Mimoto's Reiseforum

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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 15. Februar 2018, 14:23 
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Habe ich auch schon eingeplant für dieses Jahr- machen wir ein kleines Treffen- Weihnachtsmärkte in D oder Ö kann ja jeder .... :Ju: :Ju: :Ju: :Ju: :Ju:

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Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 19. Februar 2018, 12:00 
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3. Fahrtag, Samstag 30.12.2017
Sie lebt! Also die Benzinpumpe!
Aber ich fange mal am Morgen an. Um 09:00 Uhr war ich bei HRX und seiner Familie zum Frühstück eingeladen. Und ich muß einfach meine Begeisterung kundtun, es wurde aufgetischt- einfach lecker und reichhaltig. Bei der Anfahrt zu ihrem Haus lernte ich dann auch einen anderen Teil von SPLIT kennen. Ich hatte mir das vorher schon mal bei Google in der Satellitensicht angesehen und konnte so ohne Probleme das Haus finden. Ich lernte den Sohn und eine weitere Verwandte kennen und genoß das tolle Essen. Da ich schon mehr als eine Stunde wach war konnte ich auch ordentlich was essen- eigentlich bin ich ja früh kein guter Esser- aber so konnte ich von allem probieren.
Mit vollem Bauch stopfte ich mich in meine Motorradsachen- da fällt das Bücken immer so schwer. Gegen 10:00 Uhr brach ich dann auf- die Sonne schien, aber es war wieder relativ frisch- dafür heute mal nicht so windig. Bei Sonnenschein machte ich mich also auf den Weg- das erste Stück ging wie am ersten Fahrtag auf einer großen Straße, die dann aber bald in die normale 2-spurige Küstenstraße überging. ŠIBENIK war mein erstes Tagesziel. Diese Stadt liegt ca. 90 km entfernt westlich von SPLIT und man kann den größten Teil der Strecke mit Blick auf das Meer fahren. Da ich strahlenden Sonnenschein hatte, wärmte die Sonne und die Aussicht war schön. Einen kurzen Fotostopp machte ich, als der Ausblick auf die kleine Stadt PRIMOSTEN kam. Das sah ein bißchen aus wie die Bilder die man von DUBROVNIK kennt. Ein paar Bilder später ging es weiter.
Und dann meldete sich eine Stimme aus dem Untergrund. Da war so ein Geräusch, so als wenn der Auspuff undicht ist und so komisch blubbert. Aber das war es nicht. Analyse- von wo kommt das Geräusch genau? Es klang wie links vorne, unten am Motor. Benzinpumpe? Ja sie war es. Sie war durch die Wärme wieder zum Leben erwacht. Was machen- sobald ich etwas schneller fuhr, also ab 40km/h, hörte ich das Geräusch nicht mehr, könnte also so weiterfahren, ohne vom Klang der Pumpe genervt zu werden. (Kurze Erklärung: Sie war jetzt viel lauter als sonst, da die Schläuche abgeklemmt waren und somit die Öffnungen offen und damit war der Geräuschpegel so hoch.) Aber wenn die Pumpe trocken läuft überlebt sie das sicher nicht- ich wollte sie doch noch reparieren, hatte die benötigten Teile schon bestellt. Was also machen- bei dem schönen Wetter wollte ich doch eigentlich nur fahren.
Die Vernunft siegte, ich hielt an und bockte die Varadero erst mal auf. Wo war der elektrische Anschluß für die Pumpe? Ein bißchen im Internet gestöbert, nach Schaltplänen gesucht, aber nicht fündig geworden. Was hilft es, den Motorschutz noch mal auf der linken Seite abgeschraubt, um an die Kabel der Pumpe zu kommen. Gefunden- mal dran ziehen und hoffen, daß ich sehe, wo im oberen Bereich, in der Nähe vom Sicherungskasten, sich Kabel mit bewegen. Nichts. Oh, weiter unten, unterhalb vom Tank, da wackelt was! Da ist ein ganzer Stromverteiler, der sich bewegte. Ein bißchen kurz das Ganze, ich kam schlecht ran. Aber es gelang, die Pumpe war ruhig, lief nicht mehr mit. Allerdings war jetzt die komplette Elektrik- sagen wir mal komisch. Die Leerlaufkontrolleuchte ging nicht mehr. Damit sprang der Motor nicht mehr an solange der Seitenständer unten war. Ich mußte also den Seitenständer hoch klappen, Kupplung ziehen und dann sprang sie an. Sobald der Seitenständer unten war ging sie aus. Wie sich später zuhause beim Einbau der neuen Pumpe herausstellte, war noch eine weitere Kabelverbindung getrennt. Als ich die wieder zusammen steckte, war alles in Ordnung. So hatte ich die restliche Zeit in Kroatien eine Art Wegfahrsperre.
Alles wieder zusammen gepackt und weiter ging es. Recht schnell war ich jetzt in ŠIBENIK. Ab hier wollte ich die Küstenstraße verlassen und über das Landesinnere wieder in Richtung Split fahren. An der Tankstelle überlegte ich noch, ob ich mich vielleicht doch etwas weniger warm anziehen sollte, denn hier untern an der Küste, im strahlenden Sonnenschein, da wurde mir langsam etwas warm. Aber ich ließ es, denn ich würde wieder in die Berge fahren und dort wird es sicher kälter sein. So war es dann auch.
Die Strecke wurde wieder schön kurvig und bergig. Man fährt dort immer wieder in kleine Täler rein und die Ein- und Ausfahrt bietet neben schöner Aussicht auch eine Menge Fahrspaß. Irgendwann fiel mein Blick auf kleine Schilder am Straßenrand, die touristische Höhepunkte ankündigten und den Weg dorthin wiesen. Mein Blick blieb an einem Schild hängen, das einen Wasserfall ankündigte. Was sprach dagegen, wenn ich mir das mal ansehen würde? Wie sich später rausstellte, war ich hier: ROŠKI SLAP [KRKA WATERFALLS]. Die Anfahrt war genial aber doch länger als ich gedacht hatte. Aber es war überhaupt nicht schlimm, wenn die Straßen so viel Spaß machten und zudem fast komplett leer waren. Ich hätte nicht gedacht, daß er doch noch so lange dauern würde, aber es hatte sich jeder Meter dieser Anfahrt gelohnt! Hier werde ich mit Regina auf alle Fälle im Urlaub 2018 auch mal hinfahren. Dann werde ich dort auch eine richtige Pause mit Besichtigung machen- jetzt hielt ich hier nicht an. Man sah von der Straße nur kurz, wie sich das Wasser in den See ergießt, dann fuhr ich über eine ganze kleine Straße, unter der sich das Wasser durch einen Wald und durch Wiesen suchte. Das sah alles sehr interessant aus. Die Straße ging im Anschluß wieder mächtig steil nach oben. In einer Spitzkehre hielt ich an, machte eine Foto- und Essenspause. Der Ausblick hier oben war sehr schön, eine große Tafel erklärte, was hier Besonderes zu sehen war.
Weiter ging es, aber da mich der weitere Straßenverlauf doch viel zu weit von SPLIT weg geführt hätte, drehte ich um und fuhr diese tolle Strecke wieder viele Kilometer zurück, was genauso viel Spaß wie auf dem Hinweg machte.
Im weiteren Verlauf des Tages wurde es dann noch mal recht frisch. Ich kam in eine Region, in der neben der Straße noch Schnee lag- zwar nur wenige Millimeter, aber es zeigte, wie kalt es dort doch sein muß. Überrascht wurde ich von neben der Straße laufenden Rindern. Die liefen frei bzw. einen Hirten sah ich mal- aber die Rindviecher waren weit weg von ihm, und ich hatte Glück, daß mich keines auf der Straße überraschte. Jetzt war mein Blick sensibilisiert und nun nahm ich auch die Kot- und Urinspuren auf der Straße war. Vorher hatte ich sie zwar gesehen aber es fehlte der weiterführende Gedanke- ACHTUNG, da könnte hinter der nächsten Kurve was stehen, womit man nicht so rechnete. Aber alles ging gut, die waren neben der Straße und suchten sich mühsam ein wenig Futter zusammen.
In der Ferne sah man große schneebedeckte Berge, die sicher schon zu Bosnien gehörten. Bei mir nahm die Straße wieder einen schönen Verlauf und die Sonne bewirkte mit den Schatten an den Berghängen ein schönes Farbenspiel. Ich sah Familien mit Kindern, die im Gegensatz zu mir, der vor dem Schnee floh, genau diesen suchten. Sie waren mit kleinen Kindern hier oben auf den Berg gefahren und bauten Mini- Schneemänner und machten Bilder im Schnee. So oft scheint es hier also kein Schnee zu geben- warum kommt der jetzt, wenn ich hier Motorrad fahren will? Irgendwie zog sich durch das ganze Jahr 2017 das Phänomen- wenn ich mit dem Motorrad irgendwo hin fahre, dann ist auch schlechtes Wetter- bis hin zu Schneefall. Angefangen hatte es im Urlaub in den Pyrenäen und jetzt im letzten Urlaub des Jahres war es dann auch- wie auch bei den restlichen Urlauben in diesem Jahr- wenn kein Schnee, dann Hagel und so richtig schlimme Unwetter.
Mittlerweile war ich auf einem Stück, was ich auch am ersten Tag gefahren war. Ich kam wieder zu dem See PERUĆKO JEZERO. Schon am ersten Tag wollte ich eigentlich auf der Nordseite die deutlich zu erkennenden kleinen Straßen fahren. Damals hatte es nicht geklappt, mein Navi führte mich einen anderen Weg und so war ich auf der großen Straße im Süden gefahren. Aber heute wußte ich worauf ich achten mußte und ließ mich vom Navi nicht wieder auf die große Straße führen. Komischerweise versuchte es aber ständig mich wieder dorthin zu leiten. Aber ich orientierte mich an der Karte und fuhr nicht nach Navi. Irgendwann wußte ich dann, warum mich mein Navi immer anders führen wollte. Ich hatte als Routenoption „Schotter vermeiden“ eingegeben und damit hatte es alles richtig gemacht. Die Straße ging in Schotter über, ca. 18km war das Stück, was gut zu fahren war und schöne Ausblicke auf den See ermöglichte. Also Navi alles richtig gemacht- ich hätte aber nicht damit gerechnet, daß es sich um eine Schotterstrecke handeln würde, den auf der Landkarte war es sogar als normale Straße eingezeichnet- da war ich schon Strecken gefahren mit Asphalt, die als kleinere Straßen gekennzeichnet waren.
Das Stück war auch gut mit der schweren Varadero zu fahren und somit kam ich ohne Probleme wieder auf einer Asphaltstraße an. Es ging dann über kleine kurvige Straßen bis zur südlich verlaufenden großen Straße und nun stand die Entscheidung an, wie sollte ich weiter fahren. Ich entschied mich einfach in mein Navi ein Ziel vom ersten Tag einzugeben. Damit müßte ich nun quer über das Bergmassiv, was mich von der Küste trennte, geführt werden. Meinst gibt das dann schöne kurvige Straßen. So ging es auch los. Aber es lagen Schneereste auf der herrlich kurvigen Straße. Irgendwann kam ich auf einem Hochplateau an und mein Handy meinte ich soll rechts abbiegen. Ich war mir nicht so sicher, da es eine kleine Straße war und hier oben neben der Straße fast eine durchgehende Schneefläche gab. Aber ich hatte Glück, es kam genau an dieser Kreuzung ein Einheimischer auf dieser Straße auf mich zu.
Ich hielt an und hatte wieder Glück, er sprach sogar ein wenig englisch. Nach seiner Aussage ist um diese Uhrzeit die Straße ohne Eis und befahrbar. Also weiter ging es und ich bog in diese Straße ab. Aber was war das? Anscheinend war unsere Meinung über -befahrbar oder nicht- doch weit auseinander. Es fing an, daß deutliche Schneespuren auf der Straße waren, die ich aber umfahren konnte. Eine Kurve weiter dann das blanke Eis auf der Straße. Ich hielt an und merkte sofort- es war so glatt, daß meine Füße Anstalten machten wegzurutschen. Und die Straße sah auch im weiteren Verlauf nicht besser aus. Ich mußte umdrehen. Problem war, daß ich damit erst mal auf den noch glatteren Teil der Straße mußte. Lenker voll eingeschlagen und Motor ausgemacht. Die Straße fiel leicht zum Kurveninneren ab. Ich hatte den Motor aus und den 1. Gang eingelegt. Ich ließ immer kurz die Kupplung kommen um das Tempo zu verringern. Das klappte gut, ich mußte nur aufpassen keine Schräglage zu bekommen, denn dann hätte das Eis unter meinen Füssen verhindert, daß ich das Motorrad hätte halten können.
Das Gefälle hörte auf und ich mußte den Rest der Kehrtwende mit Motorkraft bewältigen- absteigen wäre definitiv keine Option gewesen. Alles klappte gut und ich fuhr wieder zurück zu der Kreuzung. Ich wollte es auf der großen Straße weiter probieren, die über das Plateau führte. Die war groß und frei- bis sie endete und auf einen komplett eingeschneiten Weg führte. Hier war also wieder Umkehren angesagt. Wieder einmal am letzten Tag kommt es zu solchen Situationen. Aber ich wollte nichts riskieren. Ich drehte um und fuhr die Straße wieder nach unten. Ich blieb dann auf der großen Straße bis SINJ. Dort bog ich nach Westen ab und wollte eine Straße finden, die mich westlich von SPLIT an die Küste führen sollte.
Das klappte auch, ich hatte dann irgendwann auf der Karte die Straße verloren, aber solange mein Navi wußte wo ich bin, war alles gut. Es meinte allerdings schon eine Weile, ich solle abbiegen. Aber die Wege sahen für mich nicht so vertrauenserweckend aus. Also fuhr ich weiter, es war wieder ein Tal, was aber bebaut war. Die Straße war gut ausgebaut und so ging es flott vorwärts- bis Schluß war. Es sah so aus, als wenn ich gleich auf einem Bauernhof stranden würde.
Also drehte ich wieder um und fuhr die Strecke wieder zurück. Mein Navi fand dann einen kleinen Abzweig, dem ich folgte. Die Straße war sehr klein aber asphaltiert und schneefrei. Also weiter! Und sie wurde so richtig spannend. Ganz klein, eigentlich einspurig, führte sie mich über Berge- ab und zu kam mir sogar noch ein Auto entgegen. Diese hatten teilweise kein Nummernschild. In der abgelegenen Gegend fragt wahrscheinlich keiner danach, ob das Fahrzeug zu gelassen ist- es darf halt nur nichts passieren. Ich genoß die Strecke und kam nach einiger Zeit wieder auf eine große Straße. Mittlerweile stand die Sonne etwas tiefer und es war frisch- ich gab Gas und fuhr diesmal nicht die große Einfallstraße nach SPLIT. Ich wählte bewußte eine andere Strecke. Diese war schön leer weil wahrscheinlich alle die neue Straße nutzen.
Den Weg durch SPLIT zum Hotel fand ich wieder ohne Probleme. Dort half mir Sandra, die auf anreisende Gäste wartete, die Varadero auf den Hänger zu laden. Das ist nicht so einfach, da sie so hoch ist und ich unten neben dem Hänger laufend fast ein bißchen zu klein bin. Aber so ging es gut. Ich verzurrte sie gleich noch, packte ein bißchen das Auto, duschte und dann wurde ich schon mit in das Haus von Sandra und HRX genommen.
Hier war ich noch mal eingeladen. Sandra kochte lecker auf, ich durfte einige kroatische Likörchen probieren- alle hausgemacht und unglaublich lecker, teilweise von Früchten, die ich nicht kenne. Aber richtig lecker.
Der Abend verging viel zu schnell. Irgendwann wurde ich wieder ins Hotel gebracht- auch für die Fahrdienste noch mal ein ganz großes Dankeschön an die beiden! Und natürlich für die leckere und reichhaltige Bewirtung, die netten Gespräche, die Stadtführung, für die Abholung bei der Panne, ... – einfach für alles!
Zurück im Hotel packte ich noch den Rest, den ich nicht mehr in der Nacht brauchen würde. Am nächsten Morgen schaffte ich den Rest ins Auto und fuhr gegen 07:00 Uhr los. Es war mittlerweile Sonntag, der 31.12.2017. Die Stadt war noch sehr leer, ebenso wie die Autobahnen. Ich kam gut durch und auch die Grenze zwischen Kroatien und Slowenien war nach 15 Minuten passiert. So kam ich nach 11 Stunden Gesamtfahrzeit noch vor Regina zuhause an und konnte mit ihr den Silvesterabend verbringen.
Diese Reise werde ich nicht so schnell vergessen und vielleicht wird das sogar ein jährliches Ritual.


Dateianhänge:
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Dateikommentar: Manche suchen den Schnee ...
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P1000900.JPG [ 195.95 KiB | 539-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Blick auf den See, in den der Wasserfall geht und in das Tal- tolle Aussicht
20171230_125221.jpg
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Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 19. Februar 2018, 13:13 
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Mensch Mike, eine - auf den ersten Blick - verrückte Idee perfekt umgesetzt und allen Zweiflern gezeigt, wie schön es sein kann, ein wenig verrückt zu sein.
OK, man kann sagen: Das Wetter hätte noch ne Spur motorradfreundlicher sein können, aber
1. ist immer irgendwas
2. hätte es auch, bezogen auf die Jahreszeit, motorradunfreundlicher sein können
3. war es - in meinen Augen - die perfekte Alternative für die Zeit "zwischen den Jahren", die man leider immer wieder gleichförmig (gelangweilt oder gestresst) verbringt.
Fazit: Alles richtig gemacht.
DD

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maxmoto
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Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 19. Februar 2018, 13:34 
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Genau- zuhause hätte ich 2 mal Schnee räumen müssen und Küche renovieren- damit hat das was ich gemacht habe definitiv mehr Spaß gemacht!

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 23. Februar 2018, 15:52 
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Vielen Dank für die weiteren Teile! Gut finde ich, dass Du ab Teil 3 anfängst zu kommentieren :L und auch der Teil mit dem Eis in Teil 4 ist für den Zuschauer interessant. Danke für Deine Mühen! Ich weiß das zu schätzen! DD

(Ich möchte es mir dennoch nicht verkneifen zu erwähnen, dass Du die Videos kräftig kürzen dürftest. Deine vier Teile haben eine Gesamtlänge von 1h und 25 Minuten. Das kann man problemlos einstampfen auf 20 Minuten - dann hättest Du auch alle "Highlights" drin. Für einen privat mag die Langversion als Erinnerung klasse sein, für alle anderen ist's einfach zu lang. Das meine ich nicht niederträchtig, sondern ist als konstruktive Kritik zu verstehen.)

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Allzeit gute und sichere Fahrt, Karim
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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 23. Februar 2018, 19:45 
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Danke Karim für die Kritik.
Nachdem ich heraus gefunden hatte, dass Nachvertonen einfach mit dem Headset vom Handy geht, werde ich das in Zukunft öfter machen.
Mit der Länge der Videos ist immer ein Problem. Für einen selber ist ja vieles in der Erinnerung wichtig. Und Du wirst mir zustimmen, man schmeißt schon richtig viel vom Filmmaterial in die Tonne. Dann freut man sich, wieder ein Teil fertig, schnell online damit. Und dann werden es 4 Teile oder mehr und dann stellt sich raus, eigentlich hätte man noch mehr kürzen können.
Was kann man machen. So wie Klaus, der hatte von seiner vorletzten Mongolei-Reise zum Abschluß noch mal einen Film als Zusammenfassung gemacht. Ich habe mir den auch mit großer Freude angesehen. Mach ich es auch so, aber dann haben meine Zuschauer die langen Folgen auch schon gesehen. Oder ich mach erst alle Folgen fertig, dann einen kurzen Film als Gesamtübersicht der Reise und stelle dann erst den Gesamtfilm online, danach die einzelnen Episoden ? Mal sehen wie ich das in Zukunft mache.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 23. Februar 2018, 22:53 
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Hmm... das ist zweifelsfrei nie einfach. Und ich habe auch mehrmals angefangen Dir meine Ansicht zu schreiben und habe es immer wieder erneut gelöscht, da ich nicht die Absicht habe, Dir mit meiner Meinung vor den Kopf stoßen zu wollen und habe innerlich mit mir gehadert, ob ich überhaupt schreiben soll, was ich denke oder nicht ... und letztlich kam dann diese Kurzversion heraus.

Ich denke, es gibt Filme, die können sich eine sehr lange Dauer einzelner Szenen leisten, weil sie für den Betrachter etwas ganz Neues sind oder etwas aus einer "anderen Welt" zeigen. Es ist zum Beispiel sehr schwer ein 20-Minuten-Video aus dem Schwarzwald zu machen. Hier fehlen die vielen glanzvollen Panoramen, wie sie der Alpenraum, Wüsten, Dschungel, etc. bietet. Wenn man solche Bilder nicht hat oder eben auch weniger davon, dann muss man meiner Ansicht nach entweder entsprechend mit der Schere ansetzen oder den Film mit anderem garnieren. Und das tust Du auch:

- Du kommentierst Deinen Film
- fügst Fotos ein
- verschiedene Musikstile/-titel
- vereinzelte Landschaftsaufnahmen
- Abendessen mit Freunden

Was dann allerdings zu lang ist, sind die vielen, vielen Fahraufnahmen, die einfach nur lang sind (und sicherlich auch viel Fahrfreude bereitet haben), aber das ist als Zuschauer immer nur begrenzt nachvollziehbar und auch nur von begrenzter Dauer interessant. Hier hast Du also Solofahrer zudem noch das filmerische Manko, dass Du dabei auch niemand anderes filmen kannst, sondern nur die eigene Perspektive und leere Straße vor Dir hast. Zeig von einem Streckenabschnitt 4, 5, 6 oder auch 7 Kurven mit schöner Aussicht und ab gehts zum nächsten Streckenabschnitt - fertig.

-

Du kannst aber auch ganz einfach selber überprüfen, wie eines Deiner Videos bei den Zuschauern ankommt. In YT auf "Creator Studio" gehen, dann auf "Analytics" und schließlich die "Wiedergabezeit" auswählen. Hier kann man auf die Schnelle exakt sehen, wie lange die durchschnittliche Wiedergabezeit ist, von jemandem, der das Video aufruft. Ist das Video zum Beispiel 10 Minuten lang und die durchschnittliche Wiedergabezeit liegt lediglich bei 1:30, dann ist irgendwas schief gelaufen :D
Das Highlight dieser Statistik ist für mich die "Zuschauerbindung". Wenn Du das anklickst siehst Du für Deinen ausgewählten Film exakt ein Zeitband, ab welcher Stelle die Leute im Video anfangen abzuspringen. Ich finde das hilfreich, weil man sich Gedanken machen kann, wieso springen die Leute hier ab...? Ganz simpel wäre die Antwort: Der Zuschauer hat das Interesse verloren; man hat ihn nicht ausreichend bei der Stange gehalten. Und ich frage mich jetzt immer: Sche**e, was kann ich anders machen, dass ich das Interesse des Zuschauers länger halten kann und was habe ich alles falsch gemacht? Eine Möglichkeit wäre nackig Moped zu fahren :mrgreen: aber dann stünde die Polizei vor der Haustüre...

-

Tut mir leid, ich möchte ganz sicher nicht in Deinem Bericht querschießen - Du kommst mir in Deinem Film und auch im Forum jedoch sympathisch rüber und deswegen bist Du mir auch nicht egal und ich möchte Dir mit dem, was ich schreibe von Hobby-Moped-Filmer zu Hobby-Moped-Filmer einen wohlwollenden Hinweis geben. - Das war's damit jetzt aber auch Bild

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Allzeit gute und sichere Fahrt, Karim
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Ungelesener BeitragVerfasst: Samstag 24. Februar 2018, 10:49 
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@Karim- alles gut, genau solche Gespräche und Analysen habe ich gesucht. Bei den Analysen habe ich schon mal früher reingeschaut, dank Deiner Tips jetzt noch mal genauer und ist wirklich interessant! Da muß man anscheinend alle 5 Minuten mal nackig durchs Bild laufen oder halt was spannendes zeigen, sonst springen die Leute ab. Wirklich interessant und danke für sie Tips! Das ist nicht meckern sondern wirkliche Hilfe! Danke!
Ich werde jetzt noch mal eine kurzen Film über die ganze Reise machen- fällt hinterher immer leichter aus einzelnen Filmen einen kurzen zu machen!

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