Mimoto's Reiseforum

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Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 20. August 2017, 10:29 
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Frankreich und Italien
12.07.2017 – 02.08.2017


Bonjour und buongiorno,

nach der ereignisreichen Reise nach Norwegen :Sl: , sollte es dieses Jahr mal Richtung Süden gehen. Da die Pyrenäen noch auf der Liste stehen, sollte es nach Spanien und Frankreich gehen. Wir sprechen zwar weder Spanisch noch Französisch, aber bis jetzt sind wir immer irgendwie durchgekommen und vielleicht lernt man in den drei Wochen ein paar Brocken der beiden Sprachen. Rudimentäre Schulkenntnisse in Französisch sind ja vorhanden. Ich hatte noch zwei Taschenbücher gekauft „Französisch/Spanisch für Touris“, aber die wurden dann doch nie benutzt.
Der Plan sah vor, im Dunstkreis der Route de Grandes Alpes in die Pyrenäen zu fahren, sich dort etwas rumzutreiben und dann über eine etwas westlichere Route (Cevennen, Vercors) wieder zurück zu fahren. Soweit der Plan. Doch es kam anders als gedacht. Statt Frankreich und Spanien ging es im Endeffekt nach Frankreich und Italien. Was aber nix macht, da wir ja auch kein italienisch können :L .
Wie auch schon für Norwegen, habe ich im Vorfeld über booking.com Unterkünfte ausfindig gemacht. Dabei standen, außer dem Preis, auch Dinge wie abgeschlossene Parkmöglichkeiten, Frühstück, Abendessen,... mit im Blickfeld. Im Nachhinein war keine Unterkunft ein Fehlschlag. Manche waren halt etwas einfacher, andere wieder etwas besserer Standard. Wir würden ohne Bedenken zu jeder wieder hinfahren. Aber das ist natürlich nur unser persönlicher Eindruck. Wer den gehobenen Standard bevorzugt, wird in einigen der Häusern sicher nicht glücklich. Alle Unterkünfte die ich aufführe sind über booking.com zu finden und die dortigen Bewertungen gehen m. E. auch in die richtige Richtung.
Bzgl. des Gepäcks hat man auch nach einiger Erfahrung immer noch Optimierungspotential. So haben wir wieder Kleidungsstücke aussortiert, die wir in Norwegen noch mit hatten. Für den Gepäcktransport hatte Katharina ihre Ortlieb-Satteltaschen und ich 2 Alukoffer zur Verfügung. Ich hatte auf dem Sozius noch eine kleine Hecktasche, die aber grundsätzlich nur für Getränke (Hitze) und Nahrung vorgesehen war.
Kurz vor der Abfahrt wurden durch unseren Reifenhändler des Vertrauens neue Reifen aufgezogen. Die Wahl fiel diesmal auf den Conti TKC 70. Der Scorpion Trail 2 ist ein guter Reifen, aber da wir auch die eine oder andere Schotterpassage angehen wollten, fanden wir den Conti die bessere Wahl. Da bisher nicht vorhanden, habe ich deshalb auch noch an beiden den Unterfahrschutz von SW-Motech angebaut. Nachdem dann kurz vorher nochmal die übliche Durchsicht (Beleuchtung, Öle, Luftdruck, Ladespannung,…) erfolgt war, wurde am 11.07.2017 das Gepäck „verladen“, so dass es am 12.07.2017 morgens entspannt hätte losgehen können….


12.07.2017
Willingshausen – Dobel
KM: 343/343
Unterkunft: Pension Heidi
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Regen, Regen, Wind, …. und Regen. So ist der erste Tag eigentlich ganz gut beschrieben. Unser erstes Etappenziel war heute Dobel bei Pforzheim. Schon morgens beim Rollo hochziehen, versprach der Tag viel Spaß :( . Dunkle Wolken und Regen, der nicht so aussah als wollte er sich gleich verziehen. Aber die Hoffnung stirbt ja zuletzt und deshalb mal abgewartet, was so passiert. Als sich im Laufe der nächsten Zeit nichts tat, wurden halt die Regenklamotten angezogen und los ging die Reise. Als nach ca. 1 ½ - 2 Stunden die Handschuhe aufgegeben hatten und wir auch mal eine Pause machen wollten, suchte ich mit dem Navi eine Tanke, in der Hoffnung einen Kaffee zu kriegen. In der Nähe von Steinau an der Straße fanden wir auch eine kleine Dorftanke mit Werkstatt. Der Seniorchef (80plus) kam gleich auf uns zu und fragte nach unserem Begehr. Nicht tanken, aber ein Kaffee wäre toll. Die Verkäuferin im Laden wurde dann auch gleich angewiesen uns so ein Heißgetränk zur Verfügung zu stellen und das natürlich ohne irgendeine Gegenleistung. Wir müssen schon sehr hilfebedürftig ausgesehen haben. Zum Dank dafür haben wir dann auch gleich mal den Verkaufsraum unter Wasser gesetzt. Im Nebenraum in einer Werkstatt standen so ca. 15 alte DKW/Zündapp und was weiß ich noch so rum, an denen der Chef noch selbst rumbastelt (leider keine Bilder gemacht). Wenn er dann noch Zeit hat, fährt er noch mit seiner Frau mit dem Gespann durch die Gegend. Die Tankstelle war auch noch gleichzeitig ein Geschenkeladen, also wurde noch was als Gastgeschenk für den nächsten Tag gekauft, denn so völlig ohne Gegenleistung wollten wir dann auch nicht wieder fahren. Eine nette Begegnung :L an einem weiterhin verregneten Tag durch den Vogelsberg, Spessart und Odenwald. Irgendwann kamen wir dann Patschnass an und konnten unsere Motorräder in der Garage abstellen. Noch eine Pizza im Ort gegessen und dann war der Tag auch schon rum. In der Hoffnung auf besseres Wetter dann eingeschlafen.

13.07.2017
Dobel – Kandern
KM: 239/582
Unterkunft: „Ursel und Klaus“
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Da wir brav unsere Pizza aufgegessen hatten, hatte der Wettergott ein Einsehen und wir hatten bestes Wetter am anderen Morgen. Ich greif mal vorweg….das Regenzeug wurde eingepackt und hatte für einige Zeit nichts mehr zu tun. Ab da war das Wetter, bis auf Einzelfälle, praktisch nur sonnig und des Öfteren deutlich zu warm für eine Motorradkombi. Aus diesem Grund fahren Franzosen und Italiener wohl lieber in einer Shirt/Shorts-Kombi mit passenden Sicherheitssandalen. Nach dem Frühstück sind wir los, um auf kleinen Nebenstrecken einmal den Schwarzwald längs zu durchqueren. Ziel waren unsere Bekannten Ursel und Klaus in Kandern. Hier wollten wir übernachten und Klaus uns dann am Folgetag durch das Jura begleiten. Unter Vermeidung der B500 sind wir auf kleinen Nebenstrecken durch den Schwarzwald gefahren. Wie die Orte alle heißen, weiß ich nicht mehr, aber es war ein toller Fahrtag mit einem schönen Abschluss an der Almgaststätte Kälbele-Scheuer bei Hintherheubronn.
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Von dort waren es dann nur noch 25 km. Angekommen, mussten erstmal meine Koffer abgedichtet werden. Man sollte ja meinen, dass Koffer auch wasserdicht sind, insbesondere wenn es ihre erste Reise ist. Scheinbar wurden die Nähte an denen das Alu vernietet ist nicht durchgehend mit Dichtmasse behandelt, denn beide Koffer waren am ersten Tag innen nass geworden. Also mit Dichtmasse die „Nähte“ nochmal nachgezogen. Abends sind wir dann nochmal mit dem Auto zur Dreiländerbrücke D/CH/F bei Weil gefahren, um nach kurzen Spaziergang über die Brücke in Frankreich ein Kaltgetränk zu uns zu nehmen. Als Abwechslung zum Vortag gestern gab es dann noch Pizza.


14.07.2017
Kandern – Jura - Annecy
KM: 361/943
Unterkunft: Ace Hotel Annecy
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Morgens ging es zeitig los, da wir ein paar KM vor uns hatten. Routenplanung am PC ist schon eine feine Sache. So kann man sich die kleinsten Sträßchen raussuchen und muss nicht auf den Hauptstraßen zwischen den LKW rumfahren. Kann man auch ohne Navi, ich finde es aber für eine Rundreise mit festen Zielen unpraktisch, da man sich leicht verzettelt. Da heute Nationalfeiertag war, wären wir aber sowieso keinem LKW begegnet. Dafür war in einigen Orten der Ortskern wegen Veranstaltungen gesperrt, was aber jeweils durch Umleitungen gelöst wurde. Wir sind durch ein paar wirklich schöne Ecken im Jura gekommen (die selbst Klaus nicht kannte) bis wir dann irgendwann in Annecy ankamen.
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Dort ging die Suche nach dem Hotel los. Der Navi kannte die Adresse nicht, aber mit Klaus hatten wir ja jemanden dabei, der gut französisch spricht. So kamen wir mit durchfragen der Sache immer näher. Kurz bevor wir auf dem Hotelparkplatz standen ging meine Warnlampe vom Kühler an :shock: :Mh: , aber gleich darauf wieder aus. Mal auf das „Stop and Go“ in der Hitze geschoben und nichts weiter dabei gedacht (Fortsetzung folgt).
Das Hotel liegt nach Aussehen der Gebäude in einem neueren Stadtteil und bis in die Altstadt ist es ein Stück. Wir wollten mit dem Bus fahren. Dieser fuhr aber aufgrund des Feiertages nicht. Da Klaus in Annnecy schon früher gearbeitet hat und ihm die Stadt bestens bekannt ist, haben wir den Altstadtbesuch dann zwei Wochen verschoben, um das auf der Rückfahrt nachzuholen (es kam anders).
In der Nähe des Hotels haben wir dann noch eine Bar an der Motorradmeile (Händler von Harley, Honda, KTM, Yamaha, Triumph in einer Straße) gefunden und nach zwei Bier ging es schlafen. Für Klaus stand am anderen Tag der Rückweg nach Kandern an und wir wollten über den Iseran ins Susatal.


15.07.2016
Annecy – Cormet Areche (Schotter) - Iseran - Ceniz - Bruzolo
KM: 236/1179
Unterkunft: B&B Autin
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Bevor es auf den Iseran ging, hatten wir noch unsere erste Schotterstrecke vor uns. Zunächst galt es erstmal irgendwie vom Lac Annecy wegzukommen. Das gelang mehr oder weniger relativ zügig. In Beaufort ging es rechts ab Richtung Lac Saint Guerin, wo auch unser erstes „Abenteuer“ der Tour beginnen sollte. Wir wollten den Cormet Areches Richtung Laval fahren. Hierbei handelt es sich um eine Schotterstrecke, die ich guten Gewissens nicht jedem Straßenmotorrad bedenkenlos empfehlen würde. Für eine XT, GS, Tiger, usw. kein Problem, aber für ein reines Straßenmotorrad war die Strecke zum Teil schon sehr grob. Hier kam uns der neue Motorschutz und die Bodenfreiheit der Versys zu Gute. Wohl aufgrund der Beschaffenheit war nicht viel los.
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Ziemlich am Ende der Strecke kamen uns 4 Motorräder entgegen, ansonsten waren wir die einzigen mit Motorrad. Sonst nur noch Autos von Wanderfreunden. Die Gegend ist toll und wenn man das richtige Fahrzeug hat, sollte man da mal lang fahren. Als es schon wieder bergab ging, haben wir noch einen Stopp an einer Almgaststätte gemacht. Die kalte Cola hatten wir uns verdient.
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Danach ging es auf einer Nebenstrecke weiter Richtung Iseran. Die Auffahrt war vom Verkehrsaufkommen ok und mit Getümmel oben hatte ich gerechnet, da es Samstag war. Gar nicht so einfach ein Bild mit dem meistfotografierten Wegweiser der Alpen zu kriegen, wenn da so viel los ist. So sind aber auch genügend Leute da, die einen ablichten können.
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Weiter dann am Lac du Mont Ceniz vorbei. Dabei noch eine französische Polizeikontrolle :Sto: passiert, die es nah der italienischen Grenze wohl auf Auspuffanlagen abgesehen hatte. Jedenfalls waren da ein paar Biker ziemlich hektisch am Telefonieren. Da wir wohl zu sehr nach Touri aussahen und unsere Mopeds zu leise sind, wurden wir nicht kontrolliert. Auf dem Weg nach unten Richtung Susatal, durften wir dann die italienischen Motorradfahrer erleben. Scheinbar wird in Italien der Lebenswillen gegen den Führerschein eingetauscht ;) . Generell scheinen Italiener mit Begriffen wie Tempolimit, Überholverbot, usw. wenig anfangen zu können. Ich frage mich, ob es für In- und Ausländer gesonderte Bussgeldkataloge gibt. Im Susatal angekommen ging es zu meinem Namensvetter Marco in die Unterkunft. Angenehmer Zeitgenosse der ins sich ruht und eine einfache und saubere Unterkunft zur Verfügung stellt. Sehr ruhig gelegen und die Motorräder standen hinter Gitter im Hof. Unser Zimmer hatte eine Waschmaschine, so konnten wir ein paar Sachen mal durchwaschen. Wie im Sommerurlaub üblich, durfte ich dann noch die Birne vom Abblendlicht tauschen. Wieso geht die eigentlich immer nur bei mir kaputt? :Mh:
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16.07.2017
Bruzolo – Finestre (Schotter) – Assietta (Schotter) - Le Sauze
KM: 213/1392
Unterkunft: Hotel Equipe
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Heute sollte die Schottertour weitergehen. Nachdem wir mit selbstgebackenem Kuchen gefrühstückt hatten, wurde verpackt. Heute hatten wir uns ein großes Programm vorgenommen. Nach Finestre/Assietta wollten wir noch über Izoard und Bonette bis nach Auron. Ab diesem Tag nahm die Tour jedoch einen anderen Verlauf als geplant.
Zunächst ging es zum Finestre. Von der Pension war das ein Katzensprung. Da wir zeitig vor Ort waren, war auch noch nicht so viel los. In einem dem Straßenmoped angemessenen Tempo haben wir den Finestre von Norden auf der Schotterseite „bestiegen“.
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Oben dann ein Pause mit dem üblichen Foto und schon mal einen Blick auf den Einstieg der Assietta geworfen. Da schon Fahrzeuge auf der Strecke waren, war sie also befahrbar. Folglich machten wir uns auf den Weg. An der Einfahrt standen zwei Polizisten. Da Sonntag war, rechnete man wohl mit viel Verkehr, dachte ich mir. Dieser war aber bis auf eine Stelle übersichtlich und wir konnten gut und flüssig fahren. Wie zu erwarten haben uns einige Crosser wie XT, DR, AfricaTwin, usw. überholt. Die können hier halt einfach schneller, zumal wir ja auch mit komplettem Gepäck unterwegs waren. Ansonsten sind wir gut durchgekommen und am Col Assietta wurde natürlich eine Pause eingelegt.
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Schotterstrecken sind etwas zeitraubend und ich fragte mich schon, wie wir das Tagesprogramm schaffen sollen. Den Izoard hatte ich gedanklich schon gestrichen und den Plan gemacht hinter Briancon ein Stück Nationalstraße zu fahren. War aber nicht schlimm, da in drei Tagen die Tour de France dort drüber führen soll und vermutlich schon ein paar Radler unterwegs gewesen sein dürften. Zunächst jedoch weiter auf der Assietta. Kurz nach der Weiterfahrt wussten wir dann, warum Polizei an der Einfahrt gestanden hatte. Jede Menge Menschen in Trachten die einen Gipfel erstürmen. Vermutlich eine Gedenkfeier zu Ehren von wem auch immer. Wir kamen aber zügig zwischen den Leuten durch und danach ließ es sich wieder gut fahren. Zum Schluss wurde es noch mal etwas kniffelig, da ein paar Auswaschungen auf der Straße waren, aber irgendwann erreichten wir unbeschadet Sestriere, um nahtlos weiter nach Briancon zu fahren. An einer Tanke mal kurze Bestandaufnahme. Noch alle Teile am Moped dran, aber wir und die Mopeds sahen durch den Staub schon ziemlich verwegen :Sl: , gegen die blitzblanken anderen Maschinen an der Tanke, aus.
Wir wollten weiter über den Col de Vars Richtung Bonette. Leider hatte die Polizei was dagegen, weil da im Vorfeld der Touretappe irgendein Amateurrennen stattfand :( . Für die nächsten 2-3 Stunden gesperrt. Blieb nur der Umweg am Lac de Serre-Pocon vorbei über Barcelonnette. Da wir nicht warten wollten, machten wir uns auf die Strecke. Hier nahm dann das „Unheil“ seinen Lauf. Da wollten natürlich auch viele andere lang fahren. Während einer StopandGo-Phase ging auf einmal wieder meine Kühlerwarnlampe :Sp: :Mh: an. Also erstmal rechts ran, halbe Stunde Pause. Nach 10km wieder Lampe an. Also doch was Größeres? Nach mehreren kürzeren Pausen/Etappen, dann bis Barcelonnette gekommen. Da Barcelonnette eine Motorradwerkstatt hat, hier ein Zimmer gesucht und die Reise für heute beendet. Ich vermutete, dass es der Kühlerdeckel ist. Mit dem hatten schon einige im Versysforum Probleme. Montags haben leider alle Motorradwerkstätten in Frankreich zu. Die Hotelchefin wollte aber trotzdem mal versuchen am anderen Morgen jemanden zu erreichen :L . Vorweggenommen: Hat nicht geklappt :( . Im Hotel was gegessen und :Pr: und voller „Vorfreude“ auf den nächsten Tag eingeschlafen.

17.07.2017
Le Sauze – Manosque
KM: 143/1535
Unterkunft: IBIS Budget
Nach dem Frühstück überlegt, was wir nun machen. Bis Dienstag warten und dann evtl. nochmal bis ein neuer Deckel da ist? Google teilte mir mit, dass in 140 KM Entfernung in Manosque ein Kawa-Händler ist. Zufälligerweise wären wir an dem Tag mit Umweg sowieso nach Manosque gefahren. Das Hotel war dort schon gebucht. Also im Supermarkt destilliertes Wasser besorgt und gehofft das die Kühlung bzw. das Motorrad die 140 KM bis Manosque durchsteht. Der Motor war ja über Nacht abgekühlt. Wir sind dann in gemäßigten Tempo mit ein paar Pausen bis Manosque gefahren. Hat genau gepasst. In Manosque wieder Lampe an. Mit Katharinas Motorrad dann vom Hotel mal zum Laden gefahren. Es war zufällig ein Mitarbeiter (leider keiner der Schrauber) da. Aber so konnte ich mich schon Mal für Dienstagmorgen anmelden.

18.07.2017
Manosque – Werkstatt - Verdonschlucht – Manosque - Werkstatt
KM: 210/1745
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Pünktlich um 09:00 Uhr standen wir auf der Matte. Der Chef spricht Englisch, was die Sache erheblich erleichterte. Ihm das Problem erläutert und auch gleich mal meine Vermutung mit dem Deckel mitgeteilt. Das Problem war ihm bekannt. Sie bauen wohl selbst - wegen der Hitze da unten - in Versys und ER6 Kühlerdeckel mit mehr Druck ein. Um 11 Uhr war ein neuer Deckel drauf und an Wasserpumpe, Lüfter,... hatte man nichts auffälliges feststellen können. Theoretisch hätten wir weiterfahren können. Da wir aber einen Tag Luft schaffen konnten, wenn wir in Andorra keinen Stopp machen, haben wir entschieden eine Tour zur Verdonschlucht zu machen und erst am nächsten Tag weiterzufahren. Auch um zu testen, ob der Deckel der Fehler war. Die eindeutig richtige Wahl wie sich herausstellen sollte. Zunächst jedoch Richtung Verdonschlucht. Wir sind eine komplette Runde, incl. Routes de Cretes :Sl: , gefahren. Eine wirklich schöne Ecke. Der Verkehr war natürlich der Ferienzeit entsprechend, aber erträglich.
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Ca. 25 KM vor Manosque Lampe wieder an :Sp: :Al: :Mh: :Trost: . Also war der Deckel vermutlich die falsche Diagnose. Kurzen Stopp gemacht und dann direkt wieder in die Werkstatt. Dem Chef das Dilemma erklärt. Dieser war ziemlich ratlos, da man am Morgen eigentlich nichts Auffälliges gefunden hatte. Jetzt hätte er mir ja sagen können, dass so viel zu tun ist und das da die nächsten Tage nix geht (der Hof und die Werkstatt standen voll). Stattdessen packt er sich ohne große Worte die Versys, schiebt sie in der Werkstatt auf die Rampe und sagt ich soll morgen Mittag wieder kommen DD . Ok, denke ich, lass ich ihn mal machen. Auf Katharinas Versys ins Hotel und wieder den ADAC (bereits schon Mal Montag angerufen, dass Fall zumindest aufgenommen wird) wegen Ersatzfahrzeug angerufen. Sollte Reparatur länger dauern, kann ich mir Ersatz mieten. Den Rest des Tages haben wir dann mal am Pool des Hotels verbracht und sind nochmal in die Stadt was Essen.

19.07.2017
Manosque
Den Tag haben wir dann damit verbracht uns die Stadt Manosque mal anzusehen und abzuwarten, was die Werkstatt feststellt. Als wir in den Laden kamen, lag die Versys in Einzelteilen in der Werkstatt rum. Der Chef erklärte mir, dass die Komponenten wie z.B. Wasserpumpe, Lüfter usw. ohne Probleme ihren Dienst verrichten. Fehler also evtl. Thermostat. Die Zylinderkopfdichtung war schon „angegriffen“. Also vereinbart, dass die Dichtung und das Thermostat erneuert werden. Das ganze sollte dann incl. Teilelieferung am Freitagabend (21.07.) fertig sein. Ich war gespannt. Als Leihfahrzeug bekam ich dann eine neue Versys 650 für die nächsten 2 Tage. So konnten wir zumindest noch zwei schöne Tagestouren machen, bis mein Motorrad wieder einsatzbereit war.


20.07.2017
KM: 240/1985
Manosque - Mont Ventoux - Manosque
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Auf zum Mont Ventoux. Hatte ich schon öfter mal gehört und auch Bilder gesehen. Als lohnendes Ziel angesehen und auf dem Tablet mal eine ungefähre Route erstellt. Da der Zeitplan (und damit die geplanten Tagesetappen) ja schon über den Haufen geworfen war, nutzte ich den Rest des Urlaubs das Tablet zur Routenplanung. Nicht wirklich optimal mit den Fingern im Motoplaner die Zwischenziele zu setzen, aber es funktionierte einigermaßen. Da ich kein Verbindungskabel Zumo-Tablet hatte, wurden die GPX dann anhand einer SD-Karte auf den Zumo übertragen. Eine schöne Tour durch die Lavendelfelder der Provence mit dem Highlight Mont Ventoux, den wir von Osten angefahren sind und über die Westrampe wieder verlassen haben. Etwas weiter südlich ging es dann auf teils sehr kleinen Straßen wieder zurück ins Hotel.
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Ich hatte ja den ganzen Tag Gelegenheit die neue Versys mit meiner 2010er zu vergleichen. Vielleicht nur ein paar besonders auffällige Punkte: Pro: Die neuen Bremsen und die eingebaute Ganganzeige. Contra: Kawa ist scheinbar nicht in der Lage, die Vibrationen im Cockpit abzustellen, so dass man da wieder selbst Handanlegen müsste. Die originale Sitzbank (dieselbe seit 2007) ist für meinen Arsch untauglich. Nach zwei Tagen hatte ich nicht das Gefühl, dass ich die neue haben müsste. Meine modifizierte ist mir da lieber.


21.07.2017
170/2155
Manosque - Pas de la Graille und Tour de France - Manosque
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Bisher ein mir unbekannter Pass, der aber lohnt. Katharina hatte ihn auf einer Karte entdeckt und so wurde dieser als Ziel für den heutigen Tag festgelegt. Wieder nach Norden raus aus Manosque Richtung Pass. Nichts Großes erwartet, aber ein schön zu fahrender Pass mit toller Aussicht. Am Einstieg ein Schild mit 42 KM kurvenreiche Strecke, welches doch schon mal Fahrspaß signalisierte.
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Sehr wenige Autos und einige Radfahrer. So lässt es sich aushalten. An diesem Tag sollte die Tour de France durch diese Gegend gehen. Ein paar Schilder hatten schon darauf aufmerksam gemacht, dass eine Straße die wir ein Stück lang und die nächste Abfahrt wieder runter wollten ab 11:30 gesperrt war. Wir waren um 11:00 Uhr da und ich dachte „Glück gehabt“ und rauf auf die Straße, um die nächstmögliche Straße rechts wieder ab zu fahren. Leider kam aber irgendwie keine Abzweigung und so fuhren wir munter, unter den erstaunten Blicken der Gendarmerie, dem Fahrerfeld entgegen bis uns der 6. oder 7. Polizist von der Straße holte :Sto: und in einen Feldweg lotste. Leider war der aber auf der linken Seite und führte nicht wirklich irgendwo hin, sondern nach einigem Geschlängel wieder auf die gleiche Straße. Da waren wir nun festgesetzt, bis die Straße wieder freigegeben wird. Laut Schild um 16:30 Uhr, da war es ca. 11:20 Uhr. Muss man halt nun das Beste draus machen. Wir suchten uns einen schattenwerfenden Baum und legten uns in die Sonne bzw. den Schatten der Provence.
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An der Tour waren wir nicht wirklich interessiert, aber da wir nun schon mal da waren, habe ich im Liveticker verfolgt, wo die Radler gerade sind und so eine halbe Stunde bevor die an unserer Stelle waren, haben wir uns dann auch mal Richtung Straße begeben, wo mich dann ein Polizist grinsend auf Deutsch ansprach, ob wir die zwei „eingesperrten“ Deutschen seien. Es hatte sich also wohl rumgesprochen, dass da zwei schwarze Motorräder mit vermummten Personen auf das Fahrerfeld zurast sind und „festgesetzt“ wurden.
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Beruhigt war ich dann schon mal, als er mir sagte, dass wir so 10 Minuten nachdem das Feld durch ist weiterfahren können. So kam es dann auch. Nachdem das Feld in ein paar Sekunden an uns vorbeigeschossen war :kno: , konnten wir unsere Fahrt fortsetzen. Das war dann so nach 3 – 3 ½ Stunden. Hat man das auch mal gesehen. Wir sind dann direkt zurück zu Kawa. Meine Versys stand schon vor der Werkstatt.
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Die sah ja nach der Assietta aus wie Sau, aber die Werkstatt hatte nicht nur die Maschine repariert, sondern wohl auch noch einen Azubi drangestellt, der sie wäscht. So sauber war das Ding nur, als ich es damals gekauft habe. Rein in den Laden, die Leihmaschine zurückgegeben und mit dem Chef gesprochen. Thermostat und Dichtung sind gewechselt. Nun sollte also alles wieder funktionieren. Um es vorweg zu nehmen…scheinbar war es das Thermostat, denn die restlichen 3.000 KM der Reise wurden ohne weitere Probleme abgespult. :Ju:
Nach nun fünf Nächten in Manosque galt es zu überlegen, wie die Reise weitergehen soll. Die Pyrenäen wurden wegen fehlender Zeit gestrichen und Lombardei/Trentino/Dolomiten ins Auge gefasst. Auch vom System Rundreise haben wir uns etwas verabschiedet und uns entschlossen jeweils in der Lombardei und im Trentino eine Unterkunft für je vier Nächte mit Tagestouren zu suchen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 20. August 2017, 10:30 
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Wohnort: 34628
22.07.2017
Manosque – Daluisschlucht – Bonette – Maddalena - Cuneo
KM: 360/2515
Unterkunft: Pension La Locanda del Ciciu
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Auf dem Weg nach Italien machten wir gleich mal das, was wir vor fünf Tagen auslassen mussten. Es ging nach Osten in Richtung Daluisschlucht. Diese wollten wir eigentlich von Nord nach Süd durchfahren, durch die neue Situation fuhren wir aber in umgekehrter Richtung, was meiner Meinung nach die schönere Variante ist, da man mehr am Abgrund langfährt und mehr sieht. Einen kurzen Stopp gab es natürlich auch, da der Ausblick auch auf die SD-Karte musste.
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Weiter sind wir Richtung Roubion gefahren, wo sich dann der Einstieg in den Col de Bonette anschließt.
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Am Bonette war dann schon etwas mehr Verkehr als die Stunden vorher. Kurve um Kurve, auch mal mit Fotostopp, nach oben geschraubt und dann auf die Extrarunde eingebogen. Oben eine Pause mit den üblichen Schnappschüssen gemacht und die Aussicht genossen.
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Auf der Abfahrt gegenüber des alten Forts dann eingekehrt. Wir wollten heute unbedingt noch ein Stück nach Italien rein und sind nach kurzer Nahrungsaufnahme weiter. Über Jausiers und den Colle de la Maddalena ging es dann nach Italien. Nach der Grenze noch ein Stück gefahren, an einer Tankstelle aufgefüllt und dabei gleich nach einer Unterkunft geschaut. Zwar war genau gegenüber eine, aber wir wollten noch ein paar KM Richtung Osten kommen. In ca. 45 KM Entfernung eine gefunden und hingefahren.


23.07.2017
KM: 377/2892
Cuneo – Bossico (Lombardei)
Unterkunft: Hotel Miralago, Bossico
Zunächst ging es auf der Landstraße weiter Richtung Osten. Aber schon am frühen Vormittag wurde es wieder extrem heiß. Damit wir uns jetzt nicht den ganzen Tag in der Poebene von Ortschaft zu Ortschaft hangeln müssen, haben wir schweren Herzens den Entschluss gefasst, Autobahn zu fahren. So sind wir darauf ausgewichen und sind von Asti bis Brescia stur geradeaus gefahren. Im Nachhinein kann man sagen: Hat kein Spaß gemacht, die 2x 15 Euro waren aber gut angelegt. Eine Hitzeschlacht hätte vermutlich noch weniger Spaß gemacht. Interessant war noch die kehrenreiche Auffahrt nach Bossico ins Hotel. Diese durften wir dann die nächsten Tage jeweils morgens und abends fahren. Normalerweise wollte ich nichts zu den Hotels schreiben, da ja die Bewertungen auf booking.com schon recht gut das Bild wiedergeben. Aber hier muss ich doch mal erwähnen: Eine tolle Unterkunft. Hier gibt es nix aus der Tüte. Alles ist entweder selbst gemacht oder von irgendeinem Bauern aus der Nähe DD . Abends gibt es wenn man will ein 3-Gänge-Menue oder von der Karte. Motorräder stehen kostenlos in der Tiefgarage. Für die Pizzafreunde gibt es noch etwas weiter oben im Dorf eine Pizzeria. Ca. 100 Meter vom Hotel entfernt ist dann noch am Marktplatz die Dorfkneipe, wo man dann auch mal außerhalb des Hotels das „Feierabendbier“ :Pr: genießen kann.
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24.07.2017
KM: 197/3089
Bossico – Passo Zambla – Passo San Marco - Bossico
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Heute ging es mal grob Richtung Westen. Ziele waren möglichst wenig Hauptstraßen, Passo Zambla und Passo San Marco. Wenn man schon mal einen Pass nach mir benennt, dann muss ich da auch mal hin. Zunächst ging es auf einer Hauptroute Richtung Westen. Als wir dann aber davon abwichen, sind wir praktisch nur noch Kehren gefahren. Vielleicht jetzt etwas übertrieben, aber in der Lombardei gibt es scheinbar nur zwei Arten von Straßen: Haupt-/Verbindungsrouten und Serpentinen. Jedenfalls ging es ständig bergab/bergauf auf irgendwelchen engen Serpentinenstrecken, neben denen Timmelsjoch und Konsorten wie Bundesstraßen wirken. Die Straßen haben teilweise durchaus einen Modernisierungsstau, aber das tat dem Fahrspaß keinen Abbruch. Zuerst wurde der Zambla mitgenommen, um dann Richtung San Marco zu fahren.
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Je höher wir am San Marco kamen desto wolkiger wurde es. Gerade als wir dann oben ankamen fielen die ersten Tropfen. Also aufgesattelt, die Südrampe wieder runter und dem Regen entflohen. Auf einer Route südlich des Zambla ging es dann wieder Richtung Osten zurück nach Bossico.
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25.07.2017
KM: 344/3433
Bossico – Croce Domini (Schotter) – Maniva – Gardasee – Brassaschlucht – Schauderterrasse - Bossico
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Nachdem es abends gewittert hatte, waren wir auf das Wetter gespannt, da im Regen/Nassen das fahren des Croce Domini für unsere Bereifung nicht gehen würde. Aber das Wetter war gut. Also mal Richtung Croce Domini gestartet. Die Anfahrt ist geteert und somit kein Problem. Zur Not kann man auf den geteerten Parallelpass ausweichen. Am Gasthaus beim Einstieg in die Schotterpassage einen Stopp gemacht und einen Italiener befragt, der gerade von der Schotterstrecke kam. Laut seiner Aussage kein Problem, wenn man aufpasst und nachdem gerade eine Harley Richtung Schotter startete, konnten wir ja keinesfalls die Teerstrecke fahren. Nachdem wir gestartet waren, stellte sich die Strecke als relativ trocken heraus. Hier und da waren nochmal nasse Stellen vom Gewitter, aber erträglich.
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Als wir dann am Maniva ankamen, war ich etwas orientierungslos. Ich sollte laut Navi eine Strecke fahren, die von weitem sehr abenteuerlich in den Hang gebaut aussah. Katharina hatte auch noch einen LKW entdeckt, der wohl Felsgeröll abtransportiert. Evtl. Abgänge durch das Gewitter am Vortag!? Also nochmal um die Gebäude am Pass rumgelaufen. Siehe da, es gibt auch eine geteerte Abfahrt in Richtung Osten. In dem Moment fiel mir ein, dass die Abenteuerstrecke wohl der Passo de la Spina Richtung Idrosee sein müsste. Aufgrund der Wetterlage gestern verzichteten wir aber auf Experimente und setzten unsere Fahrt auf Asphalt weiter fort. Es ging Richtung Gardasee. Wenn man sich die Brassaschlucht ansehen will, hat man keine Wahl und muss sich den Menschenmassen stellen. Erstaunlicherweise ging es auf der Ufer-Tunnel-Straße relativ zügig voran, so dass wir nicht so lange brauchten, um zum Eingang zu kommen. Schönes Sträßchen, das aber sicher ohne die anderen Menschen noch schöner ist.
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Wir haben dann natürlich auch noch einen Stopp an der Schauderterrasse mit Kaffee und Cola gemacht. War auch nicht gerade einsam da. Ist halt aber auch ein schöner Blick auf den See.
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Wir sind dann nicht wieder direkt runter zur Uferstraße sondern „hintenrum“ auf der SP38, um dann erst wieder bei Piovere auf die Uferstraße zu treffen, die wir aber schnellstmöglich wieder auf der SP9 Richtung Westen verlassen haben. Dann wurde es von nix auf gleich auf einmal dunkel und uns erwischte volles Programm ein Hagelschauer :AlSw: der, wie schon erwähnt, aus dem nichts kam. Keine Haltebucht zu sehen, unübersichtliche Strecke und alle Reisverschlüsse auf. Innerhalb von Sekunden alles nass. Wir haben dann einfach auf der Straße gehalten und uns unter einen Busch gestellt, der aber auch nur sehr bedingt geholfen hat. Den Helm mussten wir auflassen.
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Nach 10-15 Min war der Spuk vorbei und es wurde wieder hell und blau. Ja was nun. Regenzeug an schützt höchstens vor Fahrtwind, da ja schon nass. Der Wind könnte aber auch die Sachen wieder trocken. Also nur die Innenjacke meiner 3in1 Jacke untergezogen, damit die Sachen trocknen. Wir konnten kurz danach weiterfahren und siehe da, ein paar hundert Meter weiter war ein Tunnel :roll: . Schade, da hätten wir uns gerne untergestellt.
Nach dem Erlebnis dann den Navi auf schnellste Strecke Hotel gestellt. Das brachte aber nicht viel, denn in der Lombardei ist auch die schnellste Strecke ein Serpentinengewitter, wenn keine größere Talverbindungsstraße in der Nähe ist. Also ging es zum Teil weiter auf schmalen Straßen die Berge hoch und runter, bis wir dann irgendwann wieder trocken im Hotel waren.


26.07.2017
KM: 287/3720
Bossico – Passo Gavia - Passo Mortirolo - Passo Vivone – Bossico
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Bevor wir morgen das Quartier wechseln, sollte es heute noch eine 3-Pässe Tour geben. Erst über den Gavia dann über den Mortirolo und zum Schluss noch über den Vivone zurück nach Bossico. Die Anfahrt zum Gavia über Edolo war überschaubar spannend. Die Auffahrt auf den Gavia dafür umso interessanter. Mit jedem Höhenmeter wurde es deutlich kühler. Ich war auf die Straßenverhältnisse gespannt, die ja nicht so toll sein sollen bzw. waren. Man hat Teile neu geteert, hatte ich in einem Forum gelesen. Dort hatte auch jemand geschrieben, dass der Gavia durch die neue Teerdecke seine Abenteuerlichkeit verloren habe. Wenn jemand den Finestre durchteert, dann ist der Reiz dort sicher deutlich geringer, aber wenn ein paar hundert Meter (in Teilstücken) neu gemacht werden, weiß ich nicht wo vorher das Abenteuer war. Lass mich da aber gerne eines Besseren belehren. Vielleicht war auch viel früher ganz ohne Teer gemeint. Kenne halt nur den jetzigen Zustand. Nichtsdestotrotz trotz fand ich ihn, auch durch die teilweise engen Stellen interessant zu fahren.
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Oben gab es einen heißen Kaffee zum Aufwärmen, da es nach oben hin doch deutlich kälter geworden war. Als wir wieder aufbrechen wollten, fielen dann auch noch ein paar Minischneeeflocken vom Himmel und wir beeilten uns, dass wir Richtung Bormio vom Acker kamen. Nachdem wir einige Zeit Richtung Süden gefahren waren, sind wir dann Richtung Mortirolo abgebogen. Den hatte ich im Denzel gefunden. Name war mir bisher unbekannt. Scheinbar nicht nur mir, denn der Verkehr war ziemlich überschaubar. Eine enge Straße hangelt sich aus Richtung Westen in Serpentinen den Hang hoch. Nach der Passhöhe kann man entweder geradeaus Richtung Monno weiterfahren oder man wählt den Abzweig Richtung Süden, der etwas spannender aussah. Wir fuhren auf den Abzweig, der auf einer engen Straße durch Wald führt :L . Durch die Regenfälle in den letzten Tagen lag einiges Astwerk auf dem Boden, so dass man Acht geben musste. Zum Schluss vor Ronco wird die Abfahrt dann nochmal ordentlich steil. Bis zur Einfahrt zum Vivone ging es dann aber erstmal entspannt auf einer Hauptstraße. Der Vivone war dann wieder sehr eng und teilweise unübersichtlich, so dass auch hier das ein oder andere Mal die Hupe vor Kehren zum Einsatz kommen musste.
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Nachdem wir diesen dann auch noch bezwungen hatten, machten wir uns auf den Rückweg ins Hotel.


27.07.2017
KM: 228/3948
Bossico – Passo Tonale – Spera
Unterkunft: Hotel Spera, Spera
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Zack, da waren die vier Nächte auch schon vorbei. Einiges, aber sicher vieles nicht gesehen. Nun sollte es weiter ins Trentino gehen. Es wurde die schnellste Route ohne Autobahn gewählt. Diese führt über den Passo Tonale. Während die Nebenstrecken in der Lombardei eher nicht für die Supersportlerfraktion geeignet sind, ist der Tonale zumindest auf der Ostseite das perfekte Revier für diese Motorräder. Er lässt sich extrem flüssig fahren, wenn denn mal Platz ist und der Teer ist auch gut. Erklärt wahrscheinlich, warum sich der Schweizer mit seiner Panigale am Nachbartisch so auf die Abfahrt Richtung Osten gefreut hat. Das weitere ist schnell erzählt. Auf der Hauptroute an Trient vorbei und am Caldonazzosee noch einen Kaffee getrunken. Danach Richtung Spera zum Hotel. Die Anfahrt gestaltete sich etwas schwierig, da beide Zufahrten von Baustellen versperrt waren. Schönes Zimmer mit Balkon und Talblick und auch hier HP möglich mit gutem Essen. Leider keine Garage, aber wir konnten die Motorräder direkt am Haus abstellen. Am Abend dann mal einen Plan für die nächsten drei Tourtage gemacht. Das ging relativ schnell, da ich mich mit der Gegend schon mal beschäftigt hatte und so ein paar Ziele im Kopf hatte, die die nächsten drei Tage füllen würden.


28.07.2017
KM: 234/4182
Spera – Kaiserjägerstraße – Monte Grappa - Spera
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Als erstes mussten wir mal durch die Baustelle. Also einfach am Bagger, der so vor sich hin baggerte, vorbei und die Sperre auf die Seite geschoben, beide durch und Sperre wieder vorgeschoben. Dann ging es erstmal ein paar Kilometer Richtung Levico Therme zum Einstieg auf die Kaiserjägerstraße. Nach den Infos die ich so gelesen hatte, muss die ja ziemlich spektakulär sein. Eine schöne in den Hang gebaute Straße mit einem tollen Ausblick vom Parkplatz.
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Sollte man auf jeden Fall mal fahren, aber so schwierig und eng wie ich das gelesen (oder interpretiert) hatte, fanden wir sie nicht. Da hatten wir in der Lombardei unübersichtlichere Strecken, die keinen besonderen Namen hatten und enger waren. Weiter ging es Richtung Fort Belvedere. Aufgrund der Menschenmassen und der völlig überfüllten Bimmelbahn, haben wir auf einen Besuch verzichtet. Wir sind dann lieber noch ein Stück gefahren und in eines der vielen Dorfcafés eingekehrt, um einen Kaffee zu trinken.
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Weiter auf größeren, aber auch wieder kleineren Serpentinenstrecken dem Monte Grappa entgegen. Wir sind von Bassano del Grappa die Westroute hochgefahren. Eine schöne Auffahrt ohne große Herausforderungen. Stopp haben wir dann am Rifugio gemacht. Leider war es etwas diesig in der Ferne. Bei völlig klarer Sicht sicher ein grandioser Ausblick in die Poebene. Angeblich bis Venedig.
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Nach unten ging es dann östlich auf einer schmalen Straße mit ein paar in den Fels geschlagenen, naturbelassenen Tunneln. Viel war da nicht los, was aber gar nicht schlimm war. Fährt sich viel schöner, ohne andere Fahrzeuge.
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Noch an einer alten Festungsanlage mit Denkmal vorbeigekommen und einen kleinen Stopp zum Anschauen gemacht.
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Über diverse Neben- und zum Schluss Hauptstraßen sind wir dann zurück in Hotel, aber nicht ohne noch einen kleinen Umweg im Ort zu nehmen, da uns der vermutlich Dorfälteste strikt verweigerte :Sto: , dass wir wieder an der Baustellensperre vorbeifahren.


29.07.2017
KM: 271/4453
Spera – Passo Forzella – Passo Brocon – Passo Rolle – Passo Valles – Passo Campolongo – Grödner Joch – Sella Joch – Passo Manghen - Spera
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Heute war die große Passrunde angesagt. Wenn man schon mal in der Ecke ist, sollte man auch mal die Sellarunde gefahren sein. Die obere Aufzählung sagt ja schon wo es lang ging. Östlich unserer Unterkunft Richtung Norden und drei Seiten der Sellarunde abgefahren um dann westlich über den Manghen wieder zurückzukommen. Der Verkehr wurde mit Annährung immer dichter, aber das war zu erwarten. Muss man halt mit leben und in der Masse mitrollen. Man ist ja froh, wenn es denn zumindest rollt. Und das tat es. Hier gibt’s eigentlich nicht viel zu schreiben. Grandiose Aussichten und auch schön zu fahrende Pässe (mit weniger Verkehr noch schöner). Am Grödner Joch noch die „Pharao Hayabusa“ gesehen, die ich schon ein/zweimal in Foren oder Zeitschriften gesehen hatte. Muss man mögen, aber sicher viel Arbeit reingesteckt.
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30.07.2017
KM: 186/4639
Spera – Passo San Boldo - Spera
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Heute sollte die Runde nicht zu lang ausfallen. Ab Morgen geht’s wieder Richtung Heimat und da darf man nochmal einen Nachmittag entspannen. Im Grunde hatten wir nur ein Ziel. Den San Boldo mit seinen Tunneln, in die Kehren integriert sind. Auf dem Weg dorthin (wie so oft in dem Urlaub) in einem der Cafe´s eingekehrt, die es in Italien in jeder Ortschaft gibt und wo man sich morgens auf einen Kaffee trifft. Dieses Ritual in Italien führt vermutlich auch zu den annehmbaren Kaffeepreisen. In den Dorfcafe´s hat der normalerweise einen Euro gekostet. Am San Boldo angekommen sind wir dann per Ampelschaltung einmal runter und wieder hochgefahren. Ist schon interessant, aber relativ hell und damit gut zu meistern. In dem naheliegenden Café kurz eingekehrt, um dann nochmal zu Fuß für ein paar Bilder hinzugehen. Schon interessant, was die da in ein paar Monaten in den Fels gebaut haben. Vielleicht mal einen Betriebsausflug für die BER-Planer wert ;). Auf Neben- und Hauptstraße wieder locker zurück gefahren und schon mal die ersten Sachen für den nächsten Tag gerichtet.
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31.07.2017
KM: 329/4968
Spera – Penser Joch – Jaufenpass – Timmelsjoch – Unterkirchen
Unterkunft: Gasthof Alte Mühle
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Da heute Montag war, durften wir zu Beginn gleich wieder das Baustellenspiel spielen. Zunächst ging es Hauptstraße bis Bozen. Danach wurden nacheinander die drei genannten Pässe unter die Räder genommen. Diese standen nicht unbedingt auf der Wunschliste, da wir schon hier waren, aber da hatten wir mehr Lust drauf als auf die Brennerstraße. Als Übernachtungsort hatten wir uns einen Gasthof in Unterkirchen rausgesucht. Echt uriges Teil. Man muss schon auf so alte Bauernhäuser und deren Einrichtung stehen, aber wenn man das mag ist es eine gute Unterkunft, in der die Chefin noch selber kocht. Der Abend bestand dann wie so oft aus Essen, Trinken und Planung des Folgetages. In einem Rutsch nach Hause fahren wollten wir nicht, also noch eine Unterkunft in der Nähe von Rothenburg o. d. T. gefunden. Auf dem Tablet eine Route entworfen, die Bundesstraßen zu vermeiden versuchte und auf den Navi gespielt.
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01.08.2017
KM: 329/5297
Unterkirchen – Nebenstrecken – Rothenburg o. d. T.
Unterkunft: Hotel zum Rappen
Wie schon erwähnt sind wir an dem Tag, möglichst auf Nebenstrecken bis in einen Nachbarort von Rothenburg gefahren. Eine Pension mit Gasthaus war das Ziel. An der Tür hing schon mal das Schild „Ruhetag“. Als uns der Chef öffnete und ich ihn darauf ansprach, meinte er, dass er ja auch mal einen Ruhetag braucht. Da spricht ja auch nix gegen, nur sollte man das in seiner Anzeige auf booking.com auch mal erwähnen und nicht einfach schreiben, dass man abends (ohne eine Einschränkung) regionale Küche genießen kann. Wenn wir gewusst hätten, dass wir da weder Essen noch Trinken kriegen, hätte ich das sicher nicht gebucht. Einen Laden gibt es in dem Ort auch nicht. Wir hätten also nach Rothenburg fahren müssen. Dann kann man ja auch gleich dort ein Zimmer nehmen, so Katharinas Vorschlag. Das Zimmer also vor Ort storniert und direkt in Rothenburg eins gebucht. 10 Minuten später waren wir da. Zwar einiges teurer, aber die richtige Wahl getroffen. Zum Abschluss der Reise noch ein herrschaftliches Zimmer mit Himmelbett. Ein Hotel mit eigenem Gasthaus und gutem Essen. Motorräder konnten wir verschlossen im Biergarten abstellen. Den Biergarten selbst konnten wir aufgrund der aufkommenden Wetterlage nicht mehr genießen, aber ein kurzer Spaziergang auf der Stadtmauer bei leichtem Regen war noch drin.


02.08.2017
KM: 224/5521
Nach Hause
Schnellste Strecke ohne Autobahn. Keine besonderen Vorkommnisse.

Fazit:
:Sl: DD
Nach Rund 5.500 KM geht dann auch dieser Urlaub leider zu Ende. Wieder war es sehr erlebnisreich und auch ein defektes Motorrad kann uns nicht daran hindern, einen schönen Urlaub zu verleben. Abgesehen vom Schaden und dem Birnenwechsel haben die Motorräder wieder brav ihren Dienst verrichtet. Ölverbrauch kaum messbar.
Die TKC 70 sind nach unserer Ansicht gute Reifen, die aber 500 KM brauchen, bis sich die „Stollen“ etwas beigeschliffen haben. Vom Grip kann man nicht meckern. Selbst für die Hitze sind sie gut gelaufen. Irgendwann fängt halt jeder Reifen mal an und schmiert etwas. Aber da war es dann auch extrem heiß. Das Profil hat in der Mitte ziemlich gelitten und nach der Strecke habe ich am Hinterrad in der Mitte noch 3,5 – 4 mm von ursprünglich 8 mm. Katharina ähnlich. An den Flanken etwas mehr. Von der Laufleistung hatte ich mir bei dem Reifen eigentlich mehr versprochen, aber ich schiebe das mal auf die extremen Temperaturen und den Asphalt in F und I. Für meine Tour mit Kumpel Klaus im September nach "Weit weit weg, dahin wo die Sonne scheint" (Ziel wird beim losfahren festgelegt), lasse ich vorsichtshalber mal einen neuen Hinterreifen (TKC 70) aufziehen und behalte den alten als Reserve. So wird sich bis im Frühjahr zeigen, ob der Verschleiß bei Normaltemperaturen etwas niedriger ist.
Die bereisten Gegenden sind alle eine Reise wert und auch würdig nochmal besucht zu werden. Aber der Zettel mit Zielen ist auch lang. Die Pyrenäen müssen da auch wieder drauf. Mal schauen wo es uns nächstes Jahr hintreibt.
Ich sage Au revoir und arrivederci (bis zum nächsten Bericht). :Hilf:

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Meine Touren:
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Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 20. August 2017, 11:18 
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Schöne Tour ! :Ni: DD DD DD

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GS ? Ich kann´s nimmer hör´n !


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Also wenn das kein Traumtour war.
Hervorragend die Umstände bei Schopf gepackt und einfach perfekt umgeplant und so praktisch 3 bis 4 Touren in eine gepackt und das alles bei schaffbaren Tageskilometer-Leistungen. :L :L :L
Ich bin ganz sicher, die Pyrenäen laufen euch nicht weg. :Ni: :Ni:
Der schönste Satz den ich jemals über den "San Boldo" gelesen habe:
Schon interessant, was die da in ein paar Monaten in den Fels gebaut haben. Vielleicht mal einen Betriebsausflug für die BER-Planer wert.
DD DD DD

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maxmoto
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Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 20. August 2017, 13:54 
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sehr schöner Bericht, mit spontanem Plan B :mrgreen:

So etwas werde ich mal nächstes Jahr fahren - und hiermit Danke für die Anregung :L

:Pr:

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Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 21. August 2017, 11:52 
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Hallo Marco

Toller Reisebericht, es muss nicht immer Pyrenäen sein :Hilf: nein Spass beiseite, alles richtig gemacht und trotz den Umständen
einen tollen Urlaub verbracht mit schönen Gegenden und deren Eindrücke wieder wohlbehalten zu Hause. :Sl: Was will man mehr.
Danke fürs zeigen, beschreiben und mitnehmen auf Eurer schönen Reise. :L :L :L :L

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Gruss aus der Schweiz

Bruno


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Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 21. August 2017, 12:34 
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Ich bin erst seid ein Paar Tagen hier im Forum unterwegs, bin total begeistert. Alles was ich bisher gesehen habe war super :!:

Man fühlt sich mitgenommen... Danke :Ju:


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Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 21. August 2017, 13:42 
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Beiträge: 735
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:Sl:

Starker Bericht, hab' ihn grad ohne Pause verschlingen müssen!!

TOP!

Griass - JvS

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.. ich denke sowieso mit dem Knie ..
(Joseph Beuys)

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