Mimoto's Reiseforum

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 25. September 2020, 12:26 
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Registriert: Sonntag 18. Januar 2015, 13:12
Beiträge: 4779
Wohnort: Esslingen am Neckar
Ah, OK, Danke, Ryna! :L Im selben PDF-Dokument sind ja auch die Bedingungen für die einfache Mitgliedschaft geregelt, das hatte ich nicht gesehen. :L § 4 Buchstabe a) hatte ich wohl in Erinnerung, die Ausschlüsse der folgenden Buchstaben waren mir bislang noch nicht bewusst. Sinnvoll: mit nem Wohnmobil bist Du auch bis 7,5 to. geschützt, mit anderen Fahrzeugen nur bis 3,5 Tonnen. Verstanden, insofern ein Pluspunkt zu Gunsten der ADAC Hotline, die ja nach anfänglichem Widerwillen dann doch sich darum kümmerte, für uns den MAN-Service zu beauftragen, der auch noch in der selben Nacht den eingefrorenen Wischwassertank gegen einen neuen ersetzte und mit Wasser + Frostschutz befüllte, sodass der Umzug wie geplant stattfinden konnte. Pluspunkt auch für den MAN-Service :L Minuspunkte in diesem Fall für die Autovermietung (Wartungsmangel) und für den Vollpfosten, der den Tank im Winter mit reinem Wasser aufgefüllt hatte.
:Kn:

Also muss ich meine Meinung ändern: bisher hatte ich mit der Pannenhilfe duch den ADAC nur Positiverfahrungen! :lol: :D :mrgreen:

ADAC Bedingungen hat geschrieben:
4. Welche Fahrzeuge sind geschützt?
a) Geschützt sind nichtzulassungspflichtige sowie zugelassene Kraftfahrzeuge, die vom ADAC Mitglied zum Zeitpunkt des Schadens mit einer gültigen Fahrerlaubnis alleinverantwortlich geführt werden oder un-mittelbar gestartet werden sollen. Zudem muss das Fahrzeug in Deutschland wegen einer Panne oder eines Unfalls auf einer öffentlichen Straße einschließlich der von dort unmittelbar zugänglichen (auch privaten) Garagen- und Parkplätze liegen geblieben und der Schadenort mit Hilfsfahrzeugen erreichbar sein. Das Gelände eines Verkehrsübungsplatzes oder eines Fahrsicherheitszentrums gilt als öffentliche Straße im Sinne dieser Bestimmungen.
b) Geschützt ist der mitgeführte Anhänger, sofern er nicht mehr als eine Achse hat. Zwei Achsen mit einem Abstand von weniger als 1 m gelten als eine Achse. Ein Leistungsanspruch besteht aber nur einmal für das Gespann (Fahrzeug mit mitgeführtem Anhänger) insgesamt.
c) Das Fahrzeug darf nach Bauart und Einrichtung zur Beförderung von Personen nicht mehr als 9 Sitzplätze (einschließlich des Platzes für den Fahrer) haben und - eine Gesamtbreite von 2,55 m,- eine Gesamtlänge von 10 m,- eine Höhe von 3 m sowie- eine zulässige Gesamtmasse von 3.500 kg nicht überschreiten. Auch für den mitgeführten Anhänger gelten die angegebenen Maße. Alle angegebenen Maße gelten ein-schließlich der Ladung.
d) Darüber hinaus sind in der Zulassungsbescheinigung I eingetragene Wohnmobile geschützt bis zu - einer Gesamtbreite von 2,55 m,- einer Gesamtlänge von 10 m,- einer Höhe von 3,20 m einschließlich Ladung und- einer zulässigen Gesamtmasse von 7.500 kg.


Nebenbei erwähnt hat mich ein ADAC-Vertragspartner auch mal aus nem Acker gezogen, nachdem ich mit dem Zivildienst-Busle dort stecken geblieben war. :mrgreen: :D :lol: Blöde, aber amüsante Geschichte aus dem Jahr 1994. Ich hatte die Aufgabe, Menschen mit Körperbehinderung abzuholen. Zwei Kumpels damals überredeten mich, sie von der Dienststelle aus in die nächste Ortschaft mitzunehmen (was ich eigentlich nicht gedurft hätte). Einer der beiden hatte dort einen Arzttermin. Auf der Straße, die in diese Ortschaft führte, gerieten wir in einem abendlichen Verkehrsstau. Der Kumpel mit dem Arzttermin redete so lange auf mich ein, ich soll die Abkürzung über den Feldweg nehmen, bis ich genau das tat. Nur war dieser Feld ganz und gar nicht befestigt, nicht mal mit Schotter. Und es regnete, regnete und regnete. Nach 30 Metern ging dann nichts mehr vorwärts, nicht mehr rückwärts. Nach dem Aussteigen hatte ich eine 30 cm dicke Schicht feinste Muttererde unter den Schuhen hängen, das erklärte so einiges. Der Kumpel ließ mich da stehen und ist abgehauen, er hatte ja einen Arzttermin (verständlich). Der andere Kumpel ist auch abgehauen, was sollte er auch noch hier.

Gut, was tat ich? Den ADAC anrufen, und die Ehrenamtlichen in der Dienststelle, die von mir den Auftrag bekamen, die auf mich wartenden Menschen zu informieren, es würde ein wenig später werden. Vom ADAC kam auch ein Schlepper, der selbst im Acker stecken blieb. Der rief dann einen Kollegen zu Hilfe. Beide Schlepper waren wieder auf der Straße, von dort aus zogen sie das Busle mit Seilwinden aus dem Acker. Natürlich ging das nicht gerade, sondern quer übers Feld, sodass die ADACler auch noch wegen des Flurschadens die Polizei informierten. Die kam dann auch, die meine Personalien aufnahmen, den Bauer informierten und es ansonsten kopfschüttelnd bei einer mündlichen Mahnung beließen. :mrgreen:

Tja, dann kam die Abrechnung mit dem ADAC Vertragspartner, mehrere Stunden im Einsatz mit zwei Schleppern für nen dummen Zivildienstleistenden. Das Busle (3,5 to 9-Sitzer) wäre zwar grundsätzlich geschützt, nur bestand der Haken darin, dass "aus Dummheit in den Acker fahren" weder als Panne zählt noch als Bergung nach einem Unfall. Sie haben es im Auftrag dann als "Reifenwechsel" so hingedreht, als Dank dafür ließ ich zwei Kästen Bier im Büro vom ADAC Dienst zurück.

Seitdem bin ich quasi zu ewigem Dank dem ADAC verpflichtet, der niemals verjährt. :lol: :mrgreen: :D

So, ich hoffe, ihr findet die Geschichte auch so lustig, dass es Wert war, dafür vom Thema abzuschweifen. Ich werde zu gegebener Zeit dann mal wieder Sprungmarken in diesen Thread hier setzen. :D

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Es grüßt der Hein (alias Heiner Kowalski)
http://www.kowalskifilm.de | Dem Hein seine Reiseberichte hier im Forum

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Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 28. September 2020, 09:41 
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Registriert: Mittwoch 20. November 2019, 22:16
Beiträge: 507
Wohnort: Nürnberg
Spannende Geschichte :) Eigentlich sind diese Schutzbrief/Autoclub-Geschichte doch 'nen eigenen Thread wert.

Ich habe die Versys bei der Itzehoer versichert (und früher die NTV) und habe deren Schutzbrief mehrmals bemüht. Das hat immer einwandfrei und unbürokratisch funktioniert. Verunfalltes Mopped abschleppen am Heimatort, liegengebliebenes Mopped in Frankreich zur Werkstatt bringen, die es nicht in 3 Tagen reparieren kann (Benzinpumpe), daher Heimflug plus Hotel plus +50 Euro für Taxifahrten, Mopped zur Wunschwerkstatt daheim geliefert. Da kann man nicht meckern, für 7 Euro pro Jahr und Fahrzeug. Nur die Kommunikation hätte etwas besser sein können, z.B. fehlte die Info, dass man beim Mopped liefern lassen den Schlüssel dran lassen sollte. Ist aber nicht passiert.

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Ich fahre Kawasaki Versys 650 und Yamaha MT-09. Meine Reiseberichte. Passknacker.


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