Mimoto's Reiseforum

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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 12. Dezember 2013, 23:47 
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Nachdem wir (Schatzi, Reiner aka Gliker und ich) den Gardasee unsicher gemacht und uns an der LGKS mit Teilen des Reiseforums getroffen hatten, mussten wir auch irgendwann ans Nach-Hause-Fahren denken. Kann man auf 6 Tage ausgedehnt auch durchaus angenehm gestalten!

Montag, 9. September: Auf nach Frankreich!

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Als wir morgens die Terrassentür aufgemacht haben, schaute gleich eine der Katzen, die sich ums Hotel herumtreiben, bei uns vorbei. Schön, wenn man ebenerdig wohnt!

Pascal wollte sich heute auch auf den Heimweg machen und da der direkte Weg in die Schweiz ja viiieeelll zu langweilig ist, hat er sich uns angeschlossen.

Mit drei Männern im Schlepptau ist ja klar, dass wir erst um halb 10 zum Aufbruch bereit waren…

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Nach Apricale führte uns eine kleine schmale Straße über Ciabaudo und Vignai.

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Ab Apricale hatten wir dann auch mal wieder Aussicht, statt immer nur Wald ;-)

Das volle Kontrastprogramm stand uns anschließend bevor: wir mussten durch Ventimiglia und Menton durch! Hab ich schon mal erwähnt, wie sehr ich Stadtdurchfahrten mag?

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In Menton hat uns die Aussicht aufs Mittelmeer ein wenig eingebremst.

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Ich war hier ja noch nie und so musste das natürlich aufgesogen werden!

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Da könnte ich den ganzen Tag das Meer beobachten!

So ganz ohne Navi sind Stadtdurchfahrten immer eine kleine Herausforderung. Und so landeten wir nicht ganz auf der von mir geplanten Route, aber immerhin in der richtigen Richtung.

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In Gorbio (ein nicht eingeplanter Schlenker) ….

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…. fanden unsere Moppeds einen schattigen Parkplatz unter dem Baum in der Ortsmitte und wir ein kleines Restaurant zur Erfrischung.

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Der Weg Richtung St. Agnes brachte weitere Ausblicke: wir lassen das Meer so langsam hinter uns und wenden uns Richtung Berge.

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Eine kleine einsame Strecke führt über Peille und l'Escarène …

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… zum Col de Braus.

Die engen Kehren, die da hochführen, haben mich echt gefordert... Irgendwie war seit dem Tende meine Rechtskehrenphobie wieder da und es wurde und wurde nicht besser...

Was rund um den Gardasee noch lief – langsam zwar, aber ohne größere Probleme – verkümmerte in Frankreich zu einem unsouveränen, adrenalinfördernden Ums-Eck-Gegurke. Und je mehr Kehren schlecht liefen, umso unsicherer wurde ich …

Ein Blick auf die bereits gefahrenen Kilometer legte uns nahe, so langsam mal eine Tankstelle aufzusuchen. In Sospel haben wir aber auf Anhieb keine Tanke gefunden, also hat Schatzi das Navi angeworfen: in 9,3 km (oder so) wäre eine.
Also fuhr er vom Navi geführt als Lotse los.
Und wir fuhren hinterher.
Und fuhren.
Und fuhren über den Col de Castillon … 20 km bis Menton! Die 9,3 km waren wohl eher Luftlinie... Egal, die Strecke hat Spaß gemacht und dann sind wir sie halt wieder zurück nach Sospel und weiter Richtung Col de Turini gefahren.

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Der Weg dorthin führt durch die Gorges du Piaon.

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Von unten sieht man schon die Kapelle Notre Dame de la Menour.

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Ich habe mal wieder angehalten, um Bilder zu machen. Und die tolle Aussicht zu genießen. Allerdings konnte von Ruhe keine Rede sein: drei Motorrad-Junkies sind wie die Bekloppten die Kurven hochgejagt – zumindest suggerierte das das Hochdrehen der Motoren… Da konnte ich nur grinsend den Kopf schütteln...

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Und ich hab sogar nochmal angehalten, weil da die Aussicht ja noch viiieeelll interessanter war als 100 Meter weiter unten…

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An der Kapelle Notre Dame de la Menour haben die Herren Rennfahrer aber netterweise auf mich gewartet. Und wie das mit den Jungs halt so ist: während die gequatscht haben, bin ich zur Kapelle hochgelaufen und hab euch ein paar Bilder mitgebracht:

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Stufe um Stufe galt es zu erklimmen.

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Über die Brücke geht es dann noch ein paar Stufen weiter hoch. War ja auch nur ein wenig warm…

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Aber der Weg hat sich gelohnt!

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Gut gelaunter Schweizer. Der hat seine erste große Tour mit der Adventure in vollen Zügen genossen.

Den Turini hoch gab es wieder enge Kehren mit Steinmauern, was bedeutet: man sieht nicht, ob von oben jemand kommt... Puh, ich hab natürlich Blut und Wasser geschwitzt...

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Runter nach La Bollène hat mir die Strecke viel besser gefallen – trotz der tiefstehenden Sonne. Aber dank Tourguide Edi musste ich ja nur der Truppe hinterherfahren und die Stecke nicht selber finden!

In St. Martin stand dann eine letzte Pause auf dem Plan. Pascal hat sich dort dann auch ein Hotel gesucht. Ganz ehrlich: ich wär am liebsten auch einfach da geblieben und hab mich innerlich verflucht, warum ich nicht hier ein Hotel gesucht, sondern das Chambre d'hotes gebucht hab, das nochmal 30 Kilometer entfernt liegt...

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Nach der Pause hieß es Abschied nehmen: Pascal war eine sehr angenehme Reisebegleitung und es war schade, dass wir uns schon wieder trennen mussten...

Nun ja, wir mussten dann letztendlich auch in die Pötte kommen: Die 30 restlichen km bis zum Chambre d'hotes standen an. Und was für ein schlimmes Schicksal: 30 Kilometer der schönsten Kurven! Und das allerschlimmste: die müssen wir morgen wieder zurück fahren!!!

Die Wegbeschreibung zum Chambre lautete „Nach dem Schild links“. Also sind wir nach Marie abgebogen und in engen (!) Kehren (!!) zum Dorf hochgefahren. Nach dem Ortsschild bogen wir links ab – so weit also noch im Plan.
Wir kamen an eine Gabelung, an der wir uns weiter links hielten. Und dann führte dieser schmale Weg bergan. Da Chambre d'hotes ja gerne mal ein wenig abseits liegen, haben wir uns nicht viel dabei gedacht.

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Als der Belag aber immer kiesiger wurde und ich keine Lust hatte, später bergan auf Kies zu wenden, ist Schatzi erstmal voraus gefahren.

Und wir haben gewartet…

Und gewartet…

Als es immer länger dauerte, hab ich mal in unserem Chambre d'hotes angerufen. Die Herbergsmutter Carine hatte keine Ahnung, wo wir uns befinden: wir hätten gar nicht nach Marie hochfahren müssen, sondern unten an der Kreuzung (das allgemeine Straßenschild, nicht das Ortsschild, war gemeint) links auf den Parkplatz fahren.

Also wenden und wieder runter – inzwischen war es dunkel geworden.

An der Straße wartete Carine, um uns den kleinen Weg zu zeigen, der zum Haus führt: mit den Motorrädern müssten wir nicht oben parken.
Der Weg würde aber gerade renoviert und sei unbefestigt. Ja, ja, das wäre kein Problem für uns, hab ich in meinem jugendlichen Leichtsinn erklärt... Ha! Das war nicht nur ein Kies-Sträßchen, das war richtig aufgerissen inkl. 2 Kehren!
Die Linkskehre hab ich ja noch geschafft, vor der engen Rechtskehre hab ich aber angehalten und meinen Personal-Mopped-Schieber die ERNA das letzte Stückle zum Haus bringen lassen... Was für ein Abenteuer...

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Das Chambre hat dann aber entschädigt: tolles Zimmer! Und erst das Abendessen, dass der Hausherr gezaubert hat: einfach toll! Kein Wunder, ist er doch gelernter Koch!

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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 12. Dezember 2013, 23:58 
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Dienstag, 10. September:

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Bevor wir aufgebrochen sind, haben wir uns noch ein wenig bei Tageslicht um unsere Unterkunft herum umgeschaut.

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Das gehört einfach dazu!

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Der Personal-Erna-Schubser war dann so nett, mein Mopped durch die Baustelle hoch zu fahren!

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Wie gesagt: das schlimme Schicksal trieb uns die super Kurven 30 Kilometer zurück nach St. Martin.

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Von dort ging es als Abstecher ins Gordolesque-Tal.

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Schöner Kontrast: der blaue Himmel und die bunten Bäume.

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Einsame, aber traumhafte Wohngegend!

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Pittoresker Tümpel

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Die schmale Straße lädt zum Motorradbummeln ein. Vor lauter Schauen geht auch nicht mehr als Bummeln...

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Ausflug in die Wiese.

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Da schaut man gerne auch genauer hin.

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Der/die/das Gordolesque plätschert fröhlich neben der Straße her.

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Man kommt aber auch problemlos etwas näher ran.

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Schöner Farbenrausch

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Unterwegs fällt der Fluss im eindrücklichen Wasserfall du Ray.

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Mehr Blume, weniger Steine...

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Seltener Anblick: Die Adventure steht mal still!

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Ja, das Wasser hier neigt zu Übersprungshandlungen...

Am Ende des Tals wartet das prähistorische Vallée des Merveilles. Das ist aber nur zu Fuß zu erreichen, daher: ein ander Mal!

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Auf dem Rückweg machte sich die Adventure noch ein wenig auf Entdeckungsreise.

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Weit kamen die zwei nicht, aber die Chance auf ein kleines Schwätzchen haben sie gleich wieder genutzt!

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Und zum Abschluss, bevor es wieder auf die Hauptstraße geht, noch ein wenig Gemüse!

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Bei Roquebillière gab es nicht nur einen schönen Blick zurück auf Belvédère, sondern auch theoretisch die D332.

Normalerweise ist Frankreich zum Navigieren nach Karte ein Traum: jedes Abzweigung ist mit Straßennummer angeschrieben, daher wunderte es mich, dass es im ganzen Ort keinen Hinweis auf die Straße gab... Dank Navi haben wir die Abzweigung dann doch gefunden – und standen 2 km später vor einer Schotterstrecke! Keine Ahnung, ob das nur ein kurzes Stück ist, aber bei geplanten 33 km bis zum nächste Ort war mir das Risiko zu hoch. Wir haben also gewendet und sind eine schöne, breite Straße, nämlich die D2565, nach St. Jean-la-Rivière.

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Der nächste Abstecher stand an: nämlich den Berg hoch in Richtung Utelle

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In Utelle haben wir natürlich erstmal angehalten...

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… die Aussicht genossen....

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… und dann dem Ortskern einen Besuch abgestattet, um ein Mittagspäusle einzulegen.

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Während wir aufs Essen warteten, machte ich einen kurzen Spaziergang durch Utelle.

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Selbstredend bin ich zum ausgeschilderten Aussichtspunkt hochgekraxelt. Ja, lohnt sich!

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Viel los war nicht, da ist jeder Bus eine Sensation!

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Reiner und ich schlemmten uns durch die Dessert-Karte.

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Schatzi versuchte sich an der französischen Variante von „Spaghetti Carbonara“

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Er hat immer darauf gewartet, dass was runterfällt...

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Dermaßen gestärkt... kamen wir natürlich nicht weit...

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Wenn's doch auch so schön da oben ist!

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Utelle von oben.

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Da schmiegt sich Utelle harmonisch in die Berge

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Und die Straße schwingt sich ebenfalls in sanften Kurven nach oben.

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Irgendwo da hinten ist das Mittelmeer!

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Oben an der Wallfahrtskirche Madonne d'Utelle bietet sich ein atemberaubendes Panorama.

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Selten so eine schicke Table d'Orientation gesehen!

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Ideales Plätzchen für eine meditative Pause.

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Dachte sich Wauzi auch!

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Die Wallfahrtskirche.

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Die passende Madonnenfigur.

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Eines der bunten Kirchenfenster. Rein in die Kapelle bin ich nicht, da fand nämlich gerade ein Gottesdienst statt, den ich natürlich nicht stören wollte.

Durch die Gorges de la Vésubie führte uns der Weg dann weiter auf die D17. Beim Abzweigen auf die Strecke waren die Jungs noch hinter mir. Da mir die Strecke lag, hab ich's laufen lassen und die Jungs dann irgendwann aus dem Rückspiegel verloren.
In Roquesteron hatten wir uns aber wiedergefunden, um die Rot-Punkt-Straße D10 in Angriff zu nehmen.

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Zuerst ging es noch durch eine grüne Hügellandschaft.

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Mit wunderschönen Blumen – kann ich immer noch nicht genug von bekommen!

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Immer noch grün...

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… bevor es dann steiniger und schmaler wurde.

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Über die schmale Brücke geht es weiter.

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Die Esteron kreuzt die Straße darunter.

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Etwas später gibt es wieder Wasser – wenn auch nicht viel.

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Was für interessante Gesteinsausbildungen sorgt!

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Vor Le Mas entschieden wir uns für die schmale Route über Les Sausses, wo uns ein paar Einwohner freundlich begrüßten.

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Und dann gleich das nächste Highlight: die Clue de St. Auban.

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Die Clue bietet nicht nur eine tolle Straße...

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… sondern auch eine in den Fels gehauene Kapelle.

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Man(n) kann auch ein wenig in die Schlucht runter klettern!

Weiter ging's mit tollen Kurven nach Brianconnet.

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Ein schmales Sträßchen führte dann über den Col de Buis und den Col de Félines

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Neugieriger Zeitgenosse

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Der kann mit den Ohren morsen!!

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Die Schafe waren aber wohl schon schlafen...

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Kurz darauf kam Entrevaux in Sicht.

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Wir haben erstmal unser Gepäck ins Chambre d'hotes gebracht und sind dann in die Innenstadt von Entrevaux. Leider war es schon zu spät für eine ausführliche Stadtour, also gab es nur einen kleinen Spaziergang.

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Die letzte tierische Begegnung für heute!

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Leider schon geschlossen...

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Der Abend klang gemütlich bei leckerer französischer Küche aus.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 13. Dezember 2013, 00:02 
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Mittwoch, 11. September: Da waren es nur noch zwei

Nach dem Frühstück und einem letzten gemeinsamen Tankstopp machte sich Edi auf den Heimweg in die Schweiz. Der direkte Weg hätte 625 km betragen und über Menton (!) und durch Italien (!!) geführt. Langweilig, kennt er ja schon! Er hat sich daher für den Col de l'Iseran entschieden. Letztendlich waren es dann 824 km, bevor er nachts um halb elf zuhause war. Hut ab!

Unterwegs hat er lustigerweise Stromers Truppe getroffen, die mit dem armen schmächtigen Schweizer Bub ihr Picknick geteilt haben. Danke, dass ihr euch so gut um ihn gekümmert habt!

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Reiner und ich haben im Vergleich dazu die gemütliche Variante gewählt. Als erster Abstecher stand der „Col de Fa“ auf dem Speiseplan. Der Weg führte auf einer netten Strecke hoch nach Castellet-lès-Sausses.

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Nach dem Ort fuhren wir erst durch eine ziemlich karge Landschaft, bevor es wieder Wald wurde.

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Die Straße blieb auch so schön schmal!

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Ganz hoch zum Col du Fa sind wir aber nicht: wir haben umgedreht, als es Schotter wurde – der Schotter-Fan war ja nicht mehr mit von der Partie.

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Macht nichts, dass das eine Stichstraße ist...

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Tolle Aussicht bei der Pinkelpause in Castellet-lès-Sausses.

Die Gorges de Daluis kannte ich ja schon, da müssen wir ja nicht mehr so oft zum Knipsen anhalten – dachte ich zumindest!

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Ich bin aber auch noch nie von Nord nach Süd gefahren – definitiv die bessere Richtung, so hat man immer wieder beeindruckende Einblicke in die Schlucht.

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In der Gegenrichtung fährt man immer durch die Tunnels durch und nicht, so wie wir, daran vorbei.

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Also haben wir doch das ein oder andere Mal angehalten und dieses kleine Wunder der Natur genossen.

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Unter anderem mit dem Ausblick auf diesen Wasserfall.

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Nett ging es über den Col de Valberg …

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… zur nächsten Schlucht: die Gorges du Cians.

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Im Vergleich zur Gorges de Daluis ist die Strecke harmloser und auch nicht ganz so atemberaubend – aber natürlich immer noch schön!

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Nach der Schlucht ändert sich die Landschaft wieder grundlegend.

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Und weil ich schon so viel davon gehört hatte, ging es kurz vor Ende der Gorges du Cians ab Richtung Pierlas.

Mimoto hat geschrieben:
Pierlas, ich denke da hast Du die richtige Entscheidung getroffen. Die Serpentinen sind glaube nur vier Kehren, sehr spektakulär aber auch leider auch nur kurz ist das Spektakel schon vorbei und der Rest der Route über den Col de la Sinne ist nun nicht so der Hammer.


Nun ja, da kann man natürlich auch anderer Ansicht sein...

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Auch wenn die Strecke, wie sie weitergegangen wäre, auch nicht von schlechten Eltern ist.

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Gleich nach dem Abbiegen geht es schmal über eine Steinbrücke.

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Der Weg war wirklich faszinierend: um jede Ecke rum ein anderer Eindruck!

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Auch hier schmiegt sich die Straße in sanften Kurven an die Hügel.

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Kurz vor Pierlas dann die berühmten engen Kehren in Stein gemeißelt.

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Isch cool, män!

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In Pierlas selber standen wir dann am Ende einer Sackgasse auf dem Dorfplatz. Hier geht’s also nicht weiter.

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Vor dem Ortsausgang hatte ich ein Sträßchen zu meiner Linken gesehen. Das sah aber alles sehr schotterig aus... Sollte etwa die Info, die Strecke sei inzwischen komplett asphaltiert, nicht korrekt sein?

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Bei genauerem Hinsehen führte ein schmales Asphaltband dann doch über den Col de la Sinne nach Ilonse.

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Mir gefallen diese einsamen kleinen Strecken mit der schönen Aussicht.

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Da kann man den Blick auch einfach mal schweifen lassen.

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Auf dem Col de la Sinne.

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Mit 1437 nicht der höchste Pass, aber sehr idyllisch!

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Und genauso schmal geht es weiter.

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Da liegt Ilonse schon vor uns.

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Wer auf solche Strecken steht, kann den Abstecher also ruhig wagen!

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Der Dorfplatz von Ilonse.

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Die Rosenkatze von Paul Pacotto: vorne Katze...

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… hinten Rose!

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Kurz bevor es wieder auf eine größere Straße geht, überqueren wir die Tinée.

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Natürlich gibt es neben der „großen“ Brücke auch eine der vielen kleinen Steinbrücken.

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Kontemplative Freizeitbeschäftigung...

In St. Sauveur musste dann auch mal eine kleine Mittagspause sein. Da wir ja schon mal da waren, haben wir einen Sackgassen-Abstecher nach Roya gemacht. Ganz ehrlich: das muss man nicht gemacht haben.

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Der Abstecher bot immerhin einen netten Ausblick ins Tinée-Tal.

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Die Straße war nett...,

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… die Immobilien rustikal!

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Im Dorf am Ende der Straße geht es beschaulich zu.

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Nach dem Abstecher setzten wir unsere Route zum Col de la Bonette fort.

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Es wurde merklich kühler. Aber der Pass gefällt mir auch beim 3. Mal noch!

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Herrliche Aussichten – auch und gerade wegen der dramatischen Wolken. So lange es da nicht raus regnet…

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Oben auf dem Cime war es leider etwas wolkig, daher haben wir den Fußmarsch zum Aussichtspunkt nicht in Angriff genommen. Aber immerhin war es nicht mehr so dunkel wie auf der anderen Seite.

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Stilleben mit Fahrrad!

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Und dann auf der anderen Seite wieder runter!

Wir waren recht früh in Barcelonette, weil wir heute einen kürzeren Tourtag eingelegt haben. Also haben wir erstmal unser Chambre d'hôtes aufgesucht, das an der Straße Richtung Col d'Allos lag, und unser Gepäck abgeladen.

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Nette Terrasse! Leider war's zu kühl, um draußen zu frühstücken...

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In Barcelonette sind wir erst ein wenig durch die Stadt gebummelt, bevor es lecker Essen gab:

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Endlich die Crêpes, auf die ich mich schon gefreut hatte!

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 13. Dezember 2013, 00:04 
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Donnerstag, 12. September: Kleine Seen, große Seen

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Schön, wenn ein Tag gleich mal so anfängt…

Unser Herbergsvater gab mir gute Tipps zur Tourenplanung (unbedingt den Col de Noyer mitnehmen; und die Länge der Tour am Samstag wäre für die Berge und die Jahreszeit too much, wir sollten lieber über die Bundesstraße abkürzen… Schau mer mal…)).

Wir mussten erst nach Barcelonnette zum Tanken, bevor wir wieder umdrehten und zum Col d'Allos fuhren. Die Schlaufe über den Col de Cayolle war leider nicht möglich, der war gesperrt.

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Auf der Strecke herrschte die volle Motorrad-Rush hour! Beim Fotostopp pfiffen die Maschinen von links und rechts an uns vorbei.

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Als wir weiter Richtung Passhöhe fuhren, wurde der Verkehr aber zum Glück wieder weniger. So bin ich das in der Gegend ja auch gewohnt!

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Kurven, Straße, Kurven, Straße… Herrlich! Ich glaub, die Straßenbauer waren ein wenig beschwippst ;-)

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An einer Baustellenampel gab es ein kleines Motorradtreffen mit Fahrern aus dem Ruhrgebiet, hinter denen wir bis kurz vor Allos herfuhren.

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Wir bogen dann Richtung Lac d'Allos ab und begegneten unterwegs immer wieder Gebirgsflüssen.

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Wir folgten der kleinen schmalen Straße bis zum Wanderparkplatz.

Leider hätte der See einen 45-minütigen Fußmarsch von uns verlangt, also haben wir wieder umgedreht.

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Mehr See war leider nicht drin…

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Natur pur!

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Achtung, freilaufende Kinder!!

Auf dem Rückweg durften wir den Col d'Allos gleich nochmal fahren!

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Die nächste kurze Zwangspause...

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… bevor es munter weitergehen konnte.

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Den nächsten „Stau“ verursachte irgend so ein deutscher Motorrad-Tourist...

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Ist aber auch schön, da kann man ja auch mal kurz anhalten...

Den Rest des Rückwegs verzichteten wir aufs Fotografieren und genossen die Strecke – bis wir zusammen mit einer Gruppe Supersportler auf einen Motorradfahrer mit Sozia auffuhren, der zwar in den Kurven alle ausbremste, auf den Geraden aber immer Gas gab, damit auf der schmalen Straße keiner an ihm vorbeikam – was für ein Depp!

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Eine wunderbare Strecke führt durchs Ubbaye-Tal!

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Der Lac de Serre-Poncon ist einfach ein toller Anblick! Das genieße ich immer wieder.

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In einem Fahrrad-Magazin habe ich vom Col de Pontis gelesen, den wir dann auch in Angriff genommen haben.

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Auf der Strecke bieten sich immer wieder tolle Aussichten auf den See, der Schlenker lohnt sich also – auch wenn die Straße am See entlang auch geil ist!

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Auf dem Col de Pontis eröffnet sich noch einmal ein Blick aufs Ubbaye-Tal.

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Nach Savines-les-Lac geht es dann wieder Richtung See runter.

Dort gab es eine Mittagspause mit für Frankreich ungewöhnlich riesigen Portionen. Das hätte Edi gefallen, da bin ich mir sicher!

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Minerva wacht über den Verkehr...

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Netter Kreisverkehr-Schmuck!

Über Gap (wie immer blöder Verkehr bei der Stadtdurchfahrt) hielten wir uns Richtung Corps. Der Col Bayard ist eine gut ausgebaute Bundesstraße, aber ohne Verkehr (den hatten wir nach Gap hinter uns gelassen) macht auch das Spaß!

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Bei St.-Bonnet-en-Champsaur verließen wir die Bundesstraße …

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… und wählten die kleinere Strecke zum Col du Noyer und folgten damit der Empfehlung unseres Herbergsvaters.

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Die Auffahrt zum Col du Noyer war schon einmal ein optischer Leckerbissen!

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Nach dem Gipfel geht es landschaftlich völlig anders weiter.

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Kurz vor St.-Etienne-en-Dévoluy

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Als wir vom Col wieder unten waren, standen auf einer Brücke lauter Schaulustige. Da haben wir natürlich auch gleich mal angehalten und wissen wollen, was los ist: eine Gruppe Kletterer turnte durch die Schlucht.

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Da haben wir gerne eine Weile zugeschaut!

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Über eine schmale Strecke führte uns ein kleiner Schlenker über Monestier d'Ambel.

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Natürlich inklusive einer Brücken-Erkundungs-Tour!

Schließlich erreichten wir Corps. Wir hatten noch ein wenig Zeit, also gab es noch einen Sackgassen-Abstecher nach Notre-Dame de la Salette.

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Blick zurück auf den Lac du Sautet.

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Wolken voraus!

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Und in die fuhren wir direkt hinein!

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Die Wolken tauchten die ganze Umgebung in ein surreales Licht. Sah richtig cool aus.

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Auch die Streckenführung überzeugte!

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Viel war oben vom Panorama nicht zu sehen...

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Um die Kirche herum waren Statuen aufgestellt, die verschiedene Marien-Anbetungen darstellten.

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Schönes Detail.

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Der Kreuzweg.

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Dann wandten wir uns der Kathedrale zu.

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Die ist auch innen sehr schön anzuschauen.

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Jedes Kirchenfenster überzeugt mit den feinen Zeichnungen.

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Hier mal etwas ins Detail gegangen.

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Natürlich darf Maria hier nicht fehlen!

Die Kathedrale und der Kreuzweg sind wirklich einen Besuch wert, absolute Empfehlung von mir!

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Auf dem Rückweg haben wir noch dem kanadischen Friedhof unsere Aufwartung gemacht.

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Die Gedenkstätte dort erinnert an einen Flugzeugabsturz im November 1950.

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Über kleine Dörfer ging es durch herrlich einsame und schöne schmale Straßen durch malerische Robin Hood-Wälder zum Col de Parquetout.

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Der ist so klein, der war nicht mal auf meiner Karte eingezeichnet. Aber selbst hier im Nirgendwo sind wir an einer Gruppe deutscher Motorrad-Fahrer vorbeigekommen.

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Unser Ziel war Valbonnais. Ein völlig verlassenes Nest!

Bevor ich losgefahren bin, habe ich natürlich den Wettertrend angeschaut. Und der hatte in der 16-Tage-Vorhersage was von 3 Grad und Schneeregen für Valbonnais prognostiziert. Zum Glück hat er sich geirrt – kein Schneeregen in Sicht!!

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Aber im Dorf hängt schon die Weihnachtsdeko!!

Das Dorf selber war wie ausgestorben, auch kein Restaurant mehr offen. Zum Glück war unser Mittagessen so reichlich, dass wir davon noch zehren konnten.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 13. Dezember 2013, 00:08 
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Freitag, 13. September: Ratschläge einfach mal in den Wind schlagen

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Um halb 10 brachen wir bei doch recht kühlem Wetter auf – aber immerhin weder Schnee, noch einstellig!

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Unser erster Abstecher führte in das Tal Valiouffrey. Zuerst einmal bis ganz ans Ende nach Le Désert. Das lohnt sich nicht wirklich, für Wanderer wäre es sicher interessant, von dort weiter in den Ecrins-Nationalpark einzudringen.

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Auf dem Rückweg sind wir noch durch die Gorges du Béranger nach Valsenestre.

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Das war dann doch gleich viel netter!

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Vor allem, weil die Sonne sich immer stärker durchkämpfte.

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Wir hatten von Schlenkern noch nicht genug und haben von der D526 noch einen kleinen
Abstecher gemacht.

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In Le Périer führt eine 3 km lange ziemlich schmale Stichstraße …

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… zum Wasserfall Confolens. Beeindruckend!

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Weiter ging es dieses Mal ohne weitere Schlenker über den Col d'Ornon Richtung Le Bourg-d'Oisans. Auf der Strecke gab es Warnschilder und Geschwindigkeitsbegrenzungen wegen Bodenwellen. Ja, diese Wasserschleusen im richtigen Tempo genommen, haben den Magen schon eine Etage höher befördert ;-)

Reiner hatte keine guten Erinnerungen an den Aufstieg nach Alpe d'Huez: zu viel Verkehr. Das war bei uns 2011 nicht so gewesen, also hatte ich die Strecke wieder in die Tour mit eingebaut.

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Und wir hatten Glück: natürlich waren Radfahrer unterwegs, aber insgesamt hielt sich der Verkehr in vernünftigen Grenzen und wir konnten die gut ausgebauten Kurven nach Huez hoch genießen.

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Bei einem Fotohalt in einer der großzügigen Kehren hatten wir auch das Vergnügen, einen Gleitschirmflieger/Paraglider (ich kenn den Unterschied nicht) bei seinem Ausflug beobachten zu können.

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Von da hat man sicher eine mega Aussicht!

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In Huez sammelten wir uns erst einmal.

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Logenplatz für das wertvollste Gefährt!

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Die D211B nennt sich nicht umsonst Panorama-Straße!

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Toller Blick ins Tal.

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Und ein schönes Örtchen zum Verweilen.

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Das Sträßchen führt über Villard-Reculas zur Barrage du Verney.

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Durch die sehenswerte Defilé de Maupas erreichen wir erst den Vor-Tümpel…

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bzw. die Staumauer der Barrage de Grand Maison.

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Und so sieht der Blick zurück von der Staumauer aus.

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Der Stausee war herrlich!

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Tolle Farben dank der herbstlichen Natur.

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Mal in ansprechenden Rot-Tönen…

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… mal als bunte Blumenwiese!

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Hier haben wir logischerweise eine längere Fotopause einlegen müssen, um alles in uns aufzusaugen.

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Nicht weniger schön ging es weiter durch die Combe d'Olle, an deren Ende man den See von der anderen Seite sieht.

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Schöner Zufluss.

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Ein wehmütiger Blick zurück. Herrlich!!!

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Aber die Aussicht auf das, was vor uns liegt, war auch nicht zu verachten!

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Fotoshooting mit ERNA

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Und vor lauter Fotoshooting und weil's so schön da war und ich auf alles geachtet habe, nur nicht auf Straßenschilder, kamen wir auf dem Col de la Croix de Fer raus.

Oops, das war die falsche Richtung...
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Egal, die Fernsicht war spektakulär, da haben wir den Umweg von geschlagenen 5 km gerade noch verkraftet.

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Wahnsinnsblick!

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Und noch ein paar Blümchen für die Damen ;-)

Anschließend sind wir also wieder ein Stückchen zurück und bogen dann ab zum Col du Glandon, der uns ins Tal nach La Chambre brachte.

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Und wir konnten schon einen ersten Blick auf den Mont Blanc erhaschen!!!

Unser Herbergsvater in Barcelonette hatte ja gemeint, die beabsichtigte Tour heute wäre zu lang und wir sollten ab La Chambre auf der Nationalstraße über Albertville nach Sallanches fahren... Pfff.... Es war noch nicht sooo spät, wir hatten Bock auf kleinere Straßen, also sind wir doch den geplanten Weg über den Col de la Madeleine gefahren.

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Zum Glück! Nach der etwas langweiligen Strecke hoch zum Madeleine bot sich uns oben ein gigantischer Blick über die Bergwelt!

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Beliebtes Fotomotiv.

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Endlich mal kein diesiges Wetter hier oben, so muss das sein!

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Die wenigen Wolken verleihen dem Ganzen noch das Tüpfelchen auf dem i

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Majestätischer Anblick.

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„Mein“ Wasserfall auf der Strecke runter.

Im Tal hätten wir nochmal die Gelegenheit gehabt, Richtung Albertville zu fahren. Dazu hatten wir immer noch keine Lust, weil die Alternative „Cormet de Roselend“ hieß.

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Man merkte aber schon, dass Herbst ist: zwischen den Bergen war es doch schattiger und etwas kühler.

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Die Passhöhe sieht auf dem Bild irgendwie amerikanisch aus...

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Jetzt sieht das wieder nach Frankreich aus!

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Eine der Straßen, die man wirklich mal gefahren sein sollte.

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Und immer noch lockt der Mont Blanc!

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Schattige Straße, sonnige Berge!

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Juchhe, noch ein Wasserfall!

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Letzter Stopp kurz vor dem Lac de Roselend.

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Wo doch die Sonne sooo schön auf dem Wasser geglitzert hat!

Wir hatten den ganzen Tag kaum bis wenig Verkehr, erst am Mégève wurde es voller auf den Straßen. Kurz vor dem Ziel war uns das aber egal, wir sind einfach mitgeschwommen. Unsere Unterkunft „La Ferme d'Emilienne“ liegt etwas außerhalb von Sallanches und war traumhaft schön!

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Und mit tollem Blick auf einen Mont Blanc, der ausnahmsweise nicht von Wolken bedeckt war!

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Im Restaurant „Anais“ gab es lecker savoyardische Spezialitäten...

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… in knuffiger Atmosphäre …

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… und das beste Mousse au chocolat! Ein gebührender Abschluss für die Tour!

Samstag, 14. September: back home

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Zum Abschied umkreiste ein UFO den Mont Blanc

Unsere Heimreise war ziemlich direkt über Martigny. Auf dem Weg dorthin überholte uns eine Gruppe Ducatisti. Schlusslicht bildete eine Ducatista mit interessanter Kreisverkehr-Technik: Sie ließ vorsichtshalber immer den linken Fuß über den Asphalt mitschleifen. Ob das jetzt Supermoto-mäßig sein sollte oder einfach aus Angst umzufallen, erschloss sich mir jetzt nicht wirklich.

Der Weg vom Col de la Forclaz runter war in ganz anderer Hinsicht anstrengend: dauernd musste ich auf den Tacho schauen und öfter nochmal nachbremsen, damit ich auch ja die 80 einhalte...

Wir sind dann über die Schweizer Autobahn Richtung Basel. Kurz vor Basel trennten sich winkend unsere Wege (ich hatte gedacht, da käme vorher noch eine Raststation zum Verabschieden, aber das Autobahnkreuz kam schneller). Dort hat es auch kurz getröpfelt, aber den Regen ließ ich auf meinem Weg Richtung Osten zum Glück gleich hinter mir. Noch einmal Tanken in der Schweiz kurz vor der Grenze bei Waldshut-Tiengen und dann auf direktem Weg und völlig trocken heim!

Es war richtig ungewohnt, nach 14 Tagen on the road das Motorrad im heimischen Carport abzustellen und für den nächsten Tag keine Tour vor sich zu haben...

Die 2 Wochen waren toll, wir haben viel gesehen und viel erlebt und ich würde am liebsten sofort wieder aufbrechen...

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 13. Dezember 2013, 00:15 
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Zitat:
Der Personal-Erna-Schubser war dann so nett, mein Mopped durch die Baustelle hoch zu fahren!


haha ...erwischt Perlweiss Edi

Uns würde er nun erzählen: "..auf den Rasten stehen und Gewicht leicht nach vorn, links mehr druck auf der Rasten.." :lol:

Winter ist schei... aber mal Hand aufs Herz, wann hat man sonst Zeit seine Reiseerlebnisse los zu werden!?

Benny... sehr schöne Erinnerung und witzig schön selbst für die die nicht dabei waren, zumindest hier bei diesem Teil. :L

Grüße

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 13. Dezember 2013, 00:31 
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Wohnort: Balingen
:lol: :lol: :lol: Mist, aufgefallen!!

Aber da muss ich meine lachende Wildsau in Schutz nehmen: die ERNA hat die dumme Angewohnheit, morgens gern auszugehen, wenn man direkt nachm Losfahren gleich wieder langsamer wird. Also ist sie direkt vor der Kehre ausgegangen und selbst mein Enduro-Meister hätte sich ohne die langen Haxen malerisch hingelegt...

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 13. Dezember 2013, 01:07 
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Frankreich ist ein tolles Reiseland. Das hast du mit vielen schönen Eindrücken wundervoll in Szene gesetzt. :L

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