Mimoto's Reiseforum

Reiseberichte mit Routen, Foto und Film
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Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 26. Juni 2017, 07:50 
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Hallo Peter,

ich sehe das so, wenn man alleine fährt, ist das mehr wie Arbeit. Man versucht sein Pensum abzuarbeiten.
Wenn man zu zweit fährt, sieht man mehr, weil man sich gegenseitig auf Sachen aufmerksam macht. Macht mehr Pausen, denn mal hat der eine mal die andere ein Bedürfnis, Hunger, Fotostops usw. Dadurch fährt man auch genußvoller. Zumindest empfinde ich das so.
Mit zunehmendem Alter wird man sich solcher Dinge immer Bewußter.

Trotz allem hast du wieder wunderschöne Bilder gemacht. Das Museum hat schon etwas faszinierendes,
auch wenn es die Haare im Nacken aufstellt. Eine Erfahrung, die du mangels Nackenhaaren nicht machen kontest :P :P :P
Servus
Liane

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Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 26. Juni 2017, 08:00 
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Hoi Kradreisender,

schöner Bericht, und das Giger-Museum kam jetzt auf meine zwingende Do-To-Liste - Danke für den Text, die Fotos und den Hinweis!!


Es gibt Tage, nach denen ich mir auch oft denke "hättest Du mal da und da ein wenig langsamer gemacht, mehr Fotos geschossen, mal eine Pause eingelegt". Beim Fahren komm' ich einfach nicht drauf, und hinterher ärgere ich mich dann.

Ganz aktuell auch wieder diesen Samstag passiert. Da fahr' ich von Bormio zum Stilfserjoch hoch und sehe an der Kreuzung nach Livigno einen Menschen neben einer Harley stehen: einem Road King, 110th Anniversary Edition, die gleiche Maschine, wie ich sie auch fahre. Erst nach ein paar Kilometern fällt mir ein "den hättest Du eigentlich ansprechen und fragen können, welche Nr. seine Ltd. ist". Schade, verpasste Gelegenheit - Zeit hätte ich genug gehabt, und der Harley-Kollege wahrscheinlich auch, hatte er doch seinen Helm nicht auf. Und wer weiß, vielleicht wäre ein netter Kontakt raus gekommen..

Hab' mich dann weiter oben in die grüne Wiese neben der Strasse geworfen und ein paar Minuten innegehalten. Ich muss das immer bewusst und absichtlich tun, sonst reiße ich meine Touren leider viel zu oft ohne Pause durch.

Beste Griass aus den Bergen,
JvS

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.. ich denke sowieso mit dem Knie ..
(Joseph Beuys)

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Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 26. Juni 2017, 08:10 
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Liane hat geschrieben:
ich sehe das so, wenn man alleine fährt, ist das mehr wie Arbeit. Man versucht sein Pensum abzuarbeiten.
Wenn man zu zweit fährt, sieht man mehr, weil man sich gegenseitig auf Sachen aufmerksam macht. Macht mehr Pausen, ...
ich mache es nicht gerne, widerspreche dir aber hier aus meiner Sicht und meinen persönlichen Erfahrungen . Man beachte meinen allerletzten Satz. ;)

Bin ich alleine unterwegs, erreiche ich grundsätzlich eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit und auch eine höhere Gesamtkilometeranzahl als in/mit einer Gruppe, ... ABER unterwegs habe/mache ich deutlich mehr (überwiegend Kurz-)Pausen (vor allem Fotostopps) als mit weiteren Personen. Zudem kann ich die Landschaft und Zeit in Fahrt intensiver genießen und dann wenn mir dies gerade in den Sinn kommt irgendwo in Ruhe die "Seele baumeln lassen". Während jeder Tour, nicht jeden Tag, halte ich irgendwo an einer schönen, meist sehr wenig frequentierten Stelle an, z. B. am Ende eines Tals oder Sackgasse, und verweile dort so lange es mir passt. Etwas zu Trinken und ggf. eine kleine Vesper habe ich dabei. Länger als eine Stunde habe ich allerdings noch nicht geschafft. 8-)

Ich bin ebenfalls ein Vorplaner, weil dies mir viel (Vor-)Freude macht, halte mich unterwegs aber lange nicht immer daran. So ganz grob gucke ich mir Abends an wo ich evtl. am nächsten Tag ankomme ... und starte dann zuerst auf dieser "Route". Was unterwegs passiert bleibt abzuwarten. Da bin ich sehr spontan. Speziell als Alleinreisender (auch zu zwei) hatte ich bisher noch nie Probleme eine mir passende Unterkunft zu finden, es muss nicht die erst beste sein. Vorschläge dazu habe ich u. a. auf meinem Navi. Ansonsten wird ins Handy oder an der Straße geguckt.


ök sin mök, :L

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VG
Bernd - qtreiber (AUR)

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... irgendwann kriege ich euch alle ...


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Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 26. Juni 2017, 08:15 
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Beiträge: 5624
Wohnort: 80993 München
Wie trefflich sprach schon unser Dichterfürst Goethe - von Goete - soviel Zei muss sein:
Es irrt der Mensch, solange er strebt.

Für alle, die nicht streben, kann man es ein wenig ummünzen:
Es lernt der Mensch, solange er lebt.

Somit hat Du auf Deiner RDGA-Tour ganz schön viel gelernt.

Passt!

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maxmoto
was ist was wert


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Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 26. Juni 2017, 08:34 
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Registriert: Donnerstag 8. Juni 2017, 11:06
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@qtreiber: ich meinte mit "mehreren" eine Gruppe zu zweit, nicht mehr. Wenn die Gruppe größer ist, dann kann es auch stressig werden. Da muß man schon aufpassen, wo man anhält, daß genug Platz ist. Wenn man etwa essen will braucht man viele Sitzplätze u.s.w.
Austauschen kann man sich am besten zu zweit. :idea:

Servus
Liane

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Servus
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Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 26. Juni 2017, 10:38 
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Wohnort: schönste Stadt Ostfrieslands
etwas OT:
Liane hat geschrieben:
@qtreiber: ich meinte mit "mehreren" eine Gruppe zu zweit, nicht mehr. Wenn die Gruppe größer ist, ...
eine Gruppe fängt bei mir ebenfalls bei zwei Personen an. :L

Dass (nicht nur) die Organisation mit zunehmender Personenzahl etwas komplizierter wird, ist klar. Gewundert hat mich während unserer Albanientour wie relativ einfach fast immer unserer (Einzel-)Zimmerwünsche erfüllt wurden.

Genießen kann ich sehr gut (auch) alleine. Dies praktiziere ich immer wieder auf meinen Solotouren. Verspüre ich Lust mich mit anderen auszutauschen, finden sich immer Gelegenheiten. Hin und wieder sogar mit Bayern (Max weiß wie ich das meine! :L ).

Dass Du und Max eine verschworene Gruppe im positiven Sinne seid, ist aus jeder Zeile zu erkennen. :)



Zur RdGA ... mehrfach befahren und immer wieder eine Reise wert. Danke für die Bilder und den Bericht!

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VG
Bernd - qtreiber (AUR)

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Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 26. Juni 2017, 20:39 
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Hallo Peter,
zuerst einmal vielen Dank für die Impressionen von der Tour, die Bilder begeistern wie immer. DD
Kradreisender hat geschrieben:
… und ich überlege, was grad so schief läuft in dem Urlaub. Aber ich komm nicht drauf. Bin ich bis heute nicht.
Warum freut man sich so lange auf die RDGA und reisst sie dann in zwei Tagen runter? Ohne hunderte von Fotos zu machen, ohne länger als 30 Minuten an einem Ort zu verweilen? Ich weiß es nicht.

Ich glaube, es lag am Alleinreisen. Wie aus anderen, berufen Mündern schon festgestellt, fährt um so länger und umso weiter wenn ein korrigierendes Element fehlt.
Wie der Kumpel der andere Details am Wegesrand bemerkt, oder die Angetraute die früher nach Pausen verlangt als man selber. :Hilf:
Kradreisender hat geschrieben:
Was mich wohl am meisten ärgert, falsch, beschäftigt:
Es lag ja auch nur und ausschließlich an mir selbst, das die Reise so ganz anderst war, als ich es mir eigentlich vorgestellt habe. :Mh:

Max hat es ja bereits bestens beschrieben. Der Mensch und auch der Motorradfahrer lernt (Ausnahmen bestätigen die Regel) sein Leben lang. Manchmal ist man alleine zügig unterwegs, nur das „große Ziel“ im Blick, manchmal lässt man sich treiben und landet vielleicht dort wo man ursprünglich gar nicht hinwollte. :Mh:
Das Navi ist Segen und Fluch zugleich. Segen, weil man viele versteckte Straßen und Wege zielsicher ansteuern an.
Fluch, weil man beim Blick auf den Pfeil im Display die Wegweiser und Hinweisschilder links und rechts der geplanten Strecke nicht mehr sieht. Oder ein Abstecher den Schnitt versauen könnte.
Mein Rat wäre daher, nicht zu viel vorplanen. Und das Tempo so wählen das immer einen Blick nach links und rechts möglich ist. Und zur Planung gute, detaillierte Karten (für Frankreich nur die Gelben von Michelin) verwenden, die auch spannende Ziele und Nebenstraßen enthalten. Wie die vielen Festungswerke entlang der RdGA, die teilweise wesentlich spannender sind als die bekannten Punkte wie z.B. am Tende oder Bonette.
Kradreisender hat geschrieben:
… bin wohl aber mit so vielen Pässen in so kurzer Zeit überreizt. Ausser ein paar Highlights (im wahrsten Sinne des Wortes), kann ich mich kaum an einen der kleineren Pässe erinnern. Die Strecken zum Fahren ein Traum, vielleicht war auch das der Fehler. Es hat zu viel Spaß gemacht zu fahren.

Na dann ist doch eigentlich nicht alles schlecht gewesen. :L
Laut offizieller Zählweise besteht die RdGA aus 16 Pässen über eine Strecke von 684 km von Thonon-les-Bains nach Menton. Das kann man tatsächlich in 2 Tagen mit dem Moped abradeln.
Mein Vorschlag für die Wiederholung wäre die RdGA als „Leitlinie“ zu wählen und in einer bis zwei Wochen im September mit Genuss links und rechts entlang zu cruisen.
Ciao Bernd

PS: hast Du eigentlich schon eine Antwort vom Reitwagen erhalten? ;)

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Jeder darf sagen was er denkt, vorausgesetzt er hat vorher gedacht.

Guckstdu barneys Abwege


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Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 26. Juni 2017, 21:40 
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Registriert: Sonntag 29. März 2015, 14:05
Beiträge: 352
Wohnort: bei Bonn am schönen Rhein
Liane hat geschrieben:
ich sehe das so, wenn man alleine fährt, ist das mehr wie Arbeit. Man versucht sein Pensum abzuarbeiten.

Definitiv nein. Ich reise auch ausschließlich alleine. Ich kenne mich und meine Fahrweise mittlerweile gut genug um abschätzen zu können, was ich mir an Tagesfahrleistung antun darf. Deswegen konnte ich mir dieses Jahr in Polen auch so viel vornehmen ohne das Gefühl zu haben, ich wäre irgendwie "in der Pflicht". Das Gegenteil ist der Fall. Ich habe Luft genug für Pausen und auch für spontane Abzweigungen. Und ich freue mich z.B. auf die Besichtigung einer Sehenswürdigkeit als Tagesziel.

Andererseits habe ich einen Job, wo ich weitestgehend fremdgesteuert arbeite, also nur reagieren und das Schlimmste vermeiden kann. Insofern bin ich gerade im Urlaub froh, auf niemanden Rücksicht nehmen zu müssen.

_________________
Grüsse,
Tom


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