Mimoto's Reiseforum

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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 10. November 2016, 15:11 
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Registriert: Freitag 19. August 2016, 07:59
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Hallo,
nachfolgend unser Bericht zur diesjährigen Tour nach Norwegen. Den Originalbericht habe ich in Word erstellt und dort zu fast allen Orten/Unterkünften auch Hyperlinks erstellt. Als ich den Text aber hierein kopieren wollte, wurden die Links nicht übernommen. Aus diesem Grund habe ich eine PDF angehängt die nochmal den reinen Text ohne Bilder, aber dafür mit den Links enthält, falls sich jemand für den ein oder anderen Ort interessiert.
Viel Spass beim Lesen
Grüße
Marco


„Norwegen 2016 (16.07. – 09.08.2016) - Einmal Polarkreis und zurück“

Dieses Jahr wurde ein langjähriger Plan umgesetzt. Die alljährliche Sommertour mit den Motorrädern führte uns diesmal in den Norden – ins Land der Fjorde, Wikinger, Elche und Trolle. Es ging nach Norwegen, um bis Höhe Polarkreis zu fahren und von dort wieder Richtung Süden. Ursprünglich war mal das Kap das Ziel, welches wir aber zugunsten der Fjordlandschaften wieder verworfen hatten. Aufgrund des höheren Preisniveaus in Skandinavien wurden Hostels und Campinghütten bereits vorreserviert (booking.com).
Die Versys ist pflegeleicht, deswegen wurden im Vorfeld lediglich die üblichen Dinge wie Kettenspannung, Ölstand, Wasserstand usw. kontrolliert. Zwei Wochen vor Start haben dann beide Motorräder noch je einen neuen Satz Pirelli Scorpion Trail II erhalten. Ein Reifen den man beruhigt weiter empfehlen kann. Hat uns bei allen Wetterlagen nicht im Stich gelassen.
Ich hatte meine Alukoffer angebaut und Katharina hatte sich im Vorfeld ein Paar Ortlieb-Satteltaschen gegönnt. Die Dinge für die Campinghütten wurden in einer Rolltasche verstaut.
An Ausrüstung für die Fahrzeuge (ich bin da vermutlich etwas übermotiviert, will aber auch nicht - z. B. wegen einem gerissenen Kupplungszug - einen Tag rumstehen) hatte ich Dies und Das eingepackt. U.a. Werkzeug, Ersatzbirnen, Reifenflickzeug, Kettenöl, Klebeband, Überbrückungskabel, Kabelbinder...und was man halt so brauchen könnte. Meistens geht sowieso das kaputt, was man gerade nicht dabei hat. Am 15.07.2016 wurde dann das Gepäck verstaut, so dass es am 16.07.2016 morgens ohne großen Packaufwand losgehen konnte.
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16.07.2016
Willingshausen – Wahrenholz
KM: 310/310
Unterkunft: Landgasthof Schönecke
Die erste Etappe dient natürlich auch dazu nochmal darüber nachzudenken, ob man denn nun alles dabei hat. Man geht während der ersten KM die Packliste noch mehrere Dutzendmale gedanklich durch und ist der festen Meinung es fehlt irgendwas. Nach dem ersten Tag stellt sich dann aber raus, dass man doch alles hat. Sollte das mal nicht so sein, dann rettet einen immer noch die Kreditkarte. Wie üblich fahre ich mit dem Navi vor und da wir über Funk verbunden sind, ist auch die Absprache von Pausen oder anderen Dingen kein Problem. Bewährt hat sich in der Vergangenheit bei Kreiseln die Ausfahrt anzusagen oder auch Abzweige. Gerade bei Sonnenlicht sind Blinker nicht immer gut zu sehen.
Die erste Etappe führte uns dann zunächst durch den Harz, den wir dabei einmal von Süd nach Nord (über Wildemann) durchquert haben. Nichts neues, da wir hier schon öfter waren und auch sein werden. Einen schönen Stopp haben wir hierbei an der Innerstetalsperre gemacht. Wir haben zwar keinen gegessen, aber die Kuchenstücke der Nachbarn sahen gut und ziemlich groß aus.
Danach wurde es dann flacher und wir landeten irgendwann in unserer ersten Unterkunft im Landgasthof Schönecke in Wahrenholz. Die Auswahl des Ortes hatte keinen besonderen Grund, außer dass er günstig auf der geplanten Strecke lag. Die Motorräder konnten wir hier verschlossen im Hinterhof abstellen. Abendessen war ok und die Zimmer hatten auch keinen Modernisierungsstau.


17.07.2016
Wahrenholz – Lübeck (über die Elbtalauen)
KM: 224/534
Unterkunft: Ibis Budget Hotel
Da ich noch nie in Lübeck war und sich die Stadt gut in die Streckenplanung einbauen ließ, haben wir hier für heute einen Stopp eingeplant, um uns mal die Stadt anzuschauen. Da der direkte Weg etwas kurz gewesen wäre, haben wir noch einen Schlenker nach Osten gemacht und sind durch die Elbtalauen Richtung Lübeck gefahren. Trotz gutem Wetter herrschte auf den kleinen Straßen durch die Auen wenig Verkehr, so dass man die Fahrt hierdurch auch genießen konnte. In Ratzeburg fing es an zu regnen, so dass wir hier auf einen Stopp am Wasser verzichtet haben (sollte man aber bei schönem Wetter mal machen). Das Hotel in Lübeck ist relativ zentral gelegen, so dass wir zu Fuß in ca. 15 Minuten im Zentrum waren. Nach dem Touri-Foto am Holstentor haben wir uns am Markt niedergelassen und das gute Wetter bei einem kühlen Getränk genossen. Im Anschluss an einen obligatorischen Abstecher in den Marzipanladen und einen Bummel durch die Stadt, haben wir noch im Gasthof Brauberger was gegessen und sind dann wieder Richtung Hotel.

18.07.2016
Lübeck – Almind Sogn
KM: 276/810
Unterkunft: Sysselbjerg B&B
Im Gegensatz zu Lübeck, wurde Almind Sogn (wie Wahrenholz) nicht wegen der schönen Gegend als Station gewählt, sondern weil es günstig an der Strecke liegt und ein Zimmer mit vertretbarem Preis (für die Gegend) zu bieten hatte. Über Nebenstrecken sind wir bis an die dänische Grenze gefahren und haben dort nicht den Grenzübergang über die BAB genommen, sondern sind durch Pattburg gefahren. Grund war ein Stau am Grenzübergang der BAB durch die verschärften Kontrollen bei der Einreise nach Dänemark. Direkt vor der Grenze nochmal mit ein paar Kleinigkeiten eingedeckt, dann auf der Landstraße Richtung Unterkunft. Die Unterkunft besteht aus einem Gebäude, welches über drei Schlafzimmer mit Gemeinschaftsbad/–küche verfügt. Es können also (und war auch so) auch noch andere Gäste da sein, die Bad/Küche nutzen. Weiterhin steht ein großer Wohnraum zur Verfügung. Morgens macht die Besitzerin auf Wunsch ein Frühstück, welches wir auch in Anspruch genommen haben. Der Ort an sich ist überschaubar und bietet außer einem Supermarkt nicht viel. Als Unterkunft für eine Nacht ist es aber in Ordnung.
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19.07.2016
Almind Sogn – Bindslev
KM: 304/1114
Unterkunft: Stald Nordkap Farm Holiday
Ca. 15 km vom Fährhafen entfernt liegt unsere letzte Unterkunft vor der Überfahrt nach Norwegen. Den Weg dorthin haben wir wieder über kleine Landstraßen genommen. Das fahren an sich ist in Dänemark eher überschaubar spannend, da sich auch die Kurven in Grenzen halten. So gibt es hier nicht viel zu berichten. Viel Gegend und auch Wasser gesehen. Die Unterkunft stellte sich als extrem Rustikal dar. Es handelt sich um einen Pferdehof, auf dem ein altes Stallgebäude mit „Doppelzimmern“ (sehr klein mit Stockbetten), Küche und Gemeinschaftsdusche eingerichtet wurde. Wer Pferde mag und mit einer rustikalen Gemeinschaftsunterkunft kein Problem hat, kann hier absteigen. Nichts für „Weicheier“ ;-), aber es war ja nur für eine Nacht. Dafür sind die Betreiber sehr nett und man bekommt auch morgens ein gutes Frühstück reserviert. Der Strand ist ca. 1 KM entfernt. Dieser darf mit dem Auto (also auch dem Motorrad) befahren und beparkt werden. Die Badegäste sonnen sich hier sozusagen neben ihrem Auto. Hier kann man den Tag schön bei einem veganen Hopfenkaltgetränk ausklingen lassen.
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20.07.2016
Skagen - Leuchtturm
KM: 149/1263
Unterkunft: Fähre
Die Fähre geht erst abends. Man hätte sich also evtl. die Übernachtung direkt in der Nähe von Hirtshals sparen können, aber so hat man einen Puffer für unvorhergesehene Dinge. Also was mit dem angebrochenen Tag anfangen? Die Chefin der Farm gefragt, ob sie weiß wann man frühestens auf die Fähre kann, da auf dem Ticket nur die späteste Zeit stand. Ich hatte eigentlich die Idee, dass wir möglichst früh drauf fahren und auf dem Sonnendeck noch etwas faul rumliegen. Der Plan ging nicht auf. Da es die erste Fahrt mit so einer großen Fähre war, wusste ich nicht, dass die nur eine Stunde anlegen. Also hatten wir massig Zeit. Wir haben uns dann entschieden noch eine Runde zum Leuchtturm von Skagen am nordöstlichsten Zipfel von Dänemark zu fahren. Wir waren nach dem Frühstück dann zeitig unterwegs, was wir auch nur allen raten können, die auch mal zum Leuchtturm wollen. Auf der Hinfahrt hielt sich der Verkehr noch in Grenzen, aber als wir dort gegen Mittag wieder weg wollten, hatte die „Invasion“ begonnen. Wir sind auf dem Weg zurück kilometerweit an der entgegenkommenden Autokolonne vorbeigefahren deren Tempo mit knapp über Schrittgeschwindigkeit zu bezeichnen war. Schönes Eckchen, aber ab Mittag total überlaufen. Jedenfalls war das bei uns so.
Nachdem dann doch 150 km zusammengekommen waren, sind wir Richtung Fähre gefahren. Nicht ohne nochmal 2-3 Büchsen Bier einzukaufen, da das in Dänemark nicht ganz so teuer wie in Norwegen ist.
Dann vorm Terminal noch etwas Sonne genossen, bevor wir dann zum Einchecken sind. Die Schifffahrt an sich verlief relativ unspektakulär (früh hingelegt), was man vom Ausschiffen am nächsten Morgen in Stavanger nicht sagen kann…
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21.07.2016
Stavanger – Tau – Sandsfjordbrua – Ryfylkevegen – Saudavegen – Latefossen – Odda - Lofthus
KM: 249/1512
Unterkunft: Hardanger Hostel B&B
Pünktlich sind wir auf das Verladedeck, um schnell vom Schiff zu kommen. Beim Ausladen fiel auf, dass die Motorräder die nach Stavanger wollten auf der Seite mit den Autos die nach Bergen wollten standen. „Kleines“ Versehen der Verlader vermute ich mal. Wäre alles nicht so schlimm gewesen, da uns nur ein LKW mit einem halben Windrad im Weg stand, an dem wir gut vorbeikommen konnten. Soweit so gut. Hätte es nicht die Norwegerin mit der Honda Goldwing und angebautem Seitenwagen so eilig gehabt. Anstand die Zweiräder erstmal an dem LKW vorbeizulassen versuchte sie mit ihrem Mann (der auch eine mit Anhänger hatte) Ihr Gefährt zwischen LKW und Schiffswand durchzuschieben, was dazu führte, dass sie sich festkeilte und nun gar keiner vom Schiff kam. Aaaaarrrghhh!. Leider gibt das nachfolgende Bild nicht meinen Gesichtsausdruck wieder ;-). Nach ewigen Diskussionen hat es dann ein norwegischer Motorradfahrer geschafft, sie zu überzeugen, ihr Gefährt doch bitte zurückzuschieben, damit zumindest wir rauskommen. So konnten der Norweger und wir vom Schiff.
Vom Schiff unten, haben wir uns dann sortiert und sind unsere erste Etappe in Norwegen angegangen. Die anderen sind dann doch auch noch runtergekommen. Beim kurzen Stop sind beide an uns vorbeigefahren. Man hatte den LKW-Fahrer aus dem Schlaf gerissen und der durfte sein Windrad einmal aus- und einparken. Hat ihn sicherlich gefreut. Da wir in Stavanger kein großes Sightseeing machen wollten sind wir lediglich zu den Sverd i Fjell gefahren. Da es sehr früh war, waren wir die einzigen Menschen vor Ort, was auch immer gleich die Bilder etwas schöner macht.
Wir sind dann mit der Fähre nach Tau übergesetzt und die erste Amtshandlung war zwei Kaffekoppen der Kette „Circle K“ zu kaufen. Das ist ein Thermobecher der einen ein Kalenderjahr lang berechtigt an allen CircleK, Best und Statoil Tankstellen in Norwegen umsonst Kaffee zu trinken, ob man da tankt oder nicht. Der Preis von knapp über 30 Euro hört sich erstmal hoch an, aber bei knapp drei Euro für den Kaffee rechnet sich das in ein paar Tagen.
Über den Ryfylkevegen ging es dann über die neue Sandsfjordbrua und den Saudavegen über das Saudafjellet. Sehr grandiose Strecke, so wie eigentlich alle Strecken in den nächsten Tagen sehr beeindruckend. Wir haben einige Stopps gemacht, um die Landschaft zu genießen. Bei Hara mussten wir dann auf die E134 Richtung Norden. Wir wollten dort gerne den Tunnel umgehen, indem wir die alte Straße über den Berg nehmen wollten. Sah an der Einfahrt etwas abenteuerlich aus, aber wer nicht wagt der nicht gewinnt. Es stellte sich zwar nicht als mustergültiges Beispiel für eine gute Straße raus, aber man konnte fahren. Richtige Entscheidung getroffen. Super Aussicht von oben, aber auch wegelagernde Schafe . Ich dachte mir, von denen kann man ja mal ein Bild machen. Also abgestiegen und schon ging der „Terror“ los. Scheinbar durch Touristen mittlerweile so angefüttert, dass sie dachten bei mir gibt’s auch was zu holen. Also schnell zwei Bilder gemacht und wieder los. Man sollte hier (insgesamt in Norwegen) vorsichtig fahren. Die Schafe sind zum Teil nicht sehr scheu und man sollte nicht davon ausgehen, dass die automatisch auf die Seite springen. Dann wieder den Berg runter und kurz danach beim Latefossen nur einen kurzen Fotostopp gemacht, da es zu regnen begann. Wir sind dann weiter an die Tanke in Odda, wo es dann richtig losging. Für die restlichen 30 km bis zum Hostel in Lofthus (direkt am Hardangerfjord) hatten wir dann Regen. Unsere Herberge für die Nacht war eine Schule die in den Sommerferien zum Hostel umgebaut wird. Ganz interessante Idee, die uns im weiteren Verlauf in Trondheim nochmal begegnen sollte. Der Komfort war auch dementsprechend der einer JHB. Aber was will man mehr (außer ein Doppelbett). Wir sind ja nicht auf Wellnessurlaub. Es gibt dort einen Gemeinschaftsraum mit Küchenzeile, wo wir uns abends was gekocht haben. Frühstück gab es morgens in der Mensa. War ok. Kein Luxus, aber dafür preislich in Ordnung.
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22.07.2016
Lofthus – Hardangerbrua – Skjervsfossen – Sognefjord – Gaularfjellet - Tvindefossen – Vangsnes – Olden
KM: 313/1825
Unterkunft: Nesset Fjordcamping
Da wir heute einiges an Strecke vorhatten, sind wir relativ früh los. 320 km hört sich erstmal nicht viel an, aber die durchschnittliche Geschwindigkeit hier könnte man in etwa mit der einer Runde in den Alpen vergleichen. Es ging weiter nach Norden über die Hardangerbrua Richtung Wasserfall Skjervsfossen, wofür man die E13 wieder verlassen muss bzw. darf. Die Nebenstrecken sind einfach schöner zu fahren. Zum einen landschaftlich schöner und auch deutlich weniger Verkehr. Soweit es möglich, ist sollte man die „E“-Straßen meiden. Da wir wieder relativ früh dran waren, waren wir hier auch mal wieder die einzigen Besucher am Wasserfall. Insgesamt kann man sagen, dass wir mit wesentlich mehr Auflauf - gerade wegen der Sommerferienzeit - gerechnet hatten. Wirklich voll war es eigentlich nur bei Geiranger, aber dazu später mehr. Es ging zurück auf die E13, der wir bis zum Sognefjord gefolgt sind. Dort haben wir dann übergesetzt, um die Serpentinen zum Gaularfjellet hoch zu fahren. Hier hatte man gerade einen neuen Aussichtpunkt eingeweiht, um sich die Serpentinenstrecke von oben anzusehen. Kurzer Fotostopp und weiter ging es über das Gaularfjellet auf der RV13 und E39 über Utvik nach Olden. In Olden hatten wir einen kleinen Campingplatz mit Hütten, direkt am Fjord gefunden. Hier wollten wir für die nächsten zwei Nächte bleiben. Die Hütte war aufgrund Ihrer Lage sicher die schönste die wir auf der Reise hatten. 1-2 km entfernt ist ein Supermarkt wo man sich mit allem, was man so braucht, eindecken kann.
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23.07.2016
Olden – Strynefjelletvegen – Dalsnibba – Geiranger – Hellesylt – Olden
KM: 212/2037
Unterkunft: Nesset Fjordcamping
Heute sollte es zum Geirangerfjord gehen. Bei der Planung hatten wir extra darauf geachtet, dass wir an einem Tag dorthin fahren, an dem keines der großen Kreuzfahrtschiffe vor Ort ist. Kommt selten vor, aber über den Hafenplan kann man diese Tage ausfindig machen. Also auf der 15 Richtung Osten und nicht nach links Richtung Geiranger, sondern erstmal über das Strynefjellet. Für mich eine der schönsten Ecken auf der Reise. Dann wieder auf der 15 gelandet und von dort auf der 63 Richtung Geiranger mit einem Stopp auf dem Dalsnibba (Maut). In Serpentinen auf diesen schönen Aussichtpunkt mit unverbaubarem Blick auf den Geirangerfjord. Wir hatten wieder Glück mit dem Wetter und beste Sicht. So wie wir bis zum 31.07.2016, bis auf den Schauer in Odda, sehr gutes Wetter hatten. Schön einen Kaffee und den Blick auf den Fjord genossen. Hier hatten wir dann auch zum ersten Mal größeres Touristenaufkommen. Aber das war aufgrund der Bekanntheit des Geirangerfjordes auch zu erwarten. Wieder vom Berg runter sind wir dann Richtung Geiranger, aber nicht ohne den „weltberühmten“ Knuten zu befahren. Ein Schild an der Straße versprach… links ab geht es zum Knuten. Sagte uns nix, also einfach mal auf die Schotterstraße abgebogen, um zu sehen, ob es was zu sehen gibt. Das ist eigentlich nichts anderes als ein Stück Straße, welches sich in einer 360-Grad-Kurve einmal selbst unterquert. Nach ca. 2 Minuten war das Erlebnis wieder beendet und wir konnten auf der eigentlichen Straße weiterfahren. War irgendwie ganz witzig. Noch schnell am Flydalsjuvet-Aussichtspunkt angehalten und schon waren wir in Geiranger. Geiranger ist ein kleiner Ort, der aber durch die Touristen eine mehr als deutliche Steigerung der Menschen erfährt. An Schiffen war nur ein Hurtigrutenschiff vor Ort. Von hier wollten wir dann gegen 17 Uhr (vorgebucht) mit der Fähre nach Hellesylt fahren, aber vorher erst nochmal zu einem anderen Aussichtspunkt, der einen Blick in den Fjord zulässt. Am Ornesvingen angekommen, ging erstmal der Kampf um einen Parkplatz los. Hier steht die Größe des Parkplatzes in keinem Verhältnis zum Verkehrsaufkommen. Ich möchte nicht wissen was hier los ist, wenn auch noch die großen Kreuzfahrtschiffe im Fjord und damit diese Gäste auch noch unterwegs sind. Nichtsdestotrotz hat man hier einen sehr schönen Blick aus Westen auf Geiranger. Da es sehr warm war, haben wir den Kopf auch gleichmal unter die Naturdusche (Wasserfall) am Straßenrand gehalten. Wir sind dann zurück nach Geiranger, um zur Fähre zu fahren. Ich hatte mich etwas in der Zeit verplant und so waren wir bereits gegen 15 Uhr da. Also einfach mal den Einweiser gefragt, ob wir trotz Buchung nicht einfach schon um 15:30 Uhr mitfahren könnten. Stellte kein Problem dar. Einfach mit drauf fahren und gut. Hätte in Deutschland wahrscheinlich dreifache Antragsformulare benötigt ;-). Nach einer sehr schönen Fährfahrt durch den Geiranger wieder zurück nach Olden gefahren und noch einen schönen Abend in „unserer“ Hütte am Fjord verbracht.
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24.07.2016
Olden – Alesund- Stordal
KM: 248/2285
Unterkunft: Stordal Camping
Heute stand ein Unterkunftswechsel an. Die Hütte für die nächsten vier Nächte steht in Stordal, welches am Storfjord liegt. Der Storfjord ist der „Vor-Fjord“ des Geiranger. Luftlinie ist das nicht weit entfernt, aber wir sind mit einem Schlenker hingefahren. Zuerst ging es auf der 15 am Nordfjord Richtung Westen, um dann auf die 61 Richtung Norden zu wechseln. Diese geht mit 2 Fähren zwischendrin an Alesund vorbei. Das haben wir links liegen lassen, da wir hier die nächsten Tage nochmal vorbeikommen wollten. Nach einem kurzen Stück auf der E39 dann rechts ab Richtung Stordal zum Camping. Nicht so schön wie vorher, aber die Hütte war ok und das Sanitärhaus top gepflegt. Im Ort sind zwei Supermärkte und eine Tankstelle in denen man sich versorgen kann. Schön was gekocht und den Abend bei einem Bier ausklingen lassen.
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25.07.2016
Stordal – Atlantikstraße – Trollstigen - Stordal
KM: 310/2595
Unterkunft: Stordal Camping
Heute ging es zuerst zur Atlantikstraße, um dann auf dem Rückweg noch den Trollstigen mitzunehmen. Wie gewohnt sind wir nicht auf dem direkten Weg gefahren, sondern haben noch einen Schlenker über Nebenstraßen eingebaut. Es gibt sie noch in Norwegen….Schotterstraßen. Kurz nach Stordal (in Vagsvika) rechts ab auf die Fv102 nach Tresfjorden, wo wir dann noch mit freilaufenden Pferden Bekanntschaft gemacht haben. Für die gilt das gleiche wie für die Schafe. Wir sind dann irgendwann an den Atlantikbrücken gelandet. Diese haben wir dann zweimal überquert. Eine schöne Ecke und ein imposantes Bauwerk, aber ich hatte es mir irgendwie noch spektakulärer vorgestellt. Eine Brücke ist relativ hoch, die anderen dann doch etwas flacher. Keine Ahnung, vielleicht habe ich auch die Schönheit nur nicht erkannt. Lange haben wir uns hier nicht aufgehalten und sind Richtung Trollstigen gefahren. Eine schöne Strecke den Berg hoch. Der Verkehr war überschaubar. Ich vermute mal dass wir Glück hatten. Auf dem Weg nach oben mussten wir durch eine Wolkenwand fahren, die aber dann genauso schnell wieder weg war, wie sie gekommen war. Als wir dann von oben mit Ooh! Und Aah! runter geschaut haben, war der Nebel komplett verschwunden. Eine wirklich schöne Strecke zum Berg hoch und runter fahren, wenn die anderen Verkehrsteilnehmer nicht wären ;-). Hier konnte ich dann meinen ersten Sticker für die Koffer kaufen. Scheinbar ist das Aufkleber verkaufen nicht so verbreitet wie in den Alpen, wo es ja für jeden Pass irgendein Souvenir gibt. Von dort ging es dann wieder Richtung Stordal zur Hütte.
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26.07.2016
Stordal – Alesund - Stordal
KM: 186/2781
Unterkunft: Stordal Camping
Heute sollte es Richtung Alesund gehen. Hier hatte ich keine feste Route geplant. Wir sind zuerst mit der Fähre nach Stranda übergesetzt. Erst entlang der 60 gefahren und dann rechts ab auf den Nysaetervegen der durch ein Feriengebiet mit vielen verstreuten Ferienhäusern geht. Die Strecke ist zu einem großen Teil geschottert. Der Straße sind wir gefolgt bis wir wieder auf die 60 getroffen sind. Kurz danach konnten wir mit der Fähre nach Magerholm übersetzen, um Richtung Alesund zu fahren. Hier haben wir den Aksla-Aussichtspunkt angesteuert. Ein schöner Aussichtspunkt auf einem Berg von dem die Bilder entstehen, die man immer von Alesund im Netz findet. Haben wir natürlich auch gemacht. Interessant wird es da oben, wenn drei Reisebusse gleichzeitig versuchen auf dem kleinen Parkplatz zu rangieren. Einen Stadtbummel wollten wir nicht machen, sondern wir sind dann weiter zum Alnes Fyr. Das ist ein Leuchtturm auf einer vorgelagerten Insel von Alesund, die mit Tunneln und Brücke mit dem Festland verbunden ist. Schon die Fahrt dahin mit den Haltebuchten im Tunnel ist interessant. Der Leuchtturm selbst war leider eingerüstet, da man dort wohl gerade ein modernes Touristikzentrum baut. Insgesamt muss man sagen, dass in Norwegen im Moment scheinbar viel in die touristische Infrastruktur investiert wird. Gerade die Bauten an den Aussichtpunkten sahen nicht sehr alt aus. Auch sind sehr viele Tunnel im Bau. Das ist natürlich für die Norweger eine tolle Sache. Für Reisende ist das zukünftig dann weniger schön, da nach Fertigstellung, die dann nicht mehr benötigten (ohne Anlieger) alten kleinen Straßen vielfach gesperrt werden. Der Versuch die Tunnel auf den alten Straßen zu umfahren funktioniert leider nicht immer und endete dann auch 2-3mal an einer Sperre. Bleibt zu hoffen, dass nicht zu viele Straßen gesperrt werden. Vom Leuchtturm sind wir dann über schön wieder zurück nach Stordal.
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27.07.2016
Stordal – Rumfahren – Stordal
KM: 254/3035
Unterkunft: Stordal Camping
In den letzten zwei Tagen hatten wir die Ziele Alesund/Trollstigen/Atlantikbrücken schon besucht und da wir keinen Ruhetag einlegen wollten, sind wir mal grob Richtung Küste und haben eine schöne Tour ohne bestimmtes Ziel begonnen. Mal grob dargestellt sind wir über Helland/Vante/Fiksdal/Vestnes gefahren. Sehr viel wieder auf kleinen schmalen Straßen die so gut wie keinen Verkehr zu bieten hatten. Da wir gegen Nachmittag noch Zeit hatten sind wir – weil es so schön war - halt nochmal zum Trollstigen gefahren, um diesen zu erklimmen.
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28.07.2016
Stordal – Trondheim
KM: 276/3311
Unterkunft: Singsaker Sommerhotel
Heute haben wir einfach mal die schnellste Route nach Trondheim gewählt, wenn man das so nennen kann, denn auch auf der E-Straße gilt 80 km/h. So hatten wir aber Zeit uns mal die Stadt anzusehen. Unterkunft war wie auch schon am ersten Tag ein Internat, welches in den Ferien ein Hostel ist. Die Lage ist genial. Es liegt direkt neben der Festung und man ist in 5-10 min in der Innenstadt. Nachdem wir kurz die Festung besichtigt hatten, sind wir runter in die Stadt. Hier sind wir etwas rumgelaufen und haben uns die alten Gemäuer und Holzhäuser angeschaut. Wie aber in jeder anderen alten Stadt, hat man die Alstadt relativ schnell erkundet und ansonsten ist es eine Stadt wie jede andere auch mit Fußgängerzone, H&M,……
Auf der Suche nach Essen sind wir dann im älteren Teil fündig geworden. Wir konnten es kaum fassen. Es gibt eine Pizzeria in Trondheim, die Pizza für unter 10 € verkauft. Das sind für Norwegen ja schon Ramschpreise ;-). Es war jetzt nicht die beste Pizza, die ich bisher gegessen habe, aber auch nicht die schlechteste. Danach noch etwas flaniert und zurück ins Hostel. Am nächsten Tag stand die bisher längste Etappe an.
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29.07.2016
Trondheim – Trofors
KM: 359/3670
Unterkunft: Storfosen Camping
Übernachtung auf dem Camping kurz vor Trofors und morgen dann zum Polarkreiszentrum.
Hauptsächlich spielte sich der Tag auf der E6 ab, wir konnten diese aber auch zweimal verlassen, um auf einer Nebenstrecke mehr oder weniger parallel zu fahren.
Zuerst sind wir bei Steinkjer rechts ab auf die 763 die östlich der E6 Richtung Norden verläuft. Eine wenig befahrene Straße an der wir an einer Hütte Rast gemacht haben. Hier kann man sich verpflegen, aber auch einiges an Andenken kaufen. Bei der Pause habe ich dann gleich mal meine Birne vom Abblendlicht gewechselt, da diese durchgebrannt war. Zeitgleich stellten wir auch den Verlust von Katharinas Auspuffblende fest. Die hatte sich wohl gelöst und liegt nun irgendwo in Norwegen zwischen Trondheim und der Hütte rum. Da es sich für den Fahrbetrieb um kein relevantes Teil handelt war die Sache halb so schlimm. Nach einem Kaffee und den Reparaturarbeiten ging es dann weiter. Irgendwann mussten wir dann wieder auf die E6. Dieser sind wir dann bis kurz hinter Majavatn gefolgt. Dann sind wir wieder rechts ab, um auf der Fv274/273 mehr oder weniger parallel zur E6 weiterzufahren. Wieder eine sehr wenig, aber gut zu befahrende Straße. An deren Ende sind wir dann auf die Straße nach Trofors, wo wir nochmal kurz südlich mussten, um zum Storfosen Camping zu kommen. Der Platz wirkt erstmal unspektakulär, jedoch sollte man einfach mal über die Straße und um das dort stehende Haus herumgehen. Es erscheint wie aus dem nichts ein sehr schöner großer Wasserfall bei dem selbst ausgewaschene „Badewannen“ zum Entspannen nicht fehlen.
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30.07.2016
Trofors – Polarkreis – Mo I Rana
KM: 304/3974
Unterkunft: Fjordgaarden Hotel
Heute ging es zum nördlichsten Ziel unserer Reise, dem Polarkreis. Wir sind morgens zeitig gestartet und sind nach einem kurzen Stück nach Norden Richtung Osten auf die 73 abgebogen. Kurz vor Aarporte sind wir dann nach Norden auf die Fv291 gefahren. Wieder eine sehr schöne Alternative zur E6. Bei Korgen mussten wir dann doch wieder auf die E6 die wir dann bis zum Polarkreis gefahren sind. Insgesamt fanden wir die E6 nicht so schlimm wie im Vorfeld gehört, aber es gibt doch einige Alternativen, die schöner und vor allem mit weniger Fahrzeugen bevölkert sind. Soweit es möglich ist, sollte man diese Alternativen auch nutzen. Es ging durch Mo I Rana und dann immer weiter dem Polarkreis entgegen. Die Vegetation wurde mit der Zeit weniger und am Polarkreis angekommen stellten wir dann das Fehlen jeglichen Baumbewuchses fest. Dafür wachsen da Steinpyramiden aus dem Boden ;-) und ein Touristencenter, welches sich darauf verlassen kann, dass die Touristen die überhöhten Preise für den Kaffee auch bezahlen….wir natürlich auch :shock: . Danach ging es die 80 KM zurück ins Hotel nach Mo I Rana. Relativ neu und auch preislich im Rahmen. Kann man empfehlen. Um zu einem Abendessen zu kommen sind wir dann Richtung Innenstadt gelaufen und in einer Pizzeria eingekehrt. Nach dem Mahl wollten wir wieder ins Hotel und genau in dem Moment erwischte uns von nix auf gleich eine ordentliche Regendusche. Halb so wild, es ging ja ins trockene Hotel.
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31.07.2016
Mo I Rana – Sandnessjoen – Tjotta – Skomo
KM: 209/4183
Unterkunft: Skomo Camping
Heute wollten wir entlang der Helgelandskysten auf der Fv17 Richtung Süden fahren. Dazu sind wir sehr früh los, da an dem Tag drei Fähren anstanden, die aber nicht so oft wie die Fjordfähren fahren. Als erstes fuhren wir Richtung Westen nach Nesna, wo wir die frühe Fähre erwischen wollten. Leider hatten wir auf einem Teilstück extrem dichten Nebel und bewegten uns im Kriechgang fort, so dass wir gerade noch der Fähre hinterherwinken konnten, als sie uns vor der Nase wegfuhr. Das hieß erstmal 80-90 Minuten auf die nächste warten. Dafür hatten wir die Pole Position, auf die wir aber gerne verzichtet hätten. Das Wetter war heute nicht so toll und um es vorweg zu nehmen….es war der erste komplette Regentag auf der Reise. Es war zwar auch der letzte an dem es den ganzen Tag durchregnete, aber ab diesem Tag war das Wetter bis zum Ende der Reise sehr wechselhaft. Da mal gleich eine Bemerkung zu unserer Regenkluft. Wir hatten uns letzten Winter mal den Luxus gegönnt und uns die Stormchaser Regenkombi von FLM gekauft. Können wir nur empfehlen. Durch das atmungsaktive Material wesentlich besser als der komplett dichte PVC-Kram. Die Nässe von innen blieb aus und dicht sind die Dinger auch. Nach der Fähre sind wir dann gleich weiter auf der Fv17 Richtung nächste Fähre. Die Gegend ist schön und die Straße gut zu fahren, aber da es eine bekannte Route ist, auch mit etwas Verkehr. Wir überquerten dabei auch die Brücke bei Sandnessjoen. Tolles Bauwerk. Bei der nächsten Fähre in Tjotta durften wir wieder warten und man glaubt es nicht, was für eine „Dampfsauna“ entstehen kann, wenn sechs triefend nasse Motorradfahr(innen) sich in einem kleinen Warteraum aufhalten. Dabei war auch ein Radfahrer aus Thüringen, der gerade vom Kap kam. Er hatte sich im Frühjahr einfach mal ein Fahrrad gekauft und ist losgeradelt. Erst in kleinen Etappen, da er nach seinen Angaben gar kein trainierter Fahrradfahrer war und mittlerweile auch 100+ KM pro Tag. Respekt vor so viel Durchhaltewillen! Nachdem uns dann auch diese Fähre irgendwann mitgenommen hatte, sind wir zur letzten Fähre für diesen Tag nach Andalsvagen. Hier noch übergesetzt und auf dem Weg zum Campingplatz noch kurz beim Thorgatten vorbeigeschaut. Wir dachten evtl. kann man dort das Loch im Berg bewundern, aber dazu muss man wohl ein Stück wandern. Aufgrund der Wetterlage und vor allem der fehlenden Wanderlust ;-) sind wir dann zum Camping gefahren. Fazit für den Tag. Bei Dauerregen macht es auch in Norwegen nur halb so viel Spaß. Die Fv17 ist aber eine schöne Straße, die man bei gutem Wetter sicher prima genießen kann. Man muss aber Zeit wegen Verkehr, den Fähren und ihren Fahrzeiten einplanen.


01.08.2016
Skomo - Namsos
KM: 258/4441
Unterkunft: Scandic Rock City
Heute ging es bis Namsos. Aufgrund des Verkehrs vom Vortag haben wir beschlossen etwas von der Fv17 abzuweichen und wieder auf Nebenstrecken zu fahren, was wir auch diesmal nicht bereut haben. Zudem spielte auch der Wolkenflug eine Rolle. Das Wetter war nicht gut als wir los sind. Zunächst sind wir von Vennesund nach Holm übergesetzt. Hinter Lysfjord haben wir dann die Fv17 verlassen und sind über die 801/771/770/769 zur Fähre nach Hofles, um nach Geisness überzusetzen. Auf der 776 sind wir dann weiter um irgendwann wieder auf die Fv17 zu treffen. Zwischendrin hatten wir dann auch unsere Elch Sichtung. Zwar kein ausgewachsener, aber zumindest ein Elch :L . Aufgrund des Wetters haben wir dann auf weitere Schlenker verzichtet und sind direkt nach Namsos ins Hotel, nicht ohne kurz vorher nochmal ordentlich abgeduscht zu werden. Das Hotel ist noch nicht alt und war auch das teuerste auf der Reise. Dafür hatten wir ein Zimmer im 8. Stock mit Blick auf den Fjord. Tipp: Bei Anreise mal an der Rezeption fragen. Wenn es möglich ist, geben die einem so ein Zimmer. Mit uns kam auch eine Reisegruppe „Das Nordkap in 14 Tagen“ im Hotel an. Ich schätze mal 20 Motorräder. Sicherlich interessant wenn man sich um nix kümmern möchte und evtl. auch nicht so viel Zeit hat, aber für uns wäre das nichts. Die wirklich schönen Nebenstrecken kommen da unserer Meinung nach einfach viel zu kurz und in Zeiten von Booking.com ist auch die eigene Reiseplanung kein wirkliches Problem mehr. Uns wäre auch die Gruppe zu groß. Einfach mal rechts ran ist da vermutlich nicht.
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02.08.2016
Namsos - Trondheim
KM: 263/4704
Unterkunft: Singsaker Sommerhotel
Heute ging es zum zweiten Mal Richtung Trondheim. Aufgrund der Wetterlage sind wir vom ursprünglichen Plan „Küste“ abgewichen und sind auf der RV17 erstmal Richtung Landesinnere nach Malm gefahren. Von dort aus ging es am Beitstadfjorden auf der 720/715 entlang Richtung Uddu. Langsam wurde auch das Wetter besser, so dass wir dann entschieden haben nicht direkt nach Trondheim zu fahren, sondern das Wetter zu nutzen, um noch ein bis zwei Schlenker zu drehen. Über die Nebenstraßen 717/FV195/FV82/FV87(Schotter)/755 sind wir dann bis nach Mosvik , um von dort am Trondheimfjord langzufahren bis zur Fähre Rorvik – Trondheim. In Trondheim angekommen haben wir dann nochmal einen Stadtbummel gemacht.
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03.08.2016
Trondheim – Garmo
KM: 309/5013
Unterkunft: Kvila Turistheim
Heute sollte es eigentlich eine einfache „Überführungsetappe“ Richtung Garmo geben. Aber es kam anders. Da uns die E6 aufgrund des Verkehrs schon nach kurzer Zeit „nervte“, haben wir einen Umweg in Kauf genommen und sind vor ihr „geflüchtet“.
Bei Kval sind wir von der E6 runter und haben uns auf nicht nummerierten Straßen Richtung Westen gehalten, um dann unterhalb von Lokken Verk auf die 700 zu treffen. Auf der 700 weiter Richtung Süden. Bei Grindal ging es dann an der Bushaltestelle nach der Brücke rechts ab auf eine Schotterstraße. Die Straße hat keine Nummer, man fährt aber durch eine sehr schöne Gegend. Bei Nässe ist der Belag aber sicher sehr rutschig. Irgendwann trifft man auf die FV512 auf die man nach rechts weiterfährt. Diese führt einen dann nach Oppdal. Hier mussten wir dann leider wieder auf die E6. In Dombas haben wir dann noch für das Abendessen eingekauft. Nach dem Einkauf sollte der Reisende darauf achten seine Gepäcktaschen auch wieder zu verschließen, nachdem er den Einkauf verstaut hat. Leider hatte ich einen Reisverschluss offen gelassen :x und so musste ich im nächsten Ort ein zweites Päckchen Nudeln kaufen, da das erste im Straßengraben gelandet war. Umdrehen war auf dem Streckenabschnitt leider nicht. Danach ging es dann direkt zum Campingplatz.
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04.08.2016
Garmo – Lom – Jotunheimen – Juvasshytta – Tindevegen - Aurlandsvegen – Gudvangen
KM: 257/5270
Unterkunft: Gudvangen Camping
Zuerst ging es nach dem Frühstück Richtung Lom. Hier wollten wir uns die Stabkirche anschauen. Wenn man schon in Norwegen ist, sollte man zumindest mal eine davon besichtigt haben. Es kostet Eintritt, weiß aber nicht mehr wieviel. Jedenfalls mal reingegangen. Da wir früh dran waren hielt sich der Menschenauflauf noch in Grenzen. So konnten wir die Holzbaukunst relativ ungestört bewundern. Nach der Größe des Souvenirladens zu schließen, ist hier sonst wohl einiges los. Danach ging es weiter nach Jotunheimen (Sognefjellet) dem Land der Eisriesen. Leider (oder besser so) haben wir keinen zu Gesicht bekommen ;-). Laut Reiseführer befindet sich hier auch der höchste (asphaltierte) anzufahrende Punkt Nordeuropas – die Juvasshytta. Die Auffahrt kostet Maut. Hier gibt es aber kein Personal. Man muss eine Kreditkarte haben, mit der sich dann die Schranke öffnet. Waren glaube ich 8 € pro Fahrzeug. Da wir jetzt nicht wussten, ob man es riskieren kann, einfach zu zweit durch die Schranke zu fahren, haben wir vorsichtshalber beide bezahlt. Im Vorfeld hatte ich schon von hohen Strafen gehört, wenn man Mautpreller ist. Die Auffahrt (wie auch die Abfahrt) war sehr schön und ohne Verkehr. Nach einem Kaffee und Tratsch mit einem norwegischen Busfahrer der Deutsch kann sind wir dann weiter. Wir wollten dann über den Tindevegen weiter Richtung Ovre Ardal. Der Tindevegen ist ebenso Maupflichtig. Auch hier geht nix ohne Kreditkarte. Die Mautschranke kommt von Norden gesehen erst ziemlich spät und ist mit Personal besetzt, welches aber scheinbar nur aufpasst, ob man auch bezahlt. Als wir nebeneinander an der Schranke standen, kam auch gleich jemand raus und schaute, ob wir auch einzeln bezahlen. In Ovre Ardal haben wir uns in einem Supermarkt mit Utensilien für unser Abendessen eingedeckt und sind dann Richtung Aurlandsvegen weiter. Hier kann man wählen, ob man den 24 KM langen Straßentunnel fährt oder über den Aurlandsvegen auf der alten Straße. Wir sind die alte Straße gefahren, hatten aber leider Pech mit dem Wetter. Es fing an zu regnen und die Temperaturen da oben waren auch nicht zum Sonnenbaden geeignet. Hier haben wir einen kurzen Plausch mit dem Fahrer einer neuen Africa-Twin aus der Gegend von Hamburg gemacht, sind dann aber zügig weiter. Bergab wurde es dann wieder besser und wir kamen noch an einem schönen Aussichtpunkt vorbei. Wieder ein schöner Flecken Erde, den man sich anstatt des Tunnels ruhig antun sollte. Von dort aus ging es dann direkt zum Campingplatz mit Wasserfallaussicht.
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05.08.2016
Gudvangen – Bergen
KM: 198/5468
Unterkunft: Airport Hotel
Heute war unser letzter Fahrtag in Norwegen. Es ging nach Westen Richtung Bergen, da von hier am 06.08. die Fähre nach Dänemark ging. Wir sind los und haben uns Richtung Hardangerfjord gehalten. Diesen sind wir dann auch auf der nördlichen Seite entlang gefahren. War das Wetter heute bisher gut, so fing es nun an zu Regnen. Eigentlich wollten wir noch einen Stopp am Steindalsfossen machen. Diesen kann man zu Fuß unterqueren, da wir aber seit einiger Zeit schon ständig unter einem Wasserfall fuhren, haben wir uns diesen „Spaß“ gespart und sind direkt weiter nach Bergen ins Hotel. Das Hotel beim Flughafen liegt günstig an einer Buslinie, welche direkt in die Innenstadt fährt und so sind wir nach Check-In und frisch machen mit dem Bus in die Stadt gefahren. Der Regen hatte mittlerweile aufgehört und so konnten wir einen Zug durch die Gemeinde machen. Der angebliche Fischmarkt ist ja schon sehr touristisch und die sowieso hohen Preise nochmal mit einem Touri-Zuschlag belegt. Hier machen die Händler sicher ein gutes Geschäft, wenn täglich die Kreuzfahrtschiffe anlanden. Wir sind dann mal durch die alte Häuserzeile im Hafen flaniert und haben, typisch norwegisch, einen Burrito gegessen.


06.08.2016
Bergen - Hirtshals
Unterkunft: Fähre
Schön im Hotel gefrühstückt und dann die Motorräder gesattelt, da die Fähre in Bergen bereits mittags losfuhr. Die Fahrt zum Hafen war etwas verwirrend, da der Navi immer von der Schnellstraße runter wollte. Kein Wunder wenn man die Vermeidung noch drin hat. Nach dem ich das gemerkt hatte, einfach ignoriert und auf der Schnellstraße gefahren bis die Schilder für die Fähre kamen. Die Fähre nach Dänemark ist augeschildert. Am Hafen konnten wir sofort einchecken, mussten dann aber wieder warten bis die Fähre einlief. Verladung ging dann wieder zügig. Beim Warten hatten wir schon ein italienisches Paar mit Motorroller kennengelernt, die damit am Kap waren. Er hatte sich am Fuß verletzt und konnte kaum laufen, so dass wir den beiden an Bord noch etwas behilflich waren. Dann einen Tag auf dem Schiff verbracht. Es ging zuerst an der Küste Richtung Stavanger und von dort aus weiter Richtung Hirtshals. Es war ein schöner sonniger Nachmittag, so dass man auf dem Sonnendeck noch das ein oder andere Bier genießen konnte. Schließlich brauchte man ja erst morgen früh wieder fahren.
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07.08.2016
Hirtshals – Dänischenhagen
KM: 470/5938
Unterkunft: Patenonkel
Nachdem wir diesmal ohne Probleme vom Schiff gekommen sind, haben wir uns entschlossen die Autobahn bis zum heutigen Ziel zu nehmen. Zwar, wie schon erwähnt, nicht unser Ding, aber wir wollten an diesem Tag zügig Richtung Dänischenhagen, um noch einen Tag bei meinen Paten zu verbringen. Deshalb gibt es auch nichts Spektakuläres zu berichten. Ab auf die Autobahn und dann kurz vor der Grenze wieder auf schnellste Strecke Landstraße gewechselt. In Dänischenhagen angekommen haben wir dann einen lockeren Nachmittag verbracht und etwas über den Urlaub berichtet. Gegen Spätnachmittag sind wir dann noch zum Olympiastützpunkt Schilksee gefahren, da es hier die besten Fischbrötchen in der Gegend gibt. Achtung vor den „Raub“-Möwen! Danach noch ein schönes Eis bei „Neitsch“ in Friedrichsort (das fand meine Oma schon toll). Am nächsten Tag sollte dann unserer erster Motorradfreier Tag seit dem 16.07.2016 sein.


08.08.2016
Dänischenhagen – Kiel – Dänischenhagen
Mein Cousin machte Fahrdienst und mit meinem Patenonkel zusammen sind wir nach dem Frühstück zu viert etwas durch die Gegend gefahren und haben eine Sightseeingtour durch und um Kiel gemacht. Stopps waren u.a. an der Schleuse zum Nord-/Ostseekanal und am Kanal das Obstcafe Warleberg mit super Kaffee und Kuchen und einem schönen Blick auf den Kanal. Wieder zurück haben wir den Tag locker ausklingen lassen, da wir am nächsten Tag noch die 500 km nach Hause fahren mussten.


09.08.2016
Dänischenhagen – Merzhausen
KM: 508/6446
Der letzte Tag der Reise, welcher uns wieder Richtung Heimat bringen sollte. Wir hatten erst überlegt über „schön“ zu fahren und nochmal einen Zwischenstopp einzulegen, sind dann aber zu der Entscheidung gekommen noch einen Tag Autobahn einzulegen, um dann zu Hause noch etwas Luft zu haben bis die Arbeit wieder losgeht. Es lief ganz gut bis auf ein Stück vor Hannover, als es sich plötzlich staute. Zum Glück war am Ende des Staus eine Ausfahrt wo wir noch schnell runter konnten. Wir sind dann ein Stück parallel gefahren, um dann weiter südlich wieder auf die Autobahn zu fahren. Danach ging es wieder flott und direkt nach Hause.
Eine schöne Tour nahm damit nach 3 ½ Wochen und 6446 KM ihr Ende.
Norwegen ist ein Land, welches wir uneingeschränkt empfehlen können. Jeder der die Möglichkeit hat, sollte es mal bereisen. Das Preisniveau ist höher wie bei uns, aber wenn man beim Einkaufen Preise vergleicht und sich bzgl. Komfort (Hütten/Hostels) und Essen (selber kochen) auch mal einschränkt, ist es m. E. gut machbar. Es empfiehlt sich eine Kreditkarte (VISA ging immer) dabei zu haben. Diese sollte auch eine PIN haben, da die PIN in fast allen Fällen abgefragt wird. Einfach durchziehen ist dann nicht. Man sollte für den Fall der Fälle Bargeld dabei haben, aber man kommt fast ohne Bargeld aus. Selbst die kleinste Fjordfähre hat einen Kartenleser oder auch mal mit Kreditkarte ein Eis kaufen stellt in Norwegen kein Problem dar.
Evtl. vermisst jemand in dem Bericht mehr Text zu den Motorrädern und den damit zusammenhängenden „Zwischenfällen“ wie z.B. Öl/Wasser nachfüllen, Kette spannen,……. . Da muss ich leider enttäuschen. Es gibt da eigentlich nur eines zu sagen: Beide Versys haben uns mal wieder nicht im Stich gelassen. Sie verrichten ohne Murren ihren Dienst, ohne dass irgendwas (außer Sprit) nachgefüllt oder nachgestellt werden musste. Lediglich am ersten Abend habe ich einmal die Kette leicht nach gespannt und dann später in Norwegen noch die Birne gewechselt.
Sicherlich ist Norwegen wieder eine Reise wert, aber dafür steht in den nächsten Jahren noch zu viel anderes auf dem Zettel, was wir noch nicht gesehen haben….Die Planung für die Route des Grandes Alpes/Pyrenäen hat bereits begonnen :L .


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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 10. November 2016, 16:00 
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Der helle Wahnsinn.
6500 KM in 3 1/2 Wochen.
Respekt. :L

Vielen Dank fürs Mitnehmen und den tollen Bericht.

Nun bin ich mir nicht so sicher, ob ich nicht doch mal zum Polarkreis fahren möchte. :D

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ne schöne Jroß us Kölle
Rolf

Och beim Laache kammer kriesche.


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:shock: :shock: :shock: Wie traumhaft ! Norwegen partiell mit dem Auto - und "homöopatisch" zu Fuss erwandern - war schon unglaublich.
Sehr informativ geschriebener Bericht. Die festgehaltenen Landschaftseindrücke und Erlebnisse auf Euren Bildern sprechen auch für sich.
Grmpf - schon wieder ein Traum-Motorrad-Urlaub. Kommt man hier denn nie zur Ruhe ... muss im Schlaf alle paar Minuten umschwenken, um alle Mimoto-Traumziele träumen zu können :roll:

Sehr sympathisch ... vielen Dank Marco! :L
Tanja und Herbert

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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 10. November 2016, 16:06 
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Wuhuuu! Toller Bericht! Wir fahren ja nächstes Jahr mit unseren 2 Transalp zum Nordkapp und da ist jede Info und jeder persönliche Eindruck höchst willkommen!

Danke dafür! :L

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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 10. November 2016, 19:37 
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Hach, Norwegen ist sooooo schön. Ein schönes Paar vor schöner Landschaft...Danke fürs Mitnehmen!
Fandet ihr die Fährefahrt durch die Fjorde auch so schön?
Sonnige Grüße
Ulf

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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 10. November 2016, 21:19 
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Ja die vielen Fährfahrten waren schon toll.
Insgesamt ist das da oben aber grandios, ob unten im Fjord oben auf den Fjells oder den Strecken dazwischen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 11. November 2016, 10:31 
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Einfach nur schön... :D

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 11. November 2016, 11:16 
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schöner Bericht über dieses feine Land
Danke fürs mit nehmen und den tollen Bildern.
da kamen einige Kilometer zusammen in der naja relativ kurzen Zeit :o mein Respekt
lg
Lucky

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