Mimoto's Reiseforum

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 Betreff des Beitrags: Rechtliches zum Thema Drohnen
Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 19. August 2015, 10:23 
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Zitat:
Kultfaktor Drohnen – Rechte und Pflichten für Hobbypiloten

....In jedem Fall gilt: Vor dem Aufstieg mit einer Drohne ist eine Haftpflichtversicherung Pflicht. Eine private Haftpflichtversicherung deckt Schäden, die durch eine Drohne verursacht werden, nicht ab – hier sollte eine Aufstockung geprüft werden. Es empfiehlt sich eine zusätzliche Versicherung für Modellflieger. Die Kosten für eine solche liegen (je nach Bestimmung ob Mitglied bei einem Modellflieger-Verein oder nicht) bei rund 50 bis 160 Euro pro Jahr. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass es unterschiedliche Haftungskritierien gibt und sich die Deckungszahlungen nach Art des Nutzungszweckes und des abgeschlossenen Tarifes richtet.
Das Fliegen nahe Flughäfen, Flugstädten, in/über Wohngebieten, Justizvollzugsanstalten, militärischen Anlagen, Industrieanlagen und Anlagen zur Energieerzeugung, Katastrophengebieten, Unglücksorten, Autobahnen, Schienen und stark belebten Gebieten (Veranstaltungen, Konzerten etc.) ist tabu. Das Fliegen mit Drohnen ist nur im sogenannten unkontrollierten Luftrum ohne entsprechende Genehmigungen gestattet. Hier bieten sich ICAO-Karten (Luftfahrtkarten) an, die nach den Richtlinien der International Civil Aviation Organisation (ICAO) gestaltet sind. Der Drohenpilot kann hiermit überprüfen, ob er sich in einem unkontrollierten Luftraum befindet. Diese Zonen sind mit dem Buchstaben „G“ gekennzeichnet und enden in einer Höhe von 2.500 Fuß (762 Meter) über Grund. Die ICAO-Karten können nach einer vorherigen Registrierung bei der deutschen Luftsicherung (DFS) kostenlos eingesehen werden. Für Android-Smartphones gibt es dazu die App VFRnav.
Die Nutzung des Luftraums in Deutschland ist frei, solange eine Drohne das Gesamtgewicht von fünf Kilogramm nicht übersteigt und für rein private Zwecke ohne gewerbliche Interessen betrieben wird. Gewerblich wird es dann, wenn die Drohne Fotos oder Videos aufzeichnet und das Material dann verkauft wird. Dies gilt auch für den Upload auf Videoportale wie YouTube, wenn Werbung zum Video erlaubt wird. Hier erziehlt der Nutzer Einnahmen und geht somit einem gewerblichen Zweck nach. Grundsätzlich gilt: Bei rein privater Nutzung und unter Berücksichtigung der Persönlichkeitsrechte von Personen benötigt man keine Genehmigung zum Flug. Drohnen mit einem Gewicht von fünf bis 25 Kilogramm sind meldepflichtig, in der Regel beim zuständigen Luftfahrtamt des jeweiligen Bundeslandes. Eine Genehmigung kostet beispielsweise in Nordrhein-Westfalen 250 Euro für zwei Jahre. Genehmigungen sind nur in dem Bundesland gültig, in dem diese erteilt wurde. Möchte man in einem anderen Bundesland aufsteigen, ist eine erneute, kostenpflichtige Genehmigung notwendig. Und: Die Aufstiegsregelungen sind in jedem Bundesland unterschiedlich....



Der komplette Beitrag hier: http://www.rottenplaces.de/main/?p=14546

Grüße

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Michael /mimoto

Ich weiß, dass ich nichts weiß. (Sokrates)

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 Betreff des Beitrags: Re: Rechtliches zum Thema Drohnen
Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 21. August 2015, 14:25 
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Wohnort: Kottingbrunn
Hier ein Beitrag zu Österreich

http://kaernten.orf.at/news/stories/2727574/

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Wer sein Leben so einrichtet, dass er niemals auf die Schnauze fällt, der kann nur auf dem Bauch kriechen.

http://www.klausmotorreise.com

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 Betreff des Beitrags: Re: Rechtliches zum Thema Drohnen
Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 23. September 2015, 11:10 
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Hier noch was zu lesen von der Deutschen Flugsicherung:

http://www.dfs.de/dfs_homepage/de/Services/Luftsport%20&%20Freizeit/Flugmodelle%20|%20%22Drohnen%22/



Gruß
Jochen

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"Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben."


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechtliches zum Thema Drohnen
Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 29. Oktober 2015, 11:13 
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Andere Länder, andere Sitten: Feuer frei auf Drohnen! :-D

http://www.mactechnews.de/news/article/ ... .html#more

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Allzeit gute und sichere Fahrt, Karim
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 Betreff des Beitrags: Re: Rechtliches zum Thema Drohnen
Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 23. Dezember 2015, 04:38 
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Beiträge: 1577
Wohnort: D-71088 Holzgerlingen
Auf diesem Video sieht man, warum eine Haftpflicht für Drohnen unbedingt empfehlenswert ist. Das war auf jeden Fall ein teurer Spaß für den Kameramann (oder zumindest für den ORF) und für den Skifahrer richtig Glück!

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Grüße aus dem Schönbuch

Marc / Nagge

´s Leba isch koin Schlotzer!

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 Betreff des Beitrags: Re: Rechtliches zum Thema Drohnen
Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 23. Dezember 2015, 05:07 
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Nagge hat geschrieben:
Das war auf jeden Fall ein teurer Spaß für den Kameramann (oder zumindest für den ORF) und für den Skifahrer richtig Glück!


Wie kommst du auf den ORF? Das war eine Veranstaltung in Italien und verantwortlich war der TV-Rechteinhaber Infront. Jedenfalls war das ein Riesenschock für uns alle in der Redaktion und hunderttausende Österreicher daheim in den Wohnzimmern, als der Vogel direkt hinter unserem "Volkshelden" ;) Marcel Hirscher einschlug. Bei solchen Bildern kommt man schon zum Nachdenken und ich bin mir plötzlich gar nicht mehr so sicher, ob ich mir im Frühjahr wirklich eine Drohne anschaffen will :? - erst vor wenigen Tagen hatte ich mit Pascal geplaudert über die "teure Gefahr" dass sie - wie es ja Micha schon passierte - einfach abhaut bzw. verloren geht, und er meinte, dass er viel mehr Sorge hätte, dass irgendein Unfall damit passiert...

In Österreich und in der Schweiz ist übrigens das Überfliegen von Veranstaltungen mit Publikum verboten, in Italien nicht - allerdings war abgemacht, dass nicht über die Strecke, sondern nur über den Korridor zwischen Strecke und Zuschauer geflogen wird. In der Haut des Piloten, der das beruflich macht und eigentlich können sollte, möchte ich jedenfalls nicht stecken.

So long,

da Wolf

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...der mit dem Tiger tanzt

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 Betreff des Beitrags: Re: Rechtliches zum Thema Drohnen
Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 23. Dezember 2015, 07:10 
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Das ganz doofe ist, dass es ja mit "Können" nicht unbedingt was zu tun haben muss. Bei einem Quadrocopter genügt der Ausfall eines Motors, bei einem Octocopter genügt der Defekt eines Akkus.....
Da nützt auch ein "Können" nichts.

Durch Vernunft und Bewusstsein, kann man das Risiko minimieren. Die Verbote über Menschenansammlungen zu fliegen sind sinnvoll.

Ein Restrisiko bleibt leider. Ich hab mir die Gewissenhaftigkeit bei Pascal versucht abzuschauen.
( Das soll aber nicht heißen dass ich jemand hier für nicht gewissenhaft halte!!)

Gruß
Herbert


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechtliches zum Thema Drohnen
Ungelesener BeitragVerfasst: Mittwoch 23. Dezember 2015, 07:17 
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Beiträge: 3083
Wohnort: Biberist, Schweiz
Was hier passiert ist resp zusätzlich hätte passieren können ist natürlich ziemlich heftig, ohne Frage und ich will das auf gar keinen Fall verharmlosen. Man sollte jedoch jetzt auch nicht vorschnell urteilen bevor man nicht die genauen Fakten kennt. Kamerakopter und ähnliche Hilfsmittel werden seit Jahren bei solchen und anderen Sportveranstaltungen eingesetzt und zwar bevor jemand von uns hier, mich inklusive, überhaupt wusste dass es sowas gibt. Es stimmt, ich bin immer der Erste der den Zeigefinger hebt und warnt was da alles passieren könnte, gerade und vor allem wenn man sich nicht an gewisse Vorschriften, Regeln und vor allem den gesunden Menschenverstand hält. Aber hier dürfen wir erstmal davon ausgehen dass da ein erfahrener Pilot und Kameramann an der Steuerung stand oder sass. So ein Teil wie der hier eingesetzte Kopter legt in einer Sekunde x Meter zurück. Ich will nicht ausschliessen dass der Pilot hier gegen die Regeln verstossen hat, aber er kann genau so gut im erlaubten Korridor geflogen sein und die Drohne kann, wenn sie ausser Kontrolle gerät, in wenigen Augenblicken an der Stelle runterkommen wo sie eben runter gekommen ist. Wenn man sieht wie schnell Michas Phantom 3 von Punkt A nach Punkt B fliegt und welche Strecke sie dabei zurücklegen kann ist das schon beeindruckend. Und dieses Ding was da runter kam ist sicher fast doppelt so schnell und x mal so schwer. Was mich an der ganzen Sache nervt, auf der anderen Seite natürlich wiederum verständlich ist da sowas heute in Windeseile verbreitet wird, ist die Tatsache dass der Grossteil der Leute welche absolut nichts am Hut haben mit dieser Technik und sich auch nicht damit auskennen in ihren Vorurteilen bestärkt werden wie gefährlich solche "Drohnen" sind. SIND, nicht sein KÖNNEN. Ein Kopter, in den richtigen Händen und richtig konfiguriert und geflogen, ist genau so wenig oder soviel gefährlich wie jedes andere technische, elektronische oder mechanische Gerät. Das mal unabhängig von dem was passiert ist und worüber wir hier reden. Nochmal, ich schliesse nicht aus dass hier jemand wirklich grossen Mist gebaut hat. Aber ich schliesse auch nicht aus dass der Pilot nichts dafür konnte und technisches Versagen zu dem Absturz geführt hat. Das Schlimme daran ist und das ist es was jedem zu denken geben sollte... es spielt erstmal keine grosse Rolle was die Ursache war wenn ein Mensch oder auch ein Tier so zu Schaden kommt. Ob fahrlässig oder nicht, der Schaden ist derselbe und dem/den Getroffenen/Betroffenen tut's so oder so weh. Darum kann man es nicht oft genug sagen, solche Kopter sind keine Spielzeuge und gehören nur in die Hände von verantwortungsvollen Menschen die sich dessen bewusst sind und bereit sind sich mit der Technik auseinander zu setzen und allfällige Konsequenzen zu tragen. Aber sie sind eben auch kein Teufelswerk und genau so viel oder so wenig sicher wie beispielsweise ein Auto oder ein Motorrad. Der Unterschied ist der dass ich zum Führen der selbigen ein Führerschein erwerben muss welcher mich (theoretisch) dazu befähigt so ein Teil zu fahren. Praktisch sieht das natürlich wieder ganz anders aus. Kann sich jeder selber denken was ich damit im Bezug auf die Kopterfliegerei meine. Denn jeder Vorfall, ob fahrlässig verursacht oder nicht, trägt dazu bei dass dieses tolle Hobby soweit reguliert wird dass es entweder privat nicht mehr ausgeübt werden kann oder der Aufwand um es zu betreiben in keinem Verhältnis mehr zu dem steht wofür es ursprünglich gedacht war.

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Hör nicht auf die Vernunft, wenn du einen Traum verwirklichen willst.
(Henry Ford)

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