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Praxisfragen zur Drohne
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Autor:  klauston [ Dienstag 10. Februar 2015, 09:49 ]
Betreff des Beitrags:  Praxisfragen zur Drohne

Bezugnehmend auf diesen Tread hier noch mal eine Frage:
viewtopic.php?f=9&t=3671&start=888

klauston hat geschrieben:
Tigertrail hat geschrieben:
Ich war heute bei Kaiserwetter wieder ein bisschen mit meinem Kopter unterwegs.
Im Moment gehts mir vor allem darum die richtigen Einstellungen für die GoPro zu finden.
Das Video ist nichts Besonderes, hoffe es gefällt trotzdem...


Hallo Pascal.
Das kommt mal ziemlich gut.

ich hab da ein paar Fragen ( aber eventuell sollte man die abtrennen und ins Drohnenforum verschieben )

Wie hoch fliegst Du da ca ?
Bewegst Du die GoPro auch oder ist die Fix dran?

Ich schau ja auch schon herum, ich würde heuer gerne auf meine Reise eine Drohne mitnehmen, aber die muß klein sein, und auch billig, weil ich davon ausgehe, das die den Urlaub nicht überlebt oder verschwindet ( und sei es nur, das sie mir in Russland offiziell weggenommen wird )

Dafür lass ich die Ersatzreifen zu Hause :mrgreen:

Autor:  Tigertrail [ Dienstag 10. Februar 2015, 09:54 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Praxisfragen zur Drohne

Danke Klaus.

Die GoPro ist am Blade mit einem Gimbal befestigt. Der verwendete Gimbal ist in der Neigung nach unten und oben verstellbar. Dazu muss aber einerseits der Gimbal das Steuern unterstützen, andererseits braucht es eine Fernsteuerung mit der Funktion resp genügend Kanälen. Ich habe den Kopter jetzt mal so eingestellt dass er max 50 Meter hoch und 500 Meter weit fliegen kann. Das kann man (fast) beliebig am PC erweitern. Ich war also so zwischen 20 und 50 Meter hoch. Sieht lustigerweise immer höher aus.

Das mit der perfekten Reisedrohne ist so eine Sache, ich hab mich da stunden- resp tagelang damit auseinandergesetzt. Wenn sie klein sein soll kann sie keine grosse Last tragen (Gimbal UND Kamera) und die Flugzeit beträgt so 6 - 10 Min max. Ist sie grösser, so in der Grössenordnung von Blade oder Phantom, kannst du locker mit Gimbal und Kamera fliegen mit akzeptablen Flugzeiten... 15 -25 Min. Dafür brauchst du einen Koffer nur für den Kopter und Zubehör. Wenn sie die Dinger wenigstens zusammensteckbar bauen würden, so wie die PlexiDrone.

Klein und "billig" in Kombination mit akzeptabler Bildqualität wird sehr, sehr schwierig. Da sehe ich momentan die Parrot Bebop als Möglichkeit. Aber da wird sicher noch was gehen.

Ich hab da eventuell einen guten Kompromiss entdeckt, da es wahrscheinlich für den geplanten Einsatzzweck eh auf einen Bausatz hinaus laufen wird. Ein Trikopter wäre da ein guter Kompromiss. Gibt es als Bausatz, nennt sich Quanum Trifecta.


Autor:  H.Kowalski [ Dienstag 10. Februar 2015, 10:51 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Praxisfragen zur Drohne

Kennt sich jemand mit der rechtlichen Seite aus, was den Einsatz von Drohnen zum Filmen angeht? Was ist erlaubt, was braucht eine Genehmigung, was ist verboten? Luftverkehrsrecht, Datenschutz und Unfallgefahren spielen da wohl eine Rolle und ich habe schon darüber gelesen, dass ein professioneller Fotograf eine Strafe zahlen musste, weil er ohne Genehmigung Luftaufnahmen machte. Die Rechtslage im In- und Ausland kann jeweils völlig unterschiedlich sein.

Auf die Schnelle habe ich folgende Links zu dem Thema gefunden:

Spiegel.de: Rechtsfragen zu Fotodrohnen

Stern.de: Rechtslage in Deutschland zu privaten Drohnen

Alle Angaben ohne Gewähr :)

Autor:  Mimoto [ Dienstag 10. Februar 2015, 11:15 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Praxisfragen zur Drohne

H.Kowalski hat geschrieben:
Kennt sich jemand mit der rechtlichen Seite aus, was den Einsatz von Drohnen zum Filmen angeht?...



...derzeit wird bei uns eine Meldepflicht für Drohnen Flieger diskutiert - die Modellflieger werden sich freuen - so wie ich unsere einschätze folgt eine Führer... ah ist ja verboten, eine Drohnen Fahr... ähhh Flugerlaubnis. ;)

Grüße

Autor:  Kermit [ Dienstag 10. Februar 2015, 11:23 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Praxisfragen zur Drohne

In der Schweiz darfst du die Drohne nur so bewegen, dass du immer Blickkontakt zu ihr hast. Dann gilt sie als Spielzeug. Ausserdem sind Aufnahmen verboten, welche die Privatsphäre verletzen, z.B. über eine Hecke fliegen lassen, um den von ihr eingefriedeten Garten aufzunehmen.

Autor:  Tigertrail [ Dienstag 10. Februar 2015, 11:26 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Praxisfragen zur Drohne

Wer sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt wird sich natürlich auch mit der Rechtslage auseinandersetzen müssen. Leider wird das von Land zu Land sehr unterschiedlich gehandhabt. In der Schweiz geht man mit dem Thema aktuell noch locker um. Abgesehen vom abschliessen einer Zusatzversicherung gibt es nicht allzu strenge Auflagen. Natürlich müssen die Flug- und Überflug Rechte eingehalten werden. Also kein Einsatz in bestimmten Gebieten (Flughäfen und Anflugschneisen, geschützte Objekte wie Atomkraftwerke usw) resp je nachdem darf eine bestimmte Flughöhe nicht überschritten werden. Was das Filmen und Fotografieren angeht gilt dasselbe wie sonst auch. Ich fliege grundsätzlich nicht in bewohntem Gebiet, gibt genügend schöne Gebiete in der Natur.
Ich habe auch die Erfahrung gemacht dass man selbst viel zu einem guten Einvernehmen beitragen kann. Ich komme immer ins Gespräch mit Menschen jeden Alters wenn ich mit dem Kopter unterwegs bin. Selbst den grössten Skeptiker hat man schnell in der Tasche wenn man den Leuten anständig erklärt was man tut und wie das Ganze funktioniert. Gestern habe ich fast eine Stunde mit zwei älteren Bauern diskutiert welche am Schluss gar nicht genug kriegen konnten und sich artig bedankt haben obwohl am Anfang das Thema Drohnen und Überwachung gefallen ist. Und die Kiddys sind eh begeistert von dem Thema. Wollte gestern zusammenpacken als eine Mutter mit vier Kindern erschienen ist. Die zwei Jungs sind sofort auf mich zugerannt und waren arg enttäuscht als ich erwähnt habe dass ich am gehen bin. Ich hab dann extra noch einen Reserveakku rausgeholt und eine Zusatzrunde gedreht. Die Kleinen waren richtig aus dem Häuschen und der eine Junge wusste bereits was er das nächste Mal unter dem Weihnachtsbaum haben möchte. :D

Es ist doch wie mit allem... Enduro- resp Offroadfahren oder Kopterfliegen. Wie man in den Wald ruft oder sich verhält so schallt es zurück. Aber natürlich gibt es da eine rechtliche Situation die es zu beachten gibt.

Autor:  2wheeler [ Dienstag 10. Februar 2015, 18:07 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Praxisfragen zur Drohne

Rechtslage oder nicht

wo kein Kläger da kein Richter

In besiedelten Gebieten ( Dörfer oder Stadt ) würde "ich" die Dinger nicht fliegen lassen.

Aber wo es für einen als eine Ergänzung zum Urlaub - Zum Beispiel Gorge du Verdon - den Multicopter mal in der Schlucht fliegen zu lassen für schönere Aufnahmen ...


übrigens gibt es einen sehr grossen Unterschied zwischen Drohnen und Mulitcoptern.

Für eine Drohne braucht es immer eine Staatliche Genemigung - der Multicopter ist noch frei davon.

Was wir habe ist ein Multicopter - ein Spielzeug das die Urlaubserinnerungen noch schöner machen kann.

:mrgreen:

Autor:  2wheeler [ Dienstag 10. Februar 2015, 18:22 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Praxisfragen zur Drohne

Heiner

das der Spiegel und der Stern leider nur vorgefasste Texte im copy past Verfahren wiedergeben :?

ein Beispiel vom Stern :

Zunächst die gute Nachricht: Einen "Drohnenführerschein" brauchen Sie nicht. Grundsätzlich darf jeder eine Drohne steuern, der Lust dazu hat.

Eine Drohen ist ein Flugkörper der Programmiert wird. Das heist er führt ohne Überwachung eine Selbstständige Handlung aus. Drohnen sind zum Beispiel die Katastrophe bei der Bundeswehr die Drohen entwickelten aber keine Zulassung dafür bekommen haben. Aus dem Selben Grund hat die Post bisher auch noch keine Zulassung um Päckchen vom Festland auf eine Insel zu Transportieren.

Aus dem Einfachen Grund - weil das Drohen sind.


Ein Multicopter ist ein Fluggerät das nur durch Überwachung fliegt - so wie mit den Radio gesteuerten Sportfliegern.

Und das men halt nicht in Nachbars Garten oder Fenster schaut - auch nicht im 1ten Obergeschoss - glaube das sollte jedem einleuchten.

:mrgreen:

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