Mimoto's Reiseforum

Reiseberichte mit Routen, Foto und Film
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 Betreff des Beitrags: 2008, mein erstes Mal in Marokko
Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 6. Januar 2017, 13:48 
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Was macht man, wenn a) Feiertag ist und b) man wegen Wehwehchen im Knie nicht großartig rumlaufen kann und c) es mit -12° einfach zu kalt zum Mopedfahren ist :?:

:idea: Man reaktiviert alte Erinnerungen bzw. historische Reiseberichte ;)

Diesen Bericht hatte ich 2008 ursprünlgich auf der Heimatseite der EEG in der Rubrik "Touren mit dem Flugzeugträger" veröffentlich, aber nach einem Serverabsturz und -wechsel lag er dann erstmal ein paar Jahre nur auf der Festplatte.

Auch wenn die eine oder andere Information überholt sein mag, ich wünsche gute Unterhaltung und für mich ist es zusätzliche Vorbereitung auf die heuer im März geplante Tour. DD

PS: es gibt zu der Tour auch einen Reisefilm, aber der kann mangels Vereinbarung mit der Gema bzgl. Verwendung von mutmaßlich urheberrechtlich geschützter Musik nicht öffentlich in Youtube aufgeführt werden :Al:

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Intro:

Nach dem sensationellen Erfolg von „8 Africa-Twin München Stammtischler in Tunesien 2005“ wurde um den Jahreswechsel 2007/2008 der Plan gefasst eine Wiederholung in Afrika zu versuchen. Nach kurzen Überlegungen kristallisierte sich Marokko als Ziel heraus und nach weiteren Wochen der Verhandlung mit Arbeitgebern oder der Familie standen mit Jürgen, Ron, Steffen und Bernd schließlich 4 Teilnehmer fest.

Samstag, 22. März

Gegen 13 Uhr trifft das bestellte Bike Shuttle (BST) in Holzkirchen ein, welches die Mopeds zum Sonderpreis von 280 Euro pro Stück für uns nach Malaga transportieren soll.

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Unser Bus nach Malaga.

Alle Twins und das zugehörige Gepäck werden in einen umgebauten Reisebus verladen, so dass wir nur mit leichtem Gepäck den Flieger nach Andalusien besteigen können.

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Kopf einziehen nicht vergessen.

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Warum schieben, wenn man auch fahren kann?

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Sicher verzurrt für 2500 km

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Das Team: Ron, Jürgen, ich und Steffen.

Insgesamt eine sehr angenehme Art lange Strecken zu überwinden, die an dieser Stelle jedem Marokko-Interessenten wärmstens empfohlen werden kann: Man spart sich 3 Tage langweilige Anreise entweder auf der Autobahn oder der Fähre, und die Kosten relativieren sich ebenso unter Berücksichtigung von Maut, Kost & Logis und Verschleiß auf der Anfahrt.

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Samstag 29. März

Abgesehen von Ron, der schon 2 Tage eher abgeflogen ist um seinen Bruder in Andalusien zu besuchen, trifft sich der Rest der Gruppe bei CTO Airport Shuttle & Accommodation Services Hofsingelding. Da unser Flieger am Sonntag sehr früh startet kommt uns diese Art der äußerst angenehmen und flughafennahen Unterbringung sehr gelegen.

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Guckstdu barneys Abwege


Zuletzt geändert von barney am Freitag 6. Januar 2017, 13:54, insgesamt 2-mal geändert.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 6. Januar 2017, 13:51 
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Sonntag 30. März

Flug München – Malaga mit IBERIA, ein Zwischenstopp in Madrid. Ebenso billig (ca. 170 Euro) wie unbequem, Service hat eben doch seinen Preis. Aber für kurze Flugzeiten quetscht man sich schon mal in zu enge Sitze der Holzklasse und lässt die Verpflegungsangebote (Dose Cola 3 Euro, dünnes Sandwich ab 5 Euro) an sich vorüberziehen. Schließlich wiegt die Vorfreude auf den Urlaub einiges auf. 

Gegen 13 Uhr Ankunft in Malaga bei Sonnenschein und ca. 25°. Detlef von BST erwartet uns wie vereinbart am Flughafen und bringt uns zum Parkplatz, wo sein Bus mit den Mopeds auf uns wartet.

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Ausladen und Koffer anbauen geht schnell von der Hand und um 14 Uhr kann der Urlaub richtig beginnen. Wir machen uns auf den Weg nach Algeciras, von wo wir am nächsten Morgen nach Marokko übersetzen wollen. 

Leider tritt schon nach einer Stunde eine ungeplante Verzögerung ein. Ron wird plötzlich langsamer und bleibt schließlich mit komplettem Stromausfall stehen. Wir schieben das Moped unter einen schattigen Baum und beginnen mit der Fehlerdiagnose. Wozu hat man schließlich 2 Ingenieure und einen Elektroniker dabei.

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Die Batterie zeigt sich tiefentladen, als Ursache stellt sich die verschmorte Steckverbindung am Gleichrichter & Regler heraus. Kurzerhand wird sie durch Lüsterklemmen ersetzt, das Moped angeschoben und die Reise kann weitergehen.

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Der Tag endet in Algeciras, wir nehmen ein Hotel mit TG damit das Gepäck am Moped bleiben kann.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 6. Januar 2017, 13:56 
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Montag 31. März

Jedes zweite Geschäft in Algeciras verkauft Tickets für die Fähren nach Ceuta oder Tanger. Wir wählen Ceuta, der Preis ist fix, für 40 Euronen wechselt man anschließend in 35 Minuten per Schnellfähre den Kontinent.

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Ceuta ist noch spanisches Territorium und von diversen Steuern und Zöllen befreit. Also tanken wir nochmals voll bevor wir nun auch politisch betrachtet Europa verlassen.

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Nach kurzer Fahrt ist der stark gesicherte Grenzübergang erreicht. Die Spanier winken uns lässig durch, dann stehen wir vor den marokkanischen Autoritäten.

Wobei die Unterscheidung zwischen Beamtem und Schlepper nicht leicht fällt. Uniformierte stehen in Reih und Glied mit Zivilisten, man weist uns Parkplätze zu, drückt uns Einreiseformulare in die Hand, spart auch nicht mit Ratschlägen zum Ausfüllen und leitet uns zu den einzelnen Schaltern wo die Papiere abgestempelt und unsere Daten in antik anmutende Rechner eingetippt werden.

Anschließend erwarten die Zivilisten eine kleine Aufmerksamkeit, und ein Teil der Papiere wird bei der Ausfahrt aus dem Grenzbereich wiederum anderen Uniformierten in die Hand gedrückt. Nach einer knappen Stunde sind wir durch.

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In Tetouan versorgen wir uns erst mal mit Landeswährung aus einem Geldautomat. Diese gibt es mittlerweile in jedem größeren Ort, man sollte aber die Belege gut aufheben da es doch gelegentlich zu doppelten Abbuchungen kommt.

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Dann wählen wir die Küstenstrasse in Richtung Bou-Ahmed. An der Küste wird viel gebaut, die Marokkaner eifern den Spaniern in Sachen Küstenverschandelung hemmungslos nach.

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An einer Tankstelle essen wir zu Mittag, einen leckeren Calamari-Teller mit Salat für umgerechnet 4 Euro. Der Inhaber der Tankstelle war lange Jahre Gastarbeiter in Deutschland, so erhalten wir noch ein paar nette Tipps.

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Jürgen hat auch Probleme mit der Elektrik, die sich aber auf eine lockere Klemme an der Batterie zurückführen lassen.
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Eigentlich wollten wir an der Küste bei El-Jebha übernachten, aber dort ist kein passables Hotel zu identifizieren. Also fahren wir über Ketama und Bab-Berret zurück nach Chefchaouen. Wir fahren mitten durchs Rif-Gebirge, als wir kurz anhalten um nach Sonnenuntergang warme Sachen überzustreifen wird uns etwas zu Rauchen angeboten, was wir aber freundlich ablehnen.

Gegen 20 Uhr treffen wir in Chefchaouen ein.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 6. Januar 2017, 14:02 
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Dienstag, 1. April

Beim - wie sich später herausstellen sollte - umfangreichsten Frühstück der gesamten Reise wählt der Portier aus seinem Satelliten-TV Angebot den einzigen deutsche Sender: RTL II.

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So kommen wir ungefragt in den Genuss einer Big Brother Wiederholung. Anschließend unternehmen wir noch einen Bummel durch die iberisch geprägte Medina.

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Gegen 12 Uhr Aufbruch nach Fes. Vor Quazzane biegen wir links ab in die Berge nach Mjara. Während sich die Strasse auf meiner Karte von 1998 durch ein Tal windet, ist auf Jürgens aktueller Ausgabe ein Stausee vorhanden. Also wollen wir auf eben dieser Hauptstrasse am Stausee vorbei, aber kurz nach der Staumauer endet der Asphalt und es geht auf felsiger Piste um den See.

Die schönen Ausblicke entschädigen für das Geschüttel. Über Karia-Ba-Mohamed dann weiter nach Fes, wo wir 2 Nächte bleiben wollen. Kultur muss schließlich auch mal sein.

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Das von uns anvisierte Hotel am Rand der Medina ist leider ausgebucht. Also versuchen wir es in der Neustadt, wo die empfohlenen Häuser aber auch nichts frei haben. Schon werden wir von einem freundlichem jungen Burschen angesprochen, dessen Familie zufällig ein Hotel in der Nähe besitzt.

Nachdem es dort nur Zimmer für eine Nacht gibt, werden wir kurzerhand zum 2. Onkel mit Hotel verbracht. Zwar einfacherer Standard (Klo auf dem Gang und ohne Frühstück), aber dafür einen abgeschlossenen Hof für die Mopeds und Zimmer mit Dusche.
Anschließend wird uns gleich noch ein Stadtführer für den nächsten Tag und ein Restaurant für den Abend empfohlen und de Tag geht mit einem Casablanca-Bier zu Ende.

Trotz mehrerer freundlicher Bitten will unser junger Helfer kein Trinkgeld für seine hilfreichen Dienste annehmen, er tut dies nach eigener Aussage nur für sein Land bzw. seine Stadt.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 6. Januar 2017, 14:12 
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Mittwoch, 2. April

Wir treffen unseren einarmigen Führer Abdullah (anscheinend wurden allen deutschsprachigen Stadtführern ein Arm amputiert, denn es wurde ein einarmiger Guide im Reiseführer empfohlen ) in nahegelegenen Café.

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Nachdem wir einen exklusiven Leihwagen (Mercedes-Benz W124) samt Chauffeur dazu gemietet haben geht es zuerst zum Königspalast, anschließend einer alten Festung oberhalb von Fes. Man hat einen schönen Blick auf die Altstadt und Abdullah hat einiges zur Geschichte von Fes zu erzählen.

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Nach der Festung werden wir zu einer Keramik-Manufaktur verbracht. Steht wohl auf dem Programm jeder Führung, wie man anhand der Dutzenden weiterer Touri-Bussi erkennen kann, Wie immer werden die Einwände, dass man auf dem Moped keine großen Vasen transportieren kann, mit dem Argument entgegnet, an jeder beliebigen Ort weltweit zu verschiffen. Trotzdem bleiben wir standhaft, nur Steffen erwirbt eine Cola im Shop.
Anschließend setzt uns unser Chauffeur am Tor zur Medina ab.

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Wir tauchen mit Abdullah ab in eine andere Welt aus Gemüse- und Tierhändlern, durchmischt mit Tinnef aus China und Handwerkskunst aus ganz Afrika. Natürlich kamen wir auch nicht um den Besuch diverser ausgewählter Geschäfte herum, wie eines Teppichgeschäftes, einer Apotheke oder eines Herrenausstatters.

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Gut dass wenigstens Ron, unser Käufer vom Dienst, seinen Beitrag zur Unterstützung des lokalen Gewerbes leistete. Ein leckeres und sehr reichhaltiges Mittagessen für 150 DH und der Besuch des bekannten und weithin riechbaren Gerberviertels runden den Stadtbummel ab.

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Als wir am Abend auf der Suche nach einen Lokal den Vater unseres jungen Helfers vom Vortag treffen, bittet uns dieser nun um eine kleine Aufmerksamkeit für die Dienste seines Sohnes. Kommt uns etwas merkwürdig vor und nach langem Lamentieren geben wir 20 Dirham, da wir nicht wissen ob der Junge das Geld jemals sehen wird.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 6. Januar 2017, 14:20 
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Donnerstag, 3. April

Wir verlassen Fes nach Süden.

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Nach Imouzzer-Kandar biegen wir ab auf die „Piste du Lacs“, aber statt der versprochen Rundfahrt um mehrere Seen erwarten uns nur mehr oder weniger ausgetrocknete Schlammlöcher.

Irgendwann verlieren sich auch die Wegweiser und wir nehmen eine im GPS verzeichnete Piste nach Süden. Die breite Piste wird schmäler, zerfahren und ausgewaschen. Schließlich fahren wir nur nach Kompass. Die Spuren deuten mehr auf Eselskarren denn auf Kraftfahrzeuge hin, aber wozu haben wir schließlich Enduros?

Jürgen touchiert dummerweise mit dem rechten Koffer einen Felsen was ihn ziemlich heftig nach links aus der Bahn bzw. auf den Boden wirft. Glücklicherweise nur „Alu-Schaden“, der vor Ort ausgebeult wird.

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Der weitere Streckenverlauf erinnert an alte Winnetou-Filme. Viel Grün, dazwischen viele Felsen. Ein Teilstück führt durch große Felsen, die an aztekische Bauten erinnern. Leider laufen auch immer wieder große unfreundliche Hunde herum, die wir nur durch beherzte Gasstöße und Stiefeltritte abwehren können.

In Ifrane essen wir am Busbahnhof lecker und günstig zu Mittag, anschließend geht es über den Col du Zad nach Midelt.

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Der Reiseführer empfiehlt die Auberge du Jaffar, welche wir auf einer kurzen Piste erreichen.
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Die im Kasbah-Stil erbaute Auberge bietet nicht nur sehr großzügige Zimmer für uns, sondern auch ein lecker Restaurant inklusive Bier und Wein. Das Ganze in sehr ruhiger Lage weit außerhalb des doch etwas schmutzigen Midelt.

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Von der Dachterrasse lässt sich ein herrlicher Sundowner mit Blick auf den hohen Atlas einnehmen.

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Wir treffen eine Pauschalreisegruppe aus Australien und Ron kann mit einer kleinen Gruppe Holländer endlich mal wieder seine Muttersprache austauschen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 6. Januar 2017, 14:35 
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Freitag, 4. April

Heute steht die Piste zum „Cirque de Jaffar“ und weiter nach Tounfite am nördlichen Rand des hohen Atlas auf dem Programm. Das Gepäck bleibt im Hotel. Eine gepflegte Naturstrasse windet sich zuerst durch die vorgelagerten Hügel, mit den unvermeidlichen Ziegen und einigen Kamelen als Dekoration.

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Dann steigt die Piste an und als wir den Sattel erreichen öffnet sich ein atemberaubender Blick in einen Talkessel hinein. Eindrücke wie in den Westalpen und der Sierra Nevada.

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Die Strasse führt gerade autobreit und leicht schrägt in den Kessel hinein, überquert einen kleinen Bach und windet sich dann in mehreren weiten Serpentinen als dem Kessel wieder heraus.

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Leider kommt Ron auf ungeklärte Weise zum Sturz und knackst sich mehrere Rippen an. Ab diesem Zeitpunkt ist er der Hauptkonsument der Schmerzmittel aus unseren Bordapotheken. Glücklicherweise ist nicht mehr passiert und den abgebrochen Blinker der Twin verarzten wir mit Isolierband.

Während sich die Piste bei Tounfite weiter südwestlich zur Dades und Todra-Schlucht ziehen würde, schließen wir die Runde über die Hauptstrasse nach Midelt ab.

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 Betreff des Beitrags: Re: 2008, mein erstes Mal in Marokko
Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 6. Januar 2017, 14:53 
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Samstag, 5. April

Heute soll es zu den Dünen des Erg Chebbi gehen. Mit den Gorges du Zis liegt eine sehr schöne Flussoase am Weg. Rundherum ist alles braun und mehr oder weniger kahl, aber das gesamte Tal ist ausgefüllt vom satten Grün der Palmen, Sträucher und Felder. Jeder Quadratmeter wird landwirtschaftlich genutzt und mit ausgetüftelten Kanalsystemen bewässert.

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Auf der weiteren Fahrt nach Er Rachidia kommen uns die Teilnehmer der Tuareg-Ralley entgegen. Auch in Er Rachidia selbst treffen wir Fahrer beim Mittagessen. Nach 3 Tagen Sandkastenspielen im Erg müssen sie nun über 200km Verbindungsetappe nach Norden fahren. Auf dem schmalen Gestühl einer Rally-EXC oder LC4 nicht sonderlich bequem, und wir sind trotz aller Gewichtsdiskussion froh um den Komfort unserer einzig wahren Reise-Enduro.

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Die blaue Quelle von Meski lassen wir rechts liegen und treffen am späten Nachmittag in Merzouga ein, wo wir uns für das Hotel Panorama entscheiden.

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Es liegt auf einem kleinen Hügel leicht außerhalb des eigentlichen Ortes, und hat neben gemütlichen Zimmern mit warmer Dusche, einem Hauskamel und Restaurant auch die namensgebende Aussicht auch die imposanten Dünen zu bieten.

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Zum Abendessen gesellt sich ein Franzose zu uns, der neben interessanten Hinweisen durch seine langjährigen Aufenthalte in Marokko und Westafrika auch eine Flasche Rotwein mit uns teilt.

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