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 Betreff des Beitrags: Vette-Vierteln...
Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 25. März 2020, 15:02 
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Da man ja momentan nur noch dieses "C"-Wort liest, habe ich heute mal ein bißchen Zeit investiert und den Bericht unserer letzten großen Tour etwas in Form gebracht und mit ein paar Bildern versehen.

Viel Spaß beim Lesen und vielleicht hilft's ja um auf ein paar andere Gedanken zu kommen. :L

Vette-Vierteln...
...ist vielleicht nicht so ganz verständlich. Eigentlich bedeutet es in der Langform: mit der Vette die Österreichischen Viertel bereisen. Mühlviertel, Waldviertel, Mostviertel und alles was daran angrenzt.

Aber wie kommt man dazu mit der Corvette an die Donau zu fahren?

Eigentlich sind wir ja die letzten Jahre in der 1. Mai Woche über den Brenner und am Gardasee oder in Südtirol unterwegs gewesen. Dieses Jahr hatten wir nur 5 Tage Zeit und das Wetter hat auch nicht so mitgespielt. Also sind wir mit dem X3 nach Südtirol, was bei einer Schneefallgrenze von unter 800m die bessere Wahl war.
Über Pfingsten hatten wir schon länger Urlaub genommen und die Option Corvette-Treffen in Suhl stand wieder zur Diskussion. Ich war unentschlossen und Steffi wollte eher nicht, also Alternative suchen. Erster Gedanke...wir fahren zu unserem Freund JiPi in's französische Jura. Ihn angeschrieben und gleich eine Absage bekommen, er ist über Pfingsten selbst im Urlaub.

Nächstes Idee war Erzgebirge...irgendwo in die Mitte rein und dann in alle Richtungen Touren fahren. Die Hotels die mir gefallen haben, waren alle über Pfingsten ausgebucht und der Rest konnte mich nicht so recht begeistern.

Da fiel mir eine Oster-Moped-Tour vor ein paar Jahren wieder ein. Da waren wir im Mühlviertel und sind tolle Touren nach Tschechien, das Waldviertel und entlang der Donau gefahren. Nochmal das Ganze auf der Karte angesehen und auf Hotel-Suche gemacht.
Ich bin dann über das Hotel "Zum Alpenblick" in Kollmitzberg bei Amstetten gestolpert. Schöne Zimmer zu einem recht guten Preis und die Aussicht ist Phänomenal. Bei Booking.com gebucht...mit der Option bis einen Tag vorher kostenlos zu stornieren. Damit war auch das Wetter-Risiko abgefangen.
https://www.gasthof-alpenblick.cc/

Beim Routen der Touren gab es viel mehr als man in einer Woche abfahren kann.

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Anfahrt - Mittwoch 5. Juni 2019

Nach einem knappen Frühstück geht es gegen 9:30Uhr los.
Heute soll das Thermometer > 30° anzeigen. Die Route führt uns Richtung Wasserburg und Altenmarkt an der Alz, dann geht es nach Tittmoning, wo wir die Salzach überqueren und damit in Österreich sind. Erst Richtung Burghausen und dann quer rüber nach Mattighofen.
Eine KTM wollte ich eh nicht kaufen :huahua: , deshalb nur durchgerollt.
Dann ein bisschen nach Süd, nach Nord, nach Süd...über Sankt Johann im Wald, Frankenburg und Ampflwang nach Vöcklabruck. Vorbei an Gmunden nach Kirchdorf an der Krems. Dann weiter an der Enns entlang und weiter bis Waidhofen an der Ybbs. Ab hier wird es dann sehr zäh....ein Kaff nach dem Anderen und dann irgendwann eine Schnellstraße bis Amstetten.

Die letzten Kilometer dann wieder kleine Sträßchen bis hoch auf den Kollmitzberg. Wow...die Aussicht ist wirklich klasse. Im Süden blickt man bis zum Alpenkamm, nach Norden ins Mühlviertel und im Westen kann man ein schönes Stück der Donau sehen. TOP!

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Das Zimmer ist schnell bezogen (nach Süden mit Alpenblick) und dann erstmal entspannt ein Ankommer-Bier auf der Terrasse genossen.
Die Küche im Restaurant wird noch von der Senior-Chefin geführt und das schmeckt man auch.

Als Aperitif gibt es einen Mostviertler Hugo mit Birnen-Sekt. Lecker.
Steffi nimmt eine Leberknödelsuppe und die Spinatknödel in Käsesauce, ich entscheide mich für ein Cordon Bleu, die Suppe lasse ich weg, denn ich habe bereits einen Blick auf die Nachspeisen geworfen. Böhmische Liwanzen mit Heidelbeerfüllung! Steffi nimmt die Palattschinke mit Marillenfüllung. Lecker ist's. :))))
Auf der anderen Seite gibt es einen schönen Aussichtspunkt. Sonnenuntergang über der Donau. Ziemlich kitschig, aber schön.

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Entlang der Donau - Donnerstag 6. Juni 2019

Zuerst ein gemütliches Frühstück mit einem sehr leckeren Rührei mit Speck - die Eier sind von "Wanderhühnern"...den Ausdruck kannte ich bisher auch nicht. Das ist eine Art fahrbarer Hühnerstall für 200 Hennen und der wird immer wieder umgesetzt, um die Hühner auf frischen Wiesen fressen zu lassen. Wieder was gelernt.

Für Donnerstag wurde eher regnerisch vorhergesagt.
Am Vormittag soll sich ein Regenband vom Böhmer Wald über das Mühlviertel bis zu uns schieben. Nachdem ich das Regenradar gecheckt habe, wähle ich die Donau-Runde. Da sind wir maximal 70km vom Hotel weg und könnten bei Regen auch relativ schnell wieder umkehren.
Aber zuerst geht es bei angenehmen Temperaturen und leicht bedecktem Himmel in Richtung Norden über die Donau. Kleinste Sträßchen mit tollem Asphalt und ohne Verkehr...so soll es sein. Einige der Seitentäler auf der Nordseite stehen auf dem Plan. Nach Grein nach Norden bis Martinsberg und dann an Pöggstall vorbei wieder bis zur Donau runter. Ein Stück am Ufer entlang und dann wieder nach Norden bis Pöggstall und wieder zurück zur Donau. Schönste Straßen fast ohne Verkehr. Und das Wetter hält bisher. Hier kann man 20 oder 30km fahren und trifft nur eine Handvoll Autos oder Motorräder. Nach einem kleine Abstecher nach Maria Laach geht es am nördlichen Ufer bis Krems.
Ein Blick aufs Regenradar zeigt die Regenfront zieht langsam hinter uns her. Aber wir müssen jetzt wieder nach Westen fahren. Schaun mer mal...ich sage wir werden nass, Steffi besteht auf trocken. Nach dem Tanken aufs südliche Ufer gewechselt und ein kleines Sträßchen den Berg hoch Richtung Maria Langegg. Eine längere Baustelle, das Bergsträßchen nur geschottert...was soll's...geht eigentlich ganz gut zu fahren. :)
Hmmh...sollte es nicht hier irgendwo regnen? Nein, tut es nicht. Die Windrichtung hat gedreht und den Regen weiter nördlich vorbei geschoben. Eins zu null für Steffi.

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Bei Melk wieder auf die Nordseite und zum Abschluss das Yspertal gefahren. Dort haben wir an der "Roten Säge" eine Pause gemacht und ich habe mich für das "Genussdessert" entschieden: Wachauer Marille, Waldviertler Kriecherl und Pielachtaler Dirndl (alles in Eisform mit passender Soße und Likör). Viel Spaß beim Googeln. ;)

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Dann wieder zum Südufer und zurück nach Kollmitzberg.

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Ankommerbier und dann duschen. Das Bier nehmen wir noch auf der Terrasse zu uns, aber im Süden sieht man sehr schön den Regen hängen. Da kommt noch ordentlich was auf uns zu.
Heute ist Grillabend im Hotel. Spareribs soll es geben. Als wir um halb Sieben im Lokal sitzen, die schlechte Nachricht...alle Ribs sind schon leergefuttert und die zweite Lage braucht noch eine dreiviertel Stunde. Hmmh...dann nehme ich eben den Pulled Pork Burger und Steffi den Hausburger. Dazu 3 Saucen, Grillgemüse, Steak-Pommes und Crispers (so ähnlich wie Wedges). Schmeckt.
Einige Bier später geht es dann zum Schlafen. Den richtigen Regen über Nacht habe zumindest ich nicht mitbekommen. ;)


Kurs Südost - Freitag 7. Juni 2019

Heute soll es richtig heiß werden. Also ab in die Berge. Die Tour habe ich einfach "Süd-Ost" genannt...denn in diese Richtung geht es fast bis zum Semmering. Über kleinste Sträßchen, die aber alle sehr guten Asphalt haben geht es direkt auf den Ötscher zu. Einen der höchsten Berge in den Ostalpen (da gibt's nur noch einen einzigen über 2000m), der Ötscher hat knapp 1900m. Einmal außenrum und über Mariazell geht es zum Lahnsattel. Kaum zu glauben, wie wenig frequentiert diese Straßen sind. Ein echter Genuß auf 4 Rädern, aber die heutige Tour (und die gestrige und die morgige ;) würde ich auch jederzeit auf 2 Rädern fahren.
Auch Navigation mit der guten alten Papierkarte funktioniert noch. :)

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An Mürzsteg vorbei geht es südlich an der Schneealpe/Rax (da sind wir beim 2000er) entlang, um kurz vor Mürzzuschlag nach Osten über die Preiner Gscheid geht. Durch das enge Höllental schlagen wir wieder Kurs Nord-West an. Durchs Klostertal und über den Rohrer Sattel zur "Kalten Kuchl", dem größten Motorradtreff in Niederösterreich. Am frühen Freitag Nachmittag ist aber noch wenig los.

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Es gab einen kleinen Wurstsalat für mich und einen "kleinen" Topfenstrudel für Steffi.

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Zum Glück waren wir auf 4 Rädern unterwegs und mussten uns um diese Schilder keine Gedanken machen. Scheint aber hier wie überall das gleiche Problem zu sein. 10% Arschlöcher machen den anderen 90% der Mopedfahrer den Spaß kaputt. :(

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Übern Ochssattel und durchs Traisental geht es in's Pielachtal (das mit dem Dirndl). Von hier dann wieder auf kleinsten Sträßchen bis zum Hotel.

Die Vette läuft bisher ohne Probleme. Ölverbrauch hält sich sehr in Grenzen, bisher musste ich noch nichts nachfüllen.

Da es zwar windig, aber warm ist, gibt es wieder Essen auf der Terrasse (inkl. Musikuntermalung - heute ist Musikanten-Stammtisch. Nicht so unser Ding, aber die Leute haben ihren Spaß dabei).
Für mich gibt es heute die Spinatknödel und Steffi nimmt das Wiener Schnitzel. Dazu eine ordentlich Portion vom Zweigelt.
Zwischendurch nochmal zum kitschigen Sonnenuntergang und dann ab in die Federn.


Chesky Krumlov - Samstag 8.Juni 2019

Heute steht die Tour nach Tschechien an. Steffi würde am liebsten einen Elektrozaun mit Selbstschussanlage um die Vette ziehen, aber ich sehe das ein bisschen entspannter.;)
Das Wetter soll heute kühler sein und nach dem Aufstehen ist der Himmel ziemlich grau. Das erste Mal nicht auf der Terrasse frühstücken.
Vor der Tür steht ein geschmückter Cadillac - heute ist eine Hochzeit im Hotel.

Mit Jacke und Weste - die letzten Tage bin ich nur im T-Shirt gefahren - geht es durchs Mühlviertel in Richtung Tschechische Grenze. Wieder ein Traum an Straßen. Kurz vor der Grenze habe ich um Freistadt herum ein paar Kleinststraßen geroutet...die müssen nicht nochmal sein. Dann die Scheinwerfer ausgefahren und Licht an. In Tschechien ist Lichtpflicht und ich habe keine Lust wegen sowas ein Knöllchen zu kassieren. Sieht halt kacke aus. :(
Als nächstes Projekt nehme ich mal den Umbau des Standlichtes zum Tagfahrlicht in Angriff. Nach der Grenze geht es die Moldau entlang bis Chesky Krumlov. Ich liebe diese Stadt und die Moldau. :)
Aber schon am Abzweig ein Sperr-Schild...ab Rozmberg gesperrt. Wir fahren die 5km trotzdem rein. O.k. die Waldumfahrung der Einheimischen ist nichts für uns, aber westlich gibt es eine Umfahrung die auf halber Strecke wieder zur Moldau kommt. Die nehmen wir und fahren dann noch an der Moldau entlang bis kurz vor Rozmberg zurück. Außer uns keiner in der Sackgasse unterwegs und so trödeln wir mit 50km/h an den ganzen Kanuten vorbei. Irgendwie freuen sich alle wenn wir auf der Uferstraße entlang brabbeln.

Die Jacken haben wir mittlerweile auch schon abgelegt, die Sonne scheint jetzt wieder und die Weste auf dem T-Shirt reicht.

Krumlov ist zwar super wenn man zu Fuß unterwegs ist, aber die Vette irgendwo parken und dann zu Fuß in die Altstadt rein, dazu habe ich auch keine Lust. In 4 Wochen bin ich sowieso wieder zum Kanu fahren hier.
Wir fahren ein paar Kilometer in Richtung Budweis und dort an ein Wehr, das ich von meiner ersten Paddel-Tour auf der Moldau kenne. Kurz vor unserem Tour-Ende hat es hier ein paar Mitpaddler erwischt. Die saßen zu dritt in einem größeren Kanu - von den Anderen spöttisch "der Kreuzer" genannt, da das gute Stück doch eher behäbig zu steuern war. Tja...den Kreuzer haben sie am Wehr dann versenkt. ;)

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Wir sind dann weiter zum Moldau-Stausee und wieder Richtung Süden gefahren. In Vyssi Brod sind wir wieder über die Grenze und über Bad Leonfelden und Gallneukirchen wieder zurück.
Bei Wallsee haben wir die Donau an der Staustufe überquert. Da geht nur Einbahnverkehr, da die Fahrspur nur 2m breit ist. Alle 10 Minuten ist für eine Minute die Durchfahrt erlaubt. Tempo 30 und ziemlich eng. Allerdings gab es wieder so ein paar intelligente Hobbyradler, die meinen VOR den Autos die Rampe zur Überfahrt hochfahren zu müssen. Was dazu führt, dass die Autos sich mit 10 km/h hinter den Radlern rüber quälen. Wahrscheinlich hatten sie Angst es nicht in den 5 Minuten zu schaffen, bis der Gegenverkehr kommt.

Im Hotel angekommen, erstmal das übliche Ankommerbier.
Das Essen findet heute wieder drinnen statt. Einfach zu kühl für draußen. Ich nehme nach einer Frittatensuppe das Backhendl und Steffi nach einer weiteren Leberknödelsuppe die mit Spargel gefüllten Teigtaschen. Heute ist wieder Weintag. Steffi einen weißgekelterten Roten Veltliner und ich bleibe beim Zweigelt.


Der Berg ruft - genauer der Erzberg - Sonntag 9.Juni 2019

Nachdem ich letzten Sonntag wieder gebannt den Verrückten beim Erzberg-Rodeo zugeschaut habe, es aber bisher nie selbst nach Eisenerz geschafft habe, stand heute die Erzberg-Tour auf dem Programm.
Nach der Erfahrung der Anfahrt (die Strecke von Waidhofen bis Amstetten), habe ich nochmal die ersten und die letzten Kilometer der Tour umgeroutet. Weiter westlich nach Süden und dann wieder an der Enns entlang. Hatte ich die letzten Tage mit meinen kleinen Sträßchen viele Glück was Streckenführung und Fahrbahnbelag angeht, habe ich heute erstmal ein bisschen daneben gegriffen. Ok die Füllungen sind noch alle in den Zähnen, aber die Vette tat mir zwischendurch schon leid, weiß man vorher halt nie.
Über Altenmarkt ging es nach Admont und dann Kurs Ost in Richtung Erzberg.
In Eisenerz waren die Abbauarbeiten der Erzbergrodeos noch im vollen Gange...bei der Feuerwehr war die Bar noch komplett bestückt. ;)
Imposant thront dieser Koloss über dem Ort...aber wie jetzt ein gescheites Foto hinbekommen? Der erste Versuch führt ins Nirvana...umdrehen und mal auf der anderen Ortsseite probieren. Das schaut schon besser aus...bis zum höchsten Punkt gefahren, am Sperrschild gedreht und halbwegs die Hälfte des Berges aufs Foto gequetscht. Geht doch...

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Dann weiter den Berg hoch. Nach der Brücke kommt nochmal ein Aussichtspunkt von dem noch einen ganz guten Blick hat, aber Vette + Erzberg wäre hier nicht gegangen.
Dann kommt der langweilige Teil der heutigen Tour...bis Leoben eher unspektakulär, aber mit viel Verkehr (sind wir nach den letzten Tagen gar nicht mehr gewohnt). Zwischen Leoben und Kapfenberg kommen uns eine Menge Oldtimer entgegen, scheint irgendwo eine Rallye gewesen zu sein. In Kapfenberg dann links ab zum Seebergsattel. Alles was in der Steiermark 2 oder 4 Räder hat scheint heute unterwegs zu sein. Zur Fahrweise mancher Genossen sage ich jetzt mal nix... :(
In Gußwerk links abgebogen und ein wunderschönes Sträßchen in Richtung Westen gefahren...unterwegs in einem Gasthaus mit Biergarten ein großes Eis verdrückt und dann weiter. Wir sind aber nur ein paar Kilometer weit gekommen, dann war die Straße komplett gesperrt. 2 Rettungshubschrauber im Einsatz und diverse Krankenwagen...Mopedunfall. Ohne zu wissen was passiert ist und ohne Jemandem die Schuld zu geben, aber die Kombination aus Mopedfahrern auf der letzten Rille (und nicht immer auf ihrer Straßenseite) und Sonntagsfahrern die auch gerne mal die andere Fahrbahn mit benutzen, das war fast schon mit Ansage. Schade.
Scheint für viele ein Problem zu sein auf andere Rücksicht zu nehmen und so zu fahren, dass niemand anderes gefährdet wird. Selten das jemand flott und mit einer sauberen Linie unterwegs ist.
Da wir nicht wussten wir lange die Sperre anhält, sind wir zurück und dann über Mariazell und Lunz am See quasi parallel dazu gefahren. Von St. Georgen nach Ybbsitz und dann quer durch in Richtung Amstetten. Durch unsere Umleitung standen dann heftige 430km auf der Uhr.

Heute waren es "nur" 30°...morgen sollen es 35° werden. :()


Waldviertel - Montag 10. Juni 2019

Ursprünglich wollten wir heute wieder in die Berge. Da warten noch ein paar Strecken auf uns. Aber nachdem gestern schon viel Verkehr war, haben wir uns heute das ruhige Waldviertel vorgenommen.
Kurz nach Grein sind wir auf eine klasse Strecke in Richtung Norden abgebogen. Kurvenkombinationen bei denen man die Freudentränen in den Augen hat. Egal ob 2 oder 4 Räder, es macht einfach Spaß. Plötzlich ein paar ganz langsam fahrende Autos, davor 2 alte Trecker auf dem Weg zu einem Oldtimer-Treffen. Nachdem die anderen Autos nicht überholen wollen, praktizieren wir "Überholen in 3 Zügen" und weiter geht's. Aber nur ca. 2 Kilometer, dann geht's wieder nur im Schritttempo...diesmal aber eine Schlange von ca. 20 Autos und davor mehrere Traktoren. Aber das Ziel war nah, denn in Dimbach war das Treffen.
Die Ordner haben dann etwas irritiert geschaut, als ich partout NICHT auf das Festgelände abbiegen wollte. :)))

Nach einer kleinen außerörtlichen Umfahrung waren wir wieder auf Kurs. Eine halbe Stunde später die nächste Sperrung wegen Pfingstfest. Diesmal mit einer bescheidenen Ausschilderung. Auf dem Garmin kurz nach der nächsten Abbiegemöglichkeit geschaut und rechts abgebogen. Als das Sträßchen nur noch Einspurig ist, fragt Steffi ob wir eigentlich noch "legal" unterwegs sind. Sind wir. :)
Über Gross-Gerungs geht es Richtung Gmünd an der tschechischen Grenze und weiter bis Litschau. Viel weiter nördlich kommt man in Österreich nicht. Die Strecken sind nach dem anfänglichen Stakkato auch nicht mehr so spannend und die nächsten Kilometer wird es auch nicht besser. Durch Thaya und an der Thaya entlang geht es bis Raabs und dann wieder Kurs Süd-West bis Krumau und am Dobra-Stausee entlang. Ab hier macht das Fahren wieder Spaß.

Noch Tanken und Ölkontrolle. Bisher habe ich auf >2000km nix nachgefüllt. Jetzt könnte mal ein halber Liter gut tun. Blöderweise ist die Einfüllöffnung genau hinter dem Bremszylinder und ich komme mit der Flasche nicht bis hin. Trichter gab es auch nicht. Aber eine leere PET-Flasche mit dem Cutter halbiert, hat genau rein gepasst. <ggg>

Über Zwettl und Rappottenstein schwenken wir langsam wieder in Richtung Donau. Oha...da vorne sieht es nach Regen aus. Da die Route einige Schlenker macht, wechselt die Stimmung von "alles wird gut" zu "kacke wir werden geduscht" und 3 mal wieder zurück.
5km vor der Donau die ersten dicken Tropfen auf der Scheibe. ok das Dach wird zugemacht. Aber es kam dann doch nichts so richtig runter. An der Donau war der Spuk wieder vorbei und das Dach ging wieder auf. Über die optische Anmutung eines verstaubten schwarzen Autos mit formschönen Regentropfen lasse ich mich jetzt nicht aus...

Wieder zurück im Hotel habe ich noch zwei kleine Spritztouren mit den 2 Kindern unseres Wirtes gemacht...auf Papas Schoß, die sind erst anderthalb und 3 Jahre alt. Der Kleine hat erstmal geschrien, was ungefähr 200m angedauert hat, danach saß er wie ein Großer in der C2 und hatte jede Menge Spaß.
Essen gab's heute außer Haus. Wir sind nach Grein gefahren und haben dort gegessen. Nach einem Süppchen (Griesnockerl für mich und "wie immer" Leberknödel für Steffi) gab es Kaspressknödl (für Steffi) und einen ganzen Saibling für mich. Auf dem Rückweg haben wir an der Eisdiele angehalten und jeweils einen Erdbeerbecher "genossen"...oder auch nicht. So ein schlechtes Eis hatten wir schon lange nicht mehr gegessen. Und das halbe Eis stehen lassen, gibt es gar nicht...normalerweise. :(


Kringel - Dienstag 11. Juni 2019

Heute ist letzter Fahrtag. Die Tour habe ich bei der Planung "Best of Kringel" genannt. Weil ich alle Strecken die in den anderen Routen noch nicht drin waren, aber auf der Karte nach Spaß aussehen, reingepackt habe.
Östlich an Amstetten vorbei geht es bis Randegg und dann über ein geniales Sträßchen quer rüber bis Waidhofen. Oben gibt es ein Stück, da kann man links tief in die Alpen rein schauen und auf der anderen Seite bis ins Mühlviertel. Klasse!

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Dann nach Süden an der Ybbs entlang. Bis es nach Osten in's Salza-Tal geht. Das ist die Strecke die am Sonntag nach dem Unfall gesperrt war, nur von der anderen Seite gefahren. Eine wirklich schöne Strecke und heute erheblich weniger Verkehr als am Feiertag.

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In Gußwerk nach Süden und dann gleich wieder nach Osten in Richtung Mürzsteg. Nach Norden über den Lahnsattel und dann einen Bogen bis Ulreichsberg. Hier links und in ein kleines Sträßchen entlang des Rottenbaches...ein klarer Fehler.
Ein einspuriges Sträßchen mit schlechtem Asphalt. Und in Walstern eine Fahrbahnschwelle - die ich zu spät gesehen habe - es gab einen Mörderschlag und irgendwas hat aufgesetzt und gekracht. :(
Aber auch die schlechtesten Kilometer haben irgendwann ein Ende. In Mariazell getankt und dann auf ins Kurvengewirr nach Norden. Zwischendurch einen kleinen Abstecher nach Osten über Annaberg. Hier war große Baustelle mit Asphaltierarbeiten...eigentlich wollte ich an der Ampel schon umdrehen. Bin dann doch bis unten hin gefahren und dann gedreht. So eine abgefräste Asphaltdecke mit etwas Rollsplitt macht bergauf schon ordentlich Spaß, quasi "Drifting light". ;)

Das Stück über Wastl im Wald und Puchenstuben war lustig zu fahren. Flüssige Kurvenkombinationen, wenig Verkehr, macht süchtig. Dann waren wir wieder im Pielachtal (Dirndl s.o.). Über Plankenstein ging‘s weiter. Ich wollte in der Burg noch ein paar Bilder mit der Vette machen, leider standen da wegen Bauarbeiten einige Baustellenfahrzeuge rum, das wurde also nix. Nächstes Mal.
Noch eine letzte Schleife über Scheibbs und Gaming, dann ging es wieder zurück zum Kollmitzberg.

Ein schweißtreibender Tag bei 34° ging seinem Ende zu. Nach dem Duschen fuhren wir wieder nach Grein zum Essen. Heute war der Italiener dran. Die Rückkehr war genau so getimed, dass wir noch ein Sonnenuntergangsfoto machen können. Es gab zwar eine Wolkenlücke, aber direkt am Horizont hingen dicke Wolken. Aber so einigermaßen hat es doch geklappt.

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Bye bye Kollmitzberg. Morgen früh geht es wieder heim.


Heimfahrt - Mittwoch 12. Juni 2019

Nach einem weiteren leckeren Frühstück und Bezahlen der Rechnung, verabschieden wir uns vom Kollmitzberg.
Ein Stück an der Donau entlang und dann direkter Weg nach Linz. Ich will nördlich der Donau bleiben und kurz hinter Linz auf den Aussichtspunkt Lichtenberg fahren. Es hat kurz nach 10Uhr schon fast 30° und plötzlich geht in Linz gar nichts mehr. Stau. Ich stehe halb mit dem Hinterteil noch auf den Straßenbahnschienen und nach etwas Auto-Tetris ist zumindest die Kreuzung frei und hinter uns rauscht im Abstand von einem halben Meter die erste Straßenbahn vorbei. Nach vorne passiert erst mal 10 Minuten gar nichts mehr...nur die Temperaturanzeige wandert stetig Richtung roter Bereich. Ausmachen...laufen lassen. Hmmh...es geht ungefähr eine Autolänge weiter und damit die Möglichkeit nach links um die Verkehrsinsel herum zu fahren. Über die Donaubrücke will ich nicht, also rechts ab und dann linksrum unter der Brücke durch um wieder in die entgegengesetzte Richtung zu kommen. Kurz angehalten um auf dem Garmin mal die Möglichkeiten zu checken. Wenn ich geradewegs durch kleine Sträßchen nach Norden fahre, dann sollte ich wieder auf meine Route kommen. Los geht's.
Einige kleine Gassen später biege ich in eine Wohnstraße ein, die genau passen sollte. Sackgasse. :( Umdrehen, zweimal links und einmal rechts: Sackgasse...das Spiel machen wir noch 3 mal, dann habe ich endlich eine Straße gefunden die dahin führt wo wir hinwollen.
Puuh...Stau und das Umherirren haben uns über eine halbe Stunde Zeit gekostet.
Jetzt hoch auf den Lichtenberg. Oben ein großer Parkplatz, aber gesehen haben wir nicht viel. Komplett mit Bäumen umwachsen. Auf der Talfahrt ein schöner Blick auf Linz, das war‘s dann.
Weiter geht es Richtung Heimat. Immer noch nördlich der Donau schlängeln wir uns über Aschach und Altenfelden in Richtung Nord-West, wo wir bei Engelhartszell die Donau-Seite wechseln. Quer rüber nach Scharding und dann dem Inn in Richtung Süden folgend.

Zwischendurch noch ein kleiner Schock, als eine ältere Dame einfach mal auf die Hauptstraße rausfährt, mir die Vorfahrt nimmt und auch durch vehementes Hupen nicht zum Bremsen zu bringen ist. Viel Platz war da nicht mehr. Das hätte mir jetzt gerade noch gefehlt. :(

An Braunau vorbei geht es nach Burghausen. Noch einmal vollgetankt (der Sprit hat in Österreich zwischen 1,21€ und 1,29€ für den Liter Super gekostet - das merkt man bei 8 Fahrtagen doch im Geldbeutel) und über die kleine Brücke in die Burghausener Altstadt.
Auf den letzten Kilometern ist es schon merklich kühler geworden. Das sollte jetzt noch mehr werden. Nachdem Steffi zuerst die Kappe gegen eine Mütze getauscht hat, ziehen wir nun beide eine Weste an (bisher waren wir nur im T-Shirt unterwegs) und die Lüftung wird zu gemacht. Wir fahren nördlich an Trostberg vorbei in Richtung Wasserburg und es wird immer dunkler am Himmel und immer kälter.
Da ich keine Lust habe die Jacken ganz unten im Gepäck rauszuholen, beschließen wir das Dach zu zu machen.
Werden wir zu Weicheiern? Das ist das erste Mal, dass wir ohne Regen das Dach zu haben. :O
Es bleibt auch bis zu Hause trocken, der Blick auf das Thermometer verrät uns 16° in München. :O :O :O


Fazit:

Das war eine verdammt geile Woche mit der Corvette.
Klar hätte es nicht > 30° haben müssen, aber das ist jetzt jammern auf sehr hohem Niveau. ;)
Die Strecken würde ich bis auf die eine kleine Ausnahme wieder so fahren, auch auf der nächsten Moped-Tour.
Wir sind an 8 Fahrtagen insgesamt 3000km gefahren. Wow. Außer tanken und dem halben Liter Öl war nix...ohne jegliche Probleme. Der Verbrauch hat sich im Cruise-Modus bei 14,5l eingependelt. Irgendwie bin ich doch ein bisschen stolz drauf, dass die alte Dame so gut in Schuss ist und ich ohne mir Gedanken machen zu müssen, einfach auf die "große Tour" gehen kann.
Das Ding ist zum Fahren gebaut worden und genau das machen wir damit!
Nur geputzt habe ich sie immer noch nicht...viel Staub und die 5 Minuten Regen haben ihre Spuren hinterlassen. So what...jetzt geht's erstmal auf 2 Rädern in die Heimat und 1 Woche Moped fahren. ;)

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Viele Grüße...Woodapple.

"Alles für die Kinder..."

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 Betreff des Beitrags: Re: Vette-Vierteln...
Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 25. März 2020, 15:47 
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Ne tolle Tour / großartige Reise und - gäbe es das "C-Wort" nicht, praktisch vor der Haustüre.
Die österreichische Küche gehört schon mal zum Besten das der Planet lukullisch zu bieten hat und die Landschaft kann man, glaube ich, mit kurvenreich lieblich bezeichnen.
Hab mich gern mitnehmen lassen.

_________________
maxmoto
was ist was wert


>>Meine Reisebericht<<


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 Betreff des Beitrags: Re: Vette-Vierteln...
Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 25. März 2020, 17:51 
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Sehr schöne Tour mit einem sehr schönen Auto habt ihr da gemacht! :L
Vieles kenne ich, aber die Gegend, speziell im Mühl- und Waldviertel ist
immer wieder eine Reise wert! :L

Der südlichere Teil eurer Tour, im Bereich des Mariazeller Landes ist halt
an schönen Wochenenden oft moppedverseucht!
Speziell die Strecke von Gusswerk über Wildalpen wird oft als
Rennstrecke missbraucht! :?

Wenn ihr wieder mal durch Admont fahrt, im Ortszentrum gibt es
eine super Konditorei, dort gibt es sehr gutes Eis! DD

Danke fürs Schildern und Zeigen

_________________
Gigl


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 Betreff des Beitrags: Re: Vette-Vierteln...
Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 25. März 2020, 18:27 
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Ihr habt fast alle meine Hausstrecken abgefahren. Sehr schön! Ich werde ganz wehmütig. Selber fahren darf ich ja nicht wegen diesem scheixx C.....

Und Max, kurvig ja aber lieblich ist nicht das erste das einem einfällt wenn man an das Waldviertel denkt. Ich liebe es wegen seiner Ursprünglichkeit Authenzität.

LG, Hermann

_________________
there is someone in my head but it's not me

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 Betreff des Beitrags: Re: Vette-Vierteln...
Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 25. März 2020, 18:56 
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Wohnort: Salzburg-Österreich-Europa-Erde
Fat Lady hat geschrieben:
Und Max, kurvig ja aber lieblich ist nicht das erste das einem einfällt wenn man an das Waldviertel denkt. Ich liebe es wegen seiner Ursprünglichkeit Authenzität.

LG, Hermann


Das kommt ja wohl drauf an, von welchem Teil des Waldviertels man redet. Die Wachau kann man durchaus als liebich bezeichnen ... die Gegend um Horn - Zwettl - Weitra wohl eher nicht. Das Woodquarter ist schon recht groß und bietet landschaftlich sehr viel. Ich bin jedes Jahr, und das schon mein Leben lang einige Wochen im Wald4tel, weil ein Teil meiner Verwandtschaft von dort, hoch oben im Norden, stammt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vette-Vierteln...
Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 26. März 2020, 08:46 
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Wohnort: bei Husum
Super Bericht und tolles Auto! DD
Genau sowas hat in der heutigen Zeit tatsächlich gefehlt!

Aber eine Frage bleibt:
woodapple hat geschrieben:
In Gußwerk nach Süden und dann gleich wieder nach Osten in Richtung Mürzsteg. Nach Norden über den Lahnsattel und dann einen Bogen bis Ulreichsberg. Hier links und in ein kleines Sträßchen entlang des Rottenbaches...ein klarer Fehler.
Ein einspuriges Sträßchen mit schlechtem Asphalt. Und in Walstern eine Fahrbahnschwelle - die ich zu spät gesehen habe - es gab einen Mörderschlag und irgendwas hat aufgesetzt und gekracht. :(

Und was wars? :shock:
Es scheint ja, glücklicherweise, doch alles heil geblieben zu sein! :L

_________________
Gruß

Chris


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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 26. März 2020, 08:51 
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Beiträge: 6480
Sehr schöner Bericht. Klasse Gegend, lecker Essen und klasse Fahrzeug - alles richtig gemacht.
Danke fürs teilhaben lassen.

Grüßle
Herbert aka Schipy


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 Betreff des Beitrags: Re: Vette-Vierteln...
Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 26. März 2020, 12:44 
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Beiträge: 2244
Wohnort: Schleitheim, Schweiz
Schöner Bericht mit einem schönen Oldtimer. :L :L :L Ach wie freue ich mich wieder in Österreich zu fahren, ich liebe das
Land und die Leute dort. :Ni:

_________________
Gruss aus der Schweiz

Bruno


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