Mimoto's Reiseforum

Reiseberichte mit Routen, Foto und Film
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Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 25. Juni 2017, 20:48 
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Wie der eine oder andere ja mitgekriegt hat, hab ich mich durch eigene große Dummheit um meinen lange geplanten Norwegenurlaub gebracht.

Der Urlaub trotzdem genehmigt und es gab keine Möglichkeit, ihn auf später im Sommer zu verschieben. Also mussten Alternativen her.

Angefixt durch den großartigen Film von Heiner, entschloß ich mich zur RdGA.

Ein wenig quer gelesen und ein bisl planen später war klar, ich fahr von Menton noch oben, entgegen der "klassischen" Variante. Plus einer Visite am Fort Central, einer kleinen Schleife auf den Col de Bonette und einem Besuch bei H.R. Giger.

Eingeplant wurde der Zeitrahmen von einer Woche, schließlich wartete ja noch eine kleine Wochenendtour mit der besten Sozia der Welt.
Also zwei Tage Anreise, drei Tage RdGA und zwei Tage Abreise.

Los gings am Mittwoch den 14.6.
"Leider" war am Abend vorher noch das Konzert von Guns n Roses, das ich für die Rockantenne fotografieren durfte. Dementsprechend ging es schon nicht so früh los, wie ich eigentlich wollte und war schon unentspannt zum Start.

Als Ziel für den ersten Tag war Como ins Navi eingegeben und der Plan war, einfach loszufahren und wenn ich keine Lust mehr habe, einen Campingplatz anzusteuern.
Die ersten Kilometer liefen gut, der Zähler zum Tagesziel nahm stetig ab. Teils in illustrer Gesellschaft:

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Bis auf ein schnelles Mittagessen an einem Imbiss wurden Kilometer geschrubbt, angehalten nur zum Trinken und um wieder Platz zu schaffen. Keine großen Fotostopps, irgendwas hat mich weitergetrieben. Lediglich zwei Mal hat mich die Fotosucht gepackt:

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Endlich am Comer See angekommen hat mich die böse Gewitterfront vor mir dazu gezwungen, jetzt mal langsam einen Platz für die Nacht zu suchen. Guter Plan, gerade als das Aussenzelt steht, geht der Gewitterschauer so richtig los. Glück gehabt. Hat auch nicht lange gedauert, so war nach dem Essen noch ein kleiner Spaziergang zum See drin

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Schnell noch die Route für den nächsten Tag geplant und ins Navi kopiert, dann auch schon bald in den Schlafsack. Noch war kein "Urlaubsmodus" zu spüren, eher "lass es dich endlich hinter dich bringen". Das sollte mich leider verfolgen.


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Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 25. Juni 2017, 21:07 
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Tag 2

Weiter gehts vom Nordende des Sees via Como und die elendig langweilige Gegend bis nach Menton.
Noch schlimmer als gestern (da war wenigstens schöne Gegend) werden heute Kilometer geschrubbt, erst als ich an der Auffahrt zum Col de Tende (Nordseite) einbiege, kommt so etwas wie Urlaubsfreude auf. Endlich bin ich hier, auf dem Weg zum legendären Fort Central. Wenn auch auf der "falschen" Seite. Aber die andere ist ja leider noch gesperrt :Ni:
Egal, jetzt ist Spaß! Oben angekommen bin ich mutterseelenallein mit der herrlichen Aussicht

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Die gesperrte Seite

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Kurz überlege ich, hier oben mein Zelt aufzustellen, es ist schon gegen 17:00 Uhr, und ich rechne nicht damit, das noch jemand hier raufkommt und mich vertreibt. Aber als blutiger Anfänger im Wildcampen hab ich noch nicht eingekauft und ohne Trinkwasser will ich dann auch nicht. Also wieder runter und durch den Tunnel weiter Richtung Meer.
Der Plan: So weit Richtung Menton fahren, bis ein schöner Campingplatz mit Restaurant kommt.

Die Gegend weiß zu gefallen:

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Der erste Platz an dem ich vorbeikomme bietet weder Restaurant noch Kiosk, also weiter. Und weiter. Irgendwann steh ich am Mittelmeer. Großartig, der Plan hat nicht funktioniert.
Das Smartphone rausgekramt und nach einem Platz gesucht.
Kriterien: nicht am Meer wo es so heiß ist und halbwegs ordentliche Bewertungen. Im Idealfall mit Restaurant.

Findet sich auch was, ein sehr idylisch gelegener Platz in Saintes-Agnes. Leider hat auch der kein Restaurant, aber auf dem Weg dorthin sind zwei, bei der Vorbeifahrt auch gut besucht. Also passt das auch. Schnell das Zelt aufgebaut, geduscht und zu Fuß die 500m zurückgelaufen. Mittlerweile hat nur noch eins auf, reicht mir aber ja. Mein Nachbarn vom Zeltplatz sitzen schon beim Aperitif, geh ich mal dazu. Die schlechte Nachricht: Der Koch ist krank, gibt nur Getränke. Läuft ja heute bei mir. Also zurück zum Platz und von den anderen Zeltnachbarn ein Stück Brot geschenkt bekommen. Salami hatte ich noch. Meint es das Karma doch noch gut mit mir :mrgreen:
Aussicht war auch toll

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Morgen gehts dann also los mit der Routes des Grandes Alpes. Ein Kribbeln im Bauch. Die ersten Pässe werden ins Navi eingegeben, Tagesziel: Fahren, bis keine Lust mehr da ist und dann zum Campingplatz.
Jetzt schnell schlafen, das ich morgen fit bin und der Urlaub endlich beginnen kann.


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Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 25. Juni 2017, 21:35 
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Tag 3, die Route beginnt.

Gemütlich alles verstaut, zwei Tassen Kaffee getrunken und so langsam Richtung Col de Castillon getuckert.
Oben angekommen, okay, war jetzt nicht soo spektakulär, schnell weiter zum Col de Turini.
Schon eine andere Hausnummer und macht richtig Laune da hoch. So sehr, das ich wieder keine Fotostopps einlege.
Oben so viel Betrieb, das ich auf ein Pass-Schild-Foto verzichte.

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Am Fuß dann auch endlich mal ein offizielles Schild

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Irgendwie ist aber immer noch der Wurm drin und ich fahre einfach. Ohne der grandiosen Gegend die verdiente Aufmerksamkeit zu geben. Eines der wenige Fotos

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Zu arg zieht es mich zum nächsten Wegpunkt. Der Pass ist das Ziel, nicht der Weg dorthin.

Auf dem Weg zum Col de Bonette

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Da oben mach ich dann erst Mal Frühstück/Mittagessen. Und überlege. Irgendwie habe ich keine Lust, die 50km zurück zur eigentlichen Route zu fahren und die ein, zwei Pässe auszulassen, wenn ich hier weiter nach Jausiers fahre um dort wieder in die RDGA einzusteigen. Gesagt getan, auf der anderen Seite also runter.
Vorbei an alten Forts, Geschützstellungen und toller Gegend

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bin ich schwupps am Col d'Izoard

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Für Heute reichts, ich fahr jetzt runter und kuck nach einem Schlafplatz. Gefunden hab ich den in Briancon.

Selbes Ritual: Duschen, Essen, Route für morgen eingeben. Dabei stell ich fest: Ich hab die Route ja schon halb durch :Oh:
Dann geb ich jetzt mal für morgen als Endziel den Genfer See ein. Navi sagt, gut machbar. Also schau mer mal, wie weit ich morgen lustig bin.

Richtige Urlaubsstimmung? Fehlanzeige. Das wird morgen hoffentlich besser.


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Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 25. Juni 2017, 22:01 
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Tag 4, der höchste asphaltierte Pass

Wie die letzten Tage bin ich gegen 8:30 Uhr abfahrbereit und mach mich auf zum ersten Pass des Tages. Von alleine fahren die sich schließlich nicht.
Ist auch gleich der Galibiere (und auf dem Weg der Lautaret), ein schöner Tageseinstieg.

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Oben wunder ich mich noch über die ganzen Harleys, unten weiß ich, da ist ein Harleytreffen. Unglaublich schön zum Ankucken, sehr nervig wenn sie vor einem die Straßen verstopfen und durch die Kehren schleichen.

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Irgendwann sind sie aber hinter mir und ich hab freien Weg zum Col de l'Iseran. Der Passhöhepunkt des Urlaubs. Höher geht auf Asphalt als Pass ja bekanntlich auch nicht. Rechtzeitig eine Woche vor meiner Ankunft aus der Wintersperre geholt.

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Hier oben ist es jetzt zum ersten Mal so, das ich Zeit verbringen, fotografieren, schauen, genießen will.

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Hätte es hier oben schon Kaffee oder ähnliches gegeben, ich wäre noch viel länger geblieben. Leider noch alles zu, also weiter, mich hungert.

Eigentlich hätte ich gedacht, das es ein einfaches wäre, hier was zu Essen zu bekommen, aber Fehlanzeige, alles wie ausgestorben. Sind eben reine Wintersportorte. Da ist jetzt tote Hose.
Fahr ich eben weiter. Irgendwo viel weiter unten gibt es dann doch ein offenes Hotel und ich komme zu einem sehr späten Mittagessen. Mit vollem Bauch gehts gleich wieder besser.

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Es ist später Nachmittag, der Kürbis schreit nach Benzin, ich bin auch durch. Also auf zur nächsten Tanke. Schräg gegenüber ein großer Intermarche. Nachdem das Tragtier versorgt ist, will ich für mich ein Abendessen für später und kaltes Wasser für gleich. Steht da eine Gruppe Motorradfahrer und ich werde auch gleich als der Kradreisende erkannt. Einer der Truppe fährt eine Super Adventure, ist auch im KTM-Forum und hat meinen Kürbis wieder erkannt. So kommt man dann ins Gespräch, mit ordentlich kaltem Wasser gehts mir auch wieder besser und so beschließe ich, die Routes wird heute noch beendet, es steht eh nur noch der Col de Gets zwischen mir und dem Genfer See. Ca 2h später steht mein Zelt am Campingplatz am See und ich überlege, was grad so schief läuft in dem Urlaub.
Aber ich komm nicht drauf. Bin ich bis heute nicht.
Warum freut man sich so lange auf die RDGA und reisst sie dann in zwei Tagen runter? Ohne hunderte von Fotos zu machen, ohne länger als 30 Minuten an einem Ort zu verweilen? Ich weiß es nicht.

Morgen steht ja noch ein weiterer Höhepunkt an, der Besuch bei H.R. Giger. Da freu ich mich schon viel länger drauf. Also Gruyere ins Navi eingegeben und als Tagesziel das Durchqueren der Schweiz.


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Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 25. Juni 2017, 22:25 
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Tag 5 - Alien, Herzklopfen, Durchhalten

Früh los am Campingplatz gehts mitten durch Montreux nach Gruyere. Um halb elf schon richtig heiß strengt der Weg vom Parkplatz zum Museum Giger schon an.
Aber es lohnt sich für den Freund von Hans Ruedi und seiner Arbeit.
Spaziert man eben noch durch das pittoreske Städtchen

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steht man bald vor dem Museum

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Und kriegt einen kleinen Vorgeschmack, was einen hinter der Tür erwartet

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Durch die Tür und man steht in einer anderen Welt. Der Welt von Alien und seinem Schöpfer.

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Leider ist nur in einem sehr kleinen Bereich das Fotografieren erlaubt, aber ich kann versichern, wer der Kunst von HR Giger etwas abgewinnen kann, unbedingt besuchen!

Neben dem Museum gibt es auch noch eine Bar, natürlich muss der geneigte Fan hier einen Kaffee genießen

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Es ist schon nach Mittag, als ich mich wieder aufs Motorrad schwinge und gegen Richtung Bodensee starte.
Wie die letzten Tage ist es heiß, Trinkpausen nötig. Ein Glück, das im Koffer noch zwei 1,5l Flaschen Wasser sind. So wird immer wieder mal fleißig nachgefüllt.
Irgendwann kommt die deutsche Grenze, ab hier auf die Schnellstraße Richtung Bodensee. Plötzlich muss ich an meinen Schlüsselbund denken und taste die Taschen ab. Nicht zu spüren. Erste Sorgen machen sich breit, keine Möglichkeit anzuhalten auf der "Autobahn". Wann war der letzte Stopp? Vor gut 1,5h in der Schweiz. Liegen die Schlüssel jetzt noch an der Tankstelle? Oder hab ich Trottel sie sogar im Kofferschloss stecken lassen und sie liegen jetzt irgendwo zwischen da und hier im Straßengraben? Oder sind sie nur einfach blöd in der Tasche verrutscht, so das ich sie nicht spüre? Die Kilometer bis zum nächsten möglichen Anhaltepunkt können lange, sehr lange werden. Endlich kann ich anhalten. Schon beim Absteigen seh ich, der Koffer ist offen und der Bund baumelt im Schloss. Ein Stein fällt mir vom Herzen und ich danke den Jungs von SW Motech für das hakelige Kofferschloss. DD Auf den Schock erst mal einen Liter Wasser.

Auf dem Weiterweg überlege ich so, nächster Stopp Bodensee. Was dann? Übernachten und die restlichen 2h-3h morgen bis nach Hause fahren? Oder doch gleich durchfahren, wo ein richtiges Bett und eine lange heiße Dusche wartet? Und natürlich fahre ich weiter, wer schon die RDGA in zwei Tagen abfährt, der hat auch nicht die Muße noch eine Nacht zwischen Bodensee und daheim zu verbringen.

Gegen 21 Uhr rollt der Kürbis vor die Garage und ich bin wieder daheim. Drei Tage früher als geplant. Fünf statt acht Tage Urlaub gemacht.
Und ich kann mir nicht erklären, wieso. Es ist jetzt auch nicht so, das mir die Routes des Grandes Alpes nicht gefallen hätte, ganz im Gegenteil. Nur ich bin nicht in den Urlaubsmodus gekommen. Es zählte nur fahren, fahren, fahren. Ich kann es mir nur so erklären, da waren Wegpunkte vorgegeben. Die "müssen" abgefahren werden. Das war die letzten Urlaube nicht so, da war eher so "schau mer mal". Das scheint für mich der bessere Urlaub zu sein. So wie eben vor zwei Jahren im Norden, wo ich schon nach zwei Tagen tiefenentspannt war. Ist mir dieses Mal nicht gelungen.

Hattet ihr schon ähnliches?


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Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 25. Juni 2017, 22:57 
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Ganz ehrlich Peter, ich glaube, ich kenne das.
Vor einigen Jahrzehnten - ich war so zwischen 28 und etwa 33.
War meist allein mit dem PKW unterwegs, hab im oder neben dem Auto im Schlafsack gepennt (da wacht man früh auf) und bin eigentlich nur gefahren.
Einmal war ne Freundin mit dabei. Die hat auf einmal neben mir einen Weinkrampf bekommen.
Ich fiel aus allen Wolken als sie mir offenbarte, dass sie sich Urlaub gaaanz anders vorgestellt hat.
Es hat ein wenig geholfen und ich habe mich ein wenig geändert - wollte dann aber immer noch möglichst viel im Urlaub sehen.
(Nicht erleben mit Remmi Demmi; nein sehen. Alles was - im weitesten Sinne - mit Kultur zu tun hat. - von mir aus auch mit Subkultur)
Urlaub als Erholung - mit quasi Nichtstun: Unvorstellbar.
Das war so bis ca. 40.
Dann (erst) habe ich den Motorradführerschein gemacht und so mir etwa 44 die ersten Motorradtouren.
Neue Erfahrungen gesammelt.
Dann gings ein paar Jahre wieder in Richtung fahren, fahren, fahren.
Erst so ab 50 fing es an, dass ich mich langsam zum Genussfahrer entwickelt habe.
Genüssliches Fahren. Mal gemütlich, mal cruisend, mal zügig. Dabei das Anschauen, die Pausen, die leiblichen Genüsse nicht zu kurz kommen lassen.
Irgendwann wars dann soweit, dass wenn ich weit vorne einen (Biker oder Auto) gesehen habe, dass ich den nicht unbedingt erreichen und möglichst überholen musste. Oder wenn einer im Rückspiegel auftauchte, dass ich versuchte ihn immer kleiner werden zu lassen.
Beides gelang natürlich nicht immer und irgendwann wars mir wurscht - na ja fast wurscht, so ganz abgelegt hab ich dieses infantile Verhalten noch nicht.
Ab 60 fings dann langsam an, dass ich weniger Motorradfahre als mehr Motorradreise.
Zur Zeit ist's so: 80% reisen, 20% fahren und ich merke, dass ich mich beim Reisen fast ausschließlich auf kleinen Straßen mit kaum Verkehr bewege, auf denen man - fast ohne bremsen so mit 60kmh bis 90kmh dahingleiten kann. Und wenn ich merke, die im Kopf geplante Tour wird zu lang (was mittlerweile kaum noch vorkommt) dann kürze ich sie einfach ab.

Ich finde, Du machst einfach einen ganz normalen Moppedfahrerentwicklungsschritt durch und kannst wirklich froh sein, dass bei dieser mentalen Einstellung (und gegen sowas kann man kaum was machen) Deine Norwegenreise für heuer ins Wasser gefallen ist, denn die RGDA mitsamt den lohnenden Nebenstrecken, die wirst Du sicher noch öfter fahren, weil Dir dazu 8 oder 10 Tage genügen - für Norwegen brauchts mehr.

Hak's einfach ab und mach Dir keinen Kopp.
Des werd scho widder.

_________________
maxmoto
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Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 26. Juni 2017, 05:15 
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Und es ist trotzdem ein schöner Bericht mit ein paar tollen Fotos geworden. Irgendwann wirst du denken, mei war das schön und wiederkommen auf die RDGA. So ähnlich war mein erstes Mal mit der Route auch. In 2 Tagen die ganze RDGA zusammen mit nem Kumpel.
Die gemütliche Variante mit links und rechts schauen solls dann mal werden...

Grüßle
Herbert aka Schippyr


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Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 26. Juni 2017, 05:45 
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Wohnort: Idar-Oberstein
maxmoto hat geschrieben:
Ganz ehrlich Peter, ich glaube, ich kenne das.
Vor einigen Jahrzehnten - ich war so zwischen 28 und etwa 33.
War meist allein mit dem PKW unterwegs, hab im oder neben dem Auto im Schlafsack gepennt (da wacht man früh auf) und bin eigentlich nur gefahren.
Einmal war ne Freundin mit dabei. Die hat auf einmal neben mir einen Weinkrampf bekommen.
Ich fiel aus allen Wolken als sie mir offenbarte, dass sie sich Urlaub gaaanz anders vorgestellt hat.
...


:lol: ..es gibt also noch andere Gründe warum Frauen ins Frauenhaus gehen. :mrgreen: (*Insider)

@Peter... DD

Für mich eine der schönsten Traumstecken der Welt, gilt für die kompletten franz. Alpen.
Nach Deinem missglückten Saisonstart genau die richtige Tour gefahren. :L

(Piep, ok nach den Bildern eben erst den Text gelesen. :D
Ähm.... ich komme eigentlich immer früher Heim als ich geplant habe, hab immer auch mal einen Moment
"was tue ich eigentlich gerade hier?". Alleine fahren genießen kann ich immer dann gut
wenn ich vorher häufig nicht alleine unterwegs also im angepassten Modus unterwegs war,
dann kann ich das alleine sein sehr gut vertragen.
Solltest vielleicht mal öfter jemanden mitnehmen oder Dich wo dran hängen, dann ist so ne Tour
tatsächlich genau das was man am suchen war. :Pr: )

Grüße

_________________
Michael /mimoto

Ich weiß, dass ich nichts weiß. (Sokrates)

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