Mimoto's Reiseforum

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 Betreff des Beitrags: Mont Chaberton 2018
Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 18. September 2018, 13:33 
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Mont Chaberton, 04. Sept. 2018


1. Einleitung

Lange Zeit schon ist dieser Berg ein Traum von mir, der jetzt verwirklicht werden sollte.

Es ging schon vor ca. 8 Jahren los, als ich mich das erste Mal mit diesem Berg beschäftigte. Der Traum wurde mit der Zeit zur Begierde und dann zum inneren Zwang. Vielleicht kennt das der Ein oder die Andere. Ich wollte nicht da hoch, sondern ich musste einfach!

Nur wenigen habe ich davon erzählt, denn es war nicht klar, ob es gelingen konnte. Zu ungewiss war das Abenteuer, trotz ausgiebiger Recherche auf Karten und im Internet. Außerdem ist die Tour mit dem Motorrad mittlerweile verboten, aber mir war das jetzt egal. Darüber hinaus wird der Weg auch jedes Jahr schlechter und ich weiß gar nicht, ob das überhaupt noch geht.

Angefixt wurde ich schon vor über 15 Jahren, als ich das erste Mal mit Freunden und meiner SV650 von Lago d’Idro über den Passo della Spina zum Giogo del Manivia gefahren bin. Eine herrliche Schotterstrecke damals, mit toller Aussicht.
Mit der Zeit kamen einige weitere Exkursionen auf Schotter hinzu. Col de Finestre, Assietta, Ligurische Grenzkamm-Straße, Maira-Stura-, Varaita-Maira-Kammstrasse, Tremalzo und später mit der KLV dann noch Col du Parpaillon und Colle Sommeiller.

Es gehört außer dem Willen auch eine Portion Glück dazu. Das Motorrad muss passen und auch richtig laufen. Ein Termin mit einem Partner muss zustande kommen, das Wetter muss mitspielen. Die eigene Gesundheit darf einem natürlich auch keinen Streich spielen und vor allem muss der Weg befahrbar sei.

Also, nach dem einige Jahre die Parameter leider nicht alle erfüllt waren, schien jetzt endlich alles zu passen. Die Vorbereitungen waren alle am Laufen und die Zeichen standen auf „go“.

Für dieses Wagnis habe ich mir extra eine gebrauchte Beta Alp 4.0 zugelegt. Das ist auch nicht so einfach eine zu finden, die man auch bezahlen kann und will. So viele gibt es da auch gar nicht auf dem Markt.

Dieses Modell habe ich mir gezielt ausgesucht, da es vor allem ein geringes Gewicht mitbringt (ich selbst hab ja schon mehr als genug an Masse) und zudem über eine niedrige Sitzhöhe verfügt, was im steilen Gelände durchaus von Vorteil sein kann. Des Weiteren besitzt sie einen E-Starter, da ich mir Kick-Orgien in über 2500 m Höhe ersparen wollte. Da hat man so schon genug zu kämpfen, im Gelände versteht sich. Auf der Straße ist das ja alles ein Klacks. Nicht, dass es nicht noch bessere Alternativen gegeben hätte, aber meine Wahl war gut und ich Guter Dinge.

Dateianhang:
Dateikommentar: Beta Alp 4.0
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Ein Termin stand fest und ein Freund hat sich als Partner gefunden. Mein Knie war soweit wieder OK und das Wetter schien nicht schlecht zu werden.


2. Das Vorspiel

Um es kurz zu machen: vor der Abreise hatte ich leider noch mit Dreck im Vergaser der Beta zu schaffen. Da ich erst mal nicht wusste, was genau los war, kostete mich das wertvolle Zeit und so knapp vor der Abfahrt auch jede Menge Nerven.
Aber mit Hilfe und Unterstützung meiner Werkstatt bekam ich das zum Glück noch vor der Abfahrt in den Griff.

Am Samstag bin ich dann erst um 11 Uhr weggekommen, scheixxe, ich bin unterwegs und die Mühle läuft – hoffentlich auch für die nächsten paar Tage. Spannend bleibt es allemal.

19.30 Uhr und endlich im Hotel in Cesana Torinese, bzw. San Sicario Alto. Ausladen und Moped-Testfahrt auf dem Parkplatz. Alles gut. Klamotten aufs Zimmer und ab in die Hotelbar – ich hab Durst, denn mein alter T4 hat leider kein Klima!

Es gibt kaltes Bier und ich entspanne mich. Die Managerin ist sehr nett und wir verbringen einen unterhaltsamen Abend bei Bier und Popcorn. Richtig Hunger hab ich nicht, aber immer noch Durst, also noch ein Bier, dann schlafe ich auch gut.

Sonntag und die Sonne scheint. Ich nehme Rücksicht auf die Erholungssuchenden und fahre mit dem VW-Bus über Fenils nach Pra Claud und mache eine Wanderung Richtung Chaberton.

Die Schranke in Pra Claud ist offen. Sehr gut, da müssen wir keine „Umleitung“ fahren. Wir heißt mein Freund Max und ich. Er kommt am Dienstag früh für 2 Tage, um hier mit mir zusammen ein paar Touren zu fahren. Vor allem aber den Chaberton! Steht bei ihm auch schon länger auf der Todo-Liste.

Dateianhang:
Dateikommentar: Schranke bei Pra Claud ist offen
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Es ist trocken und warm und der Weg ist steil. Mein Knie macht mit, aber ich transpiriere leicht. Ich verfolge meinen Standort über eine Offline-Map auf meinem Smartphone und stelle fest, dass ich nur sehr langsam vorankomme. Den gespaltenen Felsen möchte ich wenigstens erreichen, um mal die Lage zu erkunden. Außer ein paar Wanderern, die mich überholen, und ein paar Mountainbikern, die mir entgegengerast kommen und freundlich grüßen, begegne ich niemandem.

Von Pra Claud (ca. 1600 hm) zum gespaltenen Felsen (ca. 2400 hm) sind es ca. 800 Höhenmeter einfach. Es zieht sich ganz schön, aber der Weg ist gut begeh- und befahrbar. Ca. 2150 und ein paar zerquetschte Meter und ich kann nicht mehr. Schließlich muss ich wieder runter und ich will mich ja nicht total verausgaben. Ich sollte vielleicht doch öfter mal wieder Sport treiben. Also wieder zurück.

Dateianhang:
Dateikommentar: Mont Chaberton
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Heute geh ich früh ins Bett. Essen, trinken und ab aufs Zimmer. Beim Fernsehen schlaf ich ein.

Montag und die Sonne scheint wieder, ein paar kleine Wölkchen schweben am Himmel, aber es sieht gut aus für eine Probefahrt. Muss die Beta ja mal im Gelände fahren und schauen, wie sie und ich zusammen passen.

Ab zum Monte Jafferau. Der steht auch noch auf meiner Liste, weil das letzte Mal, als ich hier war hatte es übel geregnet, und da wollte ich mit der KLV nicht mehr unbedingt dort hinauf. Heute läuft es super und sogar der Tunnel ist befahrbar. Das nenn ich Glück, es geht schon mal gut los. Der Gipfel ist auch bald erreicht und dort treffe ich noch einige Enduristen.

Dateianhang:
Dateikommentar: Monte Jafferau
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Fotos geschossen und ab ins Tal über die Ski-Piste. Zum Glück bin ich da nicht rauf. Das ist eine andere Hausnummer und ich bremse mich langsam hinunter nach Bardonecchia. Von dort auf die Bahn nach Oulx, denn die Landstraße ist gesperrt. Hier noch in den Supermarkt und ein paar Äpfel gekauft. Einen Cafe macchiato habe ich mir jetzt auch verdient und sitze nun im Cafe beim Supermarkt und beobachte die Leute und bin erstmal glücklich. Dann zurück ins Hotel. Heute Abend gibt es Pizza in Cesana und leckeren Rotwein.


3. Hauptteil

Dienstag und Max* (*Name geändert) ruft mich an. Er wird ca. 10 Uhr da sein, wie besprochen. Hervorragend, dann können wir ja gleich loslegen. Heute wollten wir eigentlich erst mal Colle della Rho und Mulattiera machen. Ich check meine Beta nochmals durch und packe meine Sachen.

Max ist schon bald da und seine alte Yamaha TT600 ist schnell abgeladen. Um 11 Uhr meint er zu mir: „Planänderung: wir machen gleich den Chaberton.“ Mir ist das Recht, denn ich bin schon ganz heiß drauf. Es ist Kaiser-Wetter und wir brechen auf.
So schwer wird das schon nicht werden. Früher (80er und 90er Jahre) sind die hier mit ihrer R80 GS mit Seitenkoffern hoch. In den 90ern sogar noch mit Jeeps.

Wir brutteln den Weg hoch und es ist stellenweise doch schon übel, aber das geht schon. Unterwegs weisen uns ein paar italienische E-Mountain-Biker freundlich aber bestimmt darauf hin, dass wir hier mit unseren Mopeds nicht fahren dürfen. Wir sollten eine Genehmigung in Cesana beantragen. Wir erwidern, dass wir dazu keine Zeit hätten, weil wir morgen wieder abreisen. Die Radler strampeln weiter und wir machen eine kleine Foto-Pause und trinken erst mal was, denn die Sonne steht bald im Zenit und es ist schon heiß. Aber wir sind ja schon demnächst an der Engstelle am gespaltenen Felsen und oben wird es dann schon kühler werden.

Dateianhang:
Dateikommentar: Fotopause
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Fortsetzung folgt ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Mont Chaberton 2018
Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 18. September 2018, 13:41 
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... Fortsetzung ...

Wir ignorieren den Hinweis der Radfahrer und fahren also weiter. Bald treffen wir diese wieder und sie rufen uns noch etwas zu, aber wir geben behutsam Gas und überhören es, nicht ohne uns zu bedanken, dass sie uns Platz machen –„Grazie“.
Die Engstelle ist schnell in Sicht, aber vorher ist der Weg verschüttet. Links geht es steil den Hang hinunter. Also beherzt drüber und die Arschbacken zusammen kneifen. Geht gut, besser als gedacht. Die Beta gefällt mir immer „bessa“.

An der Engstelle sind schon ein paar Kollegen zu Gange. Es sind Deutsche und so gelingt die Verständigung natürlich prima. Sie sind schon auf der Abfahrt und zeigen uns wie man sich da vorbei hangelt.

Abwärts sieht das recht simpel aus. Aufwärts ist das nicht ganz so einfach, denn da ist es nicht nur verdammt eng und der Abgrund droht links mit aller Deutlichkeit vor dem tiefen Absturz. Es hat dieses Jahr zusätzlich eine kleine Kuhle, welche das Bergauf-Schieben der Mopeds stark erschwert. Ein Brett gibt es da nicht mehr. Die Stelle ist wesentlich schmaler als auf Fotos und Videos der vergangenen Jahre. Die Jungs sichern ihre Maschinen mit einem Spanngurt an dem schon ausgefranzten Seil, das am Fels verankert ist. Ob das wirklich im Notfall hält? Wir zögern und überlegen, ob wir das nicht besser lassen.

Dateianhang:
Dateikommentar: Engstelle
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Da spricht uns einer an: „Was ist jetzt mit euch? Wollt ihr rauf, dann helf‘ ich euch?!“

Max und ich schauen uns kurz an. Sofort ergreifen wir die Gelegenheit und mit Hilfe des freundlichen Kollegen und dessen Seil schieben und ziehen wir die Yamse an der Engstelle vorbei. Durchatmen. Die Anstrengung in der dünnen Luft macht sich bemerkbar. Die Beta wird auch schnell geholt, aber wir brauchen erstmal Pause. Einatmen, ausatmen, trinken, einatmen, ausatmen…

Nach 10 Minuten haben wir uns erholt. Wir bedanken und verabschieden uns. Jacken an, Helme auf, Handschuhe und jetzt geht’s ab. Uns kann nichts mehr aufhalten, das wird ab jetzt ein Kinderspiel. Die Yamaha springt mit einem Tritt auf den Kickstarter gut an und meine Beta wird durch ihren E-Starter blitzschnell wiederbelebt.

Dateianhang:
Dateikommentar: Gespaltener Fels nach der Engstelle
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Entlang am Fels auf dem engen Weg rattern wir mit unseren Huddeln weiter hinauf in die Pian dei Morti. Hier ist es nicht so steil aber doch sehr steinig und wir reiten teils wie die Cowboys beim Rodeo zum steilen Aufstieg auf den Pass. Der Weg ist teils weggespült und teils gar nicht mehr erkennbar, aber wir finden uns zurecht und reiten immer weiter. Verirren kann man sich hier zum Glück nicht. Der steile Ausstieg ist erstmal halb so wild. Langsam aber sicher gewinnen wir an Höhe.

Die Kameraden unten hatten uns gewarnt, da kommt noch ein übles Loch, aber nicht so krass, wie die Engstelle am gespaltenen Felsen. Wird schon schief gehen.

Die Radler sind auch schon wieder in Sicht. Die hatten uns an der Engstelle überholt. Einer bekam von einem Enduristen sogar sein Fahrrad drüber getragen, weil ihm etwas Bange war.

Max fuhr ca. 50m voraus und blieb kurz vor den Radlern stehen. Dann gab er aber Gas und machte eine eleganten Abflug wie ein Artist über sein Motorrad und verschwand mitsamt diesem den Hang hinab in einem größeren Loch.
Der Weg war unterspült und das sah einfacher aus, als es dann war. Bis ich dann an der Stelle ankam hatten die Radfahrer dem unglücklichen Freund schon aufgeholfen. Die Radler lachten sich wohl still ins Fäustchen und fuhren weiter. Bei Max war zum Glück alles OK und wir machten uns ans Werk, die Maschine aus dem Loch zu wuchten. Verdammt anstrengend bei mittlerweile ca. 2600 m. Mannomann, was für ein Scheiß, aber wir schaffen das! Mit Motorunterstützung, Muskelkraft und zähem Willen gelang uns die Bergung. Sein Motorrad hatte erfreulicherweise nur ein paar kleinere Blessuren.

So jetzt ein geschickter Plan und mit genügend Schwung mit meiner Beta über das Hindernis. Ja, so könnte es gehen. Der Hinterreifen rutschte aber ab und stand dann auch in diesem verfluchten Drecksloch. Tja, das war wohl nix. scheixxe, Mann! Wir hatten schon Übung und die kleine Alp war dann recht schnell ebenso gerettet, aber ich brauche erstmal Pause. Dann bekam ich einen Hustenanfall und musste erst mal was trinken. Max macht sich Sorgen um mich, aber ich beruhige ihn und erhole mich – langsam.

Ich brauche immer noch Pause. Mein Wasser geht zur Neige. Die Sauerstoffmoleküle der dünnen Höhenluft finden mit der Zeit ihren Weg in meinen Organismus und ich fühle mich besser. Das Schlimmste haben wir hinter uns. Also weiter, weiter, nutzt nix stehen zu bleiben. Jetzt rumdrehen wäre aber auch viel zu bitter.

Wir reiten weiter. Max macht die Spur und ich hopple auf meiner Alp hinterher. Die macht erstaunlich viel mit und lässt sich leicht dirigieren. Selbst kurz vor dem Stillstand zieht der bewährte Motor der alten Suzuki DR 350, der hier verbaut ist, das Gerät und mich weiter ohne sich abzuwürgen. Meine kurzen, aber kräftigen Beine reichen durch die niedrige Sitzbank bis auf den Boden und stützen uns hin und wieder ab.

So geht es voran und bergauf, Stück für Stück, und wir kommen gut vorwärts. Der Colle Chaberton, von dem aus es die letzten 500 Höhenmeter die Bergflanke hinauf geht, ist schon fast in Sicht. Dort machen wir ein kurzes Päuschen und dann der Angriff auf den Gipfel mit seinen 8 zerstörten Geschütztürmen.

Zack, da liegt die Yamaha schon wieder im Dreck und der Fahrer daneben. Falscher Weg, wir müssen hier scharf rechts und steil rauf in einer 15 m langen Furche, in der jede Menge Brocken liegen. An deren oberen Ende geht es scharf links und es liegen überall dicke Steine im Weg.

Max ist nix passiert, war nur ein Umfaller. Erstmal die Yamse aufrichten. Aber ich kann gar nicht helfen, denn ein Krampf beißt mir in den linken Oberschenkel. Max muss mir erst mal helfen abzusteigen. Er legt mir einen der Brocken unter den Seitenständer und ich rutsche von der Sitzbank.

So jetzt, alles gerichtet und der weiteren Verlauf der Strecke ist erst mal inspiziert. Oben geht es easy weiter, aber wir müssen da jetzt erst mal hoch.

Ich habe ernste Bedenken, dass wir hier weiterkommen, aber Max ist wild entschlossen. Die TT springt nach ein paar Tritten an und er gibt seinem Ross die Sporen und galoppiert im Rodeo durch die Felsen und hat Glück, dass es ihn nicht den Hang hinunter wirft. Er ist oben und winkt mir zu, ich soll warten. Er kommt zu Fuß runter und gibt mir gute Tipps.

Ja, klar – ganz einfach. Oh weia, ich ahne nichts Gutes. Aber ich muss es wenigstens versuchen. Also die Arschbacken angespannt, zum Glück muss ich jetzt nicht noch die Mühle ankicken. Auf Knopfdruck läuft das Aggregat sofort mit lautem Geboller an. Ich gebe Gas und biege in die Furche ab und … boing! Schon liege ich auf der Seite. Einer der Brocken hat meinen Schwung gebremst. Es ist nichts passiert. Die Griffschale, das Lenkerende und mein Ego haben ein paar Kratzer. Max hilft mir auf und räumt ein paar der Brocken auf die Seite. So sieht es schon besser aus. Also dann, neuer Versuch. Die Beta poltert erneut freudig los und ich geb diesmal mächtig Gas. Bei mir auch Rodeo, die Beta bockt auf und ab und hin und her, aber ich halte mich erstaunlicherweise im Sattel und die Alp findet einen Weg durch die steinige Rinne. Schon bin ich oben. Gutes Pferd! Ich tätschle mein Pony und mache innerlich 3 Kreuze. Schnell verdränge ich den Gedanken, dass wir da nachher wieder runter müssen. Jetzt aber erstmal rauf!

Noch ein paar harmlose Kehren und wir stehen auf dem Pass und schauen runter auf die französische Seite. Tolle Aussicht und wir machen eine kurze Pause. Aber es drängt uns der innere Zwang weiter, denn es ist noch ein gutes Stück. Wir wollen jetzt nicht mehr da hoch, sondern wir müssen unbedingt!

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Dateikommentar: Oberhalb des Colle Chaberton
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Max kickt die TT geübt wieder an und kürzt die erste Kehre ab. Hier ist es noch nicht so steil und es gibt viele Spuren von den Kollegen vor uns. Ich schnauf nochmals durch und blicke in das gewaltige Panorama, aber dafür ist jetzt keine Zeit. Also weiter, weiter! Die Beta rattert wieder los und der 1. Gang ist eingelegt.

In diesem Augenblick kommt ein Wandervogel um die Kehre gestürmt und droht mir mit den Stöcken. „No moto! No moto! Police, Police!“

Die französischsprachige Wanderin ist wie hysterisch und macht mir mit Gesten unmissverständlich deutlich, dass ich wieder nach Italien abfahren soll. Ich bin perplex und überrumpelt und suche nach Worten, aber ich bin erstmal sprachlos. Sie hingegen zückt ihr Smartphone und will mein Nummernschild fotografieren. Das geht mir jetzt dann doch entschieden zu weit und ich versuche los zu fahren, aber sie hält mich mit beiden Händen am Arm. Mir kommt jetzt die Wut hoch und Adrenalin schießt in meine Adern.

„HAU AB! HAU AB!“ schreie ich laut los, stoße sie mit meinem Arm von mir und befreie mich aus ihrem Griff. Nicht lange gezögert und ich sprinte mit meiner Beta los. Puh, das war doch jetzt nicht wahr, oder? Da fällt mir ein, dass die Jungs unten am gespaltenen Felsen von einer aufgeregten Französin oben auf dem Gipfel berichteten. Ich schaue sicherheitshalber nochmals zurück, aber sie hat keine Chance gegen die 27 PS der Alp 4.0 und schaut nur zornig hinter uns her.

Max hat das gar nicht mitbekommen und wartet schon gespannt etwas weiter oben. Ich erzähle ihm den Vorfall in kurzen Worten. Für lange Reden habe ich jetzt keine Luft. Wir lachen und fahren weiter.

Der Weg ist leider kurze Zeit später völlig weggespült. Da geht’s jetzt aber nicht mehr weiter. Verfluchte scheixxe, irgendwie muss es doch hoch gehen. Die anderen waren doch auch oben. Wir müssen die Bergflanke direkt hinauf, ich seh‘ da auch schon ein paar Spuren von den anderen Kameraden. Das wird aber nicht einfach, denn hier ist es schon um einiges steiler und der Untergrund ist lose. Max fackelt nicht lange und greift an. Aber er kommt bald zum Stillstand. Der Schwung hat nicht gereicht und sein Hinterreifen lässt jetzt auch deutlich nach. Er tritt den kontrollierten Rückzug an und steht wieder bei mir.

Dank des Adrenalinschubs bin ich euphorisch und fahre 2 Kehren runter, da ist mehr Platz für einen Anlauf. Ich überlege nicht lange, sondern gebe beherzt Gas. Die grobstolligen Trailreifen der Alp graben sich in den Boden und finden erstmal ausreichend Gripp und der Sturm-Ritt geht los. Jetzt nur nicht vom Gas, egal was kommt. Und es kommen üble Furchen zum Fürchten und wieder größere Brocken, aber ich lasse mich nicht schocken und zirkle die Beta mit gutem Auge und etwas Glück ca. 100 m den Steilhang hinauf bis ich wieder auf den Weg treffe.

Chakka! Geht doch. Die Beta ist ein Wunder-Ross! Hätte ich ihr gar nicht zugetraut. Zumindest nicht, dass es jetzt doch so einfach ging.

Max folgt in etwa meinem Weg und steht kurz darauf neben mir. Wir beratschlagen, wie wir weiter fahren und lassen ein paar Wanderer vorbei, die schon auf dem Rückweg ins Tal sind. Wir grüßen freundlich und die Wanderer zurück.

Max folgt dem Weg weiter und ich bin immer noch euphorisch und kürze steil nach oben ab. Das sieht ja einfach aus. Die Beta macht das schon. Aber es wird dann steiler und unwegsamer und Zweifel kommen plötzlich auf, ob die Idee so super war. Für Zweifel ist jetzt keine Zeit und kein Platz, also hart am Gas bleiben und immer schön – ihr wisst schon – die Arschbacken zusammenkneifen! Aber die Beta Alp meistert auch diese Schwierigkeit. Mein Herz pocht bis zum Hals.

Vor Max erreiche ich wieder den Weg, der hier noch einigermaßen breit ist. Ich zieh gleich weiter und fahre jetzt voraus. Es geht erstaunlich gut voran und ich bin gut gelaunt, weil wir jetzt bald am Gipfel stehen werden und uns dann in den Armen liegen und tanzen. Yippieh!

Aber plötzlich fehlt die TT hinter mir. Mein Freund blieb in einer der Kehren an ein paar Brocken hängen, die ich mit Glück und natürlich mit viel Geschick umkurvt hatte. Der Weg hatte sich zusehends in einen schmalen Pfad verwandelt und der wurde auch noch immer steiler. Geile Aussicht hier oben, aber jetzt erst mal zurück zum Freund. Ich half ihm seine 600er aufzurichten und wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Hier oben wird irgendwie alles schwerer und die Lunge muss mächtig arbeiten um die verbliebenen Sauerstoffteilchen einzufangen. Dabei verbraucht sie aber scheinbar schon die Hälfte davon wieder.

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Dateikommentar: Gipfel-Anstieg
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Die Schritte fallen schwer und ich zwinge einen Fuß vor den anderen. Gefühlt bewege ich mich wie in Zeitlupe. Noch einen Schritt, noch einen Schritt usw. Ich erreiche mein Moped, das nur 70 m entfernt steht. Bin aber total außer Atem. Ich schätze wir sind bei ungefähr 2900 m. Die Aussicht ist gigantisch, aber dafür habe ich jetzt nur einen kurzen Gedanken.

Von der Yamaha ist nix zu sehen oder zu hören. fxxk! Ich kann da nicht mehr zurück und wieder hoch gehen. Das packt meine alte Lunge nicht mehr. Also entschließe ich mich auf der Alp sitzend rückwärts und langsam zurückzurollen. Das geht immerhin. An Wenden ist hier nicht zu denken.

Da höre ich die TT hinter mir wie einen alten Traktor und bald taucht sie in den Rückspiegeln auf. Ich bin froh und gebe gleich mal fröhlich Stoff und dirigiere mein Pony den schmalen Muli-Pfad nach oben. Wir halten kurz an und das Navi meines Freundes zeigt an, dass es nicht mehr weit ist. Die Freude steigt immens und ich kann es jetzt kaum noch erwarten.

Doch ein Kraterfeld von kopfgroßen Steinen stoppt jäh die Freude und ich reite mit meinem Pony erneut einen Ritt vom Allerfeinsten. Irgendwie schaffe ich es oder besser gesagt die Alp durch dieses Minenfeld und der Weg wird wieder besser. Leider erwischt es aber Max erneut und ich gehe zurück und helfe ihm Schieben. Irgendwie klappt es jetzt auch bei ihm und ich bin ganz benommen. Nicht von der berauschenden Aussicht, sondern vom Mangel an diesen klitzte-klitze-kleinen Molekülen. Der einzige klare Gedanken in meinem Kopf heißt nur noch „rauf“. Ich stapfe also wieder hoch zu meinem Gefährt.

Es kann nicht mehr weit sein. Max teilt mir noch die Info seines Navis mit: „noch ungefähr 5 Kehren“. Ich gebe wieder Gas und wie in Trance sehe ich den Weg unter der Beta vorbei ziehen. Im Dunst einer Wolke taucht die Mannschaftsunterkunft der Festung neben mir auf. Ich lasse diese achtlos links liegen, die interessiert mich jetzt nicht, ich weiß aber nun, dass ich unmittelbar vor dem Gipfel bin.

Nur noch ein paar Meter! Ich hoffe nur, dass hier nicht noch irgendein Hindernis meinen Schwung bremst. Und tatsächlich, der Weg wird etwas flacher und die Gipfelplattform ist zu erahnen. Ich achte nur noch darauf, dass ich nicht in einen der Stacheldrähte fahre und meine Beta behutsam abstelle.

Oben, ich bin tatsächlich oben! Wie geil ist das denn! Ich bin oben, ich fasse es noch gar nicht richtig. Noch bin ich viel zu KO.

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Dateikommentar: Oben!
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Wir haben es geschafft, denkt mein Gehirn, aber mein Körper hält sich nur an einer Hinweistafel fest und versucht nicht zusammenzubrechen. So stehe ich da eine Weile und halte die Tafel fest und sie mich. Sie ist eine gute Stütze. Langsam komme ich wieder zu Kräften. Dann höre ich den Yamaha-Traktor und Max steht neben mir und johlt aus vollem Hals. Wir liegen uns in den Armen und schlagen uns auf die Schulterposter und lachen wie die kleinen Kinder und tanzen.

Es ist zum Weinen schön, aber mein Körper hat keine Flüssigkeit mehr dafür übrig. Den letzten kleinen Schluck habe ich unten auf dem Pass ausgetrunken. Die Zunge klebt im Mund. Max trinkt seine Flasche leer und ich muss schlucken, aber der Hals fühlt sich nur trocken und klebrig an.

Da verirrt sich scheinbar eines der kostbaren Sauerstoffmoleküle in mein Gehirn und mir fällt ein, dass ich noch einen Apfel im Rucksack habe, ach ja und auch noch eine Tafel Schokolade. Der Apfel rettet mein Leben und ich teile ihn brüderlich mit Max, der den kleineren Teil bekommt.

Schon geht es mir besser und ich mach mich an die Schokolade, in der Hoffnung, dass die mir noch einen Extra-Schub verleiht. Aber da schiebt nicht viel, dafür klebt der Hals wieder. Egal, ich überlebe und bin sicher, dass ich den Weg wieder hinunter schaffe.

Da erscheint plötzlich hinter uns die Enduro-Gruppe von unten. Die Freude ist riesig. Wir freuen uns auch für die anderen, dass sie es noch geschafft haben und sie freuen sich für uns. Denn zwei waren unten vorhin irgendwie zurückgeblieben. Der Held, der uns über die Engstelle half, hat die beiden auch noch hoch geführt. Er selbst wollte zweimal an einem Tag hoch auf den Chabbi. Das riecht nach Rekord!

Wir sind alle euphorisch und schlagen uns auf die Polster von Schultern und Rücken. Wir lachen wie betrunken und stoßen Freudenschreie aus. Es ist einfach nur geiiiiiiiil!

Ich fahre zum anderen Ende der Plattform in ca. 50 m Entfernung und knipse ein paar Fotos. Zu Fuß ist mir das jetzt zu anstrengend. Dann fahre ich zurück und wir machen Selfies und fotografieren, was schon tausendfach fotografiert wurde.

Die Sonne neigt sich den Bergrücken im Osten zu und mich beschleicht plötzlich ein ungutes Gefühl. Wenn wir runter genauso lange brauchen, dann wird es schon dunkel. Jetzt ist es ungefähr 16 Uhr und um 11 sind wir los. Ich schnorre mir noch ein paar Schlucke Wasser von einem der Enduro-Kumpels. Die haben die richtigen Maschinen. Z.B. KTM EXC 450 mit nur 100 kg. Coole Geräte. Aber ich bin auch stolz auf meine alte Beta Alp 4.0 mit ihrem Suzuki-Motörchen.

Mein letztes Foto schieße ich um 16.12 Uhr und ich dränge meinen Freund zum Aufbruch. Die anderen rüsten auch schon zur Abfahrt. Wir lassen sie vor, damit sie uns nicht gleich überholen müssen.

Runter geht es erstaunlich gut und auch schnell. An der Rinne mit den Brocken sehe ich eine matschige Abkürzung. Max nimmt die bewährte Route, aber ich entscheide mich für den Matsch. Mut zum Risiko, aber ich durchquere den Brabbel und komme auf dem Weg wieder zum Stehen. Das ging ja zum Glück erstaunlich einfach.

Plötzlich steht die Yamaha vor mir auf dem Weg und ich frag mich warum. Ich glaube ich hätte das glatt übersehen, aber wir sind schon wieder an dem unterspülten Weg mit dem Loch. Hier bahnen wir uns mit den Stiefeln einen besseren Weg und Max schafft es dann scheinbar problemlos drüber. OK, jetzt bin ich dran und denke nur – nicht ins Loch fallen, egal wohin, aber nicht in das Loch!

Der Reifen verliert leider wieder den Gripp und ich liege auf der anderen Seite der breiten Furche und die Beta auf meinem Fuß. Ich getraue mich nicht mich zu bewegen, da ich befürchte dass mein Pferdchen doch noch in das Loch rutscht, und warte bis Max zu Hilfe kommt. Zusammen befreien wir meinen Fuß, der durch den Stiefel gut geschützt war. Dann ziehen wir die Beta erst mal einen Meter weiter, wo wir sie sicher aufrichten können. Alles gut und weiter geht’s.

Wir holpern runter zum gespaltenen Fels und zweimal fällt mir meine Alp noch fast um, da meine Kräfte und meine Konzentration allmählich nachlassen. Wasser wäre jetzt irgendwie auch gut. Egal, den Rest machen wir jetzt auch noch.
An der Engstelle wird es nochmal spannend. Wir machen das jetzt, wie wir es vorher von den Kollegen abgeschaut haben.

„Du musst weiter nach links lenken!“, dirigiert mich Max. Welches Links meint er? Wir stehen uns ja gegenüber und sein Links ist mein Rechts. Wir sprechen unsere Kommunikation erst mal ab. Was hinter mir ist, kann aber nur er sehen. Ich versuche auf meine Füße zu achten, damit ich wenigstens einen guten Stand habe. Seine Yamaha neigt sich dem Abgrund zu und ich schreie erschreckt „ACHTUNG!“. Mein Freund hat sein Fahrzeug aber im Griff. Noch ein paar Schritte und es ist geschafft. Wir klatschen uns ab und schnaufen einmal kurz durch. Dann holen wir meine Kleine rüber, und auch das geht gut, weil wir ja schon Übung haben und langsam, mit Bedacht und konzentriert vorgehen.

4. Nachspiel
So, der Rest ist jetzt wirklich ein Kinderspiel und wir fahren runter Richtung Fenils. In Pra Claud machen wir langsam und lassen uns leise den Berg hinabrollen. Wir wollen die Anwohner ja nicht unnötig verärgern. Laut bellend rennt plötzlich ein großer, weißer Hund auf mich zu und begleitet mich im Galopp. Der kann mich jetzt aber nicht mehr schocken. Sein Herrchen höre ich noch rufen und bald dreht der Bello ab und verschwindet.

An der Hauptstraße an der Ampel geben wir uns die Ghetto-Faust und lachen. Wir fühlen uns großartig und freuen uns auf ein kühles Bier. Irgendwie hatte ich aufgeschnappt, in welchem Hotel die Enduro-Jungs wohnen und wir fahren erstmal dort hin, denn es liegt sowieso auf dem Weg.

Dort treffen wir einen Teil von ihnen schon bei Bier und Schnaps am Feiern. Wir trinken einen Schnaps mit direkt aus der Pulle und ich lade alle zum Bier ein, denn ohne die Kollegen wären wir vermutlich nicht mal hochgekommen. Daher hier auch nochmals einen herzlichen Dank an die Wüstenfahrer-Gruppe von Thomas T.

Ich trinke noch ein zweites isotonisches Getränk, da ich völlig dehydriert bin. So, aber jetzt ist genug, ich muss ja noch zum Hotel. Wir verabreden uns für später in der Pizzeria und düsen los.

Leider muss Max nach der Pizza plötzlich direkt zurück zu seiner Familie, aber dieser Tag bleibt unvergessen! Für den nächsten Tag nehme ich mir die Assietta vor, einfach und zum Landschaft-Genießen.

Noch 3 Tage lang tut mir noch alles weh, vor allem die Arschbacken, aber ich bin unglaublich glücklich!


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 Betreff des Beitrags: Re: Mont Chaberton 2018
Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 18. September 2018, 14:21 
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:Ir: da macht jemand seinem Nick aber alle Ehre :Ir:

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Tanti cari saluti
Andrea

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Immer wieder schön: Mopped packen, Zelt drauf und los....


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 Betreff des Beitrags: Re: Mont Chaberton 2018
Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 18. September 2018, 14:59 
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Toller Bericht, hast mich richtig mitgenommen!

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gugst Du- wenn Du mehr über mich wissen willst:
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 Betreff des Beitrags: Re: Mont Chaberton 2018
Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 18. September 2018, 15:59 
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Registriert: Donnerstag 26. Juli 2018, 09:25
Beiträge: 180
Wohnort: Windesheim
Klasse Bericht, schön spannend geschrieben DD :Sl:

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Irgendein schlauer Spruch mit Bezug aufs Mopedfahren :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Mont Chaberton 2018
Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 18. September 2018, 16:01 
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Registriert: Freitag 19. August 2016, 07:59
Beiträge: 363
Wohnort: 34628
Sehr schön geschrieben. :L
Das wär nix für mich. Respekt!
Grüße
Marco

_________________
Meine Touren:
Marco´s Reisen


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 Betreff des Beitrags: Re: Mont Chaberton 2018
Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 18. September 2018, 16:09 
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Registriert: Dienstag 22. November 2016, 17:22
Beiträge: 492
Wohnort: Merenberg
Hallo Mr. Cool...

hier kostet das Bilderupload nix und es wird auch nicht nach Pixel abgerechnet :Ni:

Ergo können die schennen Bildche a bissi größer sein <daf> so bis 1000 Pixel Höhe oder Breite .

PS: Tolle Geschichte und Leidensweg...
PPS:Ich will auch da hoch :Sab:

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DlHzG Stevie aka +++the matrix+++

„Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. “ Oscar Wilde

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 Betreff des Beitrags: Re: Mont Chaberton 2018
Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 18. September 2018, 16:17 
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Registriert: Donnerstag 16. August 2012, 10:11
Beiträge: 1477
Wohnort: PE
Wow, allererste Sahne :L :L :L

So eine kleine Alp habe ich auch, aber die wird mich garantiert niemals nicht dort hinaufbringen, da muss ich mich wohl eher mal von einem Heli absetzen lassen :lol:

_________________
___________________________
Gruß aus dem niederen Sachsen
Michael


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