Mimoto's Reiseforum

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Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 20. Juni 2017, 10:17 
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Zitat:
Zwischenfrage: kommt es nur mir so vor oder war früher tatsächlich mehr „Schrauberfreundlichkeit“ verbaut?


Bei der YamahaTRX 850 ist der Hobbyschrauber dank hochklappbarem Tank in weniger als 5 Minuten an der Vergaserbank. Was Wartungsfreudlichkeit betrifft hat die Yamsel neben der Honda Dominator in meinem persönlichen Ranking alle Daumen DD

Bis ich an der Ducati Multistrada 1100 die Airbox zum Arbeiten vor der Nase habe, dreht sich der Stundenzeiger. Detektivischer Spürsinn ist bei der erstmaligen Suche versteckter und verdeckter Schrauben gefragt. :Al:
Nicht viel besser ist es an der Triumph Tiger 800 :Al:
Auch an der Husqvarna Terra ist auf diesem Weg dahin das halbe Mopped demontiert...

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Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 20. Juni 2017, 10:19 
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barney hat geschrieben:
Zwischenfrage: kommt es nur mir so vor oder war früher tatsächlich mehr „Schrauberfreundlichkeit“ verbaut? Außerdem erscheint alles für die rationelle Fertigung optimiert und nicht für Wartung und Instandhaltung. Die Gurke wird am Band so zusammengenagelt wie es der Prozess erlaubt und was danach kommt müssen die Verbraucher regeln, meistens finanziell über die Werkstattlöhne. :roll:



Das wahrscheinliche Paradebeispiel für "Schrauberfreundlichkeit" steht in meiner Garage. Die Ducati 748s. Mit einem einzigen Inbus-Haken kann die komplette Verkleidung inkl. Spiegel demontiert werden. Das Heck ist nur gesteckt, mit Schnellverschlüssen an den Stromleitungen. Steuergerät liegt direkt unterm Sozius-Sitz, das Werkzeug auch. Für den Tank braucht es dann das zweite Werkzeug, einen dickeren Inbus. Danach blickt man durch die Ansaugrohre in die Zylinder. Batterie hängt seitlich vor der Kupplung, mit bestens zugänglichen Kontakten. Leuchtmittel können - wenn man nicht gerade Wurstfinger hat - ganz easy gewechselt werden.

Gut, für die periodische Wartung zahlt man - im Falle meiner 2000er Ducati - ohnehin genug. Da hat man im Werk zumindest dran gedacht, das Motorrad so schnell wie möglich strippen zu können *ggg*

Um an der Harley-Landmaschine an die Batterie zu kommen, müssen die Koffer ab, braucht es einen Kreuzschlitz-Schraubendreher, einen Torx-Stift und am besten diverse Kabelbinder, um das Kabelgewirr auf der Batterie-Abdeck-Kappe irgendwie in den Griff zu bekommen, um irgendwie an die Voltsammelstelle zu gelangen..

Griass - JvS

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Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 20. Juni 2017, 12:27 
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Beiträge: 62
Wohnort: Eutingen im Gäu
Ganz nebenbei:

Dass das BMW-Markenzeichen einen Propeller darstellt, ist ein 1929 von einem Pressesprecher von BMW erfundenes Märchen. Da gab es das Markenzeichen längst schon.

Das Logo stellt die gespiegelte bayerische Flagge (heraldisch geviertelt) und im Rand den schwarzen Ring der ehemaligen Rapp Motorenwerke dar.

weiß-blau gespiegelt, weil das kaiserliche Markenschutzgesetz 1917, als das Markenzeichen beim kaiserlichen Patentamt München angemeldet wurde, die Verwendung von Staatswappen und hoheitlichen Zeichen in Markenemblemen untersagte.

Zusatz: Für die BMW F 800 S gibt es einen ausgeklügelten Bordwerkzeugsatz der unter die Sitzbank passt, und mit dem man das Motorrad weitgehend zerlegen und wieder zusammenbauen kann. Das war schon bei der R 100 S so. Ventilspiel einstellen auf dem Campingplatz in Südfrankreich: no probelm. Vermutlich hätte ich damit sogar die Kurbelwelle tauschen können.

In puncto Schrauberfreundlicheit gehört BMW zu den Besten. Honda ist jedenfalls besser, als die japanische Konkurrenz.

Mit fortschreitender Technik muss sich jedoch auch der Schrauber fortbilden. Wer mir erzählt, dass er seine BMW selbst wartet, den frage ich, welche Variante des GS-911 er besitzt. Schaue ich dann in ein verdutztes Gesicht, weiß ich, dass ich angelogen wurde.


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Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 20. Juni 2017, 12:55 
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Wohnort: Holzkirchen
ryna hat geschrieben:
Zitat:
Zwischenfrage: kommt es nur mir so vor oder war früher tatsächlich mehr „Schrauberfreundlichkeit“ verbaut?

Bis ich an der Ducati Multistrada 1100 die Airbox zum Arbeiten vor der Nase habe, dreht sich der Stundenzeiger. Detektivischer Spürsinn ist bei der erstmaligen Suche versteckter und verdeckter Schrauben gefragt. :Al:
Nicht viel besser ist es an der Triumph Tiger 800 :Al:...

:Sto: Cheffe aufgepasst: die KTM 1190R mit ihren vielteiligen Plastikkleid gehört auch in diese Kategorie :Ni: :Sto:

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Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 20. Juni 2017, 13:36 
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Beiträge: 3862
Wohnort: Belgium - nahe der Küste
Also wenn Ihr wirklich vergleichen wollt

BMW von 1992 gegenüber Honda 1992 etc.

Eine Marke von 2008 und oder bis heute - haben doch eine gewisse Entwickelung mit gemacht.

Eine KTM 1050 2026/17 gegenüber einer AT von 2016/17 gegenüber einer F800GS 2016/17 vom selben Zeitraum.

Auseinander nehmen und zusammen setzten ohne Spezialwerkzeug - wie weit kommt man und wo gibt es Schwierigkeiten.

Beim Reisen - sollte man das, so mit so einem Motorrad machen wollen :?: :!: - wäre man froh an jeder Ecke geholfen zu werden um dann seine Reise fort zu setzen.

Oder man fährt nur bis zur Eisdiele und zurück. :Am:

:kno:

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Reisen - der größte Feind der Vorurteile


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Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 20. Juni 2017, 14:29 
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Registriert: Montag 12. Juni 2017, 14:45
Beiträge: 62
Wohnort: Eutingen im Gäu
Ich habe BMW F 800 GS 2008 mit Honda XRV 750 Africa Twin 1992 verglichen. Ganz bewusst, weil ich beide zur Auswahl habe. Da mache ich schon das, was ich will. :D
Zu Motorrädern, die ich nicht selbst besessen und/oder beschraubt habe, äußere ich mich grundsätzlich nicht, weil mir da die erforderlichen Kenntnisse fehlen.
Diesen individuellen Vergleich auf andere Motorräder auszudehnen, war auch nicht beabsichtigt. (s. Überschrift)

Dazu gehören KTM. Nachdem ich den Motor der 640 LC4 zerlegt und nach Austausch des defekten Kugelrillenlagers der Kupplung, wieder zusammengebaut hatte, war mein Interesse an dieser Marke erloschen. Dass ich die 420GS genommen habe, lag daran, dass ich die fast geschenkt bekam und so eine Zweitaktgranate (Vollcrosser) hohen Sammlerwert hat.

Das GS-911 hat die Größe einer Zigarettenschachtel und fährt mit. Selbst die preiswerteste Variante ist bluetooth-fähig und einen kleinen laptop habe ich auf meinen Reisen (von wegen "Eisdiele" :Bx: ) schon wegen des Bild- und Videomaterials immer dabei.

Ich habe ja beschrieben und bebildert, dass ich diese F 800 GS weitgehend auseinander- und wieder zusammen gebaut habe. Dazu habe ich nicht ein einziges Spezialwerkzeug benötigt. Zwar ist eine gut ausgestattete Werkstatt wie die meine hilfreich, grundsätzlich ginge das aber mit dem Werkzeugset für die F 800 (das man zugegebenermaßen extra und teuer kaufen muss, bei meiner BMW war es dabei)

Was man auf jeden Fall benötigt, wenn man z.B. die Bremsen zerlegt, ist das GS 911 und einen Rechner oder ein smartphone, wenn man die WiFi Variante des GS-911 hat (400 Euro als Hobby-Version bis zu 10 FIN)

Wo ich bei der Affentwin Seitenteile, Sitzbank, Tank und Airbox demontieren muss, um an die Vergaser zu kommen, weil der Eimer mal wieder patscht wie Hölle, (so geschehen am ersten Reisetag der WASTL2016 im Bregenzerwald) müsste ich bei der BMW nur das GS 911 einstöpseln und im Programm das Drosselklappen - Reset ausführen. Das geht innerhalb 10 Minuten und mitten in der Pampa. Das natürlich nur im Konjunktiv, denn der Einspritzer macht mir solchen Ärger natürlich nicht.

Ich brauche auch keinen an jeder Ecke, der mir hilft, das kann ich alleine, wenn es notwendig wird.
Fehlerspeicher auslesen, Motoranalyse, Resets oder ABS-Check und Entlüftung des Moduls usw. usf.
Auf jeder beliebigen Waldlichtung im menschenleeren Hinterland Istriens.

Bei der Affentwin hatte sich eine Schelle am ASS von Zylinder 2 gelöst. Daher das Geknalle. Kein Akt, aber eine gute Stunde G'schäft in der Mittagshitze am Bödele.


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Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 20. Juni 2017, 14:44 
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Beiträge: 293
Servus !
Bin nicht DER Schrauber, habe inzwischen aber 37 Motos gehabt (alle Modelle der AT, viele TA, einige Varas, GS 1100, 1150, 1200 LC, 800, .....).
Warte bis 2033, dann kannst deine GS mit dem jetzigen Stand der AT vergleichen. Wäre interessant, ob die GS noch läuft ..... :Mh:
Ch.

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Sol lucet omnibus & vivere memento !


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Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 20. Juni 2017, 14:48 
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Registriert: Samstag 17. November 2012, 13:29
Beiträge: 3547
Wohnort: Schönste Stadt Ostfrieslands
moppedsammler hat geschrieben:
Fehlerspeicher auslesen, Motoranalyse, Resets oder ABS-Check und Entlüftung des Moduls usw. usf.
Auf jeder beliebigen Waldlichtung im menschenleeren Hinterland Istriens.
habe ich an meinen Propellern über einige 100 TKM noch nie gemacht. Könnte ich auch nicht. Zudem: Die Dinger laufen einfach. :LoL: :LoL: :LoL:


Dass die Fahreigenschaften auch von den Baujahren der jeweiligen Mopeds abhängen, dürfte klar sein. :)

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VG
Bernd - qtreiber (AUR)

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... irgendwann kriege ich euch alle ...


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