwa die halbe Strecke von Chur nach Arosa, mitten im Schanfigg. Ein altes Bauernhaus, das neben unserer Ferienwohnung auch eine Bleibe für Kinder bot, deren Eltern den Urlaub lieber ohne den Nachwuchs verbringen wollten.
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Arosa 2005 233 kl.jpg [ 132.65 KiB | 494-mal betrachtet ]

Hedi Bollinger als Herrin des Hauses wurde im Lauf der Jahre zu einer guten Freundin unserer Familie. Trotzdem war sie stets irgendwie merkwürdig und geheimnisvoll. Ihre eigene Wohnung mit Bibliothek, Glasveranda und riesigem Schlafzimmer war eine Tabuzone. Und natürlich nutzen wir jede Gelegenheit, um einen Blick in diese verbotene Welt zu werfen. Diese Bilder hab ich im Kopf, leider nur da.

Unsere kleine Wohnung unter dem Dach war rundum mit Nadelholz verkleidet und urgemütlich. Draußen gab es einen kleinen Pool, eine Veranda zum Spielen und jede Menge Natur. Und ein tägliches Fitnesstraining: Der Weg zum Haus war mit dem Auto nicht zu befahren, also musste alles einen schier endlosen Weg herauf geschleppt werden.

Flashlights in den Sommermonaten: Lange Wanderungen. Steile Aufstiege. Brunnen mit glasklarem Quellwasser. Kühe drumherum. Mein Rucksack, der stets eine Rolle Klopapier und Brause enthielt (ich hab ihn noch, sicher verwahrt!). Der Stolz, einen Gipfel erklommen zu haben. Wenn das zu viel war: Pausen mit meiner Ma, während die 3 Großen noch viel, viel höher aufstiegen. Furchteinflößende Gewitter.

Zwischendrin immer wieder mal „Kulturtage“ incl. Kirchenbesichtigungen – das war das absolute Highlight für uns Jugendliche. Die enge und teils gefährliche Straße von Chur nach Arosa. Das ganz besondere Hupen der Postbusse vor jeder Kurve. Eichhörnchen. Der Tante-Emma-Laden in St. Peter. Aber das Größte waren die Nusskipferln!

Und im Winter: Tief verschneite Strassen. Schneepflüge und Schneefräsen, die uns morgens weckten.

Skifahren: Kalte Finger, kalte Füße, kalte Nase. Ein Holzschober mitten im Skigebiet, wo Ma den größten Teil des Tages verbrachte. Für uns Fixpunkt und Verpflegungsstation.

Eichhörnchen, frecher als im Sommer. Pferdeschlitten. Und auch die andere Seite eines mondänen Wintersportortes: Menschen, die ihren Wohlstand zeigten. Die sich raffiniert gefaltete Spiegelfolien unters Gesicht hielten, um schnell und rundum braun zu werden. Und die an ihren heckgetriebenen Luxuskarossen die Schneeketten vorne montierten. Was haben wir gelacht. MIt unserem bescheidenen VW 1600 Variant kamen wir überall problemlos hoch – und wieder runter.

Ach, war das eine unbeschwerte Zeit…

Mit Bildern: https://schanfiggreloaded.home.blog/201 ... e-60-70er/

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Zuletzt geändert von Rainisbistro am Montag 17. Juni 2019, 03:12, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Schanfigg reloaded
Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 17. Juni 2019, 02:48 
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Zähneklappern und Vorfreude

[Conni] Für mich ist Pagig, dieses kleine, urige Bauerndorf am Südhang des Schanfigg, über viele Jahrzehnte zur 2. Heimat geworden. Wenn ich dort ankam, bin ich in eine andere Welt abgetaucht:
Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als mit meinem Bruder dorthin zu fahren und unsere Vergangenheit in die Gegenwart zu transportieren. Was wir uns alles zeigen und erzählen werden… Was haben wir gleich oder anders erlebt? Immerhin trennen uns 7 Jahre – und das Geschlecht. Rainer hat im allerersten Urlaub seinen 4. Geburtstag gefeiert. Da war ich schon stolze 11 Jahre alt – und kurz vor der Pubertät!!!

Ich bin sehr gespannt und freu´ mich riesig!

Eigentlich begann ja alles mit einem Familienquiz. Rainer hatte diese Karte gezogen, ich saß rechts neben ihm.
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Ohne lange zu überlegen, sprudelte es aus Rainer raus: “Ich möchte mit dir in´s Schanfigg fahren!”

Wow!!! Diese Antwort begeisterte mich! Wir beide erinnern uns gerne und oft an diese glückliche und unbeschwerte Zeit auf diesem wunderbaren Fleckchen Erde. Rainer will mit mir dorthin? Das haute mich um – und freute mich ungemein.

Ganz locker schlug Rainer vor: “Wir können uns ja am Bodensee treffen. Du kommst mit der Bahn aus Krefeld – ich mit dem Motorrad aus dem Taunus!” Ich war verwirrt: “Und mit welchem Auto fahren wir dann nach Graubünden?” “Auto? Wir nehmen das Motorrad!”

Ich war platt. Auf dem Motorrad als Sozia? Ich, die dem Risiko eher aus dem Weg geht und die Karosserie des Autos als große Sicherheits-Knautschzone empfindet? Ich protestierte nicht, sondern verhielt mich bedeckt, nicht ablehnend, eher abwartend mit den Gedanken: Rainer macht Scherze und – kommt Zeit, kommt Rat… Aber er scherzte nicht.

Mich hatte die Ernüchterung voll getroffen. Monatelang. Meine Freude wechselte sich ab mit Unsicherheit und dem “Worauf lässt du dich da ein?” Ping-Pong, hin-her. Später spürte ich, das könnte doch eine Herausforderung werden. Wer nicht wagt, der nichts gewinnt. Ja, da war was dran. Auf jeden Fall wusste ich sicher: Als Beifahrerin werde ich ihm voll vertrauen. Er geht in seinem Leben und auf dem Motorrad kein Risiko ein*. Er ist ganz gewiss kein Adrenalin-Junkie. Wenn Anna-Lena Motorradtouren mit ihm macht, könnte ich das doch auch mal ausprobieren… Die Lust, etwas vollkommen Neues zu wagen, stellte sich bei mir immer öfter ein. Und die Freude darauf kam immer mehr!

Das geringste Problem stellt ja wohl der 35 l Seitenkoffer dar! 8-Tage-Hüttenwanderung im Lechquellengebiet (Hochgebirge) inkl. An- und Abreise mit der Bahn habe ich hinter mir: All mein dafür benötigtes Hab und Gut passte in einen 40 l Rucksack. Hm, oder sollten wir doch einen Beiwagen mitnehmen??? So für alle Fälle???

Helm- und Schuhkauf habe ich lange vor mir hergeschoben. Rainer hat mich immer wieder liebevoll und “sehr dezent” daran erinnert (mein email-Postfach ist voller Empfehlungen und Tests für Helme und Schuhe. Danke nochmals an dieser Stelle, Rainer!). Und ja, mit dem Kauf kam echt der Wendepunkt für mich. Jetzt hatte ich mich entschieden, zum ersten Mal in meinem Leben auf dem Motorrad mit zu fahren. Mit Rainer und dem Goldbär!

Klar, wir müssen vorher üben. Ob wir das schaffen miteinander auf dem Motorrad? Ich hoffe es sehr. Das Trainings-Wochenende im Taunus verheißt schönes Wetter.

PS: Hab ich eigentlich schon geschrieben, dass ich überhaupt keine Angst habe?

* [Rainer] …das stimmt nur so halbwegs :mrgreen:

Mit Bildern: https://schanfiggreloaded.home.blog/201 ... vorfreude/

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Zuletzt geändert von Rainisbistro am Montag 17. Juni 2019, 03:57, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Schanfigg reloaded
Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 17. Juni 2019, 02:55 
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Das Trainingscamp

[Conni] Heute ist der große Tag: Meine erste Fahrt auf dem Goldbär mit Rainer liegt vor uns – gut geschlafen, nach einem reichhaltigen Frühstück, schon fast angezogen…

… und etwas aufgeregt (zumindest ich). Es gibt ein paar gut gemeinte Tipps zum Start: „Linke Kurve –> über meine linke Schulter, rechte Kurve -> über meine rechte Schulter schauen! Körpereinsatz in den Kurven! Mach einfach das, was ich mache! Wackel´ nicht rum! Festhalten: Hände um meinen Körper oder seitlich am Goldbär! Kommunikation: 1 x drücken -> langsamer fahren, 2 x drücken -> anhalten!“ Ok, das werde ich schaffen.

Wir sitzen auf, und der Goldbär fängt tief und zufrieden an zu brummen. Er will endlich los – wir auch!

Langsam fahren. Es fühlt sich gut an. Rainer fährt genau in dem Tempo weiter, bei dem ich mich als Sozia einfühlen kann. Es dauert nicht lange und ich fühle mich sogar sauwohl, hier auf dem Goldbär, hinter meinem kleinen Bruder.

Die kurvenreiche Strecke durch den Taunus bringt meinen Körper ins Hin- und Herschwingen und erinnert mich an rasante Abfahrten auf den Skipisten von Arosa. Tolles Gefühl! Beim Bremsen „küssen“ sich zunächst unsere Helme. Mit der Zeit gelingt es mir, mehr Abstand zum Vordermann und eigenen Freiraum zu gewinnen.

Es ist wunderbar, auf der Straße in der Natur unterwegs zu sein. Ich spüre den Wind, die Geschwindigkeit, meinen Körper ganz neu und anders als beim Wandern, Fahrrad fahren. Kopf ausschalten und genießen!

Eine neue Erkenntnis kommt mir beim Fahren: Wenn du auf dem Motorrad zu zweit unterwegs bist, wirst du zu zweit eins: Zwei Individuen werden ein Team. Das Fahren klappt nur dann gut und wird für beide zum Genuss, wenn sich der Beifahrer dem Fahrer anpasst und gegenseitiges Vertrauen vorhanden ist. Welch ein Geschenk für uns beide, das zu haben!

Danke, Rainer!

Bei unserem ersten Stopp war mir klar: Den Helm und die Schuhe, die ich nach unserer Reise in die Vergangenheit verkaufen wollte, bleiben bei mir…
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Also los: Aufsitzen! Weiterfahren! Ich find´s toll und will mehr!

Übrigens: Drück-Kommunikation war nicht nötig…

[Rainer] Ich bin baff, wie gut das von Anfang an geklappt hat. Meine kleine Schwester macht sich richtig gut da hinten! Sie hat keine Angst und geht wunderbar mit in die Kurven. Am zweiten Tag gehts etwas flotter zur Sache, und auch das ist kein Problem. Hin und wieder habe ich sogar das Gefühl, dass da gar keine Sozia an Bord ist. Und dass die Pausen eigentlich zu lang sind – Geht’s jetzt endlich weiter?! Das Auf- und Absteigen klappt inzwischen flüssig und richtig elegant. Fein, so eine Begleiterin zu haben – passt so!

Trainingsziel erreicht. Conni wird wohl die nächsten Tage gut träumen :lol:

Mit Bildern: https://schanfiggreloaded.home.blog/201 ... ningscamp/

Und das Video zum Trainingscamp:

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Lieben Gruß, Raini


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 Betreff des Beitrags: Re: Schanfigg reloaded
Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 17. Juni 2019, 06:46 
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Hallo Raini

:Sl: Wie freue ich mich auf die Fortsetzung und die Geschichte wie es für Euch ist im August mit all der Erinnerung wieder ins Schanfigg zu fahren.

Danke schon mal für den Einstieg, toll gemacht. DD

_________________
Gruss aus der Schweiz

Bruno


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 Betreff des Beitrags: Re: Schanfigg reloaded
Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 17. Juni 2019, 08:05 
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Registriert: Freitag 5. Oktober 2012, 15:14
Beiträge: 5410
:Sl: hab zwar nur nen kurzen Blick drüber geworfen, aber der Beitrag wird gespeichert und in Ruhe dann komplett gelesen. Darauf freue ich mich jetzt schon!

Grüßle
Herbert aka Schippy


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