Mimoto's Reiseforum

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Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 15. August 2017, 11:11 
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Wohnort: Straubing
Schon zum Ende unserer letztjährigen Pyrenäentour hatten Winfried und ich darüber gesprochen wo wir in 2017 unseren jährlichen Motorradurlaub verbringen wollen.

Wir könnten eigentlich mal noch ein Stück weiter runter fahren als nur bis zum Gardasee oder ins Trentino. Vielleicht mal in die Toskana.

Soweit unten im Stiefel waren wir noch nie. Also nehmen wir mal dieses Gebiet unter die Räder.

Aber dieses mal wieder nach der für uns bewährten Methode. Geeigneten Campingplatz aussuchen, anreisen mit dem Womo und von dort sternförmig unsere Touren planen bzw. fahren. Wir wollten Enduro-Wandern. Also Straßen unterster Ordnung mit Wald- und Wiesenwegen fahren.

Vorbereitung der Touren

Ohne darauf zu achten wo die Toskana geographisch „genau“ beginnt suchte ich anhand von Karten und auch in Google-E das Zielgebiet aus was für eine Woche Enduro - Motorradfahren auch genügend Stoff hergibt.
Gemessen an dem Flächenrelief was man in Google-E so erkennen konnte entsprach das Gebiet zwischen Modena und der Westküste mit den Gebirgszügen und Flusstälern schon mal unseren Vorstellungen. Hier ist ja auch bereits der Beginn des Apennins.
Bei der Auswahl des Campingplatzes wollten wir nicht an die Küste sondern mehr in das Landesinnere. Die Auswahl war hier nicht sonderlich groß. Bei der Suche stießen wir auf den Campingplatz „Le Fonti“ in Cervarezza Terme. Kleiner Schönheitsfehler, der Campingplatz liegt nicht auf dem Hoheitsgebiet der Toskana, sondern noch auf dem Gebiet der Emilia Romagna. Ligurien ist auch nicht weit weg. War aber für die Gestaltung unserer Touren wurscht.

Für die Planung der Touren teilte ich das Gebiet um Cervarezza in sechs Segmente ein. Für sechs Touren weil wir uns halt dafür sechs Tage Zeit genommen hatten.
Die Touren führten uns im Wechsel durch das Gebiet der Emilia Romagna, Ligurien und natürlich auch der Toskana.
Im Norden bis Fornovo.
Im Westen bis Massa bzw. Carrara an der Küste
Die Gegend ist durch viele Flusstäler durchzogen. Auch die Gebirgszüge des Apennins sorgen für Abwechslung.
Für die Vorbereitung der Touren ließ ich mir wieder eine Wander- Karte von KOMPASS für das Arbeiten am PC einscannen. Eine Topo-Karte von der Gegend hatte ich schon.

Wenn vorhanden nutzte ich die Beschreibung von Pässen in „quaeldich.de bzw. übernahm die Wanderwegmarkierungen aus der Karte. Die muß man so gut wie es geht natürlich vorher kontrollieren. Nicht alles was man erwandern kann läßt sich auch erfahren. Für Track`s wo es sehr genau gehen mußte korrigierten wir anhand der OSM- Karte. Für den Entwurf bevorzuge ich aber die Wanderkarte. Das ist aber Geschmacksache.

„Navigationstechnisch“ hatten wir die Touren dieses mal etwas anders organisiert. Jede Tour wurde kpl. als Track gezeichnet. Die routingfähigen Abschnitte dazwischen hatte ich als Route gespeichert. So konnten wir uns, wenn wir einen Track nicht fahren konnten/ wollten auf der Straße zum nächsten Track routen lassen. Hat funktioniert.

Hin und wieder führten unsere Touren auch mal durch Bauernhöfe. Diese mit Schrittgeschwindigkeit und freundlichem Grüßen zu durchfahren stellte, mit einer Ausnahme, nie ein Problem dar. Wenn auch manchmal sowas wie „privat“ davor stand. Das Einzige was uns manchmal unsicher machte, wir wussten nicht wie gut erzogen der jeweilige Hofhund war.

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Die sechs Touren waren dann das Ergebnis langer Herbst,-Winter und Frühjahrsabende

Mit was fahren wir

Die BMW mußte dieses mal zuhause bleiben. Für das was wir fahren wollten hatte ich ein leichteres Motorrad vorgesehen. Eine XT 600 aus Anfang der neunziger Jahre. Na ja so richtig leicht ist die auch nicht. Von Yamaha damals ein Sparmodell. Vieles was beim Vorgängermodell noch aus Aluminium war wurde hier aus Stahl verbaut. Also schwer. Mit einem großer 23 ltr. Tank und einem zusätzlichen Ölkühler machte ich das Teil dann noch tourentauglicher. Wenn einem das Motorrad zu sehr aus der Senkrechten gerät, wie geschehen, dann kann man nur noch zur Schadensbegrenzung schauen daß man sie „sanft“ ablegt. Das Sitzmöbel hatte ich schon vorher optimieren lassen so daß man bequem einen Tag darauf verbringen kann.

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XT600 Typ 3TB

Winfried hatte auch seine XT600, aus Mitte der 80ziger Jahre, dabei.

Neu war für uns dieses mal auch daß wir die Anreise nicht in einem Rutsch durchzogen. Das hatte immer den Nachteil daß wir mitten in der Nacht dort ankamen. Dann war natürlich der Cp zu. In der Früh dann den Platz beziehen bzw. den Papierkram erledigen. Abladen. Den Stellplatz einrichten. Da kam immer eine gewisse Hektik auf. Wir wollten ja möglichst schnell auf die Piste.
Für dieses mal war geplant am ersten Tag bis zum Caldonazzosee zu fahren. Dort hatten wir am Cp http://www.campingfleiola.it für eine Nacht gebucht. Die letzten ca. 200 km bis nach Cervarezza schaffen wir dann bequem am nächsten Tag.

27.06.2017 Die Anreise.

Winfried und ich verabredeten uns für 11 Uhr am Hofoldinger Forst an der A8. Bis hierher hatte schon mal alles geklappt. Der Verkehr ist in der Ecke immer, was Stau s angeht, etwas heikel. Ging aber.

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Natürlich hatten wir auch wieder ein Ersatzmotorrad mit auf dem Anhänger dabei. Mit dem Motorrad hinten auf der Bühne fahr ich zwar lieber aber geht halt nicht immer.

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Gegen 17 Uhr erreichten wir den Cp http://www.campingfleiola.it am Caldonazzosee

der Cp ist soweit OK. Wenn man eh nur eine Nacht da steht schaut man auch nicht so genau hin. Besonders auffällig ist die unmittelbar davor liegende enge Eisenbahnunterführung. Mehr wie 10 cm auf jeder Seite bleibt da beim Durchfahren nicht über.
Das scheint hier eine Spezialität zu sein. Vor etwa 5 Jahren waren wir auf dem Nachbarplatz. Da ging`s auch so eng zu daß Gäste ihre Wohnwagen abhängen und von Hand um eine Ecke schieben mußten.

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Die Versorgung war auch gut. Angeblich selbst geerntet. Daß ich nicht lache. Vielleicht selbst abgewogen

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Der mit dem langen Hals ist der Chef

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Das hatten wir das letzte man auch zu hören bekommen. Hier wird trainiert für eine Regatta mit Drachenboote. Der Takt wird durch einen Trommler vorgegeben der im Laufe der Zeit die Schlagzahl erhöht. Hört sich am Schluß faßt wie Dauerfeuer an.

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Morgenstille am See

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28.06.2017 Die Anreise. der Rest

Früh machten wir uns auf den Weg um ab Trento auf der Autostrada die letzten ca. 200 km bis nach Cervarezza zu fahren.

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Viele Kilometer vor Cervarezza sah man schon den Pietro Bismantova. Schaut aus wie einer der Tafelberge in der Sächsischen Schweiz.

Wir hatten Glück, kurz vor Beginn ihrer Mittagspause erreichten wir den Cp Le Fonti. Der ist terrassenförmig angelegt und liegt in etwa auf 1000 m Höhe. Den Berg Pietro Bismantova genau vor Augen.

Nach dem üblichen Procedere Personalien, Platzzuteilung usw. ging es erstmal an`s Aufbauen bzw. Abladen.

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Kaum hatten wir das Vorzelt aufgebaut fing es auch schon heftig zu regnen und stürmen an. Zum Glück, jetzt wissen wir es ja, war es nur ein wettermäßiger Ausrutscher.

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Draußen regnete es. Da ist es unter der Plane schon kuscheliger. Wobei die Regentropfen auf dem Dach aufgeregter wirken als es tatsächlich ist.

Unruhe kam nochmal auf als der Platzwart kam und sagte es war ein Irrtum, wir stehen auf dem falschen Platz. Also wenn das kein Italiener gewesen wäre hätten wir ihm den Kragen umgedreht. Heute machen wir aber nichts mehr.


29.06.2017 Tour 1:

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Gegen 8:30 rollten wir aus dem Cp. Die Tanks waren voll. Es ist schon ein beruhigendes Gefühl wenn man aufgrund der großen Tanks weiß „ich hab so viel Sprit an Bord das werde ich heute mit Sicherheit nicht verbrauchen. Gewicht ist es natürlich auch.

Zunächst führte die Strecke ein paar km Richtung Küste um bei Acquabona in das Tal der Secchia abzubiegen. Ab hier folgten wir dem ersten Track. Hat funktioniert.

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Brücke über die Secchia

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Der Track führte uns ein paar km vor dem Colle Albuceto wieder auf die SP91.

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Am Passo Pradarena herrschte dichter Nebel. Die Straßen waren vom Unwetter der letzten Nacht stark verschmutzt und es windete immer noch heftig. Der Paß stellt den Übergang von der Emilia Romagna in die Toskana dar. In Silano verließen wir wieder die Hauptstraße, die weiter bis runter an die Küste führt.

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Als nächstes Zwischenziel war dann der Lago Vicaglia, ein kleiner Stausee, angesagt.

Mehrmals durchquerten wir s das Örtchen Villa bis wir durch Hinweise von Einheimischen auf einen unscheinbaren Abzweig aufmerksam gemacht wurden.

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Ein technisches Problem stellte sich ein. Winfried`s Navi auf dem die kpl. Tour per Track abgespeichert war hat sich verabschiedet. Ersatz lag im Auto am Cp. Jetzt mußte ich aus dem Gedächtnis heraus, so gut wie es ging, die Strecke fahren. Der Einstieg in den Track war nicht das Problem, aber Entscheidungen mittendrin. Da wurde schon auch mal nach Vermutung gefahren.

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Ab dem Lago wollten wir anhand eines Tracks eine Piste durch den Wald nutzen. Das ging ein ganzes Stück gut. Bis hierhin. Dann hätten wir uns die Zeit nehmen sollen um den Pfad ein Stück zu Fuß zu erkunden um zu sehen wie der weitere Verlauf ist. Was wir sehen konnten war, der ist zugewachsen. Schlecht wäre wenn wir wo rein fahren und nicht mehr alleine raus kommen. Kurz und gut, wir haben auch an der Stelle kehrt gemacht und haben uns per Navi zum nächsten Track routen lassen.

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Winfried hatte zuhause nicht ganz voll getankt.

Weiter führte die Route über den Col d`Arciana, ein unscheinbarer Übergang, zum Passo delle Radici

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Am Passo delle Radici bließ der Wind so heftig daß wir gar nicht erst vom Motorrad abstiegen sondern gleich weiter fuhren.

Über den Passo delle Radici und Sant Anna Pelago ging es weiter nach Abetone. Den Ort Dogana wollten wir eigentlich umfahren und die Forststraße bis Serretto nutzten aber ohne Trackanzeige war uns das zu unsicher.

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Links hinter den Motorrädern wäre unser Weg gewesen.

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Mitten im Ort Abetone befindet sich der Passo dell Abetone. Bekannt durch seine zwei Pyramiden links und rechts der Straße. Am Scheitelpunkt markieren sie den Übergang von der Toskana in die Emilia Romagna. Obwohl der geographische Übergang einen guten km von hier entfernt ist.

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Ansonsten ist Abetone im Sommer recht schmucklos

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Weiter fuhren wir über Forststraßen rüber zum Passo Di Croce Arcana. Wieder ein Übergang von der Toskana in die Emilia Romagna.

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Irgendwann ist bei dem Anstieg der Teer zu Ende und es geht schotterig weiter.

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Auch hier an Scheitel bließ der Wind so heftig daß man sich beim Stehen kräftig dagegen stemmen mußte um nicht mit dem Motorrad umgeworfen zu werden. Dies ist auch der südöstlichste Punkt unserer Tour.

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Zum Gedenken an die Verluste des 1./2. Weltkrieg`s in der Region. Ob genau hier besondere kriegerische Auseinandersetzungen stattgefunden haben ist mir nicht bekannt
Gewundert hat mich der tadellose Zustand der Anlage. Vor allem war noch Luft in den Reifen. Rechts das ist Vollgummi.

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Mit Schotter ging es bei der Abfahrt in die Emilia weiter

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Hier sind wir bereit kurz vor Fanano um von dort rauf zum Passo del Lupo zu fahren

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Die Mittelstation des Skigebiet Monte Cimone. Der höchste Berg in der Region. Den genauen Pistenverlauf kann man im Sommer nicht so ohne weiteres ausmachen.

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Für uns als Abfahrt war der Versorgungsweg runter zur Talstation geplant. Das Fahren ohne Trackanzeige war großer Käse. Wir fuhren das Ganze nach meinen Erinnerungen. Die Folge war wir mußten mehrmals im dichten Wald wenden. Irgendwann hatten wir dann doch die richtige Spur und waren froh als wir unten ankamen.

Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit ließen wir dann wieder ein paar Track`s aus
Es folgte der Lago di Fontanaluccia. Auch ein Speichersee. Es war anhand von Google und Karte nicht eindeutig erkennbar ob man über die Staustufe fahren kann. Wenn nicht wäre es für uns ein riesen Umweg gewesen.
Als wir an der Staustufe ankamen war da ein Sperrschild aber das Tor offen. Klar, was wir machten!

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Anstieg zum Passo della Cisa

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Vorher gab`s aber noch eine Pause

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Der Weg ist routingfähig. Da fährt alles rüber. Einzige Einschränkung, Fahrzeuge nicht länger wie 10 Meter

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Es kann nicht mehr weit sein. Der Pietro Bismantova ist schon in Sichtweite.

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Hier war die Auswahl der Wege groß und wir wählten falsch. Dann gleich noch einmal weil eine Schafherde unseren Weg kreuzte. Da wollten wir nicht drauf warten bis die durch waren. Am Schluß fuhren wir nur noch Querfeldein bis wir wieder auf eine Straße trafen.

Dann wollten wir nur noch auf dem schnellsten Weg zurück zum Cp. Um 19 Uhr waren wir am Ziel.

Dort erwartete uns nochmal Arbeit. Der Sturm hatte Winfried`s Vorzelt teilweise umgeblasen. Das war jetzt auch schon egal. Wir haben dann alles abgebaut und die Fahrzeuge in die andere Box verlegt. Feierabend.

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Eine Erkenntnis von dem Tag war wir müssen früher die Kurve kriegen so daß wir spätestens bis 18 Uhr von der Tour zurück sind und die andere ….

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….. die zwei Verkehrszeichen sieht man in der Gegend sehr häufig obwohl sie überflüssig sind wie sonst was, denn dort gibt es keine geraden Straßen und überwiegend schlecht sind sie auch.


30.06.2017 Tour 2:


An dem Tag ging die Tour Richtung Südwesten an die Küste bei La Spezia. Von dort ein paar Kilometer an der Küste entlang und dann wieder über die Höhenzüge landeinwärts zurück zum Cp.

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Zuerst war aber Sprit fassen für den Tag angesagt. Die nächste Tankstelle mit Service in der Gegend ist in Castelnovo ne Monti. 10 km für uns in der falschen Richtung. Nehmen wir aber in Kauf.

Nach dem Tanken ging es wieder zurück und weiter auf der SP 63 bis Collagna. Von hier rauf zum Passo della Scalucchia.

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Passo della Scalucchia

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hier wird auch viel gewandert. Zu Fuß.

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Kurz nach dieser Stelle hatten wir einen Wanderweg vorgesehen der uns nach Succiso Inferiore führen sollte.

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Hier ging es rechts rein. Waldarbeiter hatten schon Kahlschlag betrieben

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Wir kamen wenige 100 m weit da versperrte uns ein Harvester den Weg. Was da noch vom Weg erkennbar war wollten wir uns nicht antun. Also kehrt.

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Weiter ging es durch den Nationalpark am Lago Paduli vorbei. Am Passo del Lagastrello kam dann der Abzweig rüber zum Monte del Giogo. Den Gipfel kann man anfahren. Dort befinden sich noch Reste einer Abhöranlage der NATO aus den 60ziger Jahren

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Abzweig Monte Giogo

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Eigenartigerweise stand das Tor offen.

Irgendwo stand mal daß die Anlage von Hobby-Funkern noch benutzt wird. Das scheint wohl nicht mehr aktuell zu sein.

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Der Berg mit seinen Antennen ist in der Gegend schon von weitem sichtbar. Den Durchmesser schätze ich auf 15 – 20 m.

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Die Aussicht von hier oben ist schon eine besondere

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Jetzt war klar warum das Tor offen stand. Handwerker bauten eine Antennenanlage für den Mobilfunk auf. Der mit den Händen in den Taschen war der Chef.

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Alles verrottet. Ein Rückbau würde Unsummen verschlingen.

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Vieles schaut auch nach mutwilliger Zerstörung aus.

Nächstes Zwischenziel war unten im Tal der Ort Cattognano. Hierzu hatten wir wieder einen Track angelegt. Erstaunlich wie das so funktionierte. Track`s nach OSM. Gerade bei kleinen Wegen ist man ständig am Kontrollieren und mit dem anderen Gerät zu vergleich. Beruhigung wenn Übereinstimmung ist. Nimmt aber auch das Tempo aus der Tour.

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Wir kamen miteinander klar. Wir wollten warten. Die Amazone hat uns vorbei gewunken

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Nach etlichen Straßenkilometer erreichten wir den Passo Alpicella. Übergang nach Ligurien. Auch erkennbar am Wegezustand. Von schlecht auf sehr schlecht.

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Das ist kein natürlich gewachsener Stein sondern entstand wohl aus Betonresten die irgendwo übrig geblieben sind. Für eine Pause war der Platz nicht geeignet weil in dem Moment als wir ankamen Straßenarbeiter ihre Motorsensen anschmissen und Gras mähten. Also weiter runter ins Tal.

Dort hatten wir uns schließlich in einem schmalen Weg festgefahren. Der Weg war weg. Zugewachsen. Obwohl in Street View davon noch Aufnahmen zu sehen sind. Zugegeben der Weg war auch gesperrt gewesen. Wir wollten nur sehen wie ernst das gemeint war.

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Also zurück nach Colice Al Cornoviglio und neu orientiert.

Mit Ortskenntnis hätte wir das sicher besser lösen können.
Neben dem Haus der Comune Colice stand auch eine Bank. Für ein Päuschen.

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Colice Al Cornoviglio, ein Ort mit langer Geschichte und gleichnamiger Burg

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Nach Veppo wieder mal ein Orientierungsstopp

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Die Hängebrücke führt über die Vara bei Stagnedo

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Küste erreicht. Aussichtspunkt oberhalb des Ortes Vernazza.

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Vernazza, das unten direkt an der Küste auf Höhe „0“ liegt. Ehem. Fischerdorf. Soll aber auch schon 1000 Jahre alt sein

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Weiter ging es entlang der Küstenstraße Richtung La Spezia

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Corniglia dagegen liegt auf einem Felsvorsprung. Haben dafür eine andere Beschäftigung, Weinanbau.

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Hier sind wir bereits in dem Verkehrsgewühl von La Spezia Richtung Hafen. Dort hatten wir schon zuhause einen Kiosk ausgemacht.

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Daß die Parkplätze so knapp sind wußten wir natürlich nicht.

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Nützliches kann man, wenn erforderlich, hier auch erstehen. ;)

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Von hier aus ließen wir uns bis Falcinello wieder navigiert. War auch notwendig. Bei dem Verkehrsaufkommen und sich nicht auskennen. Ab Falcinello hatten wir wieder einen Track für oben durch die Berge angelegt.

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Nach etlichen Kilometern Waldwege standen wir plötzlich vor Bibola. Auch ein geschichtsträchtiger Ort. Eigentlich wollten wir in den Ort hinauf fahren. Haben wir uns aber aufgrund der fortgeschrittenen Zeit verkniffen.

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Neben unserer Parkfläche der Friedhof von Bibola.

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Dann ging es runter nach Aulla. Dort schauten wir nach der nächsten „Strada provinziale“ und ließen uns von dort mittels „Home-Taste“ zurück zum Cp navigieren. Das war ein Fehler denn wir kamen wieder erst um dreiviertel sieben am Zielort an. Während unsere geplanten Routen und Track`s grob der Luftlinie entsprachen haben wir nach GARMIN doch noch eine schöne Schleife gedreht. Ob es durch den Wald schneller gegangen wäre weiß ich nicht.

01.07.2017 Tour 3:

Diese Tour führte uns Hauptrichtung „Ost“. Östlichster Ort: Renno

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Pünktlich um 8:30 starteten wir zunächst wieder nach Castelnovo ne Monti. Das paßte an dem Tag gut zu unserem „Tankbedürfnis“ Kamen wir dieses mal direkt bei ESSO vorbei.

Nachdem wir dieses Thema erledigt hatten ging es erstmal rauf zum Berg „Pietro di Bismantova“ Gesehen hatten wir ihn ja schon täglich vom Cp aus. Von seiner Form hebt er sich von den umliegenden Berggipfeln ab. In seiner Geschichte hatte er schon die unterschiedlichsten Bedeutungen. Heute ist er nur noch Erholungsgebiet für Wanderer und Kletterer.

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Das waren nicht die einzigen die sich zum Klettern fertig machten. Angeblich kann man das Plateau auch „normal“ erwandern. Eine Ausflugslokalität ist mir allerdings nicht aufgefallen. Hab auch nicht richtig gesucht.

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Gleich von diesem Parkplatz aus führte uns unser erster Track runter ins Tal. Wanderer sind uns begegnet. Wir haben gegrüßt, die haben gegrüßt, also alles OK.

Beim zweiten Track hatten wir dann schon mehr Probleme. Da wo es in den Track rein gehen sollte war der Weg zugewachsen. Gut daß die nachfolgenden Wiesen schon abgemäht waren so konnten wir darauf unsere Kreise drehen. Hat dann schon seine Zeit gedauert bis wir den Ausstieg gefunden hatten.

Nachdem wir das Tal der Secchia durchquert hatten kamen viele Kilometer kleine Ortsverbindungswege. Nicht immer geteert. Man muß aber trotzdem wachsam sein denn die Einheimischen denken nicht im Leben daran daß da mal ein anderer wie sie selbst fahren. Dementsprechend fahren sie.

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Dann kam der Track der uns runter in`s Tal des Torrente Dolo führen sollte dran. Das ging eigentlich besser als vermutet. Der Weg ist nicht durchgängig gezeichnet aber unten am Fluß steht ein Bauernhaus und da schlossen wir daraus die werden zur Versorgung nicht mühselig durch den Wald nach oben fahren sondern längs des Flusses. Wir müssen nur schauen daß wir runter kommen. So war`s auch. Unten ein schöner Schotterweg bis zur Brücke bei Ponte Dolo.
Zu Abwechslung versagte heute mal die GoPro. Deswegen keine Bilder daraus.

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Inzwischen ist es auch „hochsommerlich warm“ geworden. Also Erleichterung der Kleiderordnung

Weiter ging es über kleine Nebenstraßen. In La Volte wechselten wir die Flußseite und machten gleich noch einen Wochenendeinkauf direkt am Kreisverkehr. Hatten wir so nicht vorgesehen.

Ab hier ging es im Tal des Torrente Rossen weiter. Über den Ort Polinago erreichten wir Monzone. Das Dorf fuhren wir nicht über die Ortsverbindungsstraße an sondern über einen auf der anderen Talseite befindlichen Waldweg. Ab da begann der nächste Track. Jetzt konnten wir den Weg life sehen. Trotz Googelei zuhause da hatten wir wohl die dritte Dimension zu sehr vernachlässigt. 100m Höhenunterschied. Der Weg wird wohl auch nicht oft benutzt. Drei Wanderer die auch gerade rauf wollten ließen uns den Vortritt. Nachdem wir oben waren hat`s unterm Helm geraucht.

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Ende Track Friedhof Monzone.

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Gut daß zwei Bänke im Schatten der Friedhofskapelle standen. Gelegenheit zur Abkühlung.

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Gegenüberliegend die Burg von Montecuccolo

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Die Tour führte nun runter ins Tal der Torrente Scoltenna und weiter ins Skigebiet „Piane di Mocogno“ ,das auf ca. 1600 m Höhe liegt. Dann wieder runter ins Tal des Torrente Dragone.

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Zwischendurch auch wieder mal paar Straßenkilometer um vorwärts zu kommen.

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Von hier aus war es nicht mehr weit bis Gova im Tal des Torrente Dolo. Dort hatten wir noch einen Track den wir fahren wollten. Danach sollte für heute Schluß sein so daß wir uns per „Home-Taste“ zum Cp zurückführen lassen wollten.

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Hier ging es noch mal durch eine Furt des Torrente Dolo

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…schon erledigt
Ab hier ging es dann rauf auf die Straße. Wir hätten zwar noch einen Track über den Poggio Faggiola auf Lager gehabt aber da waren uns zu viele Unsicherheiten drin. Also lassen wir das.

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In Case Balocchi mußten wir uns entscheiden, links oder rechts oder….

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…Kaffee. Gleich gegenüber war eine Bar. Ein multifunktionaler Stützpunkt. Bar, Treffpunkt, Autohandel und Tankstelle. Als das mit dem Kaffee erledigt war nutzten wir noch die Gelegenheit unsere Spritfässer zu füllen. Schließlich war der nächste Tag Sonntag.

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Weit hatten wir nicht mehr. Der Pietro Bismantova war schon im Blickfeld.

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Ankunft 17 Uhr Heute hatten wir es mal geschafft zu einer „vernünftigen Zeit“ von der Tour zurück zu sein.


02.07.2017 Tour 4


Diese Tour führte uns über Carrara bzw. Massa wieder an die Küste.

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Die ersten Kilometer auf der SP63 bis hinauf zum Passo del Cerreto gingen zügig voran. Wetter gut und kein Straßenverkehr. Es war ja Sonntag.

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Am Passo Cerreto legten wir unseren ersten Stopp ein.

Abgesehen davon daß dies wieder ein Wechsel von der Emilia Romagna in die Toskana ist ist hier auch der Abzweig in ein nahe gelegenes Skigebiet.

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Als wir draußen so am „Rumfotografieren“ waren bemerkte uns der Chef des Hauses und holte uns in den Empfangsraum rein.

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Er machte uns darauf aufmerksam daß die eine Seite des Lokals Europäische Küche, also Wiener Schnitzel und Schweinebraten u.ä. anbietet und auf der andere Seite Mediterrane Küche, Fischstäbchen und Bismarckhering serviert werden. :Ir:

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Auch den Grenzstein Emilia – Toskana erklärte er mit Stolz

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Bei Sassalbo bogen wir von der Hauptstraße ab. Unsere Tour führte uns ab hier wieder durch die Berge.

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Links oder rechts? In den kleinen Dörfern hatten wir öfters Schwierigkeiten wieder heraus zu finden.

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Kurz nach dem Ortsende ging es durch die Furt des (der halt keinen Namen).

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Mehr Wasser war da zu Zeit nicht drin. Ob das im Frühjahr bei der Schneeschmelze mal richtig voll wird?

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Am Ende beginnt wieder Teer

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Hier sind wir schon bei Fivizzano durch. Vereinzelt sieht man Obst- und Weinanbau.

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Warten auf den Zug bei Gragola

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Inzwischen sind wir auf dem Gebiet von Ligurien gelandet. Kurz vor Castelnuovo Magra. Die Küste schon in Sichtweite

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Im Hintergrund Castelnuovo Magra

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War mal ein Bischofspalast. Auch heute interessant der Rundumblick von hier oben.

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Durch die Löcher oben hatten sie bei Belagerung unanständige Sachen runter geschüttet :shock:
Wer möchte kann den Turm auch besteigen. Uns war das zu beschwerlich.

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Um nicht bis nach Isola runter fahren zu müssen hatten wir einen Track für oberhalb in den Bergen vorgesehen. Aber weil Sonntag war fuhren wir dann doch in den Ort rein und stiegen an anderer Stelle wieder in unsere Tour ein.

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Ort Nicola oberhalb von Isola

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Ortsdurchfahrt Ortonovo

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Fossola

Danach ging es etliche Kilometer auf den schmalen Wegen der Weinberge entlang. Hauptrichtung Passo del Vestito

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Parkplatz von Altagnana.

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Das Kunstwerk hab ich nicht verstanden. Vielleicht soll einer aus seinem eigenen Schatten springen. :Mh:

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Der Ort am gegenüberliegenden Hang, Antona

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Jetzt war klar für wen der Parkplatz gedacht war. Für die Einheimischen. Die können hier selbst nicht in den Ort rein fahren. Einspurfahrzeuge gehen noch. Die Leute haben ihre Sachen die sie irgendwo am Markt gekauft haben vom Parkplatz zu ihren Häusern getragen.

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Am Passo del Vestito, an der letzten Kehre nochmal ein Blick auf die Küste

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Im oberen Bereich hat man einen guten Überblick über die Marmor-Steinbrüche rund um das Gebiet Massa – Carrara. Hier wird der Carrara Marmor abgebaut.

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Am Eingang des Tunnels ist eine Steintribüne aufgebaut. Von dort aus lassen sich weite Teile der Gegend überblicken.

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Der Scheitel dieses Passes befindet sich im Tunnel

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Leider sieht man auch sowas

Die Strecke führte uns oberhalb einer Schlucht weiter nach Porreta

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Diese Stelle, ein Aussichtspunkt, hatte ich mir extra markiert um da anzuhalten. Aber bis ich gemerkt habe daß wir an dem Punkt waren waren wir auch schon durch. Die Straße war da auch zu unübersichtlich um da nochmal zu wenden.

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In Careggine dann wieder einen Track für den Weg runter an den Stausee Lago di Vagli

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Die Häusergruppe hat keinen erkennbaren Namen. Vielleicht wohnen hier nur die Mitarbeiter der Kraftwerkanlage von der Staumauer

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Hier wohnt tatsächlich jemand. Der Ort wird normalerweise vom Tal angefahren, wir kamen vom Berg

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Kleiner Ort, kleiner Friedhof

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Vorsorge für den nächsten Winter

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Hier rüber zu fahren haben wir erst gar nicht probiert. Von der anderen Seite konnten wir nicht erkennen ob alle Tore offen waren. Wäre peinlich gewesen wenn wir wenden und wieder zurück fahren hätten müssen.

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Von hier aus ging`s rauf in den Ort Roggio. Dort war eine ca. 5 km lange Schotterpiste eingeplant. Der Beschaffenheit nach zu urteilen wird die Strecke häufig befahren.

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Am Ende des Tracks war dann diese Parkfläche mit Gedenkstein. Die Bedeutung?

Nächstes Zwischenziel Lago di Gramolazzo

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Dort oben am Berg liegt der Ort Verrucolette. Von hier aus hatten wir noch einen Track, den Letzten für den Tag, angelegt. Dann wollten wir für heute Schluß machen Die Befahrbarkeit war unsicher weil der Track durch eine Schlucht, dem Ablauf des Lago s, führte und keine Brücke eingezeichnet war. Aber von beiden Seiten führte ein Weg dorthin.

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Dieses Provisorium als Brücke vereinfachte uns die Querung. War zwar eine mords Hoppelei ging aber.

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Als wir anschließend wieder eine feste Straße unter den Rädern hatten ein Blick auf die Uhr. Kurz vor 16 Uhr. Wir bleiben jetzt auf der Straße und schauen daß wir noch irgendwo unseren Nachmittagskaffee bekommen

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In Sillano hatten wir Glück

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Für das Foto habe ich die „Bardame“ vor die Tür gebeten. Dazu stellte sie sich mitten auf die Straße und der übrige Verkehr wartete bis sie fertig war. Die Italiener können also nicht nur aufgeregt.

Von hier aus ging es über den Passo Pradarena wieder zurück in die Emilia Romagna. Am Colle Albuceto machten wir noch einen kleinen Halt.

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Der Colle Albuceto ist gekennzeichnet durch diesen Gedenkstein

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…und den Pietro Bismantova sieht man auch schon

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Wenn wir auch auf direktem Weg Richtung Cp unterwegs waren dauerte es doch noch etwa eine Stunde bis wir am Ziel ankamen.


03.07.2017 Tour 5

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Diese Tour führte uns in Hauptrichtung Westen. Aber zunächst holten wir uns in Castelnovo ne Monti die übliche Tankfüllung ab. War heute nicht so praktisch weil wir auch wieder sieben oder acht km zurück fahren mußten.

Ab Ramiseto ging es anhand eines Track s ein paar Kilometer durch die Berge. Zwischendurch wieder mal paar km Straße dann wieder ein Track. Vor Palazzo querten wir den Torrente Enza. Der Wechsel war so

OK. Vor dem Passo Ticchiano sind wir links abgebogen. Kein Track sondern ein routingfähiger Wald-/Feldweg.

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In Casarola gab es einen gut ausgestatteten Rastplatz

Bis hier hin hatten wir uns auch einige male verfahren. Meistens dann wenn die Tour durch enge Ortschaften führte. Ruckzuck ist man da in eine falsche Gasse abgebogen.

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Die Gemeinde bekommt eine neue Kirche

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Im Tal des Torrente Parma, nähe Pussini. Hier war die Navi-Software alt. Die Straße neu. Wir haben`s aber gleich gemerkt. Wir wollten von hier aus über einen Nebenweg rauf zum Passo della Sillara fahren.

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Bis hierher waren wir schon ein paar Km unterwegs. Straße von diesem Format aber routingfähig.

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Der Ort heißt Roccaferrara Superiore. Die Ortsdurchfahrt steil aber machbar.

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Hier war Schluß. Auf dem Schild stand „Privato“ oder „Privati“? Rechts vom Haus ging es auch noch einen Weg hoch. Zum Wenden fuhren wir erst man in den Hof.

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Sofort war der Chef da. Nach einigem Hin und Her jagte er uns vom Hof. Zunächst fuhren wir erstmal paar hundert Meter wieder talwärts. Im Nachhinein könnte ich mir in den A… beißen daß wir so schnell nachgegeben haben. Rechts am Haus vorbei wäre der richtige Weg gewesen. Wir waren nur noch ca. 1,5 km vom Col entfernt.

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Der hatte bestätigt daß wir auf dem richtigen Weg waren. Wollte aber nicht vorneweg fahren.

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Unten im Tal großes Kartenstudium.

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Wir wollten jetzt den Passo della Sillara auf der Straße erreichen. Dafür war einen Umweg von mindestens 15 km fällig und unser Zeitplan kam auch durcheinander.

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Eine halbe Stunde später hatten wir den Pass erreicht.

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Von hier hätten wir eigentlich auf den Pass treffen müssen

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Nebenan im Wald waren mehrere Sitzgruppen eingerichtet. Hier beratschlagten wir erstmal wo und wie wir unsere Tour einkürzen können.

Es war da noch der Monte Molinatico geplant. Auch mit Antennenanlage oben am Gipfel. Natürlich gibt es dann auch einen Versorgungsweg zu der Anlage. Runter wollten wir über den Passo Brattello. Beides sicherlich zeitaufwendige Strecken. Das war an dem Tag nicht mehr machbar.

Wir fuhren von hier aus runter ins Tal nach Berceto, dann über den Passo della Cisa weiter nach Pontremoli. Hier trafen wir wieder auf unsere geplante Strecke.
Dann ging es wieder in die Berge hinauf nach Ceretoli. Dort begann einen Track der am Monte Gavaalle vorbei führt. Die Strecke ist zwar nicht Routingfähig aber immerhin hat Google_E seine Mitarbeiter von Street View über die Strecke geschickt.

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Kleine Pause am Monte Gavaalle

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Sogar diesen Brunnen kann man in Street View erkennen.

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Bei der Abfahrt ins Tal hatten wir diese Begegnung. Dann folgten wieder paar Straßenkilometer bis zum …….

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……. Passo del Cirone

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Der eigentliche Pass, mit Scheitelpunkt, liegt paar hundert Meter weiter. Dies ist aber die Stelle die besonders markiert ist

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Durch diesen Gedenkstein….

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…und dieser Kapelle, die ca. 100 m neben der Straße steht.

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Weiter ging es dann rüber zum Punkt Cancelli Demaniali. Hier beginnt ein Wandergebiet innerhalb des Nationalpark Apennin
Mittendurch verläuft eine Forststraße die über den Passo Della Colla führt. Zustand naja. Mit dem Motorrad sucht man halt ständig eine glatte Spur.

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Auf halben Weg erreichten wir den Lago Lagoni. Ein Ausflugsziel mit Parkplätzen und Möglichkeit der Einkehr.

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Der Koch muß schon was ganz Besonderes bieten damit die Gäste mit dem Auto die ca. 7 km sehr bescheidene Wegstrecke mit dem Auto in Kauf nehmen.
Wir sind einem „GOLF“ eine Zeit lang hinterher gefahren. Da war immer wieder mal Bodenkontakt zu hören. Also kein gebrauchtes Auto aus der Gegend kaufen.

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Passo Della Colla

Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit ließen wir uns wieder von der „Home-Taste“ zum Cp führen. Dauerte aber nochmal 1,5 Std.

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Sowas hält natürlich auf. In Valditacca gab`s inzwischen eine Umgehungsstraße, wußte leider unser Navi nicht.


04.07.2017 Tour 6

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Die für diesen Tag geplante Tour führte uns nach Nordwest. Nachdem wir an diesem Tag schon am frühen Nachmittag zurück sein wollten um die Autos reisefertig zu machen, war das natürlich zulange. Wo wir einkürzen wollen wollten wir unterwegs entscheiden. Je nachdem wie wir vorankommen werden.

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Kleiner Aufreger schon nach ein paar Kilometer. Winfried findet den Track nicht auf seinem Navi. Wir fahren trotzdem weiter. Einiges hatte ich noch in Erinnerung.

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Manchmal geht`s halt nicht ohne Karte

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Ab hier ging es wieder mal paar km auf der Straße weiter. Da hat die Navigation wieder funktioniert. Naja teilweise.

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Erster Track den wir probieren wollten war am Monte Fuso. An dem Berg gibt es Downhill Strecken. In YT kann man denen bei der Abfahrt zuschauen. Daneben sieht man aber auch breite Fahrspuren. Jetzt wo wir davor standen war uns das dann doch nicht geheuer. Man stelle sich vor wir fahren rauf ein anderer runter und man trifft sich. Lassen wir das.

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Schießübungen werden hier auch abgehalten

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In Vezzano trafen wir wieder auf unsere geplante Tour. Navi mit Track funktionierte wieder. War ein Bedienungsfehler.

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In Pastorello holten wir unser Kartenwerk raus um zu sehen ob es Sinn macht hier die Tour einzukürzen.

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Torrente Parma

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Ein paar km sind wir zu weit gefahren. Wir wählten die Strecke über Tizziano um dort wieder auf unsere Tour zu stoßen. Hauptrichtung war der Monte Caio

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An dieser Stelle trafen wir wieder auf unsere Route.

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Den Scheitelpunkt gleich erreicht

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Hier ist auch der Abzweig die paar 100 Meter rauf zum Monte Caio bzw. Startplatz für Gleitschirmsegler und natürlich auch für die Skipiste ins Tal.

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Für uns ging die Piste dann auch eine ganze Weile talwärts.

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Teilweise war der Weg auch mit Bändern austrassiert. Muß wohl eine Downhill Strecke gewesen sein.

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Unten angekommen legten wir erstmal eine Verschnaufpause ein.

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Wem zum Gedenken der Stein da steht? Muß wohl aufgrund eines Unglücksfall gewesen sein.

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Ab hier ging es Hauptrichtung Cp

Nach dem Ort Taviana hatten wir noch eine Spur. Die heben wir uns aber für das nächste mal auf.

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Den Track nach dem Ort Cereggio nehmen wir aber noch mit. Liegt in unserer Hauptrichtung.

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Wasserspiele waren auch noch dabei

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Ab Nigone gab es dann wieder Teer unter den Rädern

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Das letzte mal Schranke auf.

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Nach 1400 Toskana,- Emilia,- und Ligurien Kilometer war der Tatendrang zunächst gestillt.

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Hier sind wir fasst schon reisefertig.

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Noch ein Blick rüber zum Pietro

05.07.2017 Abreise


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Morgensonne

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An der Schranke hatten wir in der Früh noch ein Problem zu lösen. Vor halb neun lassen die keinen raus. Außer Dauercamper die zur Arbeit müssen. Die haben eine Chip Karte. So lange wollten wir nicht warten. Nachdem wir so die Ausfahrt blockiert hatten, die anderen aber zur Arbeit wollten kamen wir dann doch auch mit raus.

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Und jetzt… ist auch Sitzfleisch gefragt. Nach 12 Stunden waren wir zuhause.

Resümee dieser Tour.

Bisher hatten wir, wenn erforderlich, selbstgefahrene oder zur Verfügung gestellte Track`s benutzt. Dieses mal verwendeten wir ausschließlich selbst gezeichnete Track`s. Bei einem dichten Wegenetz reicht die Genauigkeit die eine eingescannte Papierkarte für Track`s bietet nicht aus. Die hat andere Vorzüge die OSM nicht bietet. OSM dann wenn man weis wo man fahren will und einen genauen Track braucht.
Dann in Google-E und Street View prüfen. So toll diese Hilfsmittel auch sind, die Realität schaut oft anders aus.

Daß man bei so einer Tour immer mindestens zu zweit sein sollte ist selbstverständlich. Aber auch nicht zu viele. Die ersten zwei machen die Navigation der Rest der Truppe würde sich in der Zeit langweilen.
Dann mindestens zwei Navi`s unterwegs verwenden die mit verschiedenen Methoden arbeiten. Mit meinem Navi, ein alter Hut aus den Jahr 2006 und schlechter Empfangsleistung, navigierten wir zwischen den Track`s bzw. durch Ortschaften. Auf Winfried`s Gerät waren die kpl. Touren als Track angelegt. So fuhr einmal er und einmal ich vorneweg. Hat funktioniert. Und daß man sich auch mal verfährt, na ja, gehört dazu.
Unsere Touren waren zu lang. Bei dem Schwierigkeitsgrad den wir gefahren sind dürften 150 bis max. 200 km ausreichend sein damit der Tag nicht zulange wird.

Zu den Motorrädern:
Mit Straßen- Enduroreifen ist das nicht sinnvoll.
Ebenso nicht bei Näße. Das geht vielleicht noch auf der Ebene. Da werden die Steine und Wurzeln sehr glatt. Man muß immer damit rechnen daß da wo man vorher runter gefahren ist vielleicht wieder rauf muß weil es unten nicht mehr weiter geht.
Ebenso nicht mit GS oder Adventure und mit Koffern dran. Ich weiß es gibt Experten die probieren es auch mit sowas.

Wenn mein Motorrad 30 kg weniger Gewicht hätte wäre es für mich, für solche Touren, das ideale Motorrad. Da muß ich bei mir mal richtig nachschauen ob nicht sowas noch rumsteht.

Und ich selbst:

Mir hat`s gefallen. Es war mal was Anderes. Winfried hat danach gleich noch einen Erholungsurlaub eingelegt und ich habe mich zuhause im Garten regeneriert
Wie in jedem Jahr, wenn wir im „Flow“ sind vergehen die sechs Tage wie im Flug.

Die Vorbereitungen waren halt sehr aufwendig. Aber wenn man viel klein klein fahren will geht’s nicht anders.

Es war immer eine gewisse Anspannung da den Track, die Route nicht zu verlieren. Dadurch kommt man auch nicht richtig vorwärts. Wenn wieder mal ein Stück Straße kam dann hatten wir vielleicht mal 70 km/h, eher 60 auf dem Tacho. Sowas geht natürlich an die Substanz. Die Abende waren meistens nicht all zu lang.

Zuhause war dann das Verlangen nach Motorrad für ein paar Tage gestillt. Aber so wollten wir es ja.

Und was machen wir nächstes Jahr? Da müssen wir mal schaun was uns da einfällt.

Viele Grüße

Uwe


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Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 15. August 2017, 12:32 
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Bin total begeistert!!! DD
Wir ergründen das Umland um "unsere" jeweiligen Campingplätze auch, aber halt auf Teer oder maximal leichten naturbelassenen Sträßchen.
So, wie ihr das gemacht habt, finde ich das nahezu ideal (wenn mann ohne Sozius fährt).

Warum nur nahezu?
Wie Du schon selbst geschrieben hast, waren die Strecken manchmal etwas zu lang.
Ich bräuchte öfter mal nen Espresso / Cappuccino.

Nur als Tipp:
Was viele nicht wissen oder glauben: Solche Strecken als "Stichroute" geplant haben den Vorteil, dass man vorher ziemlich genau die zu fahrenden km abschätzen kann. UND fast jede Strecke fährt sich in "die andere Richtung" völlig anders und bietet auch andere Aussichten. Gerade bei solch einer Streckenwahl trifft diese Aussage besonders zu.
Du verstehst mich schon? Keine Kritik - nur als Tipp, wenns sonst wieder etwas länger dauert.

Und wie wir aus eigener Erfahrung wissen: Mopped und WoMo - die ideale Verbindung!

_________________
maxmoto
was ist was wert


>>Meine Reisebericht<<


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Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 15. August 2017, 14:37 
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:lol:
Der mit dem langen Hals ist der Chef...
Der mit den Händen in der Tasche ist auch Chef.
Und bitte kein Auto aus der Gegend kaufen wegen Bodenkontakt
...

schöne Fotos, kurz und knackig beschrieben und mit furztrockenem Humor unterlegt :mrgreen:

Danke! DD

_________________
alla Hopp!
Hoppalla


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Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 15. August 2017, 17:09 
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... das ist ja mal ne tolle Tour gewesen. Die Vorarbeit hat sich gelohnt. Würde sagen : "zur Nachahmung empfohlen". Doch noch eine kurze Frage : Du hast zwar geschrieben, daß die Tour nix für GS mit Koffern oder gar Adventures wäre - wäre es mit Deiner ( nackigen ) G/S tatsächlich so viel schwerer geworden ? Die Yamaha ist doch nicht soo viel leichter - oder ?

Gruß Michael


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Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 15. August 2017, 20:21 
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maxmoto hat geschrieben:
Bin total begeistert!!!


Ja Michael Maxmoto ich verfolge eure Urlaubstouren schon auch und sehe wo ihr überall rum kommt. Da sind auch Ecken dabei die findet man nicht so ohne weiteres. Mit deiner Fotografin hinten drauf ist das ganz praktisch. Ich muß da hinterher immer Filme sichten ob was Spannendes dabei ist

Mit dem Womo macht ihr das noch eine Nummer intensiver was die Dauer eurer Aufenthalte angeht. Das ist wieder nicht so mein Ding. Nach acht bis zehn Tagen scharrt mein Womo mit den Rädern und will mit dem Fahrer wieder nachhause. Überhaupt hab ich das Womo nur zu Sportzwecken und das sind in der Regel verlängerte WE aber auch nicht wenige. Wichtig ist doch daß man`s sich so einrichten kann wie man es gerne hätte.

….und zur Tourenlänge. Hab`s ja auch geschrieben. Wenn wir wieder mal sowas machen mit viel klein klein dann werden wir bei der Planung unter 200 km bleiben. Und wenn s gut läuft sind wir halt mal früher zurück.

…was die „neuen“ Aussichten bei geänderter Fahrtrichtung angeht da hast du völlig recht. Deswegen haben wir heuer unsere Steiermark-Touren genau entgegengesetzt zu denen vor drei Jahren gefahren. Nur mit den Stichstraßen hätten wir in der Toskana an einigen Stellen ein Problem gehabt weil es teilweise eng in Serpentinen runter ging so daß wir froh waren als wir unten ankamen. Rauf wollten wir da nicht unbedingt.
Gruß
Uwe


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Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 15. August 2017, 20:31 
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hoppalla hat geschrieben:
schöne Fotos, kurz und knackig beschrieben und mit furztrockenem Humor unterlegt



Freut mich wenn ich deinen Geschmack getroffen habe. :D

Ich hab versucht das so rüber zu bringen wie es war. Eigentlich sollte es nicht furztrocken werden. :No: Wenn ich Romane schreiben könnte wäre ich Rosamunde Pilcher . Aber so kommt halt nur ein Telegramm Stil raus. ;)

Im Übrigen hab ich gesehen du hast ja auch schon Enduro- Luft geschnuppert und dich dabei zwischen einer Horde nicht mehr ganz taufrischen Männern :Ir: wacker geschlagen. Respekt. :App:

Gruß
Uwe


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Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 15. August 2017, 20:35 
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tornante hat geschrieben:
Doch noch eine kurze Frage : Du hast zwar geschrieben, daß die Tour nix für GS mit Koffern oder gar Adventures wäre


Michael zu deiner Frage ob nicht doch auch…

Klar ein Großteil der Strecken ist auch mit einer BMW o.ä. zu schaffen. Das waren halt Schotterpisten die auch zum Teil routingfähig sind.

Aber es waren auch schmale Waldwege dabei die irgendwo nach unten führten und scheinbar selten befahren werden. Wenn da vom Windbruch ein Baumstamm quer liegt hast du die A..karte gezogen. Außer du hast die gute Stihl dabei. Ich hab`s ja schon geschrieben nicht überall wo wir runter gefahren sind wollten wir wieder rauf fahren. Geh immer davon aus du weist nicht wo du hinfährst. Wir hatten Glück wir kamen bis auf einmal, vom Passo Lupo runter, immer durch. Einige der Tracks sind wir auch nicht gefahren weil wir schon beim Einstieg sehen konnten das wird heftig.

Zum Gewicht. Ich habe nachgeschaut, die Yamaha wiegt trocken 168 kg. Dann kommen noch 23 ltr = 20 kg Sprit dazu dann sind wir bei 190 kg. Meine BMW hat so 220 kg. Aber das Gewicht war es nicht alleine sondern auch weil zu schade im Fall des Falles.

Gruß

Uwe


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Ungelesener BeitragVerfasst: Samstag 9. September 2017, 09:05 
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Wohnort: Aachen
Hallo Uwe,

tolle Tour mit schönen Bildern. Und Deinen Humor empfinde ich auch als angenehm trocken Respekt auch,
dass ihr euch mit knapp über 25 immer noch diese Art des Reisens zumutet. Man könnte sogar zwischen
den Zeilen herauslesen, dass ihr es genießt
Ich hoffe, dass euch das noch viele Jahre gelingen wird. Wieder ein Vorbild mehr


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