Mimoto's Reiseforum

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Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 14. Juli 2013, 19:07 
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Registriert: Samstag 2. Juni 2012, 19:29
Beiträge: 8148
Wohnort: 80993 München
Diesen Reisebericht sollte es eigentlich gar nicht geben, denn wir wollten ursprünglich mit Ducato und GS vom 21. Juni bis 14 Juli in Frankreich verbringen.
Wer den Reisebericht „Frankreich nach der Wetterkarte“ kennt, weiß, dass wir am Freitag den 28. Juni mit der GS einen Motorschaden hatten und am Samstag den 29. nach Hause gefahren sind.
Ursprünglich wollten wir am Montag oder Dienstag gleich wieder mit unserer alten „K“ wegfahren, aber dann kam das und jenes, wie z.B. Lianes 14 Jahre alter Twingo mit Glasschiebedach und ca.160.000 km liegt in den letzten Zügen. Sie will unbedingt wieder einen Twingo, aber einen alten. Wir hatten Glück und fanden einen, sogar einen Initiale mit Lederausstattung, Sitzheizung, Glasschiebedach und Klimaanlage. Vertrag ist schon eingetütet und nach dem Urlaub holen wir ihn. Und unser bester Freund feierte am Donnerstag den 04.07. seinen 40ten. Nachdem wir da waren „mussten“ wir kommen. Wir taten es gerne! Es war ein wunderschönes Fest in Gewändern der Renaissance.
Warum das denn? Ganz einfach: Neuburg erlebte seine Blütezeit unter Ott Heinrich. Das war der, der nicht nur das Neuburger Schloss gebaut hat, sondern auch das Heidelberger. Ihm zu Ehren wird seit einigen Jahrzehnten immer in ungeraden Jahren am letzten Wochenende des Juni und am ersten Wochenende des Juli das Neuburger Schlossfest gefeiert.
In die 30.000 Einwohner Stadt strömen da über 100.000 Menschen.
Mein Freund ist einer der Schlossfestwirte. Und da am Wochenende vor seinem Geburtstagsfest und am Wochenende danach „Schlossfest“ ist, stand die „Location“ und das Motto war vorgegeben.
Zu Schlossfest-Zeiten ist es natürlich unmöglich in Neuburg und näherer Umgebung ein Zimmer zu bekommen. Alles ausgebucht. Wir haben das Schlossfest schon so oft mitgemacht, dass wir diesmal einfach drauf verzichten wollten und weil ein guter Bekannter von uns (Österreicher) mit seiner Frau und Tochter das Schlossfest am ersten Juliwochenende besuchen wollte, haben wir ihm (da war ja geplant noch weg zu sein) unsere Wohnung zur Verfügung gestellt. – Also mussten wir wieder weg.
Am Freitag den 05. Juli sind wir dann gegen Nachmittag nach München gefahren, weil Liane noch einiges mitnehmen und erledigen wollte. Am Samstag den 06. sollte es dann in der Früh losgehen. In die Auvergne. Nach Brioude auf einen Campingplatz mit Bäumen, einem Pool und einem Fluss.
Am Samstag hatte Liane noch zu tun. Sie kann nicht einfach wegfahren und die Wohnung schaut aus wie Sau und schmutzige Wäsche zurücklassen geht schon gleich gar nicht.
Also konnte ich mir in Ruhe das Formel 1 Qualifying auf dem Nürburgring anschauen und mich anschließend hinlegen. Wecker war auf 19:00 Uhr gestellt.
Um 20:00 Uhr waren wir mit dem Frühstück fertig und um 20:30 ging los. Über Bregenz, die Schweiz, Genf, Lyon, Saint Etienne, Le Puy nach Brioude. Gut 900 km. Um 7:30 waren wir hier. Ich hatte mich verkalkuliert, weil ich annahm gut 12 Stunden zu brauchen.
Macht ja nix, ist leicht gesagt, aber der Campingplatz öffnet erst um 9:00. Also 1,5 Stunden wach bleiben und zu Fuß den gut besuchten Campingplatz durchwandert und nach einem schönen freien Platz gesucht.

Kurz vor Brioude
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Endlich um 9.15 wurde die Rezeption geöffnet und wir bekamen den schönsten Platz. Nicht gleich. Erst mussten wir noch gut 20 Minuten warten, bis er geräumt war.
Eingeparkt. Mopped raus. Mopped in den Schatten gestellt (Auto stand in der Sonne). Ducato installiert. Einen „Eiskaffee“ gemacht (Nescafe Gold in Tasse, Zucker und kaltes Wasser rein, mit dem Milchaufschäumer „umrühren“, mit Milch aufgießen – fertig) und erst mal hingelegt. Das war so etwa 10:30.
Um 13:30 aufgewacht. Im Ducato hatte es 28,9 Grad. Er stand voll in der Sonne.
Wir haben ein sogenanntes Glashubdach im Ducato eingebaut. Das kann man ca. 8 cm öffnen. Es war offen. Um 14:00 Uhr sind wir zum Pool gegangen.
Um 15:30 wollte Liane zum Duc. Wir haben keine Kinder. Andere Campinggäste schon. Und Väter versuchen im Urlaub vergeblich die Lautstärke der Kinder zu übertönen.
Um 15:45 kam Liane um mich zu holen. Ich muss unbedingt mit zum Ducato.
Der Nachbar hatte den Knall eines Gewehrschusses gehört und unmittelbar danach komische Geräusche aus dem Duc.
Was war passiert. Ohne Fremdeinwirkung, allein durch die Hitze und die direkte Sonneneinstrahlung hat es unser Glashubdach zerrissen. Wirklich 1.000de kleiner und kleinster Glassplitter lagen auf dem Bett, auf dem Dach, im Ducato verteilt – klingt jetzt blöd, aber es war fast ein Schock – hatten wir ein Glück, dass wir rechtzeitig aufgestanden sind – es wäre ein ziemlich plötzliches Erwachen gewesen.

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Liane fing an aufzuräumen. Ich holte die Erlaubnis mit einem mittlerweile leeren Platz mit einem großen Baum (unter dem der Ducato Platz hatte) zu tauschen. Erlaubnis erteilt. Ich telefonierte mit dem ADAC. Das zweite Mal innerhalb von 14 Tagen und vorher 40 Jahre nie.
Weil der Duc so ein ungewöhnliches Auto ist (praktisch selbstgemachtes WohnmobilMoppedbeförderungsfahrzeug) war es nicht ganz einfach, dem ADAC klar zu machen, dass es sich um ein ganz normales (wie im PKW) Glashubdach, aber auf bzw. im Dach eines zum „Wohnmobil“ ausgebauten Fiat Ducato handelt. Ich brauche also keinen Wohnmobilespezialisten, sondern einen Karrosseriebetrieb oder vielleicht sogar „nur“ Carglas! Sie kümmern sich drum und SMSen mir morgen eine Adresse.
Dann haben wir alles vom Glas befreit, umgeparkt und den Duc verpackt. Ich habe immer eine alte Militärzeltplane dabei und die haben wir mit Expandern, Zurrseilen usw. um den Duc, also seine obere Hälfte gewickelt. Ein rotes Schleifchen haben wir uns verkniffen.

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Wenn alles gut geht, dann bekommen wir vom ADAC eine „gute“ Adresse und der Duc wird morgen fertig. Somit könnten wir dann Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag die Auvergne mit dem Mopped ergründen. Wenn nicht…. Ich werde berichten.
Am Samstag, es müsste der 14. sein, müssen wir auf alle Fälle wieder heim, weil Mo., Die., Mi. liegen Termine in München an.

Als "Belohnung" habe ich Liane noch einen kleinen "Salat" kredenzt
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Montag am 08.06.2013
Der Wecker klingelte um 7:30. Das Übliche. Um 8:15 rief ich zu Hause in der Werkstatt meines Vertrauens an, erzählte von unserem Missgeschick und fragte den Meister, wer uns wohl seiner Meinung nach am besten helfen könnte. Eigentlich nur eine Wohnmobil-Werkstatt oder ein Karrosseriespengler / Unfallinstandsetzer. Carglas seiner Meinung nach sicher nicht.
Kurz vor 9:00 rief der ADAC an und nannte mir eine Werkstatt in Le Puy en Velay (ca. 60 km) die mir helfen würde. Bei Übersetzungsschwierigkeiten kann ich gerne wieder anrufen. Dann informierte ich noch meine Versicherung (Teilkaskoschaden). Die ließ sich alles erklären und meinte, dass ich unter der Schadensnummer nur die Rechnung einreichen muss.
Wir überlegten. Wenn wir jetzt zur Werkstatt fahren: Bestenfalls bekommen wir das Auto heute Abend. Weniger gut: Sie müssen so ein Glashubdach bestellen, das kommt übermorgen (frühestens), wir müssen zurückfahren und in zwei, drei Tagen wieder hinfahren. Da wir Optimisten sind, wollten wir für den besten Fall gewappnet sein und luden die „K“ ins Auto. (Wenn das Auto erst abends fertig ist, können wir den ganzen, na ja, den halben Tag Mopped fahren).
Ihr wisst, ich bin kein Freund vom Navi und habe nur ein uraltes, das ich (ich glaube noch zu DM-Zeiten) mal bei der Norma gekauft habe. Es kann nur: „Schnellste Strecke“,“ Kürzeste Stecke“, „Mit mautpflichtigen Straßen“, „Ohne mautpflichtige Straßen“. Ich benutze es so gut wie nie – aber jetzt war ich froh drum.
Adresse der Werkstatt eingegeben und um 11:00 waren wir vor Ort.
Ich fahre seit über 40 Jahren nach Frankreich – spreche aber kein Französisch. Ok, ein wenig verstehe ich, ganz wenig kann ich auch sagen, schreiben geht gar nicht.
Ich zeigte dem Meister unser Malheur und „verhandelte“ mit ihm. Wie gesagt: ich spreche nicht französisch und war daher sicher, dass das, was ich verstanden habe absolut unmöglich war. Das konnte nicht sein. Also rief ich den ADAC an, erklärte, dass ich nicht französisch spreche, der Meister nicht deutsch und bat die nette Dame vom ADAC um Übersetzungshilfe. Der Meister und die Dame telefonierten ein, zwei Minuten, dann bekam ich den Hörer. Unglaublich, ich hatte ihn richtig verstanden: Er hat so ein Dachfenster nicht da. Kann es auch nicht besorgen. Er kann das Dach provisorisch abdichten, dass es absolut wasserdicht ist. Er kann es sofort machen und ich kann damit beruhigt nach Hause fahren und es zu Hause richten lassen. Es dauert ca. 15 Minuten. Es kostet nichts!
Mit manchen Franzosen ist Handeln einfach zwecklos. Wir waren einverstanden, gaben ihm das Auto, die Schlüssel und sind vis a vis einen Kaffee trinken gegangen. Mit dem Kaffee mussten wir uns beeilen, denn nach einer Viertelstunde stand das Auto wieder auf dem Hof.

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Logo bekam er ein entsprechendes Trinkgeld und wurden sind fast als Freunde verabschiedet.
Auf der Heimfahrt haben wir Resumee über die zwei Tage Urlaub gezogen und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir unglaubliche Glückspilze sind.
Am Campingplatz das Mopped raus, den Duc installiert, Essen gekocht, Mittag gegessen, abgespült, umgezogen und kurz nach 15:00 saßen wir auf der „K“.

Einen kleinen Besucher hatten wir auch.

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Unsere kleine Tour führte uns von Brioude nach Süden auf der D585 nach Lavoûte-Chilhac, Langeac (wo wir tankten), dann nach Osten auf der D590 nach Chaspuzac, nördlich auf der D906 bis zur D102 bis kurz nach Fix-St.-Geneys, dort rechts nach Norden auf der D40 bis Allégre, dann heißt sie D13 und mündet auf die D906, die wir bis La Chaise-Dieu (sehr schöner Ort) fuhren. Hier gings nach Osten auf der D499 und später auf der D19, auf der wir erfolgreich ein „Route Barree“-Schild ignorierten nach Brioude. Diesmal sind wir durch den Ort zum Campingplatz gefahren und können sagen: Ein wirklich schönes Städtchen.
Um 19:00 Uhr kamen wir am Campingplatz an, gerade rechtzeitig um zu sehen, dass der Pool geschlossen wird. Gab’s halt ne wirklich heiße Dusche. Im Gegensatz zu den meisten Campingplätzen sind die Duschen hier extrem heiß.
Das Übliche: Kochen, Essen, Abspülen und in die Snack-Bar. Ach ja, neben uns am Campingplatz ist ein Pärchen aus Schottland im Wohnmobil. Sie waren heuer schon mit Mopped und Zelt in Tschechien. Er ist 77 Jahre alt. Ich hab also noch Hoffnung noch ein paar Jährchen mit Liane dem Mopped-Fahr-Virus zu erliegen. Er sagte uns, dass es ihnen nicht anders als allen Schotten geht, die total am Ausflippen sind, weil Murray das Wimbledon-Finale gegen Djorkovic gewonnen hat.

Le Puy
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Unterwegs
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Brioude
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Ein Blümchen für die beste Sozia von allen - lt. Liane eine Hipericum Calycinum, aber das hättet ihr sicher gewusst.
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Dienstag am 09.07.2013
Heute war nicht unser Tag. Es ist nichts Außergewöhnliches passiert. Schon in der Früh lief alles ganz normal und um 10:15 Uhr sind wir losgefahren. Nach Süden. Richtung Le Puy en Velay. Aber nicht bis le Puy, sondern vorher links weg auf die N88 über Pradelles nach Langogne. In Langogne getankt und für die Brotzeit eingekauft und auf die gelbe D906 über La Bastide Puylaurent nach Villefort. Kurz vor Villefort wird die Straße und die Landschaft spektakulär. Man kann auf der linken Straßenseite an einem Aussichtspunkt anhalten und herunterschauen, auf den Stausee, die kurvenreiche Straße, mehrere Brücken und auf Villefort. Das ist ein außergewöhnlich schönes Dorf und wir machten am Dorfplatz Brotzeit um dann in einem Café einen Kaffee zu uns zu nehmen.
Gestärkt gings weiter auf der vielversprechenden kurvenreichen gelben D906 über Genolhac, Portes – mit der imposanten Burg – bis L’Affendou, links auf die weiße D59 über St. Florent nach Les Mages. Hier links auf die rote D904 5km nach Norden um bei St.-Ambroix wieder links weg auf die gelbe D51 wieder nach Villefort.
Diese Runde war nicht schlecht, sah aber auf der Karte wesentlich vielversprechender aus – vielleicht lag es auch an der Hitze – so um die 30 Grad, den Ampeln, die wegen Straßenausbesserungsarbeiten aufgestellt waren (man versucht die Strecke D906 zu begradigen, sie wird wohl bis nächstes Jahr einen Teil ihres Charmes verloren haben) oder es ist wie empfunden: auf der Karte schaut’s besser aus.
Auf jeden Fall waren wir wieder in Villefort, gingen in ein anderes Café auf eine kühle Erfrischung und Liane besorgte beim örtlichen Metzger unser Abendessen.
Nördlich von Villefort am Ortsausgang kann man auf ein kleines, enges kurviges, bergiges Teersträßchen rechts abbiegen. Man sieht die N906 wie sie sich oben am Berg schlängelt und kommt über Pied-de-Borne (links halten) auf der fast schon ein wenig abenteuerlichen (lag nicht nur am Rollsplit) D 151 nach La Bastide Puylaurent.
Von dort gings dieselbe Strecke wieder zurück, wie wir heute runtergefahren sind, aber bei Solignac-sur-Loire wo man rechts Richtung Le Puy und links Richtung Clermont-Ferrant (also unsere Richtung) fahren kann, sah man in unsere Richtung eine unangenehme Bewölkung. Hitzegewitter. Blitze zuckten in der Ferne, eigenartiges Licht, ein wenig diesig schon fast ein wenig unheimlich. Wir fuhren weiter. An der nächsten großen Kreuzung – da wir in Frankreich sind – sprich Kreisverkehr haben wir uns unsere Regenjacken angezogen. Warmduscher halt, denn auf der K – LT sind wir ja ziemlich gut geschützt, vor allem wenn man die Scheibe nach oben fährt – aber bei langsamer Fahrt und beim Stehen bleiben (man weiß ja nie, was kommt) werden wir natürlich genauso nass wie auf einem Naked Bike.
Wir kamen unbeschadet, also gerade mal angefeuchtet (hätten die Regenjacken nicht gebraucht) um 17:15 am Campingplatz an. Ich weiß, gerade mal 400km in 7 Stunden – nicht gerade rekordverdächtigt, aber darum ging’s uns Warmduschern ja auch nicht, wir haben genug Pausen gemacht, 2 mal eingekauft, getankt und schön gemütlich versucht Strecken zu fahren, auf denen die erlaubten 90kmh problemlos einzuhalten sind – na ja, auf den „roten“ ist’s uns nicht immer gelungen.
Wir waren heute rechtzeitig zum Baden am Campingplatz, der Pool war also noch offen, aber nachdem es heute hier ziemlich geregnet hatte, die ungeteerten Wege (der Platz hat natürlich auch geteerte) recht „batzig“ waren, hatten wir heut keine Lust (verwöhnte Warmduscher). So hat Liane die Einkäufe verarbeitet, also gekocht, ich den Bericht getippt – leider war ich so früh fertig, dass das Abspülen heute meine Aufgabe war.
Mal schauen, wie Morgen das Wetter wird – wenns schön ist, möchten wir gern über die Brücke von Millau fahren, dann unten durch und am Tarn entlang und dann wieder heim. Möglichst bis 19:00 am Campingplatz sein, denn Morgen Abend gibt‘s in der Snack-Bar Live-Music und die Snack-Bar Spezialität (typisch französisch) Hamburger special mit einheimischen Produkten.
Bis Morgen.

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Mittwoch der 10.07.2013
Heute war für uns ein normaler Tag, also mit ein paar außergewöhnlichen Momenten. Wir hatten heute über 30 Grad, wir hatten einmal Regen, wir hatten einmal Hagel, dann Starkregen, also schon extrem stark, dann Regen und dann wusste das Wetter nicht was es wollte. Gefahren sind wir knapp 450 km.
Um 10:15 ab Campinglatz. In Brioude noch getankt. Auf der roten D588 nach Westen. Nach ca 3 km auf die gelbe D12 nach Südwesten abgebogen. In La-Chapelle-Laurent wird die D12 zur D10 und bei Viellespesse auf der Auffahrt 25 auf die Autobahn A75 / E11 nach Süden. (die Autobahn ist kostenfrei bis kurz vor Millau, wo wir € 4,40 für die Brückenbenutzung entrichten mussten).
Bei der Ausfahrt 38 (Antrenas) verließen wir die Autobahn, weil die gelbe D809 so verführerisch aussah. Hat sich nicht wirklich gelohnt. Bei La Canourgue sind wir (Ausfahrt 39) wieder auf die Autobahn. Bei der Ausfahrt 45 kommt die Stelle, an der man Brückenmaut bezahlen muss und dann kommt Sie. Die wirklich einmalige Brücke. Ich kann sie nicht beschreiben. Goethe hätt’s wahrscheinlich gekonnt. Aber ich kann es wirklich empfehlen, da mal drüber zu fahren.
Die nächste Ausfahrt nach der Brücke (46) nahmen wir um auf die rote D999 zu kommen, die wir westwärts fuhren. In St-Rome-de-Cernon auf die D992 nach Norden und in St-Georges-de-Lucercon (sowas findet man wahrscheinlich nur ohne Navi) rechts weg über St.-Geniez-de-Bertrand auf so ziemlich den schmalsten träßchen (geteert) die wir jemals gefahren sind durch so ziemlich die engsten Kehren, die wir jemals gefahren sind auf Sträßchen die das Wort „Randsicherung“ noch nicht mal vom Hörensagen kennen gewannen wir rasch an Höhe. (für diese Strecke muss man (frau) schwindelfrei sein). So kamen wir auf einen „versteckten“ geschotterten Aussichtspunkt um die Brücke in ihrer ganzen Pracht zu sehen. Geteert gings eng, steil ein paar Serpentinen hinunter und wir waren in Creissels, praktisch einem Vorort von Millau.
Es war (seit etwa 11:00 Uhr) deutlich über 30 Grad und wir waren wieder mal froh unsere SommerMoppedKlamotten anzuhaben. In Millau getankt und durch Millau Richtung Gorges du Tarn. In Paulhe (also nicht He paul) fanden wir einen einsamen Picknickplatz. (einfach über einen Randstein und ein Stück Wiese und schon war er da.). Gepicknickt im T-Shirt. Wir waren zu 80% mit dem Picknicken fertig…. Es tropfte. Es fing an zu regnen. Eingepackt, angezogen, und Richtung Tarn. Als wir aus Paulhe draussen waren, sahen wir, dass es Richtung Tarn bedrohlich aussah.
Umentschieden. Richtung Autobahn. Bei der 44.1 (Nähe Micropolis) erreichten wir die Autobahn und fuhren zügig nach Norden. So ab Sévénac-le-Château fiel mir auf, dass die Autos auf der uns entgegenkommenden Autobahnspur alle mit Licht fuhren. Äußerst ungewöhnlich in Frankreich um ca. 15:00 Uhr. Vielleicht 15 km weiter – wirklich wie aus heiterem Himmel hämmerte es gegen Scheibe, Helm, Visier und auf den Oberschenkeln hagelte es spitze Hammerschläge. Genau Hagel! Drum war auch die Straße so eher weißlich.
Das wunderbare Windshield der „K“ „LT“ nach oben gefahren. Hagel wurde auf dem Visier weniger, die Sicht tendierte dagegen gegen 0.
Bevor wir richtig begriffen haben, was los ist (es war immer noch ziemlich warm) war der Hagel vorbei und „nur“ noch Starkregen – aber schon heftiger Starkregen.
Unter der nächsten Brücke (Unterführung) angehalten, Warnblinker eingeschalten, worüber der Spanier und seine Frau, die mit ihrer Harley schon da standen, ziemlich froh waren.
Nachdem wir umgezogen waren und losfahren wollten, fährt der Spanier (er stand ganz rechts) auf einmal quer vor uns - so etwa drei Meter, wartet (im Regen) auf seine Frau, (sie hatten natürlich mittlerweile auch schon auf Regenkleidung umgestellt) die dann aufsaß und … fuhren sie los. Irgendwie kam uns das einfach spanisch vor.
Nach ein paar km bzw. Minuten ließ der Regen stark nach (typisch für Starkregen) und nach 10 Minuten hat es aufgehört. Die nächste offizielle Haltemöglichkeit angefahren und in strahlender Sonne (sauheiß) die Regenklamotten ausgezogen. Ein paar Minuten in die Sonne gelegt, dann waren sie trocken, zusammengelegt, aufgeräumt und weiter gefahren.
Die übernächste Ausfahrt genommen, weil um uns, also nördlich, nordöstlich und östlich von uns eine Regenwand war. Regenklamotten angezogen. Kaum fertig, fängts leicht zu regnen an. Weitergefahren. Wolkenbruch! Da müss mer durch. Keine fünf Minuten – Wolkenbruch geht in Regen über.
Endlich Ausfahrt 22 – Brioude. Ausfahrt genommen. Richtung Brioude. Regen hört auf. Nach gut 16 km Brioude kommt. Kein Regen. Nach Bäckerei für Brot gesucht, keine gefunden. Supermarkt. Liane kauft Brot und noch ein paar Lebensmittel. Ich warte am Moppend. Es fängt leicht an zu regnen. Liane kommt nach ein paar Minuten. Es hört auf. Die letzten 4 oder 5 km zum Campingplatz hat’s nicht geregnet. Am Campingplatz selbst hat es heute ein wenig, aber wirklich nur ein wenig geregnet.
Ausgezogen, Klamotten zum Trocknen aufgehängt, Badesachen angezogen und in den Pool. Herrlich. Duschen – anziehen und kurz nach 19:00 Uhr in die Snackbar zur Live-Music. In der Snack-Bar vier Tische, zwei besetzt (sollte eigentlich die Tanzfläche sein). Draußen ein Tisch mit Schirm besetzt. Die anderen Tische und Stühle nass.
Der Wirt kommt. Live-Music fällt aus, wegen Regen, aber die Hamburger macht er natürlich. Er wischt einen Tisch und zwei Stühle trocken. Pflanzt einen „Sonnenschirm“ in die Tischmitte, ich bestell (dass wenigsten eines heute wie vorgesehen klappt) einen Hamburger (ein Riesenteil in einem Viertelmeter Baquette mit Pommes und Salat) Liane eine Pizza mit drei Käsesorten (sie sagt: klasse) und ein paar Getränke.
Nach dem Kaffee so gegen 21:00 Uhr „nach Hause“. Bericht schreiben bzw. Lesen, Mücken und Fliegen töten und ein wenig aufräumen.
Jetzt ist’s 22:15. Mir langts und Liane wird noch die Bilder aus dem Fotoapparat auf’s Laptop überspielen.
Wär schön, wenns morgen ein außergewöhnlicher Tag wird, also ein Tag ohne Besonderheiten.
Noch ein letzter Satz zum Wetter. Ich fahre wirklich seit über 40 Jahren Auto und Mopped. Ich kann mich nicht erinnern, solche Wetterphänomene in so kurzer Zeit hintereinander erlebt zu haben. Wer das nicht erlebt hat, (ich habe für diese Gedanken jedes Verständnis) muss mich für irgendwie nicht ganz ganz halten – aber, glaubt mir, es war wirklich außergewöhnlich in Intensität und Wechselhaftigkeit.

nicht ganz scharf - aber vom fahrenden Mopped ist's nicht so einfach
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die war einfacher - nicht beim Fahren
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da hinter geht's zum Aussichtspunkt für "die Brücke"
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Die "K" in ihrem Element - na ja nicht wirklich, aber es geht
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Die Brücke vom versteckten Aussichtspunkt
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Wetter
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Die Brücke
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Unterwegs
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Donnerstag am 11.07.13
Heut sieht das Wetter nicht so toll aus. Ich habe ausgeschlafen und wurde vom Duft frischen Kaffees geweckt. Liane hat das Frühstück gemacht. Ich hab mir zum Moppedfahren relativ warme Klamotten angezogen.
Noch nen Nebensatz zu Klamotten und Ducato. Da wir ja die großen, eher unattraktiven Strecken mit dem Ducato zurücklegen, haben wir auch viel Platz. So hat jeder von uns 2 Helme dabei und mindestens zwei Sets Motorradklamotten. Im Sommer für heiß und warm. Im Frühjahr oder Herbst für warm und kühl. Luxus halt.
Was die Motorradklamotten schlechthin angeht, glaube ich, dass sich die meisten zu warme Klamotten zulegen. Ich, der ich tendenziell lieber friere als schwitze, bevorzuge möglichst luftige Motorradklamotten, weil man bei warmen Klamotten zu wenig ausziehen kann um nicht zu schwitzen und trotzdem den Sicherheitsgedanken aufrecht zu erhalten. Bei weniger warmen Klamotten, kann man auch einen Stadtbummel unternehmen und wenns kühl wird, kann man immer noch was drunter oder drüber ziehen. Nur so ne persönliche Meinung – kann jeder selbst entscheiden.
Also heute schien es kühler zu werden und wir fuhren kurz nach 10:00 Uhr los. Ich wollte auf jeden Fall nach „La Tour-d’Auvergne, nach le Mont-Dore und das Sträßchen (D36) von La Mont-Dore nach Besse-et-St-Anastaise fahren.
Im Landkreis Neuburg-Donau in dem ich wohne ist zwischen den Dörfern Oberhausen und Unterhausen ein Stück Frankreich. Wirklich! Ein Stück Land, etwa 900 Quadratmeter groß, von (ich glaube) 12 Bäumen umringt mit einem Denkmal (vielleicht auch Grabstein) in der Mitte. Das Denkmal zu Ehren des ersten Grenadiers der Armee Napoleons der Grand Nation, der hier gefallen ist. Und dieser Erste Grenadier hieß La-Tour-d’Auvergne. Alle paar Jahre kommen französische Soldaten und es gibt ein kleines Völkerverständigungsfest. Vor über 50 Jahren hat sich ein Einheimischer an einem der Bäume erhängt und man musste erst (damals) die französische Besatzungsmacht in Berlin konsultieren um ihn abschneiden zu können. Die Totenmaske von La-Tour-d’Auvergne ist übrigens im Louvre ausgestellt.
Soviel zur Begründung, warum ich nach La-Tour d’Auvergne wollte.
Also, kurz nach 10:00 losgefahren und um 11:00 schon geschwitzt wie ein Hund. „In der Früh“ die falsche Entscheidung getroffen. Wir fuhren kleine Straßen (erst die N102, dann D20) nach Blesle (westlich), dann die klitzekleine (D82) nach Süden und dann nach Westen (Auriac-l‘-Eglise) als mir nach einer Linkskehre bergab ein Ungetüm entgegenkam. Ein landwirtschaftliches Fahrzeug von schier unglaublichen Ausmaßen. Die Hälfte der Vorderräder waren links und rechts im Grasbankett. Mir wurde schlagartig extrem heiß. Es half nur eines bremsen, anhalten, Liane absteigen lassen, reversierend (Liane musste beim rückwärtsfahren schieben) umdrehen, Liane aufsteigen lassen und bis zu einer Kreuzung zurückfahren.
Der „Pilot“ des Ungetüms bedankte sich freundlich grüßend und die drei Traktor-(nicht die Kleinsten)fahrer, die hinter ihm fuhren, tatens ihm nach. Das Schild „gesperrt für LKW über 6m Länge“ gilt scheinbar nicht für landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge.
Weiter gings nach Westen durch die Gorges de la Sianne (kannst vergessen) über Veze, dann auf die D679 bis Condat und dann auf der frisch dick gerollsplitteten D678 über Égliseneuve d’Entráigues nach Norden. Nach Égliseneuve wirde die D678 zur D978 und mündet auf die D149. An der Einmündung links (Westen) auf die D203 bis La Tour-d‘-Auvergne. Kurz vorher leuchtete noch das Reserve-Licht auf. Die ca. 20 km bis Le Mont Dore reiten wir locker ab, aber dort eine Tankstelle finden, war nicht ganz einfach. Wir fuhren erstmal in die Richtung in die die größte Straße ging (La Bourboule) bergauf und als ich die Benzinpumpe deutlich jammern hörte, drehte ich um, ließ uns den Berg herunterrollen und fuhren in der Ort. Kurz bevor mir mein Hirn den Befehl gab, laut und vernehmlich „Scheiße“ zu sagen, sahen wir eine. Glück hat nichts mit Intelligenz oder Planung zu tun. Die „K“ gefüttert und dadurch die Benzinpumpe wieder lautlos werden lassen.
Es war nicht ganz einfach, den „Einstieg“ in die D36 nach Besse-et-St-Anastaise zu finden, aber nachdem der gefunden war, war’s einfach nur noch schön. Kurven, bergauf, eine wunderschöne Hochebene. Auf den großen Bergen im Hintergrund lagen in Nähe der schon längt ausgeschaltenen Liftanlagen noch Schneereste. Längere Zeit deutlich über 1.000 m Höhe war’s auch nicht mehr sooo heiß und dann der Blick vom BALU, sorry, vom 1.451 m hohen „Col de la Croix St. Robert“ – a Traum!
Der Rest ist schnell erzählt. Über die wirklich ausnehmend schöne Kleinstadt „St. Floret“, über der einige große Felsen mit jeder Menge Höhlen thronen, Issoire, wo wir für’s Abendessen eingekauft haben ging’s ein paar km auf die Autobahn (Ausfahrt 14), nach Süden. Bei der Ausfahrt 20 wieder runter, auf der D909 entlang der „Gorges de l’Alagnon“ und bei Blesle wieder links weg nach Osten auf der D20 / N102 zum Campingplatz nach Brioude.

Unser Campingplatz
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Unterwegs
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Unterwegs - mit Steinbrücke - extra für Benny, die Steinbrücken so gern mag
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Fast ganz oben liegt noch Schnee
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Die Höhlen über St. Floret
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Kein Witz - Das ist Kunst
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wie oben erwähnt: in La Tour d' Auvergne
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Don Camillo war also auch in Frankreich (wissen die das in Brescello?)
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Für BALU
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Freitag am 12.07.13
Heute Kultur! Ausgeschlafen. Gemütlich gefrühstückt und kurz nach 11:00 auf die N102 nach Le Puy en Velay. Die 70km waren schnell heruntergespult. In Le Puy eine Stadtrunde gedreht, einen Parkplatz gesucht, Liane ist zur Tourist-Information und ich in den nächsten Tabakladen. Ich hatte meine Selbstgedrehten im Auto vergessen und bevor ich mich selbst nicht mehr leiden kann, habe ich mir eine Schachtel Gauloises bleu sont filtre gekauft. In den frühen 70ern des letzten Jahrhunderts, als bei uns die Schachtel DM 2,-- gekostet hat und ich teilweise einmal im Monat mit dem R4 nach Paris gefahren bin um Freunde zu besuchen, hat die Schachtel umgerechnet DM 1,20 gekostet. Jetzt habe ich € 7,30 bezahlt, also etwa DM 14,--. Nicht nur mir sieht man die Jahre an, den Preisen auch.
Wir trafen uns am Mopped und sind erst mal durch die Altstadt gebummelt. Irgendwie verwirrend. Deja vu-Erlebnis. Wie Paris am Quartier Latin / Saint Germain vor 40 Jahren. Kleine Geschäfte (keine Global Player) kleine Handwerker-Geschäfte, kleine Cafés und Restaurants. Stimmungsvoll.
Eine steile Straße bergauf mündete in einer Treppe und dieser Treppe (ich schätze gut 120 Stufen) ist eine Besonderheit. Eine Besonderheit insofern, als dass sie mitten im Kirchenmittelschiff einer wirklich großen Kirche endet. Die Kirche ist ein Riesenkomplex mit mehreren Kapellen, Kreuzgang, Kloster und Pilgerhaus für Jakobspilger. Mit Café, in dem es einen leckeren Afucato (eine ertrinkende Kugel Vanille-Eis in einem Espresso – ich kenne es nur aus Italien, da schreibt man es auch anders – war aber genauso gut.). Dieses Pilgerhaus ist einige 100 Jahre alt, teilweise renoviert (man sammelt noch Geld um weiter renovieren zu können) und zeigt in den verschiedenen Räumen Stationen des Jakobsweges bzw. was man dabei empfindet. Sicher interessant, aber nichts für mich, denn ich kann der Verehrung eines Menschen in dessen Namen zig Tausende getötet wurden (Jakob = Maurentöter) nichts abgewinnen. Aber: Jeder wie er will.
Wir hatten dort noch ein längeres freundliches intensives Gespräch mit einem ehrenamtlichen Helfer. Ein pensionierter, Germanistik studiert habender, ehemaliger Professor für Deutsche Sprache. Nachdem wir uns nicht über Jakob und seinen Weg unterhalten haben, sondern er (der oft in Deutschland ist und Deutschland gut kennt) von uns wissen wollte, wie uns Frankreich gefällt und was wir von Frankreich kennen und was uns in Frankreich nicht gefällt.
Es war wirklich interessant.
Die zwei außergewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten von Le Puy haben wir nur von Weitem betrachtet, bzw. Liane fotografiert.
Es ist eine Marienstatue Notre Dame de France (Gusseisen, insgesamt über 680 Tonnen schwer, 110 die Statue, 480 der Steinsockel und 45 die Metallverkleidung des Steinsockels) Sie wurde ca. 1855 errichtet als im Krimkrieg die russische Stadt Sebastopol eingenommen wurde. Aus einem Teil der erbeuteten Kanonen (213) wurde diese Statue geschaffen.
Und es ist die Michaelskapelle, die über unzählige Treppen (für uns unerreichbar) auf der Spitze eines einzelnen hohen Felsens tront, erreichbar wäre.
(NB: Es wäre einen Versuch wert, sie mit der Freeride zu erklimmen – vielleicht heißt sie dann nicht mehr nur „Michaelskapelle“ sondern „Mimoto seine“.
Um 17:00 Uhr waren wir wieder am Campingplatz. Pool, duschen, lesen, Forum schreiben, kochen, Essen, Abspülen, soweit es geht vorbereiten, denn Morgen wir gepackt und wir fahren wieder heim

Le Puy en Velay
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Das Café der Jakobspilger
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und Liane, meine Fotografin
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Samstag am 13.07.2013
Schnell erzählt. Um 7:00 Uhr aufgestanden. Gepackt, Mopped eingeladen und um 9:45 Uhr Richtung München gefahren. Diesmal die Strecke Lyon – Genf auf der Landstraße zurückgelegt und ich muss sagen: Schöne Strecke. Großteils auch eine schöne, kurvige Moppedstrecke.
Dreimal getankt (Le Puy; in Frankreich, kurz vor der Schweizer Grenze, weils da billiger ist und dann nochmal in Bregenz, auch des Preises wegen), drei Pausen gemacht und um 23:00 Uhr, also nach nicht einmal 12 Stunden und 960 km in München angekommen.
Schee war’s.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 14. Juli 2013, 20:30 
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Welch wunderschöne Reise!
Ich komme immer wieder voll ins schwärmen!
Jedes mal wenn ich einen Ducato sehe muss ich auch an euch beide denken.
Schön, dass ihr bei euren Reisen auch an mich denkt!
Hab mich sehr über euer Bild gefreut! :L

@Liane
Wieder mal herrliche Bilder. Du hast echt ein tolles Auge für die Fotografie :L

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Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 14. Juli 2013, 21:48 
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Tolle Reise und tolle Foto's

Ein Urlaub wo nichts passier - ist ja langweilig.

Hoffe das das Glasschiebedach wieder gerichtet wird. Hat das Plastik echt bis zum Schluss gehalten ???

Ein Lob ab die Fotografin - aber auf eine "K" gleitet man über die Wege :lol:

:L

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Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 14. Juli 2013, 22:44 
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Trotz dem Fitzelchen von Malheur scheint es eine sehr abwechslungsreiche Reise gewesen zu sein. So eine Fotogräfin ist schon Gold Wert!

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Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 15. Juli 2013, 10:46 
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Wieder eine schöne Ereignißreiche reise , und Gratulation zu deiner Photogräfin , die deinen km-Leistungen nach ziemlich Schmerzbefreit sein muss :-)

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Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 15. Juli 2013, 12:27 
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Wohnort: Wien
Hi Max & Liane,

wieder mal wunderbare Bilder, wie wir das ja mittlerweile von euch gewöhnt sind :L - das mit dem Glasdach schaut wild aus, ist das wirklich so ohne "Feindeinwirkung" passiert?

Danke jedenfalls fürs Mitnehmen in eine Gegend, die ich (leider) noch nicht kenne!

So long,

da Wolf

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...der mit dem Tiger tanzt

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Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 15. Juli 2013, 13:39 
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Beiträge: 970
Hallo, ihr Beiden!

Als ich "Auvergne" las, dachte ich mir erst nicht so viel. Dann stutzte ich bei den Fotos vom Dienstag: Da waren wir doch eben erst! Und als da noch "Villefort" stand, wusste ich: Max und Liane waren an einem schönen Ort! In diesem Café hat Renate den besten Capucino getrunken. Sagt sie.

Tja, das Viadukt von Millaut haben wir ja leider auslassen müssen. Aber der versteckte Aussichtspunkt, der wäre dann schon auf meiner Planung gewesen. Den findet man auch mit Navi, wenn man seriös plant ;)

Wolltest du nicht ohnehin ein Camper-Dachfenster anstelle des Schiebefensters? Manchmal gehen Wünsche schneller in Erfüllung, als man es sich erträumt hat, nicht? ;)

Wie auch immer, erneut ein toller Reisebericht mit vielen schönen Fotos zum träumen, sich erinnern und Lust auf neue Abenteuer generieren. Danke!

Gruss - Martin

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Kermit ist mit seinem eigenen Forum hier zu finden: >Motorradreiseforum.ch<


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Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 15. Juli 2013, 15:23 
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Beiträge: 8148
Wohnort: 80993 München
2wheeler:
Also in unserem Alter hättens wir's manchmal gern "langweilig".
Auf dem Rückweg habe ich um die Folie noch Panzerband geklebt (Auf's Dach von nem 2,5m hohen Auto ohne Regenrinne zu klettern war ein Abenteuer für sich). Ende der Woche werde ich "meine" Werkstatt aufsuchen und dann schaun wir mal.

ryna
Im Nachhinein ein Fitzelchen Malheur, aber während... da gehn dir die irrsten Gedanken durch den Kopf - aber wenn sich dann alles so auflöst, wie bei uns, dann wird's fast automatisch wieder schön abwechlungsreich. Und die Fotogräfin, die bei jedem Lob wächst, ist wirklich unbezahlbar.

ressart
Ereignisreich wars. Sogar letztlich schön ereignisreich. Und die Fotogräfin ist ziemlich schmerzfrei. Ich muss nur rechtzeitig fühlen, wann sie eine (kurze) Pause braucht und die auch machen, dann hält sie länger durch als ich.

Wolf
Nach den Erzählungen vom Nachbarn; Völlig ohne Fremdeinwirkung. Wir haben auch kein Projektil im Auto gefunden. Das Glas der Scheibe war viel dunkler als vorher. Liane freut sich natürlich ob der Komplimente als Fotogräfin. Wirst sehen, irgendwann packt Dich auch der Frankreich-Virus.

Kermit
Schön, dass ihr auch in Villefort wart und Euch der Ort auch so gut gefallen hat. An den Kaffee in dem Café vis a vis dem kleinen Platz mit den Bänken denken wir auch, denn der war fast schon italienisch gut.
Das Viaduct von Millau läuft Euch nicht davon. Aber da es wirklich etwas ganz Einmaliges ist, solltet ihr es mal angehen. Dass Du bei Deiner seriösen Planung den "versteckten" Aussichtspunkt auch mit dem Navi gefunden hättest, davon bin ich überzeugt. Wennst den mal fährst bitte so, wie ich gefahren bin, dann ist ein bisschen Abenteuer dabei. Andersrum ist's kürzer aber...
Wie das mit dem Dachfenster wird - moi schaugn. Ich muss halt was nehmen, das von der Größe passt (oder minimal größer ist und noch ein wenig ausgeschnitten werden muss). Vielleicht gibts in der Größe ein richtiges Wohnmobil-Dachfenster.
Schön, dass der Bericht Dir (Euch) gefallen hat.

maxmoto

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