Mimoto's Reiseforum

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Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 17. November 2019, 20:02 
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Niederschlagen würde ich glaub ich niemand, aber ein dicken Hals häte ich - dicker als mein Bauch......

Zu lesen aber echt interessant.....

Danke fürs erzählen

Herbert aka Schippy


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Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 17. November 2019, 23:30 
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Moin Peter,

das liest sich interessant - und ich kann mir das ohnmächtige Gefühl bei der Ausreise gut vorstellen.

Uff - irgendwann will ich das auch noch mal machen.....


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Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 18. November 2019, 08:41 
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Klingt wahnsinnig anstrengend!

Schöne Bilder. :L

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Servus

Liane
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Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 19. November 2019, 16:39 
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@pässefahrer, Schippy, networker, Liane: Ja es war wirklich anstrengend und auch ärgerlich.
aber wie schön sagt mein Vater: Man kann nicht gegen den Wind pinkeln....all die Aufregung bringt letztendlich nichts

und ich muss zugeben, wenn ich jetzt an die Schifffahrt zurückdenke....muss ich immer schmunzeln :D

@Liane: Danke für das Kompliment :)

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Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 12. Januar 2020, 17:50 
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So, weiter gehts...

Hier mal die Karte vom letzten Teil:


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Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 12. Januar 2020, 18:08 
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28.06.2019:

Lagodekhi

Ich bin in Georgien!!
Die Anreise war witzig. Anfangs war alles braun. Ab Shamakhi wurde es dann abwechslungsreicher und mit der Zeit grüner. Zu guterletzt bin ich durch güne Tunnel von Laub gefahren. Die Luft! Das Grün!! Einfach fantastisch, nach all den Wüsten.
Auch Fifi hat es getaugt. Der Sauerstoff hat ihre Lungen beflügelt und sie zieht gleich viel besser durch. Auch der Verbrauch ist deutlich zurückgegangen.
Jetzt bin ich in Lagodekhi. Gleich nach der Grenze. Der Grenzübergang ist übrigens der schnellste und unkomplizierteste bis jetzt gewesen.
gewesen
Da es wieder mal sehr spät geworden ist bin ich ins erst beste Guesthouse hinein. Das Zimmer kostet 15 Euro; ist relativ klein, das Bad ist draußen und Frühstück ist 5 Euro extra. Hier erlebe ich einen kleinen Preisschock. Doppelt bis dreimal so teuer wie Usbekistan, Kasachstan und Tadschikistan. Und das Essen war nicht mal besonders.
Im Guesthouse habe ich nichts bekommen. Die köstlichen Gerüche aus der Küche haben mich noch mehr hungrig gemacht, habe ich doch den ganzen Tag, seit der Früh, nichts gegessen. Aber die Speisen waren für andere Gäste. ( die leider auch noch um 22:15 sehr laut sind) Kein einziger Gast hat mich gegrüßt und die meisten ignorieren mein " Hello " Ein seltsamer Ort. Ich hoffe, es regnet morgen nicht und ich komme schnell weg von hier.
Ich bin ins "Wald Cafe", der einzige Ort der etwas zum Essen in dem Dorf angeboten hat, und dort hat sich die ganze Bedienung und die Chefs lauthals gestritten. Es war hektisch und den Bestellungen wurde nur sehr langsam nachgegangen, da ja alle in der Küche diskutieren und streiten mussten. Unangenehm. Das Essen war ok und gefühlt relativ teuer. Mal schauen, ob ich noch was von der viel gerühmten georgischen Küche mitbekomme.
Derzeit regnet es. Die Luft ist herrlich.

29.06.2019 Omalo

Ich habe es geschafft. Ich bin in Omalo. Die 70 Kilometer Anfahrt, waren teilweise recht abenteuerlich. Schlamm, starke Steigungen, Flußüberquerungen und ein dreitausend Meter hoher Pass. Fifi hat alles sehr souverän weggesteckt.
Ich hatte übrigens recht: Wald, guter Benzin, gute Straßen, 80-90 km/h und der Verbrauch sinkt auf ca. 3,9 Liter auf hundert Kilometer.
Auch mit dem Wetter hatte ich viel Glück. Anfangs hat es ja nicht so ausgesehen. Es regnete leicht umd die Berge waren in dunklen Wolken gehüllt. Aber das Wetter hat gehalten. Kein Regen!
Das Guesthouse ist recht nett: Ein Zimmer mit eigenem Bad, Abendessen und Frühstück: 60 Lari, 19 Euro. Und es gibt eine super Aussicht die eigentlich unbezahlbar ist :)
Heute morgen war ich echt grantig. Einfach so. Mir ist schnell was auf die Nerven gegangen: Der Russe, der neben mir beim Frühstück gemeint hat, er müsse auf seinem Handy in voller Lautstärke sich ein Fussball Match ansehen, an der Tankstelle, wo sie an der Zapfsäule ein Moped betankt haben, mich aber dann wegen der Fahrtrichtung auf die andere Seite schicken mussten, usw. Gläcklicherweise hat sich das mit Zeit gegeben. Hier auf der Bergstraße bin ich in meinem Element: Eine schwieirge, heruasfordende Anfahrt und ein lohnendes Ziel. Und zur Belohnung gibt es super Essen.

30.06.2019

Diklo

Diklo ist ein wunderschönes kleines Dorf. Schon die 16 Kilometer herfahrt war wunderbar. Tolle Täler und Gipfel. Immer wieder majestätische Wehrtürme. Die Straße war auch nicht ganz so schlecht und so war ich relativ zügig unterwegs.

Omalo ist...wunderbar gelegen. Im Dorf selber war ich noch nicht.
Mein Guesthouse hat eine super Aussicht und ein tolles Bad

Mein Gürtel braucht ein weiteres Loch. Entweder das Leder hat sich so stark ausgedehnt und ich habe weiter Gewicht verloren.

Das erste Mal seit langem Mittagessen. Vielleicht ist es die viel niedrigere Temperatur und die tolle Luft. Ich habe sogar alles aufgegessen. Das erste Mal seit sehr langer Zeit. Der Eintopf mit viel Gemüse und Lamm war einfach köstlich.

Genauso wie das Abendessen gestern. Lauter einfache aber verdammt lösliche Gerichte: Gefüllte Paprika, Teigtaschen, Auflauf, und Käse, verdammt köstlicher Käse!! Dazu gabs jungen Wein und Cha-cha, selbatgebrannter Schnapps. Jetzt verstehe ich den Ruf der georgischen Küche. Alles ist einfach verdammt köstlich.

Das war ein verdammt guter Tag. Die Motorradfahrt, Diklo, der Spaziergang am Abend, das vorzügliche Abendessen. Faschierte Laibchen, Kartoffelpüree, Gemüse, Suppe, Brot mit Käse drinnen, der Wein und so wie immer: Cha-cha.

Trotz all den gesundheitlichen Widrigkeiten heute. Ich bin glücklich! ich glaube, ich suche die Nähe von Flüssen und Wasserfällen weil sie mich so unglaublich schön akustisch einlullen. Da ist kein störendes Geräusch mehr: kein Tinnitus, kein Geplapper von irgendwen, sondern nur ein Rauschen, kontinuierlich und doch stets anders.

02.07.2019

Thushurebi
Der erste Teil der Retourfahrt durch das Tusheti Tal war einfacher, als die Fahrt hin. Die schlammigen Passagen, waren, dem halbwegs trockenem Wetter gestern sei gedankt, bei weitem nicht mehr so schlimm und die Sonne schien. Es war eine schöne Fahrt.
Am 3000 Meter Pass änderte sich dann das Wetter. Ich wurde mit leichtem Hagel willkommen geheißen und dann zog dichter Nebel auf. Ein wenig später begann es zu regnen. Wenn man die Möglichkeit hatte durch das ganze Tal in die Ebene zu blicken, konnte man den blauen Himmel sehen, aber hier im Tal hingen die dunklen Wolken fest und entluden ihre nasse Ladung unermüdlich. Meine Hose war schon lange kompett durchnässt und die Kälte kroch langsam in meine Knochen. Ich fuhr langsam und vorsichtig unverzagt weiter. In den Bergen sich über das Wetter zu ärgern ist, wie sich zu ärgern, dass man in der Lotterie nicht gewonnen hat. Einfach sinnlos.
Ich war schon sehr neugierig wie die bei der Herfahrt schwierige Serpentinenpassage sein würde und die in Kolonne stehenden Autos verhieß nichts Gutes.
Eine Gerölllawine hatte die Straße versperrt. Ein Raupenfahrzeug versuchte den Weg wieder frei zu schaufeln. Der ganze Hang wirkte sehr instabil. Immer wieder rieselte es Sand und kleine Steine. In Europa hätten sie wohl den Hang mal für zwei Wochen gesperrt, Statiker eingeflogen und alles ordentlich abgesichert. ( Und irgendwie waren wir alle froh, dass es hier nicht so sein würde........ So lange uns nichts passiert)
Langsam wurde mir wirklich kalt. Es regnete und regnete. Ich war sehr froh, als mich ein deutsches Paar in ihr Auto einlud um im trockenem zu warten.
Glücklicherweise dauerte das Freischaufeln nicht allzu lange und der Vorteil der ganzen Auktion war, dass dieser Teil der Straße frisch planiert war und so viel einfacher zu befahren war als vor zwei Tagen.
Unten warteten schon ungeduldig eine Gruppe Motorradfahrer mit ihren dicken Maschinen. Es freut mich ja, dass ich diesen Menschen immer so viel Zuversicht geben kann. " Wenn der das mit "dem" Motorrad kann, dann können wir das mit unseren neuen Africans und Gsn schon lange " scheinen ihre Gesichter zu sagen und so erkundigen sie sich nur kurz wie denn die Straße so sei.
Als der Regen endlich aufhörte wurde ich noch von den ganzen vorher im Stau gestanden Autos ordentlich eingestaubt. Fifi und ich haben ausgesehen, wie Wiener Schnitzel.
Die Kälte wollte nicht aus meinen Knochen kriechen. Ich setze mich in die Sonne mit einem heißen Kaffee. Es nutzte nichts.
Ich besuchte noch das Kloster in Alaverdi und setzte meinen Weg Richtung Tianeti fort. Am Weg kam ich noch an einer schöngelegenen Kirchenruine vorbei :Kvetera Kirche. Es ist immer schön, positiv überrascht zu werden und diese Ruine auf einem Hügel in einem verwunschenem Wald gelegen, konnte das mit ihrer angenehmen Atmosphähre.
Da mir noch immer kalt war beschloss ich etwas früher schluß zu machen. Es war so und so 17:30 vorbei und so landete ich hier in Thushurebi.

Das Zimmer war für 25 Lari ( knapp 9 €) super günstig, dafür wollten sie für das Nachtmahl und Frühstück sagenhafte 55 Lari. Also ging ich in deren Minimarket und kaufte Wurst, Käse und Brot fülr 6 Lari was für Abendessen und Frühstück reichen sollte.
Die Kälte im Körper wurde ich erst mit einer ordentlichen langen und heißen Dusche los und ins Bett legte ich mich mit drei Decken.
Es ist übrigens immer spannend sich in Georgien mit mehreren Decken ins Bett zu gehen. Die laden sich immer so auf, dass man ein Minigewitter unter der Decke hat.
Von der viel gerühmten georgischen Gastfreundschaft habe ich noch nicht viele mitbekommen. Man wird meistens ignoriert und Interesse gibt es kaum. Die Kinder im Guesthouse in Omalo sind uns immer aus dem Weg gegangen. Auch das Motorrad, normalerweise ein Icebreaker, hat die Jungs nicht interessiert. Es grüßt nach kaum jemand, man wird nur selten gefragt woher man kommt, oder ob man Hilfe braucht wenn mal verloren am Straßenrand steht. Wirkt alles eher mitteleuropäisch und ist somit ganz anders wie in Tadschikistan und Usbekistan. Herzlichkeit und Wärme bin ich noch nicht wirklich begegnet.
Ausnahmen gibt es immer und somit herzlichen Dank an den jungen Mann in der Waschstraße der kein Geld wollte und Fifi vom Schlamm befreit hat.

03.07.3029

In Shatili

Die Anfahrt war ein Traum. Die Straße war gar nicht mal so schlecht, aber es gab viele Landslides, wo man immer warten musste bis die fleißigen Arbeiter einen neuen Weg geschaffen haben. Ich kann nur immer wieder vor diesen Arbeitern den Hut ziehen: Sie riskieren wortwörtlich ihr Leben um die Straße offen zu halten.Da kommt kein Statiker und überprüft mal ob alles stabil und sicher ist.
Auf dem Weg habe ich noch Kathi und Uwe getroffen. Wir hatten den selben Weg also beschlossen wir gemeinsam zu fahren. Kathis BMW hatte nach dem Pass dann Probleme mit ihrer Bremse. Sie war heiß gelaufen und klemmte. Das mit dem Klemmen konnten wir beheben, aber sie funktionierte nicht mehr so wie sollte.
Wir schafften es trotzdem gerade zum Sonnenuntergang nach Shatili und letzten Strahlen beleuchteten das beeindruckende wehrhafte Dorf. Wir fanden schnell ein nettes Quartier am Fuß des Dorfes und wurden wieder mal mit einem tollen georgischen Abendessen belohnt. Bier gab es auch und so quatschen wir bis in die Nacht hinein. Wieder ein sehr schöner Tag.

Stepansminda

Echt müde heute.
Das Fahren war ja echt schön, aber Fifi geht es nicht so gut.
Der Starter spinnt. Einmal geht er, dann wieder nicht. Dann macht er komische Geräusche. Ich glaube nicht, dass es die Batterie ist.
Dann ist noch eine Spange bei der Enduristan Tasche gerissen. Auch super ärgerlich. Ich hatte Glück das nichts passiert ist.
Dann bin ich noch in einer Rinne hängen geblieben. Ohne Kathrin und Uwe, wäre das sehr mühsam gewesen, da wieder raus zu Bekommen.

Stepansminda ist ein unnötiger Ort. Die Anfahrt hätte echt schön sein können, aber es ist viel zu viel Verkehr und die bescheuerte, aggressive Fahrweise der Georgier wird nur von den Armeniern übertroffen.

Aber da bin ich nun Mal. Die Quartier Suche war auch nicht einfach. Es war schön 20:30 wie ich zu suchen angefangen habe.

Letztendlich habe ich ein nettes Zimmer um 30 Gel gefunden. Das Bad ist gleich um die Ecke und hey, ich habe sogar einen Bademantel im Zimmer!

Das Abendessen war heute auch ein Reinfall: Lamm Eintopf. Der war das letze Mal so gut. Aber jetzt waren nur Fette Stücke mit jeder Menge Knochen ohne Gemüse und Kartoffeln. Und das um 5€.

Ich sollte einfach ins Bett gehen. Es ist eh schon spät.

04.07.2019

Achalziche

Wieder ein anstrengender Tag. Ich bin über 300 Kilometer gefahren Mund erst gegen 20:00 in Achalziche angekommen.
Aber es war auch wieder ein guter Tag:Fifi ist angesprungen als wäre nie was gewesen und meine Doppelkabelbinder Konstruktion für die Satteltaschen hält bis jetzt. Ich hatte wieder Glück mit dem Wetter und tolle Landschaft.
Ich habe die Dreifaltigkeitskirche in Stepantsminda besucht und auch Gudauri, ein Denkmal für georgisch- russischen Freundschaft besucht. Beides war sehr nett und die Aussicht beide Male phänomenal.
Danach habe ich noch einmal Kathrin und Uwe getroffen, die auf dem Weg nach Stepantsminda waren. Wir haben noch gemeinsam Mittag gegessen und viel geplaudert. Eigentlich haben wir uns eh wieder verplaudert. Um 15:30 setzten wir alle unsere Wege fort.

Ich bin dann relativ zügig weiter teilweise über die Autobahn nach Achalziche gefahren. Irgendwie war es ja auch ein kleiner Kulturschock gestern und heute: ich bis dahin nur kleine Straßen mit wenig Verkehr gefahren und war überrascht über diesen Massenverkehr und die zahlreichen Trucks. Der Verkehr ist sehr aggressiv und deswegen mühsam und nervenraubend.

Eine Memo an mich: Überhole keinen Truck wenn du müde bist an einer knappen Stelle, wo du dann letztendlich den entgegen kommenden Polizeiwagen schneiden musst. ;)

Aber hier ist in diesem Städtchen ist es sehr nett, was ich abends mitbekommen habe.
Ich wurde auf der Suche nach einem Guesthouse abgefangen, aber das passt in diesem Fall. Das Guesthouse ist nigelnagel neu und der Preis ist auch super: 40 Lari /GEL , für ein tolles Zimmer mit eigenem Bad, Klimaanlage und Frühstück. Die Besitzerin ist sehr bemüht. Ich glaube sie brauchen dringend Gäste und hier sind gar nicht so viele Touristen unterwegs.
Georgien ist das Land der Bankerlsitzer. Im jedem Dorf und auch in den kleinen Städten sind die Bänke vor den Häusern, auch großen Wohnhäusern ( Gemeindebau, quasi) sehr gut belegt. Oft sitzen sie nur da und beobachten was sich so auf der Straße tut. So wie ich wenn ich in einem Cafe sitze wo man an der Straße sitzen kann.

05.07.2019

das Frühstück kann sich sehen lassen. Außerdem habe ich ( wegen Platzmangel) das Früstück auf der Terrasse serviert bekommen, was ich sehr angenehm finde.

Die Felsenstadt war sehr interessant. Bin zwei Stunden im den spektakulären Felsen herum gegrabbelt. Hat Spaß gemacht.

Tja, das war mein freier Tag:
120 Kilometer auf dem Motorrad, zwei Stunden herumkraxeln in der Höhlen Stadt und dann zwei Stunden herum fahren um eine neue Batterie für das Motorrad finden.
Ich Depp habe nehmlich nicht nur vergessen, den Schlüssel abzuziehen, als ich die Stadt besucht habe, nein ich habe auch noch die Zündung angelassen und damit war die Batterie dann endgültig tot. Ja, anscheined war es doch die Batterie, die mir seit Tagen immer wieder Probleme macht. Zwei netten Russen haben mich angeschoben und Fifi sei dank ist sie gleich angesprungen.
Aber Zuhause im Guesthouse angekommen ging dann gar nichts mehr.
Der Besitzer vom Guesthouse hat mich dankenswerterweise durch die Stadt geführt, aber wir konnten keine passende Batterie finden.
Also gingen mir zu Mr. Robo, dem Batteriefixer! Der hat die Batterie geöffnet, irgendwas reingefüllt, an einem historischen Gerät angesteckt und jetzt geht sie wieder.
Ich bin halt fix und fertig und saumüde. Die Festung in der Stadt habe ich noch gar nicht gesehen. Es ist 21:15 und ich habe noch nicht Abend gegessen.
Aber hey, ich habe den intensivsten Regenbogen ever, gesehen :)
Ich bin neugierig, ob die Batterie morgen auch noch Saft hat.

Klar war, dass ich Kraft und Saft brauchte: Also Pizza und Bier am Abend

Ich habe im Guesthouse nachgefragt ob sie auch ein Laundryservice haben. Meine Wäsche ist vom Motorradfahren echt dreckig gewesen. Die Besitzerin hat gemeint, kein Problem. Heute habe ich meine Wäsche sauber und gebügelt zurück bekommen. Sie wollte dafür kein Geld annehmen. Dafür kann ich mich nur herzlich bedanken.
Hotel Julia in Achalziche. Eine echte Empfehlung!

Es gibt hier in der Nähe einen Grenzübergang in die Türkei. Da viel meinten die Straße zwischen hier und Batumi ist wirklich schlecht, werde ich es eben über die Türkei versuchen.

Eines steht fest: georgien sieht mich sicher wieder!!


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Die gegend um Omalo


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teilweise war die Anfahrt ganz schön schlammig :)


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