(c) mimoto 2005, Erstellt:
12.11.05
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…der Tourer „Yamaha FJR1300" (..Baujahr 2001..) alleine oder mit Sozia, derzeit wohl eines der besten Tourenbikes der Welt… (..Stand 2004..)
Seit Ende 2003 schon mit einem Öhlins Federbein ausgestattet und nun heute schon 3 Jahre in meinem Besitz und Eigentum, ungewöhnlich da ich durchaus schon Zeiten hatte wo jedes Jahr ein anderes Bike in der Garage stand (..immer nur kurz, man(n) muss sie ja schließlich einfahren ;-) ..)
Nachdem ich Anfang 2004 schon mal damit an einer Kreuzung aus dem Stand auf die rechte Seite gefallen war (..kaum zu glauben aber ich vergas wirklich die Füße auf festen Boden zu stellen -echt wahr-..) und somit ein paar unschöne Kratzer seither auf der rechten Seite waren achtete ich ganz besonders auf die noch jungfräuliche unversehrte linke Seite, ..,dies gelang mir dann bis zu meiner Schenna Tour im Spätsommer 2004 (..kalendarisch gesprochen, siehe auch unter Süd-Tirol- Schenna 2004 ..).
So gesehen ist sie nun auf beiden Seiten verkratz, technisch aber in tadellosem Zustand und ich hänge immer noch an ihr. Entweder ich werde sie diese Jahr lackieren lassen oder aber ich werde mich vielleicht doch von Ihr trennen, mal sehen.....
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2005 zum 5 mal in folge zum besten Tourer gewählt.
Diesem Fahrerurteil kann ich mich nur anschliessen.
Ein paar Tipps und Erfahrungen zu dem Motorrad:
Mit oder ohne ABS, es ist ein
geniales Bike, schnell oder langsam, alleine oder zu zweit, zur Eisdiele oder
nach Andorra, bis heute bin ich 32.000 km mit ihr gefahren und hatte nie einen
technischen Defekt, von einem Umfaller aus dem Stand und einen leichten Sturz (Schenna)
lediglich ein paar Kratzer zurückgeblieben. Die Spiegel und Blinker sind
immer noch die selben. Wer sich entschließt eine zu kaufen macht keinen
Fehler !
Änderungen/Wünsche:
Verändert habe ich lediglich am
Lenker und am Federbein vorgenommen. Da ich oft zu zweit mit Corinna
unterwegs bin und dabei reichlich Gepäck mitnehme habe ich mir ein Öhlins
Federbein geleistet. Vorteil ist der größere Einstellbereich und vor allem
ermöglicht es eine höhere Grundeinstellung (..ca. 2cm gegenüber dem
Serienfederbein..).Dadurch erreicht man neben der eher "unwichtigen" höheren
Bodenfreiheit eine eher "wichtige" größere Schräglagenfreiheit. Für einen
Tourenfahrer an sich ausreichend, für eine sportlichfahrenden Bikefahrer wie "meinereiner"
allerdings ungenügenden selbigen.
Die Freiräume die an Schräglagenfreiheit nun noch fehlten verschafft sich der
erfahrene Biker durch regelmäßiges anschleifen der störenden unnötigen
Bauteiledimensionen auf Teer, was nach mehr als 30.000km wie folgt aussieht.:
Die notwendigen Reste von Fußraste
und Seitenständer, die Bremsklötze sehen besser aus ;-)...

Der Umbau am Lenker erstreckte sich auf einen Adapter mit Tüv-Gutachten (..!..) die Adresse habe ich im Internet gefunden. Bei längeren Fahrten und davon hab ich einige hinter mir, hatte ich abends immer schmerzen in den Handgelenken die nicht von den üblichen Vibrationen sondern von einer ungünstigen Kröpfung der Lenkerenden stammte. Der Adapter hebt die beiden Lenkerhälften ca. 30 mm an und gestatte es die Lenkerhälften zu drehen, in meinem Fall ca. 2° pro Seite nach vorne, so passt es prima zu mir.
.desweiteren habe ich noch einen Navi-Halter montiert ...siehe unter Bastelecke.
Mehr habe ich an meiner FJR nicht
verändert, dass Bike ist nahezu perfekt weshalb die Wunschliste ziemlich kurz
ist.
Oft liest man das viele die eine FJR mal gefahren sind den 6- Gang vermissen, es
stimmt zwar das man sehr häufig im 5ten noch mal hoch ziehen möchte, dies ist
mir aber auch bei meiner vorherigen Maschine, einer BMW K1200RS, die schließlich
6 Gänge hatte, auch immer wieder passiert.
Was dort besser war, dass sie eine
digitale Ganganzeige hatte wo man draufluchsen konnte wenn man sich nicht sicher
war.
Ich vermisse somit keinen 6 Gang bei der FJR, sondern lediglich eine digitale
Ganganzeige. Mehr Schräglagenfreiheit ist allerdings schon ein punkt der Verbessert
werden könnte und sollte.
Zu den Reifen, einige gängigen Tourensportreifen bin ich auf der FJR schon gefahren, gezählt habe ich sie nicht aber es dürften bis heute 9 Sätze gewesen sein, allein drei 2004. Diese drei Sätze waren der neue Z6 Metzeler „Roadtec". Dieser Reifen war bisher der beste den ich auf der FJR gefahren bin, allerdings ist der Verschleiß besonders am Hinterrad erheblich. Die Pyrenäentour von 2003 hätte ich mit einem Satz "Roadtec" nicht geschafft. Unschlagbar ist der Roadtec im Nassen wie im Trockenen was den Grip und vor allem das "Gefühl" zur Strasse angeht.
Die Pyrenäentour machte ich mit einem Satz Michelin "Pilot Road", dieser Reifen war was die Haftung anging ähnlich dem Roadtec allerdings war das fahren mit einem mehr als halb abgefahrenen Vorderradreifen nicht mehr als ausgewogen zu beschreiben. Der Geradeauslauf war OK aber in kurven musste man zum Ende hin mit deutlichem Druck am Lenker fahren. Dieses Symptom zeigt sich zwar bei allen bisher auf der FJR gefahren Reifen aber nur beim Michelin so stark.
Von Bridgestone hatte ich vor dem Michelin den BT020 aufgezogen. Dieser Reifen war der langlebigste allerdings war der Grip nicht mit dem des Michelin und schon garnicht mit dem Metzeler zu vergleichen. Zwei Heckrutscher, die zwar unspektakulär waren -weil gut zu kontrollieren, dies allerdings auf trockner Strasse, sorgten bei mir für eine geringe Vertrauenshaltung was den Reifen angeht, für denjenigen unter Euch die aber z.B. zum Nordkap möchte durchaus zu Empfehlung.
Der beste Kompromiss, insbesondere wenn es um längere Touren (..>4000km..) geht wäre nach meiner Erfahrung der Michelin Pilot Road, wer es sportlich mag sollte den Metzeler drauf ziehen.
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