Mimoto's Reiseforum

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Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 11. Januar 2015, 22:59 
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Von Einem der auszog Frankreich zu durchqueren, Afrika zu erobern, aber letztlich seine Spanischkenntnisse ungemein verbessern konnte.


Mit den Jahren werden die weißen Flecken auf der Landkarte Europas immer weniger. Da wird es Zeit, den Kontinent zu wechseln. Afrika liegt am nächsten dran und ist auf eigener Achse erreichbar. Sans große Probleme lächelt mich da Marokko an, politisch relativ stabil, gemäßigte Muslime, gute Infrastruktur.

Trotzdem reichlich abgeschiedene Gebiete, jede Menge Schotter, Pisten Dakar bewährt, hohe Berge, tolle Landschaften und bei Bedarf noch eine Schippe Sand. Allerdings ist mein Motto bei Sand und Dünen eher schön angucken, aber möglichst nicht anfassen, erst Recht nicht mit beladenem Moped.

Egal, der Plan steht, 3 Wochen bezahlte Freizeitgestaltung, davon möglichst viel in Marokko.

Ach so, ja, der Plan: Autoreisezug Düsseldorf Narbonne buchen, Fähre Sete-Nador klarmachen, Marokko Route austüfteln, die Rückreise wird flexibel geplant.

Und schon der erste Punkt wird gestrichen, zu teuer. Dann lieber in 2 ½ Tagen durch Fronkroich wedeln.

Der zweite Punkt ist einfacher und mit 140 EUR noch bezahlbar. Die Fähre fährt, ach, in Sete um 21 Uhr ab und erreicht Nador bzw. Melilla um 10.00 Uhr am übernächsten Tag. Perfekt.

Punkt drei ist auch nicht sonderlich schwierig, im Netz gibt es relativ viele GPS Karten, Tracks und andere Infos.

Apropo GPS Karten. Die bekannteste Topo Karte http://www.motor-europe.com/morocco.php?lang=en konnte ich nicht überreden, sich auf dem Montana aufzuspielen. Installation in Basecamp war kein Problem. Und ja, ich bilde mir ein, mich mit dem GPS Krempel gut auszukennen.

Wer eine lauffähige *.img Datei der Topo hat, die auf dem Montana! funktioniert, immer her damit.

Weil, die Topo Karte von Garmin kann man vergessen, OSM ist ganz brauchbar.

In analoger Form war ich mit dem Buch „Marrakech und der weite Süden“ von Edith Kohlbach sehr zufrieden.

http://www.amazon.de/Marrakech-weite-S%C3%BCden-Essaouira-Anti-Atlas/dp/3941015044

Lustiger Weise stand der Titel etwas im Gegensatz zu meiner Tour, aber das wusste ich ja beim Kauf noch nicht.

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KTM Marokko Spanien 2014-001 von stollenvernichter auf Flickr



Der letzte Punkt, tja, liebes Tourtagebuch………………………..


Eine gute Vorbereitung ist alles, meistens jedenfalls…….



Das Fahrzeug: KTM 690 R, fast serienmäßig.

Umbauten

Amerikanisches Heck

http://www.ktm-versand.de/product_info.php/info/p612841_KENNZEICHENHALTER-OBERTEIL.html

LED Blinker

http://www.off-the-road.de/XT-660R-X/Elektrik-Beleuchtung/LED-Blinker-Slight.html?listtype=search&actcontrol=search&searchparam=blinker&lang=0&pgNr=1&cl=details&anid=efeec0c76c09652df7ddaf310b27ad09&varselid%5b0%5d=3d17514e3da75d06bf5ccaed068ba7da


Trailtech Beleuchtung

http://www.braeuer-shop.de/artikel.php?id=33363

Die Maske passt bei der R fast perfekt, es muss nur der Tacho ca. 3 cm höher gelegt werden. Sollte für jeden halbwegs begabten Schrauber machbar sein.


Power Parts Endschalldämpfer

http://www.rebike.de/ktm-slip-on-aluminium-enddaempfer-76505099100.html


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KTM Marokko Spanien 2014-002 von stollenvernichter auf Flickr



Zum Reisen ausgestattet mit:

Zusatztanks von der Insel http://www.rally-raidproducts.co.uk

Eine Sitzbank aus der Nachbarschaft von http://www.alles-fuern-arsch.de/home/index.php

für das Gepäck die guten Wolfman

http://www.windingroads.co.uk/shop/product.php/161/dry-panniers-...
http://www.windingroads.co.uk/shop/product.php/145/wolfman-exped...

Touratech Kofferträger und GPS Halter

http://shop.touratech.de/koffertrager-ktm-690-enduro-enduro-r.html
http://shop.touratech.de/gepackbrucke-alu-fur-ktm-690-enduro-enduro-r.html

Die Gepäcktaschen würden auch ohne Träger passen, aber da bei der 690 Tank und Heck in Personalunion daherkommen, ist eine Verstärkung nicht verkehrt. Den hinteren Verbindungsbügel habe ich allerdings weggelassen, da die „Weichtaschen“ nicht soviel wiegen und der Bügel einfach schaize aussieht.

Warum keine Alukoffer? Breiter, schwerer, größer, teuer. Im Falle eines Falles sind die „Weichtaschen“ halt nicht so abriebfest, aber dafür gib es auch keine Dellen.

Noch Mal zum Hinterteil. Es ist mir eine vordere Befestigungsschraube des Tankes abgebrochen. Scheint eine bekannte Sollbruchstelle zu sein.

Dagegen hilft:

http://www.rally-raidproducts.co.uk/KTM-690-Enduro-R-SMC/performance-upgrades/ktm-690-subframe-tank-mounting-bolts
oder
http://www.sigutech.com/english/tank-einbau-spezialschrauben/

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KTM Marokko Spanien 2014-032 von stollenvernichter auf Flickr


Die EDV Abteilung liefert ein Garmin Montana, garniert auf einem Dell Tablett.


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KTM Marokko Spanien 2014-003 von stollenvernichter auf Flickr


Die Optikabteilung liefert eine Sony NEX 5 mit großem Rohr.

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KTM Marokko Spanien 2014-005 von stollenvernichter auf Flickr

Die Campingabteilung

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KTM Marokko Spanien 2014-006 von stollenvernichter auf Flickr

QUECHUA Ein Mann Zelt von Decathlon, klein, preiswert und gut.
Thermarest, nicht die kleinste, dafür mit genügend Komfort.
Leichtschlafsack von Salewa
Komfort Kopfkissen von Karrimor

Die Koch Abteilung

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KTM Marokko Spanien 2014-007 von stollenvernichter auf Flickr

Transformer Mini Gas Kocher
Luxus Titan Topf
Leicht Besteck

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Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 11. Januar 2015, 23:01 
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1. Tag Bonn-Joinville

Nie war der Arbeitsweg so sinnvoll wie heute. Gegen 14 Uhr verlasse ich die heilige Stätte und begebe mich auf die Bahn. Ein kleiner Zwischenstopp beim großen, blauen C wird erforderlich, da es sich mein Kopfhörer und die USB Steckdose zu Hause gemütlich machen. Die Eifel wird zügig durchquert, kennt man ja, und die Passage durch Luxemburg ist kaum merkbar. Der Eintritt in Fronkroich verläuft ohne Probleme und angefangen mit der Lorraine werden reichlich Departements durchquert, möglichst in Luftlinie und auf kleineren Landstrassen. Das erhöht den Fahrspaß, auf Fotopausen wird aber weitgehend verzichtet, die machen den Schnitt kaputt.
Am Ende des Tages erregt ein Tempel auf einer Anhöhe bei Montsec meine Aufmerksamkeit. Ist zwar schon reichlich spät, aber das sieht interessant aus. Es stellt sich raus, das hier kein merkwürdiger Franzose seine griechischen Vorfahren verehrt hat, sondern die Herren jenseits des Atlantiks sich ein Monument gesetzt haben, eins von elf.

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KTM Marokko Spanien 2014-010 von stollenvernichter auf Flickr

Eine Gedenkstätte des 1. Weltkrieges. Relativ interessant, aber wer mehr harte Fakten über den 1. WW erfahren möchte, sollte die paar Kilometer Richtung Verdun fahren. Danach freut man sich, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass sich zumindest die Mitteleuropäer derart unfreundlich wieder gegenüber stehen werden.
Kurz danach möchte ich mein Haupt in Joinville niederlegen, habe die Wahl zwischen einer, sagen wir es mal vorsichtig, Bruchbude und dem Hotel Le Soleil d'Or http://www.hotellesoleildor.fr/index2.htm Ich entscheide mich für Gold. An sich keine schlechte Entscheidung, der Besitzer ist Flame, kein Französisch von Nöten und die KTM lümmelt sich in der Garage. Ein Restaurant ist im Haus, allerdings der gehobenen Klasse, heute Abend ist mir aber nach viel und günstig. Daher entere ich die örtliche Pizzeria. Gute Entscheidung, sogar mit Livemusik und einer Chan…., äh, Sängerin. Günstig kann man sich in Frankreich allerdings abschminken. Wohlgenährt pendele ich zum Hotel zurück und ……….

2. Jour Joinville-Condat

Das petit-déjeuner kann was, die Rechnung allerdings auch, so ca. 80 EUR mit dem dejeuner. Egal, ist Urlaub. Hatte aber auch was gutes, von da an sanken die Übernachtungskosten. On the road again, im Burgund fragte ich ein paar neugierige Bewohner nach dem Weg.

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KTM Marokko Spanien 2014-014 von stollenvernichter auf Flickr

Sie waren sehr bemuht, konnten aber keine klare Auskunft geben.

Irgendwo mitten in Frankreich, ein feines Fahrzeug mit schicker Lackierung.

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KTM Marokko Spanien 2014-017 von stollenvernichter auf Flickr

Motorradfahren in der Auvergne, fahren wie Gott in Frankreich. Ein verdammt schönes Fleckchen Erde.

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KTM Marokko Spanien 2014-020 von stollenvernichter auf Flickr

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KTM Marokko Spanien 2014-021 von stollenvernichter auf Flickr

Genächtigt wurde in Condat, mitten im Zentralmassiv, am Lac Des Moines im gleichnamigen Hotel http://www.lacdesmoines.fr/.
Mittelprächtige Unterkunft und genauso prächtiges Essen, schöne Lage am See.

3. Jour Condat-Sete

Im Frühtau zu Berge wechsle ich zwar vom Bezirk Puy de Dome ins Chantal, Gott sei Dank bleibt die Landschaft gleich.

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KTM Marokko Spanien 2014-025 von stollenvernichter auf Flickr

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KTM Marokko Spanien 2014-027 von stollenvernichter auf Flickr

Über meist einsame Landsträsschen, folge ich dem Geepeeess bis in die Nähe von Mende, wo verdächtige Pfeile mich in die Irre führen möchten.

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KTM Marokko Spanien 2014-029 von stollenvernichter auf Flickr

Ganz klar, zur falschen Zeit mit dem falschen Fahrzeug am richtigen Ort. In einer Woche findet hier wieder das schönste 3 Tage Enduro auf Welt statt, http://www.trefle-lozerien-amv.com/
Bin ich zwei Mal mitgefahren, sehr fein: http://www.offroad-only.de/Trefle2003.htm
An der Kapelle im Hintergrund

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hohle ich mir noch schnell den Segen

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KTM Marokko Spanien 2014-030 von stollenvernichter auf Flickr

für den restlichen Weg.

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KTM Marokko Spanien 2014-032 von stollenvernichter auf Flickr

Von Mende ist es quasi ein Katzensprung nach Sete. Einmal durch die Cevennen, danach wird es mediterran und schon ist man am Mittelmeer. Kleiner Schock am schnuckeligen Fährhafen, aber das rostige Teil da im Wasser ist nur das „Anmeldegebäude“. Mangels Masse wird das Einschiffen sehr relaxt, die Fähre hat 8 Stockwerke, ist quasi ein kleines Kreuzfahrtschiff.
Es ist eindeutig Nebensaison, jede Menge Platz und man kann sich auf den Liegesesseln, mittels Campingausrüstung, ein gemütliches Nachtlager einrichten.

4. Jour Sete-Nador

Einen Tag auf der Fähre zu verbringen ist nicht so aufregend. Der marokkanische Zoll ist mit an Bord und die Einreiseformalitäten werden während der Fahrt abgewickelt. Klingt nicht schlecht, blöd ist nur, das dort nur ein Zöllner sitzt, der ca. 300 Leute abfertigen muss. Dies führt dann doch schon zu gewissen Spannungen wenn die Mittagspause eingeläutet wird und noch 50 Marokkaner incl. Meinereiner in der Reihe stehen. Aber auch das wurde irgendwie geregelt. Möchte aber nicht wissen wie das bei vollem Haus aussieht.

Der Rest des Tages wird durch nette Gespräche mit einem deutschen Paar vom Bodensee, die mit einer alten BMW GS 3 Wochen durch Marokko reisen wollen, totgeschlagen. Und noch ein Tipp. Verpflegung lieber mitnehmen, das Essen an Bord ist nicht so prickelnd. Das scheinen auch die Marokkaner zu wissen, die Tajine auf Deck selber zubereiten.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 11. Januar 2015, 23:04 
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5. Jour Nador- Maatarka

Es bricht der Morgen an, der afrikanische Kontinent kommt in Sichtweite, sofern man bei der dichten Wolkendecke von Sicht sprechen kann. Wie, keine Sonne? Das hatte ich nicht gebucht. Auch das Ausschiffen geht schnell, die Einreise verläuft Dank der selbstlosen Helferlein schnell und problemlos. Ok, die Helferlein waren doch nicht ganz selbstlos und das Ausfüllen des „Fahrzeugbogens“ kann man locker auch selber machen. Noch ein schneller Gruß an das Paar vom Bodensee und ich befinde mich out of Europa.

Zwei Sachen sind zu erledigen, in Nador Geld umtauschen und eine Haftpflichtversicherung für die KTM abschließen. Ich hatte mir 500 EUR in bunten Scheinchen mitgenommen, weil Bargeld lacht und Plastikgeld dich auslacht. Doch das wusste ich da noch nicht. Jedenfalls war das Umtauschen kein Problem, sofern man die orientalischen Öffnungszeiten der Banken beachtet.

Der freundliche Mann von der Zürich Versicherung versichert zwar keine Motos, aber er kennt einen Kollegen, der das macht. Ganz einfach zu finden, ungefähren Wegpunkt auf GPS gesetzt, nennt sich Atlanta und wohnt in einem blauen Haus. Nach einer halben Stunde der einfachen Suche und Erkundung halb Nadors, stehe ich wieder in Zürich. Mitleid ist ja arabische Tradition und so folge ich bald dem SUV des netten Vertreters. Keine 5 Minuten später stehe ich vor einem grünen, namenlosen Haus. Wie konnte ich das bloß übersehen? Versichern sei kein Problem als alter Bekannter, wäre ja schließlich schon drei Mal vorbei gefahren. Humorvolle und freundlichen Wesen, diese Marokkaner.

Das hat doch ein wenig Zeit gekostet und deshalb sehe ich von der geplanten Erkundung des Küstengebirges ab und wähle die Ausfallstrasse Richtung Süden. Noch sieht es ziemlich unafrikanisch aus, guter Asphalt und dunkle Wolken. Nach Abbiegen auf eine kleine Nebenstrecke, hüpft die GPS Anzeige hin und her und versucht Karte und Wirklichkeit abzustimmen. Klappte nicht ganz. Egal, Hauptsache Richtung Süden. Und bald sieht es dann doch afrikanischer aus.

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KTM Marokko Spanien 2014-034 von stollenvernichter auf Flickr

Es wird bergiger, sonniger und deutlich fotogener.

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KTM Marokko Spanien 2014-037 von stollenvernichter auf Flickr

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KTM Marokko Spanien 2014-039 von stollenvernichter auf Flickr

Wasser ist in der Gegend immer ein Thema.

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KTM Marokko Spanien 2014-040 von stollenvernichter auf Flickr

Und wo eine Schlucht ist, wird Wasser gestaut, es wird bunt und es gibt wilde Tiere.

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KTM Marokko Spanien 2014-042 von stollenvernichter auf Flickr

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KTM Marokko Spanien 2014-043 von stollenvernichter auf Flickr

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KTM Marokko Spanien 2014-046 von stollenvernichter auf Flickr

Kurz hinter dem Stausee ist Schluss mit Asphalt und es wird pistig. Erst sieht es fast wie in der Toskana aus, danach eher nicht mehr.

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KTM Marokko Spanien 2014-048 von stollenvernichter auf Flickr

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KTM Marokko Spanien 2014-049 von stollenvernichter auf Flickr

Stunden später, was sagt der Sprit? Tank mich, tank mich nicht?. Na gut, ein einsames Asphaltband durchschneidet die Wüste, nächste Tanke ist 50 km in östlicher Richtung. Sicher ist sicher, hier kommt kein ADAC.
Nach erfolgter Nahrungsaufnahme für Mann und Maschine wieder zurück zur Abbiege. Langsam wird deutlich warum sich sämtliche Reiseführer über diese Gegend ausschweigen. Platt gesagt, es gibt hier nichts.

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KTM Marokko Spanien 2014-051 von stollenvernichter auf Flickr

Außer ein paar Berber Hütten bzw. Zelte und trockene Wasserläufe. Wenn es jedoch geregnet hat, können diese fiese Fallen für arglose KTM Fahrer bereithalten, wie z.B. Treibsand.

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KTM Marokko Spanien 2014-052 von stollenvernichter auf Flickr

Da hilft dann nur schnellstmöglich abzusteigen und mit rechts ganz laut zu machen. Hat dann Konsequenzen für das äußere Erscheinungsbild des Fahrzeuges.

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KTM Marokko Spanien 2014-053 von stollenvernichter auf Flickr

Der Tag verabschiedet sich und ich suche mir ein lauschiges Plätzchen zur Übernachtung bei Maartaka
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KTM Marokko Spanien 2014-055 von stollenvernichter auf Flickr

Nach schleppenden Beginn hat der erste Tag alle Erwartungen erfüllt, endlose Pisten, ein wenig Nervenkitzel und ein lauschiges Wüstencamp. Ein wenig Musik auf die Ohren, der gewaltige Sternenhimmel und ein landestypischer Minztee läuten die Nacht ein. Obwohl, in der Wüste ist es still, sehr still.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 11. Januar 2015, 23:05 
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6. Jour Maatarka-Erfoud

Der Morgen bricht an und ich auf. Das Frühstück fällt etwas spartanisch aus, Tee mit Keksen. Heute gibt es weiteres Wandeln auf den Spuren der Dakar, die Piste von Maartaka nach Bouchaouene ist angesagt.

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KTM Marokko Spanien 2014-056 von stollenvernichter auf Flickr

Aber auch hier hält der Fortschritt Einzug und eine neue Trasse wird in den Wüstenboden gepflügt, da wird der Asphalt bald folgen. An der Aussicht wird das aber nicht ändern.

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KTM Marokko Spanien 2014-057 von stollenvernichter auf Flickr

Erste Zeichen von Zivilisation zeigen sich

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KTM Marokko Spanien 2014-060 von stollenvernichter auf Flickr

Die Gelegenheit Mensch und Maschine in Talsint mit Kraftstoff zu versorgen. Allerdings wird nur der Maschine noch eine Lavage gegönnt. Hatte es auch deutlich nötiger als der Mensch.

Dafür sah sie wieder wie neu aus, schick gemacht für die schicke Umgebung.

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KTM Marokko Spanien 2014-061 von stollenvernichter auf Flickr

Die Piste nach Tazzouquert sollte keine großartigen Überraschungen bieten, weite, endlose Ebene, umrahmt von ein paar Tafelbergen. Obwohl, die erste Überraschung war, das ich, trotz des klaren Wegverlaufes, einen Blick auf mein GPS werfen wollte. Der Blick traf allerdings nur noch die leere Halterung. Mmhh, das war jetzt doch etwas blöd, wäre ein teuerer Verlust und ohne schnelle Navigation macht die Fahrerei nur halb so viel Spaß. Darauf verlassen, dass das Glück mit den Doofen ist, umgedreht und die Piste abgetuckert. Und keine zehn Minuten sehe ich das Montana vor zwei kleinen Sprunghügeln, was ein Zufall, mitten auf der Piste liegen. Sagt zwar nichts mehr und hat ein paar Kratzer abbekommen, kann aber durch ein paar Stromstöße aus der Bordelektrik wiederbelebt werden. Notiz an mich. Ab jetzt immer einrasten statt ausrasten.

Zweite Überraschung ist ein kleiner Bergpass

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KTM Marokko Spanien 2014-064 von stollenvernichter auf Flickr

Die Abfahrt wäre mit eine dicken BeEmDoubleU nicht so spaßig gewesen.


Etwas pistenmüde, entschließe ich mich in Tazzouquert Erfoud über Asphalt anzusteuern. Gute Wahl, im Qued Guir ist noch reichlich Wasser.

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KTM Marokko Spanien 2014-067 von stollenvernichter auf Flickr

Höchst angenehme Stelle für eine laange Pause.

Am Qued Ziz vorbei

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KTM Marokko Spanien 2014-069 von stollenvernichter auf Flickr

erreiche ich Erfoud und steuere das Restaurant Dakar für ein ausgiebiges Abendmahl an.

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KTM Marokko Spanien 2014-071 von stollenvernichter auf Flickr

Gute Wahl, der Besitzer kann etwas Deutsch, veranstaltet selber Offroad Touren und gibt mir ein paar Tipps für die Weiterfahrt. Rät mir ab die 200 km lange Piste nach Zadora alleine zu fahren. Ist schade, aber klingt doch irgendwie vernünftig.
Genächtigt wird auf dem Campingplatz Chez Karla zwecks Duschen und so.

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KTM Marokko Spanien 2014-072 von stollenvernichter auf Flickr

Die sanitären Anlagen sind ok, Strom für die elektronischen Helferlein ist vorhanden und freies WiFi gibt es auch. Was will man mehr? Manche schon. Da vom Campingplatz auch Offroad Touren angeboten werden, wurde mir beim üblichen Minztee eine 2 Tage Tour mit Begleitfahrzeug offeriert. Ich lehnte dankend ab, der genannte Preis war auch vollkommen überhöht, Verhandlungspreis eben.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 11. Januar 2015, 23:06 
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7. Jour Erfoud-Merzouga

Am Vormittag ist Kultur angesagt. Der deutsche Künstler Hanns Jörg Voth hat nordwestlich von Erfoud drei „Kunstgebäude“ in der Wüste errichtet. Und wenn man schon vor Ort ist, außerdem sind die Werke nur offroad zu erreichen.
Mehr Info: http://www.hannsjoerg-voth.de/10_besucherinfo_marokko.html#deutsch
Der Normalweg geht unweit vom Campingplatz ab. Bin ich normal? Ebend. Aber Dank einem noch feuchten Qued bleibt es bei einem Versuch und unnötigen 60 km.
In anderen Weltgegenden würde man ja wenigstens ein Hinweisschild aufstellen. Nicht in Marokko. Ohne die Koordinaten zum Einstieg würde man die passende Piste kaum finden.

Die Treppe

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KTM Marokko Spanien 2014-073 von stollenvernichter auf Flickr

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KTM Marokko Spanien 2014-075 von stollenvernichter auf Flickr

Die Spirale

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KTM Marokko Spanien 2014-077 von stollenvernichter auf Flickr

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KTM Marokko Spanien 2014-078 von stollenvernichter auf Flickr

Die Stadt

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KTM Marokko Spanien 2014-083 von stollenvernichter auf Flickr

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KTM Marokko Spanien 2014-086 von stollenvernichter auf Flickr

Genug Kultur, auf dem Rückweg wurden noch ein paar Alternativrouten nach Erfoud ausprobiert, um sich dann auf die Umrundung des Erg Chebbi zu machen.

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KTM Marokko Spanien 2014-087 von stollenvernichter auf Flickr

Immer im Schatten der Dünen, ok, Schatten gab es eigentlich nicht.

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KTM Marokko Spanien 2014-090 von stollenvernichter auf Flickr

Mmhh, leicht fräsende Geräusche gehören nicht zum normalen Sound der KTM, sollte man doch anhalten. Guck, schau, der Gepäckträger hat sich unten seiner beiden Schrauben entledigt und der Halter wird von der Kette abgefräst, nicht gut. Die Gegenseite wird einer Schraube beraubt und weiter.

In einer alten Bergbaustadt sind noch Zimmer frei,

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KTM Marokko Spanien 2014-091 von stollenvernichter auf Flickr

und im südlichen Teil fährt man eher auf dem Mars

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KTM Marokko Spanien 2014-093 von stollenvernichter auf Flickr.

In Merzouga wurde die Auberge Lac Sahara

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KTM Marokko Spanien 2014-103 von stollenvernichter auf Flickr

zu meiner Bleibe.

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KTM Marokko Spanien 2014-093a von stollenvernichter auf Flickr

Unterkunft war ok, Hauptsache duschen, obwohl das anscheinend die gefährlichste Beschäftigung für mich war. Nasse deutsche Füße und marokkanische Fliesen haben einen sehr geringen Haftwert.

Dünen Impressionen

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KTM Marokko Spanien 2014-094 von stollenvernichter auf Flickr

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KTM Marokko Spanien 2014-095 von stollenvernichter auf Flickr

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KTM Marokko Spanien 2014-099 von stollenvernichter auf Flickr

Der Abend hat sich Dank vier Amis auf Marokko Tour, drei Flaschen marokkanischen Weins und lecker Essen noch sehr vergnüglich entwickelt. Endlich wieder länger in einer Sprache unterhalten, die man halbwegs beherrscht.
So gegen Mitternacht noch etwas den fantastischen Sternenhimmel genossen, morgen mach ich Fotos, habe ich jede Nacht gedacht und nie gemacht, und dann ins Zelt. Dummerweise hat es pünktlich um Zwölf angefangen zu winden, sehr heftig zu winden. Das bedeutete quasi im Sandsturm zu schlafen, weil der Sturm den Sand der Dünen immer fleißig abtrug. Brauche ich nicht noch mal. Nebeneffekt war, dass durch die Reibung des Sandes das Zelt statisch aufgeladen wurde. Jede Berührung der Zeltwand führte zu lustigen, blauen Entladungen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 11. Januar 2015, 23:08 
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8. Jour Merzouga- Tamellalt (Dades Tal)

Der blauen Nacht folgt ein düniger Morgen mit ausgedehntem Frühstück

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KTM Marokko Spanien 2014-101 von stollenvernichter auf Flickr

und einen Besuch der örtlichen Fachwerkstatt, auf der Suche nach zwei neuen Schrauben.

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KTM Marokko Spanien 2014-104 von stollenvernichter auf Flickr

Aus dem reichen Beutelfundus wurden dann doch 2 Schrauben Speziale M10 herausgefischt.
Ein deutschsprachiger Werkstattbesucher bot mir für die KTM 3 Kamele an, was ich aber dankend ablehnte. Könnte er verstehen, da der Weg nach Köln mit dem Buckeltier doch so 2 Monate dauern würde.

Da der Weg Richtung Westen dann doch über Straße angetreten wurde, bekam ich dann doch wieder etwas Kultur mit.

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KTM Marokko Spanien 2014-105 von stollenvernichter auf Flickr

Die Asphaltpiste war auch nicht viel befahren, kein Wunder bei dem schlaglöchrigen Zustand, Dafür waren die Aussichten nicht schlecht.

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KTM Marokko Spanien 2014-108 von stollenvernichter auf Flickr

Bis Tinerhir sollte wieder Piste angesagt sein, aber irgendwie verlor sich der Weg in dieser Steinwüste.

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KTM Marokko Spanien 2014-110 von stollenvernichter auf Flickr

Nach Tinerhir

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KTM Marokko Spanien 2014-111 von stollenvernichter auf Flickr

Ist es nicht weit zur Todra Schlucht.

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KTM Marokko Spanien 2014-112 von stollenvernichter auf Flickr

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KTM Marokko Spanien 2014-116 von stollenvernichter auf Flickr

Ganz nett da und für einen Touristenmagneten erstaunlich wenig Verkehr. Irgendwann mittendrin kann man in einer großzügigen Linkskurve nächtigen, wird für das nächste Mal eingeplant. http://www.aubergelefestival-todragorge.com/?page_id=157

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Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 11. Januar 2015, 23:08 
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In Tamattouchte ist der Abzweig Richtung Dades Tal kaum zu verfehlen, da inzwischen zu einer breiten Piste ausgefräst.

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KTM Marokko Spanien 2014-117 von stollenvernichter auf Flickr

Was erst etwas öde beginnt, entwickelt sich zum eigentlichen Höhepunkt des Tages.

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KTM Marokko Spanien 2014-118 von stollenvernichter auf Flickr

Endlos geht es durch diverse kleiner Täler

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KTM Marokko Spanien 2014-121 von stollenvernichter auf Flickr

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KTM Marokko Spanien 2014-122 von stollenvernichter auf Flickr

bis die Dades Schlucht erreicht wird.

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KTM Marokko Spanien 2014-125 von stollenvernichter auf Flickr

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KTM Marokko Spanien 2014-126 von stollenvernichter auf Flickr

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KTM Marokko Spanien 2014-129 von stollenvernichter auf Flickr

Der Spritpegel sinkt mit dem Sonnenstand und es wird Zeit sich eine Bleibe zu suchen. Dank Nebensaison hat man die freie Auswahl. Gewonnen hatte das Hotel Kasba ait Arbi, klein, aber fein.

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KTM Marokko Spanien 2014-132 von stollenvernichter auf Flickr

Mit sicherer Unterkunft für Ross

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KTM Marokko Spanien 2014-131 von stollenvernichter auf Flickr

und Reiter

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KTM Marokko Spanien 2014-133 von stollenvernichter auf Flickr

Der Herbergsvater war sehr nett, über das Essen konnte man auch nicht meckern und nach Vernichtung des selbigen wurde die nötige Bettschwere erreicht.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 11. Januar 2015, 23:10 
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9. Jour Tamellalt (Dades Tal)- Quarzazate

Morgendlicher Frühstückplatz, das habe ich mir verdient.

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KTM Marokko Spanien 2014-130 von stollenvernichter auf Flickr

Verflucht, das artet jetzt aber in Urlaub aus, schnell den Esel bepacken und weg. Gesagt, getan. Die Abfahrt verzögerte sich allerdings etwas, da ich den freundlichen Hoteleigner überzeugen musste, das ich durchaus in der Lage war, die drei Stufen unfallfrei hoch zu fahren und die Hilfe der beiden zufällig anwesenden Herren nicht benötige.

Land der Knubbel

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KTM Marokko Spanien 2014-136 von stollenvernichter auf Flickr

Im morgendlichen Tran verpasse ich die Piste ins Rosental und tuckere über die N 10 weiter. Bisschen blöd, da im nächsten Ort das Rosenfest stattfindet, so viel Verkehr hatte ich lange nicht. Meine daraus resultierende, etwas unorthodoxe Fahrweise, verleitete den marokkanischen Verkehrspolizisten zu Beifalls Pfiffen.

Bloß wieder schnell in die Berge.

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KTM Marokko Spanien 2014-137 von stollenvernichter auf Flickr

Im Dorf ist Schule aus, die Jungs wollen abgeklatscht werden, eine eindeutige Verbesserung zum Steine werfen. Was der Schule recht ist, ist dem Asphalt billig und so geht er auch aus, für eine lange Zeit.

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KTM Marokko Spanien 2014-139 von stollenvernichter auf Flickr

eine seehr lange Zeit

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KTM Marokko Spanien 2014-140 von stollenvernichter auf Flickr

Ein Traum von Piste mit Blick auf den Hohen Atlas.

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KTM Marokko Spanien 2014-141 von stollenvernichter auf Flickr

Plattentektonik bei der Arbeit

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KTM Marokko Spanien 2014-143 von stollenvernichter auf Flickr

Es bleibt bunt

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KTM Marokko Spanien 2014-144 von stollenvernichter auf Flickr

High Noon, in Toundoute wird eine Pause mit Tee und etwas Süßzeug eingelegt. Quasi Nervennahrung für die danach erfolglose Suche nach dem geplanten Wiedereinstieg.

Egal, verlockende, bunte Pfeile am Wegesrand verlocken dann einen kleinen Umweg zu fahren. Raus aus dem Qued, rinn in den Qued,

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KTM Marokko Spanien 2014-145 von stollenvernichter auf Flickr

Das Rallyepistchen schlängelt sich Immer parallel zum Hohen Atlas, fein von ihm

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KTM Marokko Spanien 2014-146 von stollenvernichter auf Flickr

Umweg, was für ein Umweg?

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KTM Marokko Spanien 2014-148 von stollenvernichter auf Flickr

Die letzen paar Kilometer nach Quarzazate hat mich dann der Asphalt wieder. Bei einem kleinen Erfrischungsstopp lege ich meine Brille auf den Packsack, woran ich mich allerdings erst erinnere, als sich meine Augäpfel über den ungewohnten Wind beschweren. Leider hatte dann die Brille nicht ganz so viel Glück wie das GPS. Sie wurde zwar wiedergefunden, allerdings ihrer optischen Funktion vollends beraubt. Dann muss halt die „gute“ Brille den Rest der Reise überstehen.
In Quarzazate wollte ich eigentlich bei dem bekannten Holländer unterkommen, der war aber leider nicht da. Übrigens ziemlich schwer zu finden, ist eine kleine Gasse in einem „Häuserblock“. Aber der Campingplatz Palmeria ist ganz in der Nähe.

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KTM Marokko Spanien 2014-149 von stollenvernichter auf Flickr

Kleines Gelände, die sanitären Anlagen sind ok, duschen kann man mit warmem Wasser. Der Besitzer ist sehr freundlich, kleines Schwätzchen bei…….…, genau, Minztee. Wer kein Zelt dabei hat, kann auch wie ein Berber nächtigen.

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KTM Marokko Spanien 2014-150 von stollenvernichter auf Flickr

Praktischer Weise ist die Nahrungsaufnahme nur ein paar Schritte vom Zelt entfernt und da man noch etwas Zeit hat, lockt der angrenzende Garten zum gepflegten Abhängen, für die jüngeren Leser, neudeutsch chillen genannt. Ich denke noch schöne Hängematte, schon macht es plink und es hat sich ausgehängt. Gut das der Boden sandig war. Irgendwie gestalten sich die Pausen gefährlicher wie der Rest der Reise. Nach lecker Essen wird der müde Körper schnell ins Zelt befördert.

_________________
>>Meine Reiseberichte<<

Bilderflut https://www.flickr.com/photos/stollenvernichter/sets

Antike Homepage http://www.offroad-only.de


Zuletzt geändert von on any sunday am Sonntag 11. Januar 2015, 23:35, insgesamt 1-mal geändert.

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