Mimoto's Reiseforum

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 4. November 2016, 07:43 
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Registriert: Sonntag 28. Juli 2013, 09:52
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Ich habe in Hechlingen dieselben Erfahrungen gemacht wie einige auch schon geschrieben haben. Im Gelände hat mir die 12er GS eindeutig besser gefallen als die 800er und ich bin mit der Grossen deutlich besser klar gekommen wobei es bei mir mehr mit der Kupplung zu tun hatte. Auf der Strasse hat mir die grosse GS komischerweise überhaupt nicht gepasst und ich war froh als ich wieder auf meinem Tiger unterwegs sein durfte. Aber das wird wohl vor allem der Macht der Gewohnheit geschuldet gewesen sein. Wenn ich overall zwischen der grossen und der kleinen GS wählen müsste würde ich mich ebenfalls für die 800er entscheiden.

Apropos Hechlingen... war eine echt gute Erfahrung, könnte man auch wieder mal ins Auge fassen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 4. November 2016, 07:55 
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Wohnort: schönste Stadt Ostfrieslands
auch wenn Hechlingen hier plötzlich ins Spiel gebracht wurde, reiten nach meinem Geschmack einige User hier im Forum grundsätzlich zu viel und zu häufig auf "Geländetauglichkeit" rum, gerne noch "schweres Gelände".

Nicht nur der Hein nutzt sein Moped fast nur auf der Straße ... und auch dort machen sich weniger Kilos bemerkbar. Kleinere, seltener Offroadausritte lassen sich grundsätzlich (fast) mit jedem Moped machen.

Natürlich, wie bereits erwähnt, hat jeder eigene Vorlieben und Ansprüche an sein Motorrad, z. B. Reisetauglichkeit, Soziabetrieb, usw..


Was ist eigentlich eine "echte Enduro"? (Insider) :L

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Bernd - qtreiber (AUR)

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... irgendwann kriege ich euch alle ...


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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 4. November 2016, 08:19 
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qtreiber hat geschrieben:
H.Kowalski hat geschrieben:
Ich werde immer wieder darauf angesprochen, warum ich mir denn nicht eine "richtige" oder "große" GS fahre, die doch angeblich so viele Vorteile bietet.

das kann mMn überwiegend nur von Leuten sein, die wenig Detailwissen von Motorrädern haben. In vielen Revieren reicht eine 800er locker und kann in diesen mehr Fahrspaß bringen.

Im weiteren Gespräch stellt sich meist heraus, dass diese Leute zwar möglicherweise viel über Motorräder wissen, jedoch nichts über meine Bedürfnisse, Reisegewohnheiten und Vorlieben - sie gehen meist von ihren eigenen aus. Die individuellen Faktoren sind doch aber entscheidend dafür, welches Motorrad mehr oder weniger geeignet ist. Pauschale Aussagen halte ich für wertlos.

Die 1200er hat sicher ihre Vorteile und ihre Berechtigung. Wem diese Vorteile die Mehrkosten wert sind, für den ist das sicher das bessere Motorrad. Nur für mich sehe ich diese Vorteile nicht.

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Es grüßt der Hein

(alias Heiner Kowalski)
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Zuletzt geändert von H.Kowalski am Freitag 4. November 2016, 11:08, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 4. November 2016, 08:21 
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Wohnort: Mannheim
Obwohl ich ja BMW nicht gerade liebe gebe ich zu: ein feines Mopped :mrgreen:

Hechlingen BlaBla kann ich auch bestätigen. Sicher ist die dicke GS auch ein feines Mopped aber....

Wie Bernd schon schrieb ist die Geländetauglichkeit nicht für alle von großer Bedeutung. Meistens fahren wir in einem Land herum in dem man legal fast gar nicht ins Gelände kann.
Dazu kommt noch, dass das Mopped dem Fahrer passen muss. Zum Glück gibt es in beiden Kategorien riesen Unterschiede.

Und ich finde es gar nicht so schlecht, dass die "kleinen" 800er so unterschätzt werden. Daher gibt es die viel günstiger und nicht jeder fährt eine. :mrgreen:

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Gruß
Dieter

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 4. November 2016, 08:29 
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H.Kowalski hat geschrieben:
Im weiteren Gespräch stellt sich meist heraus, dass diese Leute zwar möglicherweise viel über Motorräder wissen, jedoch nichts über meine Bedürfnisse..... .....Wem diese Vorteile die Mehrkosten wert sind, für den ist das sicher das bessere Motorrad. Nur für mich sehe ich diese Vorteile nicht.

Servus,
alte Krankheit, dass demjenigen seine Meinung auch Allgemeingültigkeit für alle anderen haben muss :shock:

Ich kann jeden verstehen, der eine F 800 GS und keine 1200er GS fährt. Würde BMW nicht generell auf meiner Liste der "Firmen bei denen ich nie wieder einkaufe" stehen, hätte ich evtl. auch eine 800er.

Viel Spass noch mit dem Gerät und weiterhin pannenfreie Fahrt :L

VG
Roland


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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 4. November 2016, 10:19 
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Beiträge: 1505
Wohnort: Esslingen am Neckar
Was hier auch angesprochen wurde, ist der tendenziell kippelige weil hohe Schwerpunkt der F 800 GS. Durch mich als "Sitzriese" (relativ großer Oberkörper im Vergleich zur Gesamtgröße) mit einer Körpermasse, die ca. 1/3 der Gesamtmasse von Moped + Fahrer ausmacht, verlagert sich der Schwerpunkt der Gesamtmasse noch weiter nach oben, was sich ungünstig im Schräglagenverhalten bemerkbar macht.

In unbeladenem Zustand - ohne Koffer dran - finde ich es relativ schwierig, das Moped agil durch Kurven zu lenken. Bereits mit leeren Koffern verbessert sich das Einlenkverhalten merklich. Mit gefüllten Koffern lässt sich das Moped so gut lenken, wie ich es erwarte.

Hier kommen wieder die Nutzungsgewohnheiten ins Spiel: dass ich ohne Koffer fahre, kommt eigentlich so gut wie nie vor, im Regelfall nur auf der Fahrt in die Werkstatt oder zur nahe gelegenen Tankstelle. Neulich habe ich ausnahmsweise mal eine Runde ohne Koffer über die Schwäbische Alb gedreht. Nach einer kurzen Eingewöhnung klappt das dann auch ganz gut. Ansonsten sind die Koffer immer dran, schon allein deshalb, weil ich sie super praktisch finde. Helm, Jacke und Hose passen da rein, wenn ich auf Tagestour auch etwas anderes unternehmen will als nur fahren - z.B. wandern. Und auf Reisen sind die Koffer eh gefüllt.

Von daher ist der ungünstige Schwerpunkt in der Praxis für mich kaum relevant.

Und ja: hätte ich vor, im Gelände zu fahren, würde ich höchstwahrscheinlich ein anderes Modell bevorzugen. Bei den Reisen, die ich in den nächsten Jahren vor habe, ist das aber noch kein Thema. Kurze Schotterpassagen, auch schwierige, bin ich damit schon gefahren und ich war positiv überrascht, wie gut das ging.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 4. November 2016, 10:34 
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qtreiber hat geschrieben:
auch wenn Hechlingen hier plötzlich ins Spiel gebracht wurde, reiten nach meinem Geschmack einige User hier im Forum grundsätzlich zu viel und zu häufig auf "Geländetauglichkeit" rum, gerne noch "schweres Gelände".

Nicht nur der Hein nutzt sein Moped fast nur auf der Straße ... und auch dort machen sich weniger Kilos bemerkbar. Kleinere, seltener Offroadausritte lassen sich grundsätzlich (fast) mit jedem Moped machen.

Natürlich, wie bereits erwähnt, hat jeder eigene Vorlieben und Ansprüche an sein Motorrad, z. B. Reisetauglichkeit, Soziabetrieb, usw..


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Ich hab dazu was geschrieben, weil es von Specht erwähnt wurde.

Ich hab zum Motorrad allgemein was geschrieben, und nicht dazu, wie die Bedürfnisse für den Einzelnen Fahrer sind

Es wird Leute geben, für die wird das nie von Interesse sein, das man abseits der Strasse fährt.

Aber da dieses "GS" auch für Geländesport steht, denke ich schon das man das erwähnen darf.

Gewicht gilt dann für alle Motorräder, unabhängig vom Hersteller.

Ich schreibe das nur deswegen, weil oft darauf verwiesen wird, das man mit schweren Motorrädern auch ins Gelände kann.
Kann man, liegt am Fahrer, nur wird es mit Gewicht halt immer schwieriger.

Aber es geht hier ja um "Reisemotorrad" und da ist es egal, weil man ja nicht zwingend ins Gelände muss.

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Wer sein Leben so einrichtet, dass er niemals auf die Schnauze fällt, der kann nur auf dem Bauch kriechen.

http://www.klausmotorreise.com

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 4. November 2016, 10:48 
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Ich finde ja, dass Gewicht nicht nur im Hardcoregelände eine Rolle spielt, sondern auch beim Rangieren in die Garage, beim Wenden auf engen Straßen, wenn man das Ding mal blöd abstellt - mit der Nase nach unten, wenn es doch mal umfällt, beim Fahren auf kleinen und kleinsten Straßen und in zig anderen Situationen. So muss jeder seine Priorität zwischen Freeride und Electra Glide finden. Die 800 GS ist da bei den "Tourern" sicher schon weit unten, wenn sie dann aber durch einen sehr hohen Schwerpunkt - wie ihn Hein beschreibt - tlw wieder verspielt ist das halt schade.

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Viele Grüße aus dem Allgäu
Peter

Eternity is a very long time - especially towards the end (Stephen Hawking)


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