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 Betreff des Beitrags: No Tuk-Tuk Today - Kambodscha 2015
Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 3. August 2016, 12:31 
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Tach zusammen,

ich hatte ja hier schon mal von meiner Motorradgespanntour in Kambodscha berichtet und auch Fotos eingestellt. Zwischenzeitlich wurde mein Reisebericht "No Tuk-Tuk Today" in der Zeitschrift Sidecar Traveller veröffentlicht. Den deutschen Bericht stelle ich jetzt hier ebenfalls ein.

Darüber hinaus habe ich meine SmuMug Seite komplett überarbeitet und alle ehemaligen Fotos gelöscht. Dafür habe ich jetzt neue Fotos dieser Tour hochgeladen (insgesamt 68), die ich nur mit Lightroom entwickelt habe.

Viel Spaß beim Lesen

No Tuk-Tuk today
Neun Tage auf einer Rundtour mit Corner Adventures in Kambodscha

Das erste, was ich höre, als ich den Ankunftsbereich des Internationalen Flughafens Siem Reap in Kambodscha verlasse, ist die Frage: „You need Tuk-Tuk?“. Ein Tuk-Tuk ist die südostasiatische Variante des mitteleuropäischen Taxis, oft ein 125er Motorroller mit Personenanhänger oder ein Trike mit offener Fahrgastkabine. Auf jeden Fall ein Fahrzeug, das einem deutschen Prüfingenieur eine Herzattacke bescheren würde.

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Typisches Tuk-Tuk in Siem Reap

Da ich von Willem, unserem Tourguide und Mitbesitzer von Corner Adventures, mit einem Jialing Gespann am Flughafen abgeholt werde, brauche ich kein Tuk-Tuk. Zu dritt, Willem als Fahrer, Gerrit, ein Teilnehmer aus Hannover, im Seitenwagen, und ich auf dem Soziussitz, fahren wir im Gespann mit Gepäck ins Hotel.

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Eingangsbereich unseres Hotels

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Hotel Mont Real in Siem Reap

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Ein Schrein im Eingangsbereich des Hotels

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Der Innenhof unseres Hotels

Da es schon dunkel ist und Gerrit und ich die Strapazen der Anreise in den Knochen spüren, lassen wir den Abend nach dem Einchecken im Hotel gemütlich bei einigen leckeren kambodschanischen Bierchen in einem der kleinen Strassenrestaurants ausklingen, die man hier an jeder Ecke findet.

An die Preise kann ich mich gewöhnen, ein Bier kostet 0,75 Dollar, eine Portion gebratener Reis 1,25 Dollar. Wir werden in den nächsten Tagen feststellen, dass man mit US Dollars selbst im kleinsten Dorf bezahlen kann, die kambodschanische Währung Riel sehe ich nur ganz selten in Form von Wechselgeld.

Den nächsten Morgen nutzen Gerrit und ich für einen Stadtbummel. Gerrit stellt sich als echter Feilschkünstler heraus, eine Eigenschaft, die mir völlig abgeht. Trotzdem bin ich mit meinen Einkäufen für Frau und Tochter mehr als zufrieden.

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Frisches Obst

Wir sind zu Fuß unterwegs und an jeder Ecke hören wir das schon bekannte „You need Tuk-Tuk?“. Nein – für unseren Bummel brauchen wir kein Tuk-Tuk, das geht auch gut zu Fuß.

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Typisches Straßenbild - Roller und Tuk-Tuks

Am Nachmittag treffen wir Willem wieder, wir machen die erste Gewöhnungsfahrt zu einer kleinen Tempelanlage außerhalb von Siem Reap. Auch Gerrit ist Gespannfahrer, daher bekommen wir jeder ein Jialing Gespann zugewiesen, während Willem eine Solo Jialing vorzieht. Er fährt vorne weg und ist schnell aus unserer Sicht verschwunden, allerdings wartet er an Stellen, an denen eine Richtungsänderung nötig wird. So wird er das auch während der kompletten Tour handhaben.

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Ziel unserer ersten Gewöhnungsfahrt - ein nicht restaurierter Tempel in Siem Reap

Das hat durchaus seine Vorteile, da jeder Tourteilnehmer sein eigenes Tempo fahren kann. Allerdings hat es auch Nachteile, wie wir später noch speziell in Phnom Penh feststellen werden. Es ist anstrengend, sich im für uns ungewohnten asiatischen Verkehrsgewühl zu Recht zu finden; wenn man dann auch noch konzentriert nach dem Tourguide Ausschau halten muss, wird es teilweise ungemütlich. Zum Glück trägt Willem einen quietschgelben Helm, den man auch schon von weitem recht gut erkennen kann.

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Tempel in Siem Reap

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Tempel in Siem Reap

Relativ schnell haben wir den Stadtverkehr von Siem Reap hinter uns gelassen und genauso schnell endet auch die befestigte Fahrbahn. Jetzt geht es auf roten Sandpisten weiter. Da ich als letzter fahre, quillt mir der rote Staub entgegen und findet seinen Weg überall hin. Das Motto des Tages lautet für mich daher „Friss meinen Staub“.

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Roter Staub auf meinen Daytona Stiefeln

Mit ihren 40PS und dem 600cm³ Einzylindermotor sind die Jialing Gespanne für diese Straßen ausreichend motorisiert, schneller als 60 km/h kann man hier nicht fahren, ohne das Material zu schinden. Aber auch 100 km/h auf asphaltierten Landstraßen sind gut machbar, darüber hinaus gehe ich nur ungern, wenn es auch möglich wäre, da sich der Motor dann gequält anhört. Vielleicht bin ich aber auch zu empfindlich.

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Mein Jialing Gespann für die nächsten neun Tage

An der Tempelanlage angekommen machen wir einen kleinen Spaziergang. Da sie auf einem Hügel liegt, bietet sich ein guter Blick auf das ansonsten flache Umland um Siem Reap.

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Tempel in Siem Reap

Die Gespanne lassen sich gut fahren, auch wenn das Rückwärtsganggetriebe gerade am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig ist, alle vier Vorwärtsgänge werden nach oben geschaltet, der Rückwärtsgang aus dem Leerlauf nach dem Ziehen eines Bowdenzuges nach unten.

Das sowohl nach rechts als auch nach links über einen Seilzug mitlenkende Seitenwagenrad macht das Fahren sehr komfortabel und verleiht dem Gespann sehr gutmütige Fahreigenschaften. Ein Steigen des Seitenwagenrades in Rechtskurven muss regelrecht provoziert werden; bei schnell gefahrenen Linkskurven fehlt die Neigung des Gespannes, sich über die Achse Vorderrad - Seitenwagenrad nach vorne rechts zu neigen, fast völlig.

Nachdem wir uns so mit den Gespannen vertraut gemacht haben, begeben wir uns auf einen abendlichen Streifzug durch Siem Reap und sind angenehm überrascht. In der Pub Street reihen sich zur Straße offene Bars und Restaurants aneinander, von überall ertönt Musik, auf dem Night Market reihen sich Souvenirstände und Massagesalons aneinander. Neben der schon gewohnten Frage „You need Tuk-Tuk?“ hören wir nun auch immer öfter „You want massage?“. Gewöhnungsbedürftig sind die vielen Fischbecken auf den Gehwegen, hier bietet „Dr. Fish“ das sanfte Abknabbern von Hornhaut an den Füßen durch die in den Becken lebenden Fische an.

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Nachtleben in Siem Reap - Pub Street

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Werbung für die Red Piano Bar in Siem Reap - eine nette Yamaha

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Nachtleben in Siem Reap - Night Market

Am nächsten Morgen fahren wir mit den Gespannen nach Angkor Wat, allerdings lässt man uns nicht passieren, da seit kurzem nur kambodschanische Fahrzeuge in die Anlage dürfen und wir mit chinesischen Kennzeichen unterwegs sind. Kurz entschlossen fahren wir zurück zum Hotel, stellen die Gespanne dort ab und fahren mit zwei Tuk-Tuks wieder nach Angkor Wat.

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Angkor Wat - Rückseite

Die berühmte Tempelanlage ist beeindruckend, allerdings auch von Touristen überlaufen. Je weiter wir in die Anlage hineinkommen, umso ruhiger wird es. Im Nachhinein sind wir froh, dass wir nicht mit den Gespannen hier sind. Zwei Stunden in der prallen Vormittagssonne mit etwa 30° wären in den Motorradklamotten nicht wirklich angenehm gewesen.

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Angkor Wat - Ursprünglich waren die verwendeten Steine weiß

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Angkor Wat - teilweise renovierte Tänzerinnen

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Angkor Wat - kaum Besucher auf der Rückseite der Tempelanlage

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Angkor Wat - Wasserrosen in einem Teich im Tempel

Als wir Angkor Wat verlassen, werden unsere zwei Tuk-Tuks, neben vielen anderen, von der Polizei angehalten, allerdings nur besetzte Tuk-Tuks, leere dürfen weiterfahren. Später erzählen uns die Chauffeure mit einem Lachen, dass die Polizei ihnen einen Dollar abgenommen hat und so mitverdient. Offensichtlich akzeptieren unsere Tuk-Tuk Fahrer dieses Verhalten, sie haben an der Tour gut verdient und gönnen den Polizisten den kleinen Verdienst.

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Außerhalb der Tempelanlage von Angkor Wat

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Nicht restaurierte Gebäude außerhalb von Angkor Wat

Am Nachmittag drehen wir mit den Gespannen noch eine großzügige Runde um Siem Reap. Wieder treffen wir auf den roten Staub der unbefestigten Straßen und haben unseren Spaß in einem kleinen Dorf, in dem wir eine Trinkpause machen. Die Dorffrauen sind begeistert von den Motorradgespannen und wollen unbedingt mal probesitzen. Als wir ihnen auch eine Probefahrt anbieten, lehnen sie die aber lieber ab und springen schnell aus den Seitenwagen.

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Pause in einem kleinen Dorf in der Nähe von Siem Reap

Den Abend beschließen wir wieder in der Pub Street bei einigen Bierchen und gebratenem Reis. Die ständigen Fragen „You need Tuk_Tuk?“ und „You want massage?“ ignorieren wir inzwischen, sie gehören hier halt einfach dazu, zumal die Fragenden nie aufdringlich werden.

Am nächsten Morgen beginnt die eigentliche Rundtour durch Kambodscha. Wir verladen den nötigen Teil des Gepäcks, den Rest lassen wir im Hotel, zu dem wir am Ende wieder zurückkehren werden. Uns steht der härteste Teil der Tour bevor – 450 km von Siem Reap Richtung Osten nach Kratie am Mekong, davon etwa 100 km auf unbefestigten Straßen.

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Typisches kambodschanische Verkehrsmittel

Die Landschaft ist gleichbleibend flach, ab und zu sehen wir einzelne Hügel in weiter Entfernung. Unterwegs bemerken wir überall, wie mit Brandrodung die Felder vor der nächsten Aussaat vom Gestrüpp befreit werden. Rauch liegt schwer in der Luft und an einigen Stellen kommen die Feuer der Straße so nahe, dass wir die Hitze der Flammen spüren. Wasserbüffel grasen auf den Feldern und suhlen sich in großen Tümpeln.

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Die Landschaft - flach

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Die Straßen - rot

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Brandrodung sehen wir überall in Kambodscha

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Wasserbüffel

Ursprünglich ist geplant, dass wir den Mekong mit einer Fähre überqueren, allerdings hat diese den Betrieb eingestellt, da eine mit chinesischer Hilfe neu erstellte Brücke sie unrentabel gemacht hat. Geblieben ist nur eine kleine Fußgängerfähre über einen Zufluss des Mekong, zu klein für unsere Gespanne. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als ebenfalls ganz unspektakulär die neue Brücke zu benutzen.

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Zu klein für unsere Gespanne - eine Fähre an einem Zufluß des Mekong

Zum Mittagessen halten wir an einem der vielen kleinen Straßenrestaurants an. Beeinflusst von Willem, einem 24jährigen Niederländer, der in China aufgewachsen ist und auch studiert hat, essen wir typisch asiatisch – wir bestellen verschiedene Gerichte, stellen diese in die Mitte des Tisches und jeder bedient sich an dem, was er gerade essen mag. Diese Art des Essens liegt mir persönlich sehr, da könnte ich mich dran gewöhnen. Hauptsächlich gibt es Reis, gekocht oder gebraten, dazu Geflügelfleisch und eingelegtes Gemüse in den verschiedensten Variationen.

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Mittagspause an einem der vielen Straßenrestaurants

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Kurze Reparatur am Straßenrand unter den Augen fachkundiger Jugendlicher

Mit Einbruch der Dunkelheit erreichen wir Kratie, eine kleine Stadt, die für die Süßwasserdelphine bekannt ist, die hier im Mekong leben. Natürlich sehen wir sie weder am Abend noch am Morgen, bevor wir zur nächsten Etappe aufbrechen.

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Der Mekong bei Kratie

Wir übernachten in einem erstklassigen Hotel direkt am Mekong und es ist dem Personal hoch anzurechnen, dass es keine Miene verzieht, als wir in unseren rot gepuderten Motorradklamotten die Lobby betreten.

Zwar gibt es in Kratie nicht so viele Tuk-Tuks wie in Siem Reap, aber auch hier dringt auf dem kurzen Weg zum Abendessen mehrfach die Frage an unser Ohr „You need Tuk-Tuk?“

Der nächste Tag bringt uns in einer 240 km langen Tour nach Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas. Wir folgen eine Zeit lang dem Mekong, bevor wir den Flusslauf verlassen. Unterwegs sehen wir für die ländlichen Gegenden typischen Häuser auf Stelzen. Am Straßenrand liegen kleingehackte Wurzeln zum Trocknen. Und wieder passieren wir die brennenden Felder.

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Einbahnbrücken über den Zuflüssen zum Mekong - natürlich ohne Verkehrsregelung

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Noch so eine Einbahnbrücke - aber irgendwie klappt es immer

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Mobile Bambuspresse

Unser Hotel, eine typische Backpackerunterkunft, liegt im Zentrum Phnom Penhs und es dauert eine Ewigkeit, bis wir es erreicht haben. Der Verkehr kann nur als chaotisch bezeichnet werden. Verkehrsregeln, besonders die, die die Benutzung von Fahrbahnen regeln, sind allenfalls gutgemeinte Empfehlungen, keineswegs aber verbindlich. So wundern wir uns auch nicht, als uns auf der dreispurigen autobahnähnlichen Einfallstraße nach Phnom Penh Fahrzeuge auf unserer linken Spur entgegenkommen.

Da es erst früher Nachmittag ist, heuere ich für 10 US Dollar ein Tuk-Tuk an und lasse mich fast zwei Stunden durch Phnom Penh fahren. Das reine Chaos und ich bin froh, dass ich nicht selber fahren muss – Millionen und Abermillionen von Rollern und Tuk-Tuks. Dann doch lieber wieder 100 km roter Staub.

Muss ich erst erwähnen, dass ich nach der Tuk-Tuk Tour auch hier noch mehrfach die Frage aller Fragen zu hören bekam: „You need Tuk-Tuk?“

Wir brauchen eine geschlagene Stunde für 25 km, um Phnom Penh am nächsten Morgen zu verlassen. danach geht es 250 km Richtung Südwesten nach Sihanoukville an der Küste Kambodschas.

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Kambodschanischer Bauernhof

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Fischerboote in einem Zufluß zum Meer

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Flußboote

Sihanoukville ist Backpacker´s Paradise; Unterkünfte im Bunkhouse ab 2 Dollar, Bier für 0,50 Dollar, Strand, Meer, Partyzone. Entsprechend viele junge Menschen mit Rucksäcken sehen wir in den Straßen. Unser Hotel ist gehobener Standard, zumindest für die Verhältnisse in Sihanoukville, die Zimmer haben Ventilatoren und Klimaanlagen. Allerdings liegt es mitten in der Partyzone und entsprechend laut ist es in den beiden Nächten, die wir hier verbringen.

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Unser Hotel in Sihanoukville

Wir machen einen Tag Pause. Gerrit nutzt die Gelegenheit für ein Inselhopping mit einem der vielen Touristenboote, ich beschließe einfach mal auszuspannen und ein paar Fotos am Strand zu machen.

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Am Strand von Sihanoukville

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Es gibt auch ruhige Abschnitte an diesem Strand

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Ein Fischer am Strand von Sihanoukville

Klar, dass mir auch in Sihanoukville das ständige „You need Tuk-Tuk?“ in den Ohren klingelt.

Das Wetter ist hervorragend, um die 30°, keine Wolke am Himmel. Dezember bis März ist die beste Reisezeit in Kambodscha, ab April beginnt dann die Regenzeit. Jetzt im Januar beträgt die statistische Durchschnittstemperatur 26°, die Regenwahrscheinlichkeit liegt nur knapp über 0%.

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Von Sihanoukville erreicht man mehrere kleine Inseln

Nach unserem Ruhetag fahren wir weiter in den Nordwesten Kambodschas, grobe Richtung thailändische Grenze. Nach knapp 240 km erreichen wir unser Ziel Koh Kong. Dieser Abschnitt der Tour hat mir am besten gefallen. Während wir die vorherigen Tage eher im landwirtschaftlich genutzten Flachland unterwegs waren, finden wir hier im Nordwesten Kambodschas nun hügeligen Regenwald, mit Straßen, auf denen er bergauf und bergab geht und Kurven, die diesen Namen auch verdienen.

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Eine der vielen Trinkpausen

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Gerrits Gespann - gut erkennbar das mitlenkende Seitenwagenrad

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Noch ein Bauernhof am Straßenrand

Wir übernachten in einem ruhigen Hotel am Rand von Koh Kong direkt am Atay Fluss. Ich kann lange nicht einschlafen, bis ich den Grund dafür erkenne: Heute hat mich niemand gefragt „You need Tuk-Tuk?“. Ich vermisse es!

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Werbetafel - bitte beachten Sie die kambodschanischen Gesetze

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Ein Dorf am oder auf dem Wasser

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Wichtige Verkehrsadern - die Flüsse

Der nächste Abschnitt unserer Tour führt uns über 370 km nach Battambang, allerdings nehmen wir aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse in Kambodscha einen Abstecher nach Thailand in Kauf. Unsere Touristenvisa werden bei der Ausreise aus Kambodscha entwertet, bei der erneuten Einreise am Nachmittag müssen wir neue kaufen. Ein Touristenvisum für einen Monat kostet 30 Dollar, ein Schelm, wer Böses dabei denkt, dass wir bei der Wiedereinreise nach Kambodscha 35 Dollar zahlen müssen.

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Irgendwo im Nordwesten Kamboschas

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Leider haben wir keine freilebenden Elefanten gesehen

Thailand enttäuscht mich. Die Straßen sind sehr gut aber wir sehen kaum etwas von der Landschaft, da sich fast überall an den Straßen Dörfer befinden. Ich bin froh, als wir nach 210 km wieder in Kambodscha sind.

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Schnappschuss in Thailand

Das Grenzgebiet zwischen Thailand und Kambodscha ist gefährlich. Hier haben die Roten Khmer in den 70er Jahren unzählige Minenfelder angelegt, um ihre eigenen Landsleute von der Flucht nach Thailand abzuhalten. Noch heute zählt dieses Gebiet zu den am stärksten von Landminen gefährdeten Gebieten der Welt und noch heute werden jährlich hunderte Kambodschaner Opfer dieser Landminen.

In Battambang übernachten wir in einem Hotel in der Innenstadt und hier höre ich auch endlich wieder die vermisste Frage „You need Tuk-Tuk?“ Wie schnell man sich doch an etwas gewöhnen kann.

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Tuk-Tuk in Battambang - man beachte die bauartlichen Unterschiede zum Tuk-Tuk in Siem Reap

Bevor wir die letzten 170 km zurück nach Siem Reap in Angriff nehmen und uns damit dem Ende unserer Tour nähern, besuchen wir in der Nähe von Battambang ein Killing Field. Hier haben die Roten Khmer während ihrer Schreckensherrschaft tausende von Kambodschanern in einem natürlichen Höhlensystem in einem Hügel ermordet. Heute befinden sich hier eine Gedenkstätte für die Opfer und ein buddhistisches Kloster.

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Künstlerische Darstellung des Killing Fields

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Buddhistisches Kloster in Battambang

Für eine kleine Spende bindet mir eine alte buddhistische Nonne einen roten Wollfaden ums rechte Handgelenk. Ich habe keine Ahnung, ob er eine Bedeutung hat, allerdings hält der Faden auch jetzt noch, sechs Wochen nach meiner Rückkehr.

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Kleine Snacks am Kloster in Battambang

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Zum Beispiel frittierte Insekten

Nach gut 40 km fängt mein Gespann plötzlich an zu spinnen. Erst läuft es unrund, wenn ich Gas gebe, dann geht es aus, springt aber nach einiger Zeit wieder an. Dann wiederholt sich das Spiel, bis ich gar nicht mehr fahren kann.

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Mein Gespann spinnt - kurze Pause unter einem blühenden Baum

In einer Rollerwerkstatt zerlegt Willem die Elektrik, aber auch nach zwei Stunden Suche, inklusive dem Austausch von Komponenten von einem Gespann zum anderen, kann er den Fehler nicht finden.

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Willem macht eine Probefahrt mit meinem Gespann

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LKW Verkehr in einem Dorf

Wir beschließen, dass ich als Beifahrer in Gerrits Gespann mitfahre, während Willem sich um den Transport des Gespanns auf einem Pick Up nach Siem Reap kümmert. Dort findet Willem den Fehler am nächsten Tag, eine Schraube des Zündschlosses hat sich gelöst und für einen fehlerhaften Kontakt der Zündschloßplatine gesorgt.

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Personentransport 1

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Personentransport 2

In Siem Reap angekommen lassen wir den letzten gemeinsamen Abend in unserem Lieblingsstrassenrestaurant ausklingen. Gerrit wird früh am nächsten Morgen nach Deutschland zurückkehren, während ich noch zwei Tage in Siem Reap bleibe und die Stadt erkunde, natürlich unter der ständigen Frage „You need Tuk-Tuk?“

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Ein etwas anderes Motorradgespann

Bevor ich selber mit einem Tuk-Tuk zum Flughafen fahre, gehe ich in Siem Reap noch einmal einkaufen. Ein Buch und ein Armband für meine Tochter, Ohrringe und eine Kette mit Anhänger für meine Frau – und für mich ein T-Shirt mit der Aufschrift „No Tuk-Tuk today and tomorrow!“

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Promoting irresponsible drinking - Prost

Weitere Informationen:

Corner Adventures (http://www.corneradventures.com) bietet geführte Motorradtouren auf Jialing Gespannen und Solomaschinen im südostasiatischen Raum an. Zu den Zielen gehören neben Kambodscha auch China, Thailand, Laos, Myanmar und Malaysia. Insgesamt stehen vier Gespanne und vier Solomaschinen zur Verfügung.

Kambodscha ist mit etwa 181.000 km² etwa halb so groß wie Deutschland, hat aber mit 14 Mio. Einwohnern weniger als ein Fünftel der Einwohner. Offizielle Währung ist der Riel, man kommt aber auch überall mit US Dollar weiter (1 US Dollar = 4.000 KHR).

Zur Einreise nach Kambodscha ist für Deutsche ein Visum erforderlich. Das einen Monat gültige Touristenvisum kostet 30 US Dollar. Es ist erhältlich an der Kambodschanischen Botschaft in Berlin, als e-Visum über das Internet oder direkt bei der Einreise an den internationalen Flughäfen Phnom Penh und Siem Reap und allen größeren Grenzübergängen. Ein Lichtbild wird für das Visum benötigt.

Offizielle Landessprache ist Khmer, allerdings kommt man gerade in den Städten auch mit Englisch gut weiter.

Direkte Flugverbindungen von Deutschland nach Kambodscha sind schwer zu finden, es gibt aber gute Verbindungen z.B. mit Vietnam Airlines von Frankfurt nach Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon). Von dort fliegen täglich mehrere Maschinen nach Phnom Penh und Siem Reap. Der Preis für einen Hin- und Rückflug in der Economy Class von Frankfurt nach Siem Reap lag im Herbst 2014 bei etwa 1.000 Euro.

In einigen Teilen Kambodschas sind Malaria- und Dengue Fieber Infektionen nicht ausgeschlossen, hier reichen in der Regel langärmelige Kleidung und Insektenschutzmittel zur Prävention aus. Auf jeden Fall sollte man sich vor einer Reise nach Kambodscha hinsichtlich erforderlicher Impfungen ärztlich beraten lassen.

Auch 40 Jahre nach der Gewaltherrschaft der Roten Khmer gibt es in Teilen Kambodschas, speziell im Norden und Nordwesten, nicht geräumte Minenfelder. Die Touristengebiete, wie zum Beispiel die Tempelanlagen von Angkor Wat, sind inzwischen geräumt. Individualreisende sollten sich vor einer Reise nach Kambodscha unbedingt im Internet mit der Landminensituation vertraut machen.

Weitere Reise- und Gefahrenhinweise zum Kambodscha findet man auf der Internetpräsenz des Deutschen Auswärtigen Amtes.

Allgemeine Informationen zu Reisen nach Kambodscha findet man zum einen im Internet, aber auch in klassischen Reiseführern von Marco Polo, Lonely Planet oder Reise Know How.

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Zuletzt geändert von Tigris am Mittwoch 3. August 2016, 13:40, insgesamt 3-mal geändert.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 3. August 2016, 12:44 
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Ich könnte ja schon wieder in die Luft gehen :-( Wieso werden mir die Bilder im Beitrag nicht angezeigt? Die SmuMug Einstellungen erlauben jedem, die Bilder zu sehen, daran sollte es also nicht liegen.

Hat jemand eine zündende Idee?

---Nachtrag---

Fehler gefunden, falsche Links verwendet. Kann jetzt nur noch ein paar Stunden dauern, bis ich alle Links entsprechend ersetzt habe

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Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 3. August 2016, 14:30 
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Sehr sehr geile Bilder jedenfalls :L :L :L

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Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 3. August 2016, 16:12 
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Du ahst ja immer geile Reisen, die es in sich haben :L :L :L

Ich hab mal einen Bericht gesehen, das die Brandrohdungen auch mit den Mienen zu tun haben, damit werden die "gefunden" die sich durch REgen usw wieder von unten nach oben schummeln.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 3. August 2016, 16:39 
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Ich glaube eher nicht, daß es mit einer Art Minenräumung zu tun hat, da die meisten Minen, sowohl Personen- als auch Panzerminen, nicht durch diese kurzlebigen Unterholzfeuer gezündet werden. Außerdem ist diese Art der Brandrodung in weiten Teilen Asiens aber auch Europas verbreitet (ich kenne sie aktuell aus Georgien und auch der Ukraine), nicht nur in Gebieten, in denen Minengefahr besteht.

Ich kann mich daran erinnern, daß ich in der Anfangszeit als Polizeibeamter Anfang der 80er Jahre im Essener Süden (eher ländliche Gegend) mit Brandrodung der Böschungen aber auch abgeernteter Felder zu tun hatte, die nur zu bestimmten Zeiten des Jahres erlaubt war und in Deutschland inzwischen völlig verboten ist. Dabei ging es darum den Boden von trockenen Gräsern und trockenem Unterholz zu befreien, um die weitere Bearbeitung zu erleichtern.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 4. August 2016, 19:28 
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Tigris, bei mir ist es 11 Jahre her, dass ich in Kambodscha war,
viewtopic.php?f=29&t=2052
und ich würde Siam Reap nicht wiedererkennen.
Ankor Wat - ok, wir waren nicht die einzigen Touristen, aber es waren überschaubare Massen.
Von Seam Reap nach Pnom Phen sind wir mit dem Schnellboot gefahren - wenn ich daran denke, bricht mir heut noch der Angstschweiss aus. ;)
Es war damals eine nicht ganz ungefährliche, aber faszinierende Reise und ich muss gestehen: Damals hat es mir in Vietnam besser gefallen.
Ich danke Dir ganz herzlich für das Auffrischen meiner Erinnerungen und werde mich nun diesen hingeben.

Aber selber fahren - egal ob auf zwei, drei oder vier Rädern hätt ich mich damals nicht getraut.
Es gab nur ein wichtiges Utensil: die Hupe. Die betätigte jeder permanent, Verkehrsregeln schien es nicht zu geben, außer: der stärkere hat Vorfahrt und die "Überlandstraßen" waren in einem erbärmlichen Zustand.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 5. August 2016, 07:50 
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Moin Tigris,

vielen Dank für diese Impressionen - die Bilder sind genial und machen viel Lust auf eine Tour.
Würdest Du bei einer Wiederholung wieder ein Gespann - oder eher en Solo Motorrad benutzen?


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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 5. August 2016, 08:14 
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Da ich inzwischen auch in Deutschland nur noch Gespann fahre, kann ich die Frage für mich recht einfach beantworten: Ich würde wieder ein Gespann nehmen.

Normalerweise fährt auf den Touren von Ride East ein Begleitfahrzeug mit, so daß die Frage des Gepäcks keine Rolle spielt. Auf unserer Tour, mit nur zwei zahlenden Teilnehmern, hat Willem auf das Begleitfahrzeug verzichtet, da wir in den beiden Seitenwagen genug Platz für Gepäck und Ersatzteile hatten.

Die Tour, die wir gemacht haben, kann man ohne Probleme auch mit einem Solomotorrad machen.

Ich würde allerdings nicht mehr unbedingt eine solche Tour in Kambodscha machen. Bei aller Exotic war mir das Land zu flach. Wenn ich in dieser Gegend noch einmal unterwegs sein werde, dann eher in Laos. Nach Willems Aussage das schönste Land, speziell für Gespannfahrer.

Gruß aus der Eifel

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