Mimoto's Reiseforum

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 Betreff des Beitrags: Notizen aus Marokko 2017
Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 23. Oktober 2017, 07:54 
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Sonntag, 26.03.2017, Flug München – Málaga

Am späten Vormittag finden wir uns bei Daniela und Wolfgang in Erding ein, wo wir unser Auto für die nächsten 3 Wochen abstellen und dann gemeinsam mit einem Taxi zum Flughafen fahren. Unseren Check-In hat Reiseprofi Daniela schon online erledigt, und da wir nur mit Handgepäck reisen begeben wir uns ins Airbräu für eine letzte bayerische Mahlzeit und vor allem ein letztes ordentliches bayerisches Bier bevor es für die kommenden 3 Wochen in den vergleichsweise trockenen Süden geht. :Pr:

Bild2017-04 MHandyB 0008 by bwolfes, auf Flickr

Den Flug hatten wir bereits vor 2 Monaten gebucht, allerdings wurde der Rückflug dreimal von Air Berlin neu terminiert. Außerdem fliegen wir auf plötzlich mit der AB Tochter Niki Air. Kein Wunder dass der Laden Pleite ging … :Al:
Unser Flug wird eine halbe Stunde später aufgerufen, die Maschine ist rappelvoll. Die Sitze in der Holzklasse eng, Getränke oder gar einen Imbiss gibt es nur gegen Extrageld. Egal, für gute drei Stunden kann man das auf sich nehmen.
Bild2017-04 MHandyB 0013 by bwolfes, auf Flickr

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Mit 15 Minuten Verspätung landen wir in Málaga, wo unser reserviertes Shuttle zum Hotel warten soll. In der Ankunftshalle warten geschätzte 100 Abholer und halten ihre Zettel in die Höhe - nur nicht unserer. Nachdem wir drinnen und draußen alles zweimal abgesucht haben rufen wir beim Hotel an. Uns wird versichert der Fahrer wäre vor Ort. Nach nochmaliger Suche entdecken wir das Auto des Hotels weitab vom eigentlichen Ausgang im Bereich der Shuttle-Busse und kommen so endlich zum Hotel Cortijo Chico

Dort wartet Marcel bereits auf uns und hat auch unsere Motorräder schon ausgeladen. Auch das Gepäck steht vollständig und ordentlich vor dem Hotel. DD
Wir verabschieden uns bis in drei Wochen, checken im gepflegten Haus ein, bringen die Mopeds in die Tiefgarage und wenden uns dem (wie sich herausstellt sehr guten) Abendessen im hauseigenen Restaurant zu.

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 Betreff des Beitrags: Notizen aus Marokko 2017
Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 23. Oktober 2017, 08:00 
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Montag, 27.03.2017: Málaga – Algeciras – Tanger Med – Chefchaouen

Nach einer geruhsamen Nacht und üppigem Frühstück satteln wir die Pferde und reiten los gen Algeciras. Über die Autobahn dauert es knapp 1,5 Stunden bis man im Hafen ankommt.

Dort fahren wir den Hinweisen nach zum Ticketverkauf nach Tanger Med. Die Überfahrt in diesen neuen Hafen ist laut der einschlägigen Fähr-Portale günstiger als nach Ceuta, außerdem soll die Einreise laut Reiseführer unkomplizierter verlaufen als durch Ceuta, welches ich von der Tour 2008 noch kannte.

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© Daniela und Wolfgang

Im Hafengelände versuchen ein paar Zivilisten uns abzufangen in dem sie sich fast vor die Motorräder werfen. :Sto:
Offenbar haben die mir von der letzten Reise noch leidlich bekannten marokkanischen Schlepper ihr Geschäft auf Spanien ausgeweitet bzw. dort Niederlassungen eröffnet. Aber wir ignorieren ihre Aufforderungen und fahren auf den offiziellen Parkplatz vor dem offiziellen Ticketverkauf. Erneut tauchen die Zivilisten auf und versuchen uns weis zu machen das dieser Verkauf geschlossen sei und wir doch bitte ihnen folgen sollen wenn wir heute noch nach Marokko wollen ... :No:

Wieder ignorieren wir alle Abschleppversuche, betreten die geräumige, gekühlte Verkaufshalle und haben 15 Minuten später 4 Tickets zum Preis von jeweils 56 Euro pro Person inkl. Moped für die nächste Fähre nach Tanger-Med in Händen.

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Die Ausfahrt aus Europa.

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Mit uns auf der Fähre sind 3 Briten, welche 10 Tage auf Enfields durch Marokko reisen wollen. :L
© Daniela und Wolfgang

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Letzter Blick auf Europa

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Im großen Salon.
© Daniela und Wolfgang

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Auf dem Sonnendeck.

Gute drei Stunden später landen wir im Hafen Tanger-Med an.

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© Daniela und Wolfgang

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Der moderne neue Hafen Tanger-Med. Eine streng abgeschirmte Sonderwirtschaftszone.

Da ein paar Lastwagen an einer Vor-Kontrolle formatfüllend in einem Kreisverkehr stecken sind wir die ersten am Zoll. Die Formalitäten für die Einreise selber konnten wir praktischerweise bereits auf dem Schiff erledigen, das spart zusätzliche Zeit.

Beim Zoll überreicht uns ein Beamter die Formulare für die Einfuhr der Mopeds und erklärt auch freundlich die Details. Dann folgt eine oberflächliche Kontrolle des Gepäcks mit einem Drogenhund, anschließend haben wir die letzten Stempel und fahren zum Ausgang. Hier also die erste positive Erfahrung gegenüber der Tour 2008: keine Schlepper und keine Hektik bei der Einreise verglichen mit Ceuta. :L

Vor lauter Begeisterung verfahre ich mich bei der Ausfahrt, statt des kurzen Weges über den nördlichen Zipfel direkt nach Tétouan fahren wir zuerst in Richtung Tanger und dann via N2 nach Tétouan bis zu unserem Tagesziel Chefchaouen, wo wir die erste Übernachtung gebucht haben.

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Erste Pause für Pfefferminztee und Cola bei Tétouan.
© Daniela und Wolfgang

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© Daniela und Wolfgang

Das Hotel Al Khalifa Hotel Al Khalifa entspricht allen Erwartungen, nur das Routing dorthin mit der OSM Karte ist verbesserungswürdig, denn das Navi unterscheidet nicht zwischen Fahrrädern, Eseln oder sonstigen Vehikeln und führt uns durch enge und intensiv belebte Marktstraßen quer durch die Stadt. Aber auch irgendwie authentisch....

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© Daniela und Wolfgang

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Blick auf Chefchauen
© Daniela und Wolfgang

Schlussendlich folgen wir der Empfehlung der Rezeption und essen gut und günstig in Aladins Wunderlampe („Casa Aladin“) zu Abend. Chefchaouen hat sehr viele Treppen, aber das ist ein guter Ausgleich zur langen Anreise per Schiff und Bike.

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Katzen gehen immer ;)
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© Daniela und Wolfgang

Die Route des Tages:
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 Betreff des Beitrags: Notizen aus Marokko 2017
Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 23. Oktober 2017, 08:30 
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Dienstag, 28.03.2017, Tagestour ans Mittelmeer

Der Tag erwacht und erfreut uns mit einem stahlblauem Himmel. :Sl:
Vor dem Frühstück werfen wir von der Dachterrasse noch einen Blick auf das erwachende Leben.

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Sportliche Übung vor dem Frühstück
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Gruppenbild mit Damen

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Frisches Obst aus dem eigenen Garten, der O-Saft in Marokko ist :Sl:

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Handwerkskunst in Form von für das Rif-Gebirge typischen Strohhüten :L

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Einen Wäschetrockner braucht es hier nicht …

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Unsere Motorräder parkten sicher im Hof.
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Das Hotel ist ausgezeichnet aber leider auch stark nachgefragt. Denn wir haben uns spontan entschieden eine weitere Nacht in Chefchaouen zu bleiben, müssen aber das Hotel wechseln. :(
Das neue, über booking.com herausgesuchte Hotel bzw. Riad Dar Hannan liegt am Rand der Altstadt, soll aber mit dem Moped erreichbar sein wie uns versichert wurde. Erreichbarkeit ist relativ, besonders in Afrika.... :Mh:

Die mit Autos befahrbare Route endet an einem kleinen Kreisverkehr. Dort angekommen werden wir von einem Mann auf Deutsch angesprochen und nach unserem Ziel befragt. Er zeigt uns den Weg durch die Gassen der Altstadt den wir noch zu 80% fahren können, an einer hohen Stufe ist Schluss. Das Gästehaus bzw. Riad liegt 20m ums Eck aber 10 Meter höher, also ist wieder fleißiges Treppensteigen angesagt. Wir beziehen die Zimmer und wollen anschließend einen Tagesausflug zur Küste unternehmen.

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Durch diese hohle Gasse sind wir gekommen.

Unser selbsternannter Führer will aber zuerst für uns noch den Parkplatz für die Nacht buchen und bietet weitere Services an, die wir aber dankend ablehnen. Und er erwartet ein Trinkgeld, das sich nach einiger Diskussion auf realistische 40 Dirham einpendelt. Zuerst wollte er 100, aber das wären wir maximal bereit inklusive der Parkplatzgebühr zu bezahlen. Also verabreden wir uns für den Abend wieder am Kreisel.

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 Betreff des Beitrags: Notizen aus Marokko 2017
Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 24. Oktober 2017, 15:11 
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Wir verlassen Chefchaouen nach Norden und fahren die P4105 durch das Qued Laou, welches abschnittsweise an die Cian- und Dalius-Schluchten in Südfrankreich erinnert.

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On the road again …

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Insgesamt hat man im Norden Marokkos mehrheitlich das Gefühl, irgendwo in Südfrankreich unterwegs zu sein, bis auf die anders gekleideten Menschen.

An der Küste suchen wir uns im ersten größeren Ort ein Restaurant mit Meerblick. Wir bestellen Fisch vom Grill, der auf einer großen Platte mit Garnelen und Salat angerichtet serviert wird. Dazu Pommes, Cola, Tee und Wasser. Am Ende zahlen wir zu viert knapp 20 Euro und sind pappsatt.

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Die possierlichen Tierchen sind allgegenwärtig und warten auf ihren Anteil

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Und zum Abschluss noch ein Gläschen Tee

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Zufriedene Gesichter allenthalben

Da wir am Nachmittag noch einen Bummel durch Chefchaouen machen wollen drehen wir nach nur 20 Kilometern an der Küste von der N16 wieder ab ins Landesinnere.

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Die P4111 schraubt sich asphaltiert aber steil den Berg hinauf. Wir überholen diverse Sammeltaxis und Kleintransporter, die augenscheinlich ohne Russpartikelfilter unterwegs sind und mit letzter Kraft den Berg hinauf keuchen.

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Es geht mehrfach bergab und wieder bergauf. In einer Senke endet unvermutet der Asphaltbelag und die Straße geht in eine ausgefahrene Erdpiste über.

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So ein Klapphelm ist zum Fotografieren ungemein praktisch

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Nur gut das es absolut trocken ist, bei Regen würde sich die Piste in eine Schlammfahrbahn verwandeln und wir hätten trotz unserer K60 Winterreifen wenig Chancen an den starken Steigungen.

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 Betreff des Beitrags: Notizen aus Marokko 2017
Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 24. Oktober 2017, 15:17 
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Bei Beni Selmane beginnt wieder Asphalt. Wir halten am ersten Teehaus, erfrischen uns am "Whisky Moroccain" und schauen dem Trubel des Dorfnachmittags zu.

Bei Khamis M'diq treffen wir wieder auf die N2 zurück nach Chefchaouen und fahren zügig retour.

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Unser selbsternannter Parkplatzführer wartet tatsächlich im Café am Kreisel und geleitet uns um die Ecke wo wir die Mopeds abstellen. Zwei junge Männer mit bunten aber für uns unleserlichen arabischen Ausweisen geben sich als die Parkwächter zu erkennen. Wir entrichten 40 Dirham pro Moped und gehen zu unserem Riad.

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Unser zweites Hotel. Nett, ideal für Fußgänger
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Eine Dusche später marschieren wir ins Stadtzentrum. Mit Wolfgang und Daniela haben wir uns am Hauptplatz verabredet. Wir schlendern herum und genießen den bis auf die Restaurantwerber am Platz unaufdringlichen Orient.

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Später gehen wir gemeinsam in ein anderes vom Hotel empfohlene Restaurant Beldi Bab Ssour,, wo wir zwar nicht so gut wie am ersten Abend, dafür mit 140 Dh für 4 Personen noch eine Spur günstiger zu Abend essen.

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Die Route des Tages:
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Zuletzt geändert von barney am Mittwoch 25. Oktober 2017, 06:21, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Notizen aus Marokko 2017
Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 24. Oktober 2017, 15:42 
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Mittwoch, 29.03.2017: Chefchaouen – Ouezzane – Fes

Nach einer ruhigen Nacht im Riad und ausreichendem Frühstück packen wir die Koffer und holen die Mopeds vom Parkplatz. Der neue Parkwächter der Tagschicht verlangt weitere 20 Dh pro Moped für das Parken am Tag. Das lehnen wir aber entschieden ab und fordern ihn auf, sich doch bitte mit dem Nachtwächter zu einigen, da wir nach unserem Verständnis definitiv am Vorabend bereits komplett bezahlt hatten. Da der Tagwächter seine Forderung schnell aufgibt kann man davon ausgehen dass sie unberechtigt war.

Nochmals geht es durch die engen Gassen bis kurz vor das Hotel. Aufrödeln und mit Koffern wieder durch die Gassen bis hinauf zum Kreisel, dann erstmal Abkühlung durch den Fahrtwind genießen. Wir fahren auf der N13 nach Ouezzane, unser Tagesziel ist Fes.

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Störche begleiten unseren Auszug aus Chefchauen

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Große KTM und …

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… kleine KTM

In Ouezzane biegen wir ab auf die Nebenstrecken R408 und R501 nach Fes. Es geht wieder durch mediterran anmutende Hügellandschaften, irgendwo zwischen Toskana und Campo Imperatore.

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Auf halbem Weg bei Mjaara macht sich der Hunger bemerkbar und wir steuern ein Restaurant an, welches uns durch den intensiven Grillgeruch anlockt.
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Speisekarte gibt es nicht, der Chefkoch zeigt uns seine Fleischkollektion und wir entscheiden uns für 3 Grillteller und dazu eine Gemüseplatte für Daniela. Allerdings schlägt die Sprachbarriere zu, denn es kommen 4 Grillteller und bis auf gegrillte Tomaten und Zwiebeln kein Gemüse. Also sammeln wir die Tomaten zusammen damit Daniela zumindest Grilltomaten mit Brot essen kann. "Legumes" ist wohl unbekannt oder wie auch immer, wir bekommen noch zwei Teller Pommes dazugestellt...

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Am Ende sind wir alle wieder satt, haben noch reichlich Wasser, Tee und Cola intus und zahlen moderate 200 Dh inkl. Trinkgeld.

Vor Fes wird die Landschaft weitläufiger und das Grün wechselt in verschiedene Brauntöne.

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Fes kommt in Sicht.
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Auf der Tangente von Fes werden wir während der Fahrt von einem Mopedfahrer angesprochen, der uns zu einem Hotel bringen will. Da wir aber vorgebucht haben ignorieren wir ihn und weitere seiner Kollegen und steuern an den Rand der Altstadt.

Am Palais de Fes - Riad Dar Tazi werden wir bereits vom "echten" Portier erwartet, der uns über einen belebten kleinen Platz direkt vors Haus dirigiert. Das Gepäck wird abgeladen und ins Hotel gebracht, anschließend fahren wir noch die Mopeds zu einem bewachten Parkplatz in der Nähe und ein Auto des Hotels bringt uns zurück.

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Zuletzt geändert von barney am Mittwoch 25. Oktober 2017, 06:22, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 24. Oktober 2017, 15:56 
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Im Riad Dar Tazi fühlen wir uns richtig wie in 1000 und einer Nacht, das alte Stadtpalais ist opulent dekoriert. :Sl: :Sl:
Wir beziehen unsere Zimmer, duschen und begeben uns anschließend auf die Dachterrasse, wo wir entspannt bei einem marokkanischen Bier und dem vorzüglichen Abendessen auf den Trubel am mittlerweile stark belebten Platz schauen.

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Panoramablick von der Dachterrasse

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Lecker Bierchen

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Der Platz vor dem Riad.

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Die Vorspeisen …

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… das Hauptgericht …

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… und etwas Obst als Nachtisch.

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Dazu etwas Live-Musik.
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Fes bei Nacht
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Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 25. Oktober 2017, 10:20 
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Hallo Bernd,
Danke für die super tollen Eindrücke. Besonders die tollen Farben sind auffallend,... und das Essen,...
Ich bin gespannt, wie es weiter geht...

Gruss Andreas

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