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 Betreff des Beitrags: Nördlich und südlich der Drôme
Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 8. Oktober 2013, 22:06 
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Das Schottern mit ryna, den Kläusen, dem Wolf und letztlich fast den halben Mimoto-Forums-Mitgliedern war – so schön es auch war – vorbei. Ich war schon wieder fast ne Woche (um genau zu sein, drei Tage) zu Hause um einiges zu regeln und vorzubereiten und so ging es am Samstag dem 14.09. um 4 Uhr in der Früh los.
Mit dem Ducato (in dem diesmal die „fast neue“, also wieder reparierte GS stand) ab München Richtung La Grange im Vercors.
Wir hatten uns dort mit meiner Cousine Elisabeth und ihrer Freundin Brigitte für Sonntag den 15.09. verabredet und wollten eine Woche gemeinsam Mopped fahren.
In den letzten 50 Jahren habe ich meine Cousine vielleicht insgesamt 10 Stunden gesehen, aber beim letzten Mal (ca. 3 Stunden im Sommer 2013) haben wir festgestellt, dass wir beide gerne Mopped fahren und fast dieselben Moppeds haben (Sie fährt eine 1200er GS Adventure und eine K 1100 RS).
Sie wohnt in Münster und war schon ein paar Mal in Skandinavien – auch um festzustellen, dass es am Nordkap irgendwie zu Ende ist. In Frankreich war sie noch nie.
Eigentlich wollte sie mit ihrer Freundin die Strecke – trotz fast Dauerregens – mit dem Mopped fahren, aber sie kam mit einem „Hertz-Sprinter“ mit Hochdach in dem ihre GS stand, an. Und das kam so: Sie hatte zwei Tage vorher mit ihrem PKW einen unverschuldeten Unfall. Ihr BMW muss (mit Lackierung usw.) mindestens 10 Tage in die Werkstatt. Ihr stand also ein Leihwagen zu. Die Versicherung hat den Sprinter gerne bezahlt, war er doch günstiger als ein adäquater PKW. Ein Blick auf die Wetterkarte, und Cousinchen entschloss sich, im Sprinter trocken und bequem anzureisen.

Ich komm schon wieder vom 100sten ins 1000ste. Werd mich etwas züglen.
Nachdem sie am Sonntag gegen 16:00 Uhr ankamen, erstmal den obligatorischen Begrüssungsdrink genossen hatten, ausgepackt, eingeräumt, runterkommen, „Umwelt“ betrachten, Spaziergang, quatschen usw. sind wir nicht mehr Mopped gefahren.

Nachdem wir nur „Rundtouren“ (Ausgangspunkt = Endpunkt) vorhatten, sich solche Touren beliebig kürzen oder verlängern lassen, kam nie Hektik auf und wir sind immer erst, relaxt und ausgeruht, zwischen halb 10 und 10 losgefahren. So natürlich auch am Montag, an dem wir aber nur eine kleine ca 200 km Tour gemacht haben, weil es im Regen bei schlechter Sicht auch im Vercors nicht wirklich der Oberhit ist, Mopped zu fahren.

Von Dienstag bis Freitag sind wir immer in die Richtung gefahren, in der es „blau“ war, wurden nicht mehr nass, haben jedoch den Mistral ein einem Tag schon nahezu überdeutlich gespürt.
Was soll ich viel schreiben. Ich war ja schon einige Male in der Gegend und wir brauchten weder Navi, noch Karte um neben den bekannten Highlights wie Combe Laval, Gorges du Nann auch die Landschaft nördlich und südlich der Drôme auf kleinen und wirklich kleinsten Straßen zu ergründen. Es kamen in der Woche so ca. 1.500 km zusammen, was als Zahl sicher nicht wahnsinnig viel ist, wer aber die kleinen Straßen dort kennt, meine Vorliebe für die ein oder andere Einkehrmöglichkeit (ich sage als Beispiel nur Jazz in Pierlass), auch meine (und vor allem Lianes) Leidenschaft, das ein oder andere Kulturdenkmal (z.B. Klosterkirche in Leoncel) auch mal von innen zu sehen, der weiß, dass wir nicht ganz faul waren.
Am Samstag dem 21.09. hieß es wieder Abschied nehmen. Es war eine „zwiespältige“ Woche. Einerseits war sie im Nu vorbei, andererseits hat man so viel Eindrücke von Land und Leuten aufgesogen, dass man den Eindruck hat, man sei schon ewig hier.
Elisabeth und Brigitte mussten wieder heim nach Münster und wir wollten weiter südlich.
Zwiespältig auch insofern, dass wir wieder etwas dazugelernt haben. Brigitte ist Vegetarierin. Das hat uns so beeindruckt, dass wir zukünftig nur noch Fleisch von Tieren essen, die sich – zumindest größtenteils – vegetarisch ernähren. Also keine Tiger, Löwen, Krokodile. Bei Flusspferden haben wir noch keine endgültige Entscheidung getroffen.

Als Fazit kann ich sagen dass sich die Gegend nördlich und südlich der Drôme für Moppedfahrer, die eher „Einsamkeit“ und „Ruhe“ im Sinn von wenig Verkehr, stark hügeliges äußerst kurvenreiches Gelände suchen, durchaus mal für ein paar Tage lohnt – wer nur durch, oder sogar vorbei fährt, verpasst was.
Und hier noch, wie gewöhnlich, mein wüstes Durcheinander von Bildern.
Eher persönliche Erinnerungen, die dem Betrachter unter Umständen – bei entsprechender Phantasie - die Möglichkeit bieten ggf. ansatzweise einen Eindruck von Land und Leuten zu gewinnen.

Zwei GSe am ersten Tag im Regen
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Dreifach Werbung
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Einfach Werbung
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keine wirklich einheimischen Tiere (Doris kennt sie wahrscheinlich)
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eher einheimische Tiere - manche Lachen Dich sogar an - oder etwa aus?
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Regenbeweis
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romanische Klosterkirche Leoncel
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Kussinchen beim Kurvenfahren
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Landschaft im Vercors
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Lüftelmalerei in Aouste-sur- Sye
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Liane macht ein Fotoaquarell: Die Burgruine von Escoulin
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rustikale Gemütlichkeit auf La Grange
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Nigel, der Haus- und Hofhund
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Abendstimmung auf La Grange
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Pflanzen
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Der zweite Tag. Ab heute wird nur noch sinnlos in der Gegend rumgefahren. Weil's sooo schön ist...

Ich glaube nicht, dass ich zu groß bin, aber mache Türen sind einfach zu niedrig
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Auf dem Weg zur Ardeche, an derselben und Rückweg
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Der dritte Tag - weiter sinnloses Rumfahren - aber schöööön

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Der vierte Tag ...

Dortmund spielt - und verliert (leider)
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Eine Gottesanbeterin (ich weiß nicht, wie ihr Mann heißt? Gottesanbeterinnengatte? Gottesanbeter? keine Ahnung.
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Kussinchen beim Moppedfahren
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Landschaft
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... in einem französischen Supermarkt. Ein Goliath - Deutscher Nachkriegskleinlaster von Borgwart
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Der fünfte und letzte Tag (gleich habt's ses g'schafft)
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Und schon seid ihr durch, durch dieses wüste Durcheinander. ich hoff es hat Euch trotzdem gefallen und merke: Verwandt kommt von verwenden und, wie Kussinchen meinte, einen Kusseng kann man als Tourguide durchaus verwenden.

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maxmoto
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Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 9. Oktober 2013, 08:06 
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Geile Bilder.

Da muß ich auch mal hin, wenn ich Zeit finde....

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Wer sein Leben so einrichtet, dass er niemals auf die Schnauze fällt, der kann nur auf dem Bauch kriechen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 9. Oktober 2013, 18:34 
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Ach ja...schön... :L

Ich war in der Woche gar nicht so weit weg. Auf der anderen Rhone-Seite in Flaviac (eher in der Nähe davon).

War Friedemann auch wieder da? Wie geht es ihm?

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Viele Grüße...Woodapple.

"Alles für die Kinder..."

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Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 9. Oktober 2013, 20:26 
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woodapple hat geschrieben:
Ach ja...schön... :L
Ich war in der Woche gar nicht so weit weg. Auf der anderen Rhone-Seite in Flaviac (eher in der Nähe davon).

Schade, dass wir das nicht gewusst haben. In Deiner Nähe kann man ja (wenn man will) auch gar nicht so schlecht schottern.

War Friedemann auch wieder da? Wie geht es ihm?


Logo! Topfit mit über 80. Er hat den Laden quasi allein geschmissen, da die Hausherren mal ne Woche Urlaub gemacht haben. Letzten Winter hat er zum Teil in Sri Lanka verbracht. Wohin es ihn heuer treibt, wusste er nocht nicht. Ein Wahnsinns Typ - einer der außergewöhnlichsten Mensch, die ich persönlich kennenlernen durfte. Könnte mir vorstellen, dass es Dir ähnlich geht.

Herzliche Grüße

maxmoto

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Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 9. Oktober 2013, 20:41 
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Servus Papa Max,

wie gut das Liane wieder mit von der Partie war - da sind sensationell gute Fotos dabei! :L

Nachdem ich Frankreich mit dem Motorrad ja schon, nicht zuletzt dank dir und deiner Kurven- bzw. Sandwich-Tips ;) schätzen gelernt habe, denke ich, dass der Tag kommen wird, wo ich auch in der Gegend mal rumkurve. Hoffentlich bei besserem Wetter, idealerweise mit einem ortskundigen, gemütlich voranfahrenden, witzeerzählenden, vernünftigen, lebenserfahrenen Herren... :mrgreen:

Danke fürs Mitnehmen!

So long,

da Wolf

der sich bei der LGKS-Tour die Birne auch so angehaut hatte, allerdings an keiner Tür, sondern am Tiger...

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Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 9. Oktober 2013, 21:25 
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Das Vercors solltest du dir doch relativ zügig auf die Liste setzen, bevor dort weitere Strecken restriktiert werden. Da Klaus vom Tal dort noch nie war, jener vom Berg und meinereiner auch schon eine Weile nicht mehr dort, könnte es sich mit einem spaßigen Event durchaus ausgehen.
Du hast keine Vorbehalte vor Jazzabende undoder afrikanischer Küche, fehlender Mobilfunkanbindung, Tagesetappen von auf dem Papier mickrig klingenden 150km,... dann könnten wir wieder einen Heidenspass haben. ;)

Max, eure schönen Bilder haben mich seufzend in Erinnerung schwelgen lassen. Schön, dass deine Fotogräfin wieder an Bord war. :L

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Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 9. Oktober 2013, 22:23 
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Wohnort: Wien
@ Ryna: Das klingt nicht schlecht und sollte ernsthaft in Erwägung gezogen werden :L

So long,

da Wolf

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Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 9. Oktober 2013, 23:33 
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ryna hat geschrieben:
Das Vercors solltest du dir doch relativ zügig auf die Liste setzen, bevor dort weitere Strecken restriktiert werden. Da Klaus vom Tal dort noch nie war, jener vom Berg und meinereiner auch schon eine Weile nicht mehr dort, könnte es sich mit einem spaßigen Event durchaus ausgehen.
Du hast keine Vorbehalte vor Jazzabende undoder afrikanischer Küche, fehlender Mobilfunkanbindung, Tagesetappen von auf dem Papier mickrig klingenden 150km,... dann könnten wir wieder einen Heidenspass haben. ;)

Grundsätzlich kann ich mir vorstellen, was man mit Euch immer und überall einen Riesenspaß hat, aber die Idee mit dem Vercors hat schon was. Ich war wirklich schon oft dort, aber es ist immer wieder schön. Also: Jederzeit gerne!
Mobilfunkanbindung brauch ich nicht. Jazzabende... da kannst mich haben. Afrikanische Küche kenn ich nicht wirklich (nur von Club-Urlauben vor meiner Moppedzeit in Tunesien und Senegal). Wenn der Genussmensch Reiner das aber genussvoll verzehrt, dann schmeckts mir sicher auch.
Terminlich können wir uns sicher Euren Vorgaben anpassen.
Zu bedenken gebe ich aber, dass es vielleicht Sinn macht, das Quartier ein oder zweimal zu wechseln, denn südlich der Drôme ist's landschaftlich anders aber auch wunderschön und westlich von Valence auch. Für Tagestouren von Pierlass aus aber vielleicht ein bisschen weit.


Max, eure schönen Bilder haben mich seufzend in Erinnerung schwelgen lassen. Schön, dass deine Fotogräfin wieder an Bord war. :L


Schön, dass sie Dir gefallen - dazu hat sie Liane, die für mich beste Sozia von Welt, auch gemacht. Aber natürlich freut sie sich über jedes Lob.

So, jetzt plan(t) mal schön.

Gruß und viel Vergnügen am Gimbelhof.

Max

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