Mimoto's Reiseforum

Reiseberichte mit Routen, Foto und Film
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Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 20. Juni 2012, 22:31 
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Vorwort
Kumpel Reinhard hatte viel erzählt. Er war mehrere Wochen ganz alleine und per Rucksack und Zelt unterwegs gewesen. Hatte von einem tollen Land mit sehr netten Menschen geschwärmt. Man spürte förmlich seine Begeisterung in all seinen Geschichten. Das sollten wir auch probieren, sagte er. Es lohne sich.
Sollte das etwa was für uns sein? Ich hatte noch nie in einem Flugzeug gesessen, unsere weitesten Touren waren mit dem Moped nach Griechenland oder Irland gewesen - und jetzt plötzlich soo weit weg?
An Informationen kam man damals (wir schreiben das Jahr 1993) nur sehr umständlich heran. Das Internet existierte praktisch noch nicht, wir haben uns Informationen per Post schicken lassen. Die Bilder sahen schön aus...
Also haben wir es gewagt. Und bis heute nicht bereut. Denn unser erster Fernurlaub war das Tor zu vielen weiteren, die noch kommen sollten. Doch dazu evtl. später mehr. Nach Neuseeland sind wir nicht wieder zurückgekehrt. Wir wollten unsere phantastischen Erinnerungen so behalten, wir sie seither in unseren Köpfen und Bildern fortbestehen.
Apropos Bilder: Digitalkameras gab es damals noch nicht, alles wurde auf Film gebannt. Während Speicherkarten heute klein und handlich sind und die Kontrollen an Flughäfen für sie kein Problem darstellen, war Fotografieren 'damals' ein kleines Abenteuer. Über 60 Filme (Agfa CT100) hatten wir dabei. In Bleibeuteln eingepackt, damit sie bei der Durchleuchtung am Flughafen keinen Schaden nehmen. Und dann vor Ort: Das buchstäblich blinde Vertrauen auf die Belichtungsmessung der Kamera. Eine Kontrolle der Aufnahme vor Ort war unmöglich, Belichtungsreihen bei schwierigen Lichtverhältnissen unumgänglich. Im Antelope Canon (USA) habe ich von jedem Motiv 9 Aufnahmen gemacht - in der Hoffnung, mit wenigstens einem Bild die Belichtung richtig zu treffen. 36 Bilder pro Film sind nicht viel, wenn man genau den Moment erwischen will, wenn die Fluke des Wals sein Abtauchen signalisiert. Je Fluke ein Film im Winder-Modus. Heute leben Fotografen im Paradies...

Anreise
Per Reisebüro haben wir Flug und Camper gebucht. Reisezeit ist Mitte Januar bis Ende Februar 1994. Stopover ist (wir fliegen mit Singapore Airlines von Frankfurt nach Auckland) natürlich in Singapur. Zwei Übernachtungen und die Faszination einer völlig fremden Welt. Abflug in Singapur ist am frühen Abend, Ankunft in Auckland am nächsten Morgen. Transfer zur Mietwagenfirma, Übernahme des Campers (ein Toyota Bulli mit Hochdach), Grosseinkauf im nächsten Supermarkt und ab dafür. Wir sind voller Elan und wollen keine Zeit verlieren. Cape Reinga ist unser erstes Ziel. Nachdem wir aus dem Gewusel von Auckland heraus sind macht sich zum ersten Mal der Schlafentzug bemerkbar. Die letzten 10 km bis zum Campingplatz sind der Alptraum. Wir sind beide so fertig, dass wir uns jeden Kilometer am Steuer abwechseln. Wir können die Augen einfach nicht mehr aufhalten. Am frühen Nachmittag laufen wir auf dem ersten Campingplatz in Neuseeland ein und wollen nur noch eins: schlafen! Auch die Vermieter haben dieses Problem inzwischen erkannt. Fahrzeuge können mittlerweile erst am Folgetag der Ankunft übernommen werden...

Unterwegs
Wir haben sechs Wochen Zeit und wollen Neuseeland 'entdecken'. Von Auckland geht es zunächst nach Northland. Vorbei an der Bay of Islands (Tipp: Jetski fahren, aber nicht zu zweit auf einem!) geht es weiter durch den Kauriwald zur nördlichsten Spitze Neuseelands: Cape Reinga. Der Sage der Maoris nach ziehen hier die Geister der Verstorbenen zurück nach Hawaiki. Der Leuchtturm liegt malerisch, der Fußweg lohnt sich. Die Fotos werden wir fast 20 Jahre später in Aperture mit 5 Sternen kennzeichnen.

Dateianhang:
Dateikommentar: Cape Reinga
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PA940160.jpg [ 49.26 KiB | 2881-mal betrachtet ]


Die 90 Mile Beach haben wir uns verkniffen. Es gab damals wenige Straßen, die mit dem Leihwagen nicht befahren werden durften - dies war eine davon. Die Vorstellung, bei auflaufender Flut mit dem Camper im Sand stecken zu bleiben hat unseren Eifer dann doch etwas gezügelt. Zurück ging es wieder durch den Kauriwald. Endlos kurvige Naturstraßen mitten durch den Urwald. Alles klappert in der Schränken hinter uns. Aber da es hier im Urwald etwas feucht ist, merken wir erst viel später, was für Risiken und Nebenwirkungen solche Naturstraßen haben können.
Die Kauris sind Baumriesen, der Tane Mahuta ist über 50 Meter hoch. Aber durch den dichten Urwald sind sie kaum in ihrer vollen Größe zu sehen. Trotzdem spürt man, welche Kraft von diesen bis zu 2000 Jahren alten Bäumen ausgeht.
Per Autobahn geht es vorbei an Auckland, denn die Halbinsel Coromandel ist unser nächstes Ziel. In der Hot Water Beach versuchen wir uns im buddeln eines Pools, aber irgendwie müssen wir das mit der Temperaturregelung noch mal üben. Meist kommt nur kaltes Wasser. Wir besetzen dann später einen aufgegebenen Nachbarpool mit fließend kaltem und warmem Wasser. An der Bay of Plenty sehen wir zum ersten Mal Kiwipflanzen, die hier auf großen Plantagen wachsen.
Rotorua ist unser nächstes Ziel. Es gibt 'Hells Gate' und andere blubbernde und nach Schwefel stinkende Löcher zu besichtigen. Und wir wagen eine weitere Premiere: einen Flug in einer kleiner Sportmaschine nach White Island. 'Ist etwas hoppelig mit so einem kleinen Ding', hatten uns Freunde vorher gewarnt. Recht hatten sie, aber die Papiertüten haben wir trotzdem nicht gebraucht. Die Maschine ist als Schulflugzeug mit doppelter Steuerung ausgestattet und so komme ich in den einmaligen Genuss, die Maschine ein paar Minuten selber steuern zu dürfen. Ist schon was anderes als der MS Flugsimulator. Der Blick aus dem Fenster ist sehr beeindruckend und dies wird nicht unser letzter Flug sein.
Neuseeland ist in gewisser Weise ein großer Abenteuerspielplatz. Man kann so viel unternehmen. Dinge, die bei uns damals unmöglich waren: Fliegen, Jetski, Offroad, Bungie und so manches mehr. Man muss sich nur trauen - und das nötige Kleingeld parat haben...
In Rotorua schauen wir uns ein Hangi und Concert an. Traditionelles Essen und Musik und Tanz. Klar eine Touristenattraktion, aber ein Haka live ist schon beeindruckend. Es gäbe noch so viele Details zu berichten, aber zu lange Texte werden eh nicht gelesen, daher kürze ich hier die Nordinsel mal etwas ab.

Südinsel
Wir setzen von Wellington aus mit der Fähre zur Südinsel über. Da Inge unbedingt zuerst die Delphine und Wale in Kaikoura sehen will, ist dies unser erstes Ziel. Also machen wir eine Whale Watching Tour mit und gehen mit Delphinen schnorcheln. Beides war sehr beeindruckend. Als Fotomotive sind beide extrem unterschiedlich. Wale liegen zunächst ruhig an der Oberfläche (kein Motiv) um dann irgendwann abzutauchen (das bekannte Flukenmotiv). Es kommt also darauf an, den Winder im richtigen Moment parat zu haben und den Zeigefinger nicht locker zu lassen, bevor der Wal komplett weg ist. Ausgesucht wird dann zu Hause, hier hilft also die schiere Materialschlacht. Pro Wal ein Film (ja, damals alles noch analog gewesen), die restlichen Bilder einfach verknipsen und schnell den nächsten Film rein. Delphine im offenen Meer sind dagegen extrem schwer zu kriegen. Klar sind im Weitwinkel immer irgendwo welche drauf, wenn das Boot von Hunderten von Delphinen umkreist wird - aber formatfüllend? Reine Glückssache, da sie unheimlich schnell sind. Habe hier genau EIN gutes Bild gekriegt. Um es war auch hier mehr als ein Film im Einsatz. Also, wer an so was Spaß hat: Pflichtprogramm Kaikoura!

Dateianhang:
Dateikommentar: Dusky Dolphin in Kaikoura
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PA940454.jpg [ 52.83 KiB | 2881-mal betrachtet ]


Als nächstes stand dann was für mich auf dem Programm. Schotter! Ich hatte von der Acheron Road/Molesworth gehört. 200km Schotter am Stück - wo findet man sowas schon bei uns? Also ab dafür und die Strasse in ihrer ganzen Länge geno... - ähm, Moment mal - wieso ist denn der Tisch im Camper so staubig? Und wieso sind auch die Töpfe und Pfannen im Schrank so staubig? Und alle Klamotten???
Die Freude über die schöne Gegend und die geile Strecke schlugen sofort ins Gegenteil um (zumindest bei Inge). In der Tat war der Kühlschrankinhalt das Einzige, was NICHT staubig war...
Was war passiert? Nun, es war warm - somit hatten wir die Fenster in den Türen heruntergekurbelt, um frische Luft zu bekommen. Durch die Fenster ist auch nicht viel Staub hereingekommen, allerdings hatte der Fahrtwind Luft aus dem Inneren des Campers nach draussen gesogen. Und somit wurden die ENTlüftungsöffnungen im Heck des Campers auf BElüften umfunktioniert. Und am Heck des Camper HAT ES gestaubt. Die Öffnungen kommen aber hinter den Schränken raus - welche bis auf den Kühlschrank keine Rückwände haben. Nun denn, der nächste Tag wurde also mit putzen, waschen und fluchen verbracht.
Kleiner Nachtrag: Inzwischen steht unser Rekord bei 750km Schotter am Stück (Sackgasse, one Way) - also 1.500km gesamt. Aber das ist eine andere Geschichte und stammt auch nicht aus NZ.
Nachdem der Wagen also wieder halbwegs sauber war, haben wir den Abel Tasman National Park erkundet. Da wir auch sehr gerne wandern, haben wir das Boot genommen und sind den Küstenwanderweg zurück gelaufen. Traumhaft und jedem zu empfehlen, der halbwegs gut zu Fuss ist.
Weiter ging es entlang der Westküste, zunächst standen Pfannkuchen auf dem Menu. Die Pancake Rocks sind sehenswert, besonders wenn die Blowholes bei (Sturm-)Flut Wasser speien. Fototipp: Abends die Wellen mit Stativ und möglichst langer Belichtungszeit (ggf. Graufilter verwenden) an den Felsen entlang verwischen lassen.
Nach Pfannkuchen kommt natürlich Eis. In diesem Fall der Fox Glacier. Zunächst eine geführte Gletscherwanderung, dann noch ein Helikopterflug auf den Gletscher. Helifliegen ist eher langweilig, fast wie Aufzug fahren. Der Pilot sagte nachher, er könne natürlich auch anders - wollte aber den Heli nicht immer von innen saubermachen müssen ;-)
Aus Fotosicht noch der Tipp: Lake Matheson zum Sonnenuntergang. Stativ, Mückenschutz und Geduld nicht vergessen!

Dateianhang:
Dateikommentar: Lake Matheson
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PA940562.jpg [ 25.45 KiB | 2881-mal betrachtet ]


Der Südwesten, das Fjordland, ist nicht per Küstenstraße erschlossen, so nehmen wir zu Abwechslung mal das Boot. Eine Tour durch den Milford Sound ist zwar sehr touristisch, aber trotzdem lohnenswert. Auch den Doubtful Sound haben wir mit dem Boot erkundet und dabei festgestellt, warum diese Ecke von NZ statistisch so hohe Niederschlagswerte hat. Die Statistik stimmt, es regnet wie Sau. Zum Doubtful Sound kommt man nur per Boot mit anschließender Bustour. So eine Bustour kann für einen Fotografen echt nervig sein, denn man kann im Gegensatz zum Camper ja nicht einfach anhalten, wenn man ein nettes Motiv sieht.

Nach kurzen Abstechern nach Dunedin (Taiaroa Head Albatros Schutzgebiet), bei den Yellow Eyed Penguins und den Moeraki Bolders haben wir uns dann den Mount Cook, den wir vom Lake Matheson aus bereits von Westen her sehen konnten, von der anderen Seite aus angesehen: vom Lake Pukaki. Der Tasman Glacier sieht gar nicht nach Gletscher aus, soviel Geröll liegt oben drauf. Da wir mittlerweile auf den Geschmack gekommen sind, buchen wir wieder einen Scenic Flight. Zunächst sind wir enttäuscht, eine relativ große Maschine (mit umso kleineren Fenstern) fliegt ein. Die bringt uns aber nur zum nächsten Flugplatz am Lake Tekapo. Dann holt der Pilot seinen kleinen Rutscher heraus: eine Piper Cherokee. Der Flug wird einfach genial. In einer so kleinen Maschine, nur der Pilot und wir beide. Der kleine 150PS Motor hat Mühe, gegen die Fallwinde anzukämpfen. Aber die Fenster sind groß und der Pilot sehr nett. Wieder haben wir das Glück, super Bilder machen zu können.

Dateianhang:
Dateikommentar: Flussdelta am Lake Tekapo
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PA940862.jpg [ 63.13 KiB | 2881-mal betrachtet ]


Es bleibt nicht mehr viel Zeit, unser Abflugtag naht. Wir wollen uns aber noch die Keas, die neuseeländischen Alpenpapageien ansehen. So machen wir noch einen kurzen Abstecher zum Arthurs Pass. Und werden nicht enttäuscht. Die Biester sind sowas von dreist und clever! Einer landet auf unserem Camper und pickt an der Dichtung der Dachluke herum (die Luder stehen auf Gummi!). Ich klopfe ans Dach. Er kommt zum Rand, schaut mich kurz an und - pickt weiter. Erst heftiges Schütteln des ganzen Autos kann ihn letztlich vertreiben. Wir haben ein Video gedreht, in dem ein Kea minutenlang mit einer leeren Cola Dose spielt. Der Wind treibt die Dose hin und her, der Kea läuft hinterher und spielt mit ihr. Klasse! Noch kenne ich mich mit dem Videoschnitt am Mac nicht aus, irgendwann liefere ich das Video nach...

Dateianhang:
Dateikommentar: Kea
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PA940905.jpg [ 32.75 KiB | 2881-mal betrachtet ]


Am Vorabend unseres Abflugs kommen wir in Christchurch an. Inge möchte sich noch die Stadt ansehen, ich bin irgendwie skeptisch. Wir fahren also noch in die Stadt und lassen den Wagen in einer Seitenstrasse stehen. Ziehen alle Gardinen zu und brechen zum Stadtbummel auf. Aber ich hatte ja bereits so eine Vorahnung. Als wir wieder zum Auto zurückkommen, höre ich bereits aus der Entfernung das vertraute Klappen einer Schranktür. Da ist einer drin! Wir haben einen Einbrecher auf frischer Tat gestellt. Wir stehen draussen, er drinnen und wir blicken uns durchs Fenster ins Gesicht. Was tun? Der Camper hat zwei Türen, die Schiebetür und die Heckklappe - alles können wir nicht auf einmal bewachen. Inge steht auf der Beifahrerseite und ich gehe zur Heckklappe. Zu spät fällt mir ein, dass wir hier ja unseren Campingtisch stehen haben und man die Klappe somit gar nicht von innen öffnen kann. In diesem Moment türmt der Dieb über den Fahrersitz durch die Fahrertür. Ich flitze hinterher. Eine kurze Verfolgungsjagd, auf der der Dieb etwas fallen lässt. Ich lasse ihn ziehen, trotzdem er Barfuss war (ein junger Maori), war sein Adrenalinspiegel wohl noch höher als meiner. Zum Glück haben wir ihn rechtzeitig gestellt und er hatte bisher nur meine Wanderschuhe in einen Beutel gepackt. Wir fahren zur Polizei, denn der Wagen ist arg demoliert. Dilettanten Olé, der hatte vom Autoknacken absolut keine Ahnung und mit einem Schraubenzieher das Blech unter dem Fenster der Fahrertür soweit aufgebogen, bis er an die Hebelei der Türsicherung herankam. Die Polizei versucht noch, Fingerabdrücke zu nehmen (hoffnungslos, der Wagen war 6 Wochen nicht gewaschen worden und hatte viele Schotterstrassen gesehen) und fährt mit Inge im Streifenwagen durch die Gassen, um den Täter evtl wieder zu erkennen. Aber es hilft nix, der ist längst über alle Berge...

Ich könnte noch so viele kleine Geschichten dieser Reise erzählen, aber das sprengt den Rahmen und am Ende liest es dann keiner mehr. Neuseeland war ein traumhaftes Land und ist es sicher auch heute noch. Wir haben so viele Eindrücke mitnehmen können, haben so viele nette Menschen kennen gelernt. Auf dem Abel Tasman Track, am Ende der Welt, haben wir uns zum Beispiel mit anderen Wanderern aus Korbach angefreundet. Die Freundschaft hält auch nach fast 20 Jahren noch immer und wir besuchen uns regelmäßig.

Wer offen auf die Menschen zugeht, wer offen ist für Neues ist (was sicher nicht immer einfach ist), den wird das Reisen - nicht nur nach NZ - reich beschenken. Just do it!

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Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.


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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 21. Juni 2012, 07:15 
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Wunderbar Ori! :)


Eine Reise nicht zu wiederholen um die schönen Eindrücke der ersten und somit einzigen Reise nicht zu verwaschen, ja das kann ich verstehen. Es ist tatsächlich so das die erste Reise an einen unbekannten Ort immer was ganz besonders ist, meine erste Alpentour mit dem Motorrad ist sicher die letzte die ich wenn überhaupt mal vergessen werde, wenn man das auch nicht mit Eurer Reise vergleichen kann.

Auch schön Dein Exkurs in die analoge Fotozeit, ich hab von meinem Vater mit 14 eine SLR bekommen beim Betrachten Deiner Aufnahmen hatte ich das Geräusch eines Diaprojektors im Hinterkopf. Sehr schöne Aufnahmen! Ja und dann '93 wo es noch kein Internet gab, tatsächlich die Wiedervereinigung irgendwie war die doch gerade erst, kein WEB und das mit den Handys ging gerade erst los, unglaublich wenn ich das meine Kindern erzähle schauen sie als ob es damals kein Sauerstoff zum Atmen gab.

Dann der Einbruch, bei aller Wut die dann hochkommt was für ein Schreck für Euch "alle", dabei wollte der "arme" Kerl wohl nur ein paar Schuhe, der Schaden am Fahrzeug steht da wirklich in keinem Verhältnis. Vielleicht war es ihm ja auch eine lehre er hat ja gesehen das er ohne Schuhe schneller war. :lol:

Auf den Film mit den Keas würde ich mich freuen. :D

Danke fürs Reinstellen! :D

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Michael /mimoto

Ich weiß, dass ich nichts weiß. (Sokrates)

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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 21. Juni 2012, 07:23 
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Servus Peter!


Was für ein Bericht, tolle Bilder! :D
Danke dafür!

Genau so haben wir's gern: ;)
Zuerst registrieren, dann wochenlang nicht vorstellen - quasi als blinder Passagier unterwegs - und nur wenige Tage nach der Vorstellung so ein Bericht.

Dürfen wir auf mehr hoffen? :)

LG
Michl

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Der Michl mit den 3 Zylindern

Michl hat uns am 25. Juli 2013 für immer verlassen †
Schlaf nun in Frieden, ruhe sanft.
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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 21. Juni 2012, 12:21 
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Wohnort: Kettwig im Süden von Essen
Großartige Impressionen aus einem großartigen Land!

Kann gut nachempfinden,
dass solche Reiseeindrücke lange Zeit im Kopf und in der Seele bleiben!

Danke fürs Mitnehmen!

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Liebe Grüße
von einer, die auszog, die Welt zu entdecken...


Doris


Die Kuh einfach mal (f)liegen lassen

Meine Reiseberichte
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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 21. Juni 2012, 15:42 
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Chapeau mein Lieber,

hast mich mal wieder schwer :o

Danke für's Schreiben und Zeigen :D

Ingo

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Der frühe Vogel kann mich mal.


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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 21. Juni 2012, 16:08 
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Biting Cock hat geschrieben:
Chapeau mein Lieber,

hast mich mal wieder schwer :o

Danke für's Schreiben und Zeigen :D

Ingo


Na, Ingo,

bringt dich dein Freund gar unter Zugzwang? :mrgreen:

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Der Michl mit den 3 Zylindern

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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 21. Juni 2012, 16:10 
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Beiträge: 1427
Wohnort: Rheydt
Pfiat di Michl,

Gegen Peter kann ich nicht anstinken ( will ich auch gar nicht ).

Freu mich nur, das er mein Freund ist :D

Ingo

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Der frühe Vogel kann mich mal.


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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 21. Juni 2012, 16:18 
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Biting Cock hat geschrieben:
Pfiat di Michl,

Gegen Peter kann ich nicht anstinken ( will ich auch gar nicht ).

Freu mich nur, das er mein Freund ist :D

Ingo


Uuups, das ist nicht ganz richtig! :o

Pfiat di = Verabschiedung = kommt von "behüte dich Gott" = Pfiat di Gott
Pfiat di Gott Lackerl = ein Glas ex saufen, auf einen Sitz leeren! :mrgreen:

Begrüßung kann sein:
Servas, Griaß di (Gott) = Begrüße dich Gott

In Kärnten können andere Laute vorkommen!
Lei laafn losn. ;)

Michl

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